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Ein ganz seltenes Bild

Gestern auf der Seiser Alm beim Chiemsee sah ich etwas, was in Bayern selten geworden ist: viele Kühe auf der Weide. Normalerweise sind die Kühe bei uns im Stall eingesperrt:
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Ich kann von meinem Haus aus das ganze Tal überblicken: Nur auf einer Wiese sehe ich noch glückliche Kühe. Sonst werden die Tiere in finsteren Ställen gefüttert. Der maschinelle Aufwand dafür ist groß: Man sollte einmal zählen, wie oft die Bauern mit schweren Traktoren über die Wiesen fahren, um zu mähen, das Heu zu wenden, es in Plastik zu verpacken und anschließend die Wiesen wieder zu düngen.
Tausende von geschützten Maulwürfen wurden erdrückt und die Bienen verhungern, weil nichts mehr auf den Wiesen blüht. Insekten und Schmetterlinge gibt es kaum noch. Und die insektenfressenden Vögel und Fledermäuse finden auch keine Nahrung mehr.

Zwei seltene Bilder

Ein Bild, das immer seltener zu sehen ist: Kühe auf der Weide. Heutzutage ist das Vieh meist in Ställen eingesperrt:
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Und  hier noch ein Bild, das man selten sieht: Da sind die Kinder am Wandertag doch tatsächlich nicht nur in die nächste Eisdiele „gewandert“, sondern hinauf zum Hochberg bei Traunstein und alle waren begeistert:

Kinder mit »Naturdefizit-Störungen«.

Kinder

Man sollte es nicht glauben. Aber es ist wahr. Auch bei uns im Alpenraum werden die Kinder der Natur mehr und mehr entfremdet. Wie sollen die Kinder in den Dörfern auch wissen, dass die Kühe nicht lila sind, wenn die armen Tiere nicht mehr auf der Weide sind, sondern nun nur noch im Stall stehen? https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/

So braucht man nun auch auf dem Lande Projekte, um die Kinder wieder an die Natur heran zu führen. Das Interreg-Projekt »YOUrALPS« möchte dem herrschenden Trend entgegen wirken und Jugendlichen wieder eine Identifikation mit dem Lebensraum Alpen ermöglichen. Der zunehmenden Entfremdung von der Natur ein Ende setzen, das ist das Ziel dieses neuen, alpenweiten Projekts. Experten unterstellen immer mehr Kindern und Jugendlichen so genannte »Bambi-Syndrome« und »Naturdefizit-Störungen«.

Mein Haus ist wie ein Bienenhaus

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Da freuen sich die Bienen: In meinem Garten blüht es, wohin man schaut. Und so tummeln sich bei mir die Bienen, denn die Bauern haben die Landschaft ausgeräumt: Bunte Wiesen gibt es nicht mehr, weil sie heute überdüngt sind und dauernd gemäht werden. Da ist auch nicht einmal für das kleinste Blümchen Platz. Viele Bienen sterben, weil sie zu wenig Nahrung finden.
Die Kühe stehen im finsteren Stall. Sie dürfen nicht mehr grasen wie früher, sondern müssen in ihrer dunklen Behausung gefüttert werden.
Umso wichtiger ist, wenn wir als Tierfreunde jedenfalls den Bienen etwas zum Fressen geben. Hier an meinem Cotoneaster geht es zu wie vor einem Bienenhaus:
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Meine 44 Stufen zum Haus.