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Ehetherapie: Zwei Frauenschicksale

Manche Ehepaare, die sich in einer Krise befinden, suchen nach einem Ausweg und finden keinen oder den falschen. Da kommt es dann oft vorschnell zu einer Scheidung. Aber Vorsicht: Ein Drittel bereut hinterher diesen Schritt und ein Drittel fühlt sich in einer neuen Ehe auch nicht anders. Jemand sagte einmal zum Thema Scheidung:
„Wenn du auf einem Golfplatz schlecht gespielt hast, nützt es nichts, den Golfplatz zu wechseln.“
Die Emanzipation der Frauen hat bei manchen zu der Folge geführt, dass sie bei einem Streit weniger zum Einlenken oder gar Nachgeben bereit sind. Die vermeintlich moderne Frau nimmt sich oft den Film „Club der Teufelinnen“ zum Vorbild und rächt sich fürchterlich, wie schon Nietzsche festgestellt hat:
„Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer, zuvörders weil sie durch keine Rücksicht gehemmt werden, sondern ihren ungestört ihren Hass bis zu den letzten Konsequenzen anwachsen lassen…“
Wie so etwas ausgehen kann, können sie in der Geschichte „Zerbrochenes Glück“ lesen. Aber weiter hinten in der Leseecke folgt dann die versöhnliche Geschichte „Die alte Tante“. Wenn Sie die gelesen haben, brauchen Sie keine Ehetherapie mehr.

Endlich: Zwei Männer reden Klartext – Scholz und Schäuble

Finanzminister Scholz hat sich dafür ausgesprochen, hohe Einkommen stärker zu besteuern. Prompt kam der Widerspruch von der CDU: Das sei jetzt der falsche Zeitpunkt, über Steuererhöhungen nachzudenken. Ja, die Schwarzen halten wieder einmal die schützende Hand über die Reichen, während sie bei den Armen vom Bundesverfassungsgericht ermahnt werden mussten, denen das Existenzminimum zu gönnen:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/01/10/mutti-merkel-ist-nur-eine-stiefmutti/
Es sind merkwürdige Zeiten, in denen sogar die Millionäre fordern, dass sie höher besteuert werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/11/wie-waers-denn-mal-ganz-anders/
Woher aber das viele Geld für die Wohltaten kommen soll, die in der Coronakrise verstreut werden, sagt uns die CDU nicht.
Wir haben beim Spitzensteuersatz eine ständige Senkung zu verzeichnen: Im Jahr 1998 lag er noch bei 53 % und nun steht er bei 42 %. Warum soll man nicht angesichts einer schweren Krise den Trend einmal umkehren? Wie steht es denn da mit unserer angeblich so sozialen Marktwirtschaft?

Schäuble ist der zweite Mann, der Klartext redet und zu mehr Sparsamkeit aufruft. Wie ich hier schon gefunden habe, wird zu viel Geld mit vollen Händen ausgegeben, damit man sich bis zur Bundestagswahl durch wurstelt. Aber dann kommt die Stunde der Wahrheit. Schäuble will, dass man ihr jetzt schon ins Auge blickt.

Der dauernde Aufschwung, der nichts bringt


Ich habe die Anfänge der Bundesrepublik miterlebt und wenn ich die Zeit von damals mit heute vergleiche, muss ich feststellen: Wir sind nicht recht voran gekommen.
Es war eine herrliche Zeit damals:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/
An drei Prinzipien des damaligen Kanzlers Adenauer, die heute nicht mehr gelten, kann ich mich gut erinnern:
> Er wollte, dass jeder Deutsche Hausbesitzer würde, denn – so sagte er – jeder Hausbesitzer ist ein CDU-Wähler. Und so war es auch jedem Normalverdiener möglich, sich ein Haus zu bauen.
> Und aus der Kriegszeit hatte er die Erkenntnis gewonnen, dass ein Land allein für sich leben können muss. Daher wurde die Kohle für die Energiegewinnung unterstützt und auch die Landwirtschaft zur Sicherung der Ernährung.
> In seinen Wahlkampfreden erwähnte er auch immer eine in seinen Augen schlimme Unmenschlichkeit der DDR: Dort müssten die Frauen arbeiten, während sie bei uns als Hausfrau das Herz der Familie sein könnten, die ja die Keimzelle des Staates sei. Das Einkommen des Mannes reichte ja damals aus, um eine Familie zu ernähren.
Der Alte aus Röhndorf sprach nie vom Ankurbeln der Wirtschaft oder von der Sicherung der Arbeitsplätze. Das waren Selbstverständlichkeiten. Ebenso sprach keiner von der Umwelt: Die war halt in Ordnung, denn wir verbrauchten nur so viele Ressourcen, wie sich auch wieder regenerieren könnten, während wir heute 1/12 Erden bräuchten, wenn wir weiter so leben wollen wie bisher:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/29/wichtig-heute-ist-welterschoepfungstag/
Eine Schere zwischen Arm und Reich, die sich immer weiter öffnet, war ubekannt.
Und stellen Sie sich vor: Der Staat hatte Ersparnisse für Notfälle.

Ja, so war das damals! Und was hat uns der Jahrzehnte lange Aufschwung gebracht?
Als einen hervor stechenden, aber doch zweischneidigen Vorteil sehe ich, dass sogar „Krethi und Plethi“ überall hin fliegen können, weil das so billig geworden ist, während wir unseren Urlaub an der Ostsee oder später auch in Italien verbrachten. So kommt es, dass viele Deutsche die Nobelrestaurants in Shanghai kennen, aber nicht mehr ihre eigene Heimat.
Das haben wir teuer bezahlen müssen: Aus Mitarbeitern mit sicheren Arbeitsplätzen von früher ist „Humankapital“ mit unsicherer Zukunft geworden, das teilweise in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt ist, die es früher nicht gab. Heute sahnen „die da oben“ ab:
Manager verdienen bis zum 53-fachen ihres normalen Personals.
Und das Wohnen in der Stadt, das früher eine Selbstverständlichkeit war, ist für viele unerschwinglich geworden.
Der Staat taumelt von einer Krise in die nächste: Die Finanzkrise belastet uns immer noch und nun treibt uns Corona in eine immense Verschuldung.
Jetzt überlegen Sie mal: Hat sich der dauernde Aufschwung wirklich für Sie gelohnt? Sind wir tatsächlich voran gekommen oder sind wir nicht auf dem Weg zu einer Provinz der USA geworden, die mit Amazon & Co ausbeutet und mit Google u.a. aushorcht wird? Sogar die Kultur wird immer mehr amerikanisiert.
Deutschland stürzt ab.
Deutschland erwache!

Die Blutsauger sind unter uns – Plädoyer für ein anderes Wirtschaftssystem

Wo wir hinschauen, können wir feststellen, das die Blutsauger unter uns sind: Ob es der immer stärker aufgeblasene Bundestag ist, der fette Pfründe für viele Parteigenossen bietet, oder die Autoindustrie, die wieder die Hand aufhält – für alles müssen die ständig weiter verarmenden Bundesbürger bezahlen, und nun sogar bis ins dritte Glied, denn die nun anwachsenden Schulden müssen noch die Enkel abzahlen.
Die Unverschämtheit mancher Konzerne ist geradezu unglaublich: Sie nutzen beim Normalbetrieb jedes Steuerschlupfloch, aber wenn eine Krise kommt, drängen sie an den deutschen Steuertopf. Und manche finden es selbstverständlich, dass sie auch dann noch Dividenden zahlen, wenn sie staatliche Hilfe erhalten.
Was sind wir nur für ein Volk, dass wir solche Zustände hinnehmen! Der Ruf „Deutschland erwache!“ verhallt.
Wie anders die Wirtschaft auch aussehen könnte, habe ich bei einem Millionen schweren Unternehmen erlebt. Es ging pleite und wurde dann zum halben Preis von den neuen Eigentümern übernommen. Aber die ereilte dasselbe Schicksal und die Firma wurde auch wieder zum halben Preis von anderen übernommen. Nun läuft der Laden.
Wie wäre es denn, wenn man mit der Autoindustrie auch so verfahren würde? Um Gottes Willen! Das geht gar nicht! Eine Nachschusspflicht für Aktionäre – das wäre ja Kommunismus und der macht die Demokratie kaputt! So würde man uns sagen.
Aber vielleicht sollte man doch etwas von dieser Idee ins Wirtschaftsleben übernehmen: Warum sollen die Bürger für die Krise bezahlen und nicht die Aktionäre, die ja dieses Risiko eingegangen sind? So könnte man beispielsweise festlegen, dass die Kaufprämien für die Anschaffung von Autos, die nun im Gespräch sind, nur zur Hälfte vom Staat und im übrigen von den Aktionären zu zahlen sind. Aber solche Fragen werden von den braven öffentlich-rechtlichen Sendern nicht gestellt, wenn beispielsweise Tina Hassel den Wirtschaftsminister interviewt.

Corona: Frau Merkel, wo bleibt der Klartext?

Wir hören so viele Appelle der Politiker. Dabei ist auch immer wieder von Solidarität die Rede und wir sehen wunderbare Beispiele davon im Fernsehen.
Was ich aber vermisse, ist eine gemeinsame Aktion der deutschen Führungskräfte nach dem Motto: „Wenn wir euch schon in Kurzarbeit schicken müssen, verzichten wir natürlich auch auf einen gleichen Prozentsatz unserer Bezüge!“
Die Kanzlerin sollte die Bosse zu einer solchen Aktion ermahnen und ganz klar sagen: „Bevor ihr wieder etwas wollt, zeigt erst einmal Solidarität!“

Paartherapie muss nicht sein

Falls Sie Rat in einer Ehekrise brauchen oder eine Paartherapie ins Auge fassen, probieren Sie es doch erst einmal mit den Ratschlägen einer alten Tante. Die kosten nichts. Und Sie werden staunen, wie gut die sind. Klicken Sie hier auf „Leseecke“ und scrollen Sie zu der Kurzgeschichte „Die alte Tante“. Damals wusste man noch, wie man mit Ehekrisen umgeht.

Falls Sie an Scheidung denken sollten, lesen Sie die Statistiken. Danach bereut etwa ein Drittel diesen Schritt. Wie viele jedoch zwar keine Reue spüren, aber auch keine Verbesserung empfinden, weiß ich nicht.

Frau Nahles, so kommt die SPD aus der Krise!

Mein Senf dazu:

Manchmal, wenn man vor einem Problem steht und nicht mehr weiter weiß, ist die Losung ganz einfach: Man kupfert einfach ab!
Nehmen Sie daher doch als Beispiel den FC Bayern. Den Spielern ging es wie Ihnen: Sie hatte das Siegen verlernt. Aber dann traten Hoeneß und Rumenigge vor die Kameras und verbaten sich jede Kritik an ihrem Verein. Sie sahen darin einen Verstoß gegen das Grundgesetz, insbesondere gegen die Menschenwürde. Das hat gewirkt: Den Kritikern war ihr schäbiges Maul verstopft und die Spieler konnten wieder siegen.
Schön wäre es freilich, wenn Sie diese beiden hervorragenden Männer für die SPD ausleihen könnten. Aber das würde wohl auch für eine Partei zu teuer.
Was man jedoch machen sollte, wäre dies: Man schreibt die Worte der beiden ab und macht sie passend für die SPD: Fertig ist das Redemanuskript, das man dann nur mit entsprechender Lautstärke und gut gemimter Wut vortragen muss. Ralf Stegner würde sich für so etwas eignen.
Sie sehen bei den Bayern: Das wirkt!

Übrigens ginge es auch anders: https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/19/spd-endlich-aufwachen-genossen/

Ehekrise? Gibt’s nicht! Kostenlose Beratung


Wenn Sie sich in einer Ehekrise befinden, können Sie
a) sich scheiden lassen und einen anderen Partner heiraten,
b) professionellen Rat einholen oder
c) sich selbst mit der Situation auseinander setzen und überlegen, was zu tun ist.
Zu Möglichkeit a) ist zu sagen, was eine Frau einmal treffend ausgedrückt hat: „Das ist so ähnlich als wenn ein Golfspieler bei einem Fehlschlag auf einen anderen Golfplatz geht.“ Nach einer Umfrage gaben nämlich 35 Prozent der Geschiedenen an, dass sie die Trennung am liebsten rückgängig machen würden. Hinzu kommt ein hoher Prozentsatz von Geschiedenen, die zwar keine Reue empfinden, aber andererseits doch meinen, es hätte nicht sein müssen. Die Möglichkeit a) ist also keine unbedingt empfehlenswerte Lösung und nur deshalb so beliebt, weil sie als so einfach erscheint.
Zu b) ist zu sagen, dass dieser Schritt zwei Nachteile hat: Zum einen kostet er was und zum anderen sind Psychologen ein Berufsstand, der sich nicht durch eine – wie man erwarten müsste – niedrige Scheidungsquote auszeichnet. Wieso soll man Rat bei Leuten einholen, die es auch nicht besser können?
Bleibt also Möglichkeit c). Haben Sie mal überlegt, warum die alten Ehen früher so beständig waren? Sicherlich spielt eine Rolle, dass die Frauen früher finanziell abhängiger von ihrem Mann waren. Aber der Hauptgrund ist ein anderer: Man wusste aus der Tradition, wie eine Ehe funktioniert, und dieses Wissen ist inzwischen verloren gegangen. Wenn Sie wissen wollen, wie eine Ehe Bestand haben kann, lesen Sie die Geschichte „Die alte Tante“ in der Leseecke! Dann werden Sie keine Ehekrisen mehr haben. Garantiert!

 

 

Zitat zum Thema Ehe

https://autorenseite.wordpress.com/eheratgeber/

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Ein schlichtes Tennisspiel kann mehr zur Erhaltung einer Ehe beitragen als eine tiefschürfende Diskussion.
H. Pöll, Autor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.

 

Abstieg der Deutschen Bank

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Gerade schließt die Deutsche Bank etliche Filialen, u.a. die bei uns in Bad Reichenhall. Was für ein Abstieg! Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an einen offenen Brief, den ich über meine Blogseite an den früheren Bankchef Ackermann geschrieben habe:
„An sich finde ich es ja toll, dass Sie wieder eine Rendite von 25 % anstreben. Nur frage ich mich als schlichter Sparer und Steuerzahler, ob ich es nicht bin, der das Ganze bezahlen muss. Ich erhalte ja nur ein Zehntel Ihrer Rendite aber nur, wenn ich mein Geld länger anlege, und denke mir manchmal, dass der schlichte Bürger in unserem Staat zum reinen Ausbeutungsobjekt geworden ist:
Sie erhalten von der EZB Kredite zu einem Zinssatz von 1 % – und was muss ich bezahlen, wenn ich einen Kredit haben möchte?
Die Banken benutzen das billige Geld schon wieder zum Spekulieren und verwenden es nicht so, wie es vorgesehen war, für Kredite an Unternehmen. Wenn aber nicht die Banken, sondern die Kunden das billige Geld von der EZB bekämen, würden sie es investieren: Häuser bauen oder renovieren, Autos kaufen usw. Eine solche verfehlte Politik begreife ich nicht…“
Tja, und nun sieht man, wie recht ich damals hatte. Was Ackermann vorzuweisen hatte, war nur eine Scheinblüte.