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Wahlbeeinflussung: Deutsche Presse schlimmer als die Russen

Putin ist schlau. Er soll ja die Wahl Trumps durchgesetzt haben, indem er Hillary Clintons nachlässigen Umgang mit ihren geheimen Mails publik machte.
Auch anlässlich der Bundestagswahl behaupten viele, dass er sich einmischen soll. Schlimmer, als es die deutschen Medien tun, kann es aber wohl auch kaum werden:
Sie haben nun die Kanzlerkandidatin Baerbock „am Wickel“. Ihr läppisches Versehen wird aufgebauscht, als wäre sie heimlich mit Millionen von der Autoindustrie bestochen worden.
Es ist nicht anzunehmen, dass Frau Baerbock den Betrag vorsätzlich verschwiegen hat, denn sie wollte sich mit Sicherheit als saubere Kandidatin präsentieren. Es handelt sich also wohl um eine Nachlässigkeit. Außerdem geht es im Vergleich zu den Unionsskandalen um ein Taschengeld, wenn man auch die sonstigen Nebeneinkünfte der Abgeordneten im Auge hat.
Nicht nur die gewaltige Aufbauschung von Baerbocks Fehler zeigt die mangelnde Objektivität des Mainstreams, sondern etwas anderes ist viel schlimmer:
Bei den unglaublichen Maskenskandalen der Unionsparteien hat man den Eindruck, die Mainstream-Medien handeln nach dem Muster: Schwamm drüber und vergessen. Dabei vergessen sie ihre wichtigste Aufgabe, nämlich als Interessenvertreter der Bürger für Sauberkeit im Staat zu sorgen.
Wir Bürger gewinnen den Eindruck, als ob Geschäfte mit dem Staat so ablaufen: Man braucht Verbindungen zu einem Parteimitglied, verspricht dem eine Millionenprovision und schon setzt der Abgeordnete das Geschäft durch.
Dem Eindruck nach ist hier ein völlig korruptes System am Werk. Die Presse müsste hier mit Nachdruck Licht ins Dunkel bringen. Wieso kann die Verbindung zu einem Parteimitglied die Tür zu einem Millionengewinn öffnen? Müsste bei der Maskenbeschaffung nicht eigentlich ein korrekt arbeitender Beamtenapparat feststellen, welche Masken am besten und preiswertesten sind und dann kaufen? Oder wenn der Minister selbst kaufen will: müssten ihm dann nicht seine Beamten Vorschläge machen und wenn er davon abzuweichen will, müsste er das nicht gut begründen können?
Aber es läuft anscheinend anders: Wäre das nicht eine Korruption, die von den Medien an die große Glocke gehängt werden müsste? Wäre das nicht eigentlich wieder eine „Amigo-Affäre“. wie sie früher dem Ministerpräsidenten Streibl das Genick gebrochen hat?
Aber Schweigen herrscht hierzu im Blätterwald. Kein Wunder: Die brave Presse wird vom Staat unterstützt und die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender sind sowieso in staatlicher Hand. Insgesamt also scheint das Sprichwort zu gelten:
„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“ Armes Deutschland!

Der Staat als Selbstbedienungsladen

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Das wäre doch eine interessante Doktorarbeit, die aber wahrscheinlich nie vergeben wird: Es wäre doch sehr interessant, einmal zu untersuchen, wie es kommt, dass ausgerechnet Politiker der C-Parteien von den Maskenskandalen betroffen sind. Das kann doch kein Zufall sein.

„Sumpfblüten gedeihen nur im Sumpf.“

So heißt es in meinem heutigen Zitat. Gilt das nicht gerade auch für die Politik? Sind es nicht die C-Parteien gewesen, die sich so vehement gegen die Antikorruptionsvorschläge gewandt haben und für die ein „gläserner Abgeordneter“ ein Gräuel war? Erst jetzt unter dem Druck der belastenden Affären mussten die C-Parteien auf die Vorschläge der SPD eingehen. Das muss sehr weh getan haben.
Ist vielleicht der Merkelismus schuld daran, dass Abgeordnete der C-Parteien den Staat häufig als Selbstbedienungsladen begreifen?
Wenn nun jemand in einer Doktorarbeit untersuchen würde, wie das Umfeld aussieht, in dem so abscheuliche Dinge geschehen können wie die Maskenaffären, so wäre ihm die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sicher. Und seine Doktorarbeit könnte ein Bestseller werden.
Nur: Wo findet sich ein mutiger Doktorvater, der eine solche Arbeit vergibt?

Fall Nawalny: Sehen Sie das nicht, Frau Merkel?


https://autorenseite.wordpress.com/home/

Nachtrag zu meinem Beitrag von heute Morgen:

Gerade ist in der Slowakei ein Prozess zu Ende gegangen, der Parallelen zum Fall Nawalny aufweist. Allerdings war das Opfer ein Journalist (und seine Verlobten) und kein Politiker. Aber beiden Männern ist gemeinsam, dass sie Fälle von Korruption aufdeckten, hinter denen Oligarchen steckten.
Man beschränkt hierzulande sein Augenmerk ausschließlich auf die Oppositionsrolle Nawalnys und meint daher, dies sei ein sicherer Hinweis darauf, dass Putin hinter dem Giftanschlag stecke. Wer aber die Brandreden Nawalnys gegen korrupte Oligarchen gehört hat, kann sich sehr gut vorstellen, dass der Giftanschlag gegen ihn von den Betroffenen in Auftrag gegeben wurde, wie es in der Slowakei auch gewesen sein soll.
Sehen Sie das nicht, Frau Merkel?

Die Katholische Skandalkirche


Die Missbrauchsfälle sind immer noch nicht aufgearbeitet und schon erschüttert ein neuer Skandal die Katholische Kirche:
Es geht um den „Peterspfennig“. Dabei handelt es sich nach der offiziellen Darstellung des Vatikans um
„den guten Brauch, die Verkünder des Evangeliums materiell zu unterstützen, damit sie sich sowohl ihrer apostolischen Aufgabe ganz widmen, als auch der Bedürftigen annehmen können.“
In diesem Zusammenhang sind Fälle von Korruption aufgedeckt worden. Man muss schon Papst sein, um daran etwas Positives zu erkennen, nämlich dass die Fälle „von innen“ aufgedeckt wurden (also nicht so wie die Missbrauchsfälle unter der Decke gehalten wurden).
Was ich aber als den eigentlichen Skandal ansehe, ist die Tatsache, dass die Gelder in Luxusimmobilien in London angelegt wurden. Muss die Kirche, der ein Viertel von Rom gehört, auch noch einen Teil von London erwerben? Der Papst sagte hierzu laut Web.de:
»Es sei an sich noch keine Straftat, Gelder in Immobilien zu investieren. Eine gute Verwaltung, müsse Geld vernünftig anlegen, dazu gehöre auch, Immobilen zu kaufen und zu vermieten. Geld in den Sparstrumpf zu stecken, sei schlechte Verwaltung. Man müsse aber sichere und moralische Investitionen tätigen. „Wenn ich mit dem Peterspfennig in eine Waffenfabrik investiere, dann ist die Spende keine Spende.“«
So etwas vom Papst zu hören, hat mich doch erschreckt:
Zunächst einmal muss ich Seiner Heiligkeit widersprechen, wenn er meint, es sei keine Straftat, Gelder in Immobilien zu investieren: Doch, das ist eine Straftat, wenn man diese Gelder zur Verkündung des Evangeliums und zur Unterstützung der Bedürftigen gesammelt hat. Nehmen wir an, Sie sammeln im Internet für Bedürftige, beispielsweise für die Tafeln und kaufen sich dann von dem Geld ein Grundstück: Dann landen Sie hinter Gittern!
Die Anlage des Peterspfennigs in Immobilien ist auch deshalb unmoralisch, weil die Kirche sich dadurch in den Kreis der Spekulanten einreiht, die durch ihre Geldanlagen im Immobilienmarkt die Preise für Wohnungen so in die Höhe treiben, dass Wohnen zum Luxus geworden ist. Immerhin tröstet der Papst die Gläubigen damit, dass das Geld nicht in eine Waffenfabrik investiert wurde. Was haben wir da schon erleben müssen: Investitionen in die Pornobranche:
Lesen Sie bitte dazu auch: https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Wir Pharisäer

Wir sind schon Pharisärer: Wir jammern darüber, dass wir Griechenland finanziell unter die Arme greifen müsen. Ein nicht unerheblicher Teil der griechischen Staatsverschuldung geht ja auch gerade auf ein unsinniges Geschäft zurück. Die Griechen haben uns für Milliarden U-Boote abgekauft, die sie gar nicht brauchen. Das Ganze war ein krummes Geschäft.
Was mich nur wundert ist dies: Waffengeschäfte müssen von der Bundesregierung genehmigt werden. Warum wurde diese Genehmigung überhaupt erteilt? Es war ja ein offenes Geheimnis, dass Griechenland damals kurz vor der Pleite stand. Wieso verkauft man einem solchen Volk teure U-Boote, für die überhaupt kein Bedarf bestand? Das müsste genauso bestraft werden wie die Korruption.
Betrachtet man das Geschäft im größeren Zusammenhang, dann sieht es so aus: Wir haben den Griechen U-Boote verkauft und zahlen bei diesem Geschäft den Kaufpreis selbst über die Griechenland-Hilfen.
Hauptsache die Unternehmer haben den Gewinn eingestrichen! Die Blutsauger sind unter uns!