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Wenn nicht die Juden die Bibel geschrieben hätten, sondern die Deutschen …

Wenn nicht die Juden die Bibel geschrieben hätten, sondern die Deutschen, dann sähe sie anders aus: Wir würden ganze Teile streichen und uns dafür entschuldigen. Nehmen wir als Beispiel diese Zitate, von denen mancher lieber glauben würde, sie stammten aus dem Koran:
“Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen. Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen… Aber in den Städten dieser Völker hier sollst du nichts leben lassen, was Odem hat.“
(5. Mose 20, 2-4.13-14.16)
Oder:
„So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben.“
(4. Mose 31, 17-18)
„Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert.“
(Psalm 137, 9)

Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen.“ (Lev 20,13)

Wenn der Vorwurf aber zutrifft, wenn sich keine Beweisstücke für die Unberührtheit des Mädchens beibringen lassen, soll man das Mädchen hinausführen und vor die Tür ihres Vaterhauses bringen. Dann sollen die Männer ihrer Stadt sie steinigen, und sie soll sterben.“ (Deut. 22:13).
Und im selben Buch lesen wir über missratene Kinder:
„Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe…“
Was täten wir Deutschen wohl, wenn die Bibel ein deutsches Buch wäre? Wie gesagt: Wir würden uns entschuldigen, diese Textstellen streichen und ein Dokumentationszentrum erbauen, in dem gezeigt wird, welch Unheil die Zitate angerichtet haben. So sind wir Deutschen halt:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/03/11/schluss-mit-der-deutschen-bravheit/
Anders die Kirche. Sie sagt in ihrem Katechismus: „Die Christen verehren das Alte Testament als wahres Wort Gottes.“

 

Ganz einfach: Missratene Kinder steinigen!

Bibelganz              Kennen Sie die Bibel?

Die Welt regt sich darüber auf, wenn im Iran eine Mörderin gemäß der Scharia gesteinigt werden soll. Was dabei übersehen wird, ist, dass auch die Bibel die Strafe der Steinigung kennt. Bei Moses lesen wir über den Vorwurf eines Mannes, seine Frau sei nicht unberührt gewesen:
„„Wenn der Vorwurf aber zutrifft, wenn sich keine Beweisstücke für die Unberührtheit des Mädchens beibringen lassen, soll man das Mädchen hinausführen und vor die Tür ihres Vaterhauses bringen. Dann sollen die Männer ihrer Stadt sie steinigen, und sie soll sterben.““ (Deut. 22:13).
Und im selben Buch lesen wir über missratene Kinder:
„„Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe…““

Jetzt vergleichen doch mal diese Bibelstellen mit der Scharia. Was ist schlimmer: die Bibel oder die Scharia?

Und was sagt die Kirche dazu? „Die Heilige Schrift ist das Wort Gottes!“
Im Katechismus heißt es:

107 Die inspirierten Bücher lehren die Wahrheit. ,,Da also all das, was die inspirierten Verfasser oder Hagiographen aussagen, als vom Heiligen Geist ausgesagt gelten muß, ist von den Büchern der Schrift zu bekennen, daß sie sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit lehren, die Gott um unseres Heiles willen in heiligen Schriften aufgezeichnet haben wollte“ (DV 11).

Haben wir je von der Kirche gehört, dass sie sich klar von Teilen der Bibel distanziert hat? Das wäre eigentlich notwendig, denn es gibt auch in der Kirche Extremisten. Wir haben das in Irland gesehen oder in den USA, wo Ärzte, die Abtreibungen vornahmen, ermordet wurden. Wie schnell kann die Stimmung in der gesamten Kirche umschlagen und solche Trends an die Oberfläche bringen. Für mich ist die Inquisition keinesfalls ein finsteres Kapitel aus dem Mittelalter, sondern eine Erscheinung, die jederzeit wiederkehren kann, wie ja auch die Demokratie immer wieder gegen diktatorische Strömungen angehen muss.

Wenn die Kanzlerin von den Moslems verlangt, dass sie sich von der Scharia distanzieren, so müsste sie sich in gleicher Weise an die Kirche wenden. Aber das traut sie sich nicht.

Wir Katholiken fordern, dass die Kirche eindeutig zu erkennen gibt, dass für sie viele Textstellen im Alten und auch im Neuen Testament keine Geltung mehr haben, beispielsweise auch die vielen frauenfeindlichen Thesen des Hl. Paulus. Aber die Kirche schweigt, denn sie fürchtet, dass dann das Gebäude der Tradition, auf das sie sich ja auch stützt, einstürzt.

Da kann man nur rufen: Frauen an die Front! Ihr seid die Mehrheit und Ihr seid die Frömmeren. Zeigt es den alten Männern der Kurie, was Kirche heute bedeuten sollte!

Wenn Sie sich mal richtig über Ihre Kirche aufregen wollen, lesen Sie dies!

Die armen Moslemfrauen!

Gerade lese ich hier etwas ganz Schlimmes: Die armen Moslemfrauen sollen nach dem Koran zum Sex in der Ehe verpflichtet sein. Und daher gibt es bei uns zahlreiche Frauen, die meinen, das sei unmenschlich und müsse geändert werden. Sie fordern daher Freiheit für die geknechteten Moslemfrauen und eine Anpassung an unser Recht. Sie meinen, sie hätten das Recht zu zicken.
Diesen Frauen sei gesagt,
1. dass man den Koran nicht anpassen kann und
2. dass bei uns die Rechtslage die gleiche ist: In 1353 BGB heißt es nämlich:
„Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen. Die Ehegatten sind einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet.“ Was unter „ehelicher Lebensgemeinschaft“ zu verstehen ist, brauche ich hier doch wohl hoffentlich nicht zu erklären. Wer es trotzdem ganz genau wissen will, schaue sich diesen Witz an.  😉

Koranverteilung – keine gute Idee

Wir erinnern uns: In Afghanistan haben Amerikaner einen Koran verbrannt. Daraufhin gab es wütende Proteste und einen Anschlag, der viele Opfer forderte. Wenn nun in deutschen Städten Koranexemplare kostenlos verteilt werden, werden viele Menschen ein wenig hinein schauen und wenn ihnen das Buch nicht gefällt, werden sie es weg werfen – es hat ja nichts gekostet. Die Verteiler des Korans setzen also ihr heiliges Buch zu einem sicherlich nicht geringen Prozentsatz einer unwürdigen Vernichtung aus. Ob dies dadurch aufgewogen wird, dass die Verteilung des Korans Leute zum Islam bekehrt? Das ist zu bezweifeln. Wenn man als normaler Christ den Koran liest, fällt einem auf, dass er Aufforderungen zur Gewalt enthält. Und so findet man halt, wenn man sich nur oberflächlich auskennt, dass das Christentum die bessere Religion ist, weil es den Frieden predigt. Welcher Christ hat denn schon einmal die Bibel von vorn bis hinten durchgelesen und weiß, dass auch das Alte Testament genau wie der Koran eine ganze Sammlung von Aufforderungen zur Gewalt enthält: Das auserwählte Volk Israel wird in den Krieg gehetzt, Frauen des Gegners sollen vergewaltigt werden, ja sogar missratene Kinder sollen gesteinigt werden. Gott sei Dank liest das keiner mehr, wird die Kirche sagen. So behält der Christ seinen guten Eindruck von seiner Religion, und so fühlt sich manch einer, der in Klischees denkt, erhaben über die Moslems.
Ob Leute Moslems werden durch Lektüre des Korans? Das wird wohl ein Wunschtraum derer bleiben, die dieses Buch verteilen.