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Heute ist der Kopfschmerztag – wen interessiert das schon?

Ist das nicht traurig?
„Nach Angaben der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) haben bis zum 12. Lebensjahr rund 90 Prozent der Jungen und Mädchen bereits Erfahrungen mit Kopfschmerzen, bis zu 12 Prozent davon leiden unter Migräne. Diese heftigen Kopfschmerzattacken gehen meist mit Übelkeit und Erbrechen sowie Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Lärm und Gerüchen ein.“ (https://www.kindergesundheit-info.de/themen/krankes-kind/krankheitszeichen/kopfschmerzen/)
Über dieses Thema haben wir uns im Kreise einiger alter Menschen unterhalten. Kopfschmerzen kannten wir nicht und Migräne war für uns eine vorgetäuschte Krankheit von Zicken, wie es ja auch in einem Schlager heißt: „Und heut‘ Abend hab‘ ich Kopfweh… hab‘ Migräne…“
Aber nun sind Kopfschmerzen zu einer Volksseuche geworden — ausgelöst durch unsere völlig falsche Lebensweise. Und dieser Lebensweise entspricht es, dass wir so lange nichts dagegen tun, so lange man Tabletten dagegen schlucken kann.

 

Wir werden immer kränker, aber auch immer älter

Wir können es selber feststellen: Mehr als ein Drittel aller Kinder braucht eine Brille. Das müsste nicht sein: https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/
Aber man tröstet sich damit, dass es ja Kontaktlinsen gibt und dass eine Brille auch ganz schick aussehen kann.
Also alles halb so schlimm! denken die Eltern. Tatsächlich aber ist die Kurzsichtigkeit eine Krankheit und sie ist das Einfallstor für weitere schwere Augenerkrankungen: Die drei Brillenträger, die ich aus meiner Jugend kenne sind nun nach etlichen Jahrzehnten ganz oder fast blind.
Von einer anderen Erkrankung lesen wir gerade in der Ärzte Zeitung
: Mehr als zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben regelmäßig Kopfschmerzen. Bei den Oberschülern liegt der Anteil sogar bei fast 80 Prozent.
Ich bin jetzt 85 Jahre alt und habe nie unter Kopfschmerzen gelitten, obwohl ich dauernd mit dem Kopf gearbeitet habe. Was also ist los mit der armen Jugend, die auch insofern nicht gesund ist?
Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit nehmen bei den jungen Menschen erschreckend zu.
Auch die Männer werden immer kränker und sind auf dem Weg zur völligen Zeugungsunfähigkeit:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
All das lässt die Menschen aber ziemlich kalt, denn die moderne Medizin hat enorme Fortschritte gemacht, und so gibt es für fast alles die entsprechenden Pillen oder Operationen. Daher achten die Menschen heutzutage nicht mehr so auf ihre Gesundheit, wie es in meinen jungen Jahren der Fall war. Damals wusste man noch, was gesund war, besonders bei der Ernährung, und man richtete sich danach, denn Krankheiten, die für die moderne Medizin kein Problem sind, bedeuteten früher ein Todesurteil. Aber dieses Wissen ist weitgehend verloren gegangen. Die Frauen, die früher dieses Wissen hatten, sind heute berufstätig und haben keine Zeit für etwas, das in ihren Augen in die Zuständigkeit der Ärzte fällt.

Essen und Bauchweh

Hat diese Frau ihr Essen nicht vertragen?
In den Salzburger Nachrichten lesen wir, dass jeder vierte Österreicher auf Nahrungsmittel mit Bauchweh und anderen Beschwerden ragiert. Die Mediziner meinen, die Intoleranzen gegen Fruktose, Laktose und Histamin nehmen so zu, weil wir immer mehr Stress haben.
In Deutschland wird es ähnlich sein. Die Menschen haben inzwischen die Weisheiten des Alten Hippokrates vergessen: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ Und: „Tausende essen sich zu Tode, eh einer stirbt an Hungersnot.“ Wie anders war das früher. Man stand vom Essen auf mit dem Gefühl sich etwas Gutes getan zu haben, insbesondere dem Magen das Richtige gegönnt zu haben.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/09/wie-haben-wir-damals-nur-so-leben-koennen/
Heute sind sogar schon die Kinder krank:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/06/30/die-armen-kinder/
Falls Sie unter einer Allergie leiden sollten, schauen Sie mal hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/05/03/allergien-selbst-heilen/

 

Tipps, Tipps, Tipps…

Leiden Sie unter Kopfweh? Dagegen gibt es laut Rückseite meines heutigen Kalenderblattes dieses Hausmittel: Man soll drei- bis viermal in eine Papiertüte blasen oder einen Teelöffel Salz essen. Ich weiß ja nicht, ob das wirkt. Aber es könnte ja sein. Wenn ich so etwas lese, denke ich mir, jemand müsste einmal ein Buch schreiben, in dem ein solches Wissen aufgeschrieben wird. Das würde sicherlich ein Bestseller. Wie wenig die Menschen wissen, kann man derzeit in der Sendung „Wer weiß denn so was“ sehen. Da wusste doch tatsächlich keiner von den rund 100 Zuschauern, dass man beim Zähneputzen den Mund nicht ausspülen soll, sondern die Zahnpasta wegen des Fluorgehalts auf die Zähne einwirken lassen soll. Eigentlich sollte doch jeder wissen, wie man die Zahnpasta richtig benutzt.
Sie wissen sicherlich, dass Tollkirschen giftig sind. Wenn Sie Glück haben, haben Sie das haben Sie das im Biologieunterricht gelernt. Aber vieles, was lebensnotwendig ist, lernt man meist nicht in der Schule, beispielsweise dass man ein schwach glimmendes Grillfeuer nicht mit Spiritus anheizen darf.
Auch für das ganz normale Leben sollte man vieles wissen, aber leider ist unser Leben so kompliziert geworden, dass wir den Überblick verloren haben. Deswegen kümmert sich kaum ein Mensch darum, welche Lebensmittelzusätze auf den Verpackungen angegeben sind.

 

Schon wieder eine erschreckende Meldung

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Erst freut man sich, wenn man liest, dass die Zahl der Schlaganfälle bei den Älteren innerhalb von 10 Jahren um 18 % abgenommen hat. Das wird daran liegen, dass heutzutage besonders der Risikofaktor hoher Blutdruck durch neuere Medikamente besser behandelt werden kann. Erschreckend ist aber, dass sich die Zahl der Schlaganfälle bei den 25 bis 44-Jährigen erheblich erhöht haben soll. Die Ursachen dafür dürften sein: Bewegungsmangel, ungünstige Ernährung und Stress.
Wenn ich meine alte Generation mit der jungen vergleiche, fällt mir ein entscheidender Unterschied auf: Wir achteten mehr auf unsere Gesundheit, zumal es in meiner Kindheit weder Antibiotika noch Penecillin gab. Eigentlich gab es im Krieg fast überhaupt keine Medikamente. Wer beispielsweise eine Lungenentzündung hatte, brauchte Glück und eine gute Konstitution, um sie zu überleben. Heute dagegen fühlen sich viele, besonders junge Leute nicht mehr selbst verantwortlich für ihre Gesundheit, sondern finden, eventuelle Krankheiten habe der Arzt zu beheben.

Und hier wiederhole ich für die neu Hinzugekommenen, was ich hier schon früher geschrieben habe:

Das darf doch nicht wahr sein: 75 % der Jugendlichen leiden unter Kopfweh. Als Ursachen werden genannt: Stress in der Schule, allgemeiner Stress, Nackenschmerzen und Bewegungsmangel:
http://www.salzburg.com/nachrichten/gesundheit/medizin/sn/artikel/75-prozent-der-jugendlichen-leiden-unter-kopfschmerzen-205586/

Die beiden letzten Ursachen wären ja ganz einfach zu beheben: Bewegungsmangel dürfte es bei Jugendlichen eigentlich nicht geben. Und die Nackenschmerzen sind wohl ein Indiz dafür, dass die jungen Leute zu viel vor dem PC hocken. Was nun den Stress angeht, hat sich anscheinend noch nicht herum gesprochen, wie sehr auch hier Bewegung geeignet ist, ihn abzubauen. Am Wochenende Bergsteigen oder in aller Frühe ins Schwimmbad oder auf den Tennisplatz – und schon hat man sich ein Polster zugelegt, das eine ganze Weile gegen Stress wirkt.
Ich bin nun schon über 80 Jahre alt, aber unter Kopfweh habe ich nur ganz selten gelitten. Und ich habe mal meine Altersgenossen gefragt, wie es ihnen geht. Sie haben dasselbe gesagt. Wir sind halt auch ohne PC groß geworden.
Wie soll das denn nun aber mit den unter Kopfweh leidenden Jugendlichen weiter gehen? Wir lesen, dass die Arbeitnehmer immer häufiger durch Burnout und psychische Leiden ausfallen. Es wird Zeit, dass wir nicht mehr durch Stress angeknackste Jugendliche ins Berufsleben entsenden, sondern kerngesunde junge Leute, die fragen: „Was kostet die Welt?“