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Hilfe! Wird mein Konto angegriffen?

Ich erhielt von PayPal die obige Nachricht. Und da dachte ich mir, ich frage erst einmal nach der Echtheit der Nachricht, bevor ich darauf reagiere. Merkwürdigerweise erscheint als Antwortadresse:
Von: „PΑYPΑL“ <erika.jama@educacion.gob.ec>
Also habe ich Frau Jama gefragt, wie sie dazu kommt, für PayPal zu schreiben.
Und ich habe auch direkt an das Unternehmen selbst geschrieben. Ich bin leider ohne Antwort geblieben.
Tja, was nun?

Microsoft – ein blöder Laden!

Mein Senf dazu:

Bei meiner Live-Mail wird mir von Microsoft mitgeteilt, dass mein Konto ungewöhnliche Aktivitäten aufweist und dass mein Eingreifen unerlässlich ist. Also mache ich das Notwendige: Ich beschaffe mir eine Codenummer. Die wird mir zugesandt, passt aber nicht, weil sie nur 4 anstatt 7 Stellen hat. Mit viel Mühe komme ich dann weiter. Erst wird mir eine 7-stellige Code-Nummer überdandt, aber auch nicht akzeptiert. Dann erhalte ich wieder eine 4-stellige und ich kann die notwendigen Eintragungen machen. Darauf wird mir gemailt, ich würde binnen 24 Stunden etwas hören. Aber es kam nichts. Nun erscheint weiter die Meldung, ich müsste etwas tun. Nur was?

Tun sollte ich auch etwas beim MS-Explorer. Mein Virenscanner zeigt mir an, dass ich eine veraltete Version auf dem PC habe. Ich benutze zwar den Firefox, aber ich las, dass man den Explorer auch up to date halten muss, weil über ihn die Windows Updates kommen.
Also an die Arbeit. Es wäre ja so einfach, wenn der Explorer sich beim Windows Update automatisch mit uploaden würde. Macht er aber nicht. Also suche ich in der Explorer-Leiste eine Update-Funktion, finde aber keine. Dann hole ich mir Rat im Internet, der passt aber nicht für mein altes Windows 7. Schließlich stoße ich auf ein Upload-Center von Microsoft. „Super!“ denke ich und lade mir meine Version herunter. Der PC schnurrt. Das klingt gut. Nach längerer Wartezeit kommt die Meldung: „Der Explorer wurde nicht aktualisiert, weil auf Ihrem PC einen neuere Version vorhanden ist,“
Nun habe ich aufgegeben und lasse alles wie es ist. Ich frage mich nur, wie ein Konzern seine Spitzenstellung behaupten will, wenn einfache Sachen nicht funktionieren.

Schlimme Nachrichten


Mein Senf dazu:

> In den Nachrichten erfahren wir, dass für einen Profiboxer aus dem Kreis der Gelbwesten, der Polizisten zusammen geschlagen hat, ca. 120.000 Euro gesammelt wurden, um dessen Verteidigungskosten und Geldstrafen abzudecken. Das ist schon schlimm genug. Wie kann es sein, dass sich so viele Franzosen mit einem Gewalttäter identifizieren?
Die Web-Seite, die zu diesen Spenden aufgerufen hat, ist zwar gesperrt worden. Aber warum wurde das Geld nicht gleich beschlagnahmt?

> Die Rettungswagen der Feuerwehr werden nun mit Panikknöpfen ausgerüstet, weil die Rettungskräfte immer öfter Opfer von Gewalt werden.

> Zahlreiche Internetkonten von Politikern und sog. Promis sind von einem Schüler (!) gehackt worden. Das stellt diesen Personen ein Armutszeugnis aus, weil sie so wenig für den Schutz ihrer Konten getan haben. Ich verstehe ja nicht viel vom Internet, aber aus meiner naiven Sicht wundert mich, dass es Facebook und Twitter anscheinend egal ist, wie sicher die bei ihnen unterhaltenen Konten sind. Ein versiertes Unternehmen müsste doch Programme haben, die herausfinden, dass jemand bei ihnen unterwegs ist und Passwörter knackt. Dafür werden ja offenbar bestimmte Tools eingesetzt, die man erkennen müsste. Und man müsste doch auch merken, dass bei einem Konto dauernd bestimmte ähnliche Daten in Massen abgerufen werden, um ein Passwort zu suchen.

> „Die fetten Jahre sind vorbei!“ warnt Finanzminister Scholz. Endlich hat auch mal jemand von der Regieung gemerkt, was los ist. Wie es tatsächlich aussieht, habe ich ja schon viel eher und öfter hier beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/30/deutschland-stuerzt-ab-v/
Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft, die von der Regierung so so verstanden wird, dass die Bürger geschröpft werden müssen, damit die Wirtschaft „angekurbelt“ werden kann. („Ankurbeln“ müsste das Unwort des Jahrzehnts sein.) Allein durch die Niedrigzinspolitik hat der Staat in 10 Jahren sage und schreibe insgesamt 368 Milliarden Euro von den Bürgern zusätzlich zu den Steuern kassiert. Eigentlich müsste ja die Wirtschaft in den fetten Jahren von selbst laufen und keiner Ankurbelung bedürfen. Was passiert aber, wenn die Steuern nicht mehr so üppig fließen und die Mittel zum Ankurbeln fehlen? Die Zukunft sieht nicht rosig aus:
Nach einer Studie des Forschungsbereichs Unternehmensbesteuerung und öffentliche Finanzwirtschaft am ZEW hat Deutschland in den vergangenen Jahren erheblich an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. Im Vergleich von 21 Industrienationen kommt es nur auf Rang 16. Das sind 4 Plätze weniger als im Vorjahr.

>  Und dann noch dies: Auch das wurde schlechter: Das Toilettenpapier, das ich mir immer kaufe, ist auf einmal viel dünner. Schon früher musste ich in meinen Aphorismen feststellen:

Klo-Gesetz: Obwohl die Menschen immer dicker und damit auch ihre Hintern immer größer werden, wird das Klopapier immer kleiner.

 

 

 

 

Die Postbank langt zu

Post
So las ich es gerade auf einem gelben Auto. „Ich auch bald nix mehr Post!“ müsste wohl bald auf meinem Auto stehen.

Lesen Sie doch bitte unbedingt meine Aphorismen über Banken:
https://autorenseite.wordpress.com/gedanken-ueber-banken/
Dort findet sich auch dieses Zitat:
„Banken können sich alles erlauben. Der Deutsche wechselt nämlich seine Bank so selten wie seine Religion.“

Wenn man eine Umfrage machen würde, würde sich das Zitat bestätigen und sogar heraus kommen, dass Männer auch eher ihre Frau wechseln als ihre Bank. Ich bin zur Zeit auch reif für den Wechsel meiner Bank, obwohl seit über einem halben Jahrhundert Kunde bei der Postbank bin.
Ich erinnere mich noch an den Anfang: Da hatte ich einmal einen Tag vor Eingang meines Gehalts einen Betrag überweisen wollen, der um ein paar Pfennige mein Guthaben überschritt. Deshalb schickte man mir meine Anweisung zurück mit dem Bemerken, man sei keine Bank und dürfe kein Kreditgeschäft betreiben. Man dürfe meine Überweisung auch nicht bis zum Geldeingang liegen lassen. Was waren das noch für Zeiten, als die Postler noch Beamte waren! Die Post residierte oft mitten in der Stadt in palastartigen Gebäuden, die wohl inzwischen alle verkauft sind. Nun werden die Postgeschäfte vielfach in Lebensmittelläden u.a. abgewickelt. In unserer Gegend gibt es viele Orte ohne solche Poststellen. Da müssen die Leute 10 km fahren, um zur nächsten Post zu gelangen. In meinem Dorf hatte die Post früher ein Erdgeschoss gemietet, wo ein Postangestellte die Kunden bediente. Dieses Postamt wurde aufgelöst. Da kein Geschäftsbesitzer die Poststelle übernehmen wollte, hat die Gemeinde der Post im Interesse der Bürger einen Raum im Informationszentrum zur Verfügung gestellt, wo die Angestellten der Gemeinde die Postgeschäfte mit erledigen. Ich schätze, dass dies ein gutes Geschäft für die Post ist, sonst hätte sie ja so weiter machen können wie bisher. Die Gemeindebürger dürften also die Post subventionieren.
Nun hat die Post gerade neue Banktarife eingeführt. Man muss jetzt auch Gebühren bezahlen für ein Konto, das bisher umsonst war. Nur Kunden, die über größere Zahlungseingänge verfügen, bleiben kostenfrei, wenn sie in ein anderes Konto überwechseln, das sich „Postbank Giro direkt Plus“ nennt. Warum dieser Blödsinn des Wechselns? Zum einen will man die Kunden, die bei geringem Kontostand viel Arbeit machen, los werden. Zum anderen will man bei denen, die Anspruch auf ein kostenloses Konto haben, erst einmal Gebühren kassieren, bis die merken, dass Kosten anfallen.
Ich bin sauer. Ich war 60 Jahre Kunde bei der Post. Aber ich glaube, dass ich nun zur Sparda-Bank gehe.

Scheußliches Amazon

Ich wollte gerade ein Ebook bei Amazon veröffentlichen. Das hat nicht funktioniert. Ich kam nicht ins Amazon.Kindle-Programm. Ich wandte mich also an den Support, der das darauf zurück führte, dass ich womöglich versehentlich zwei Konten mit derselben Email-Adresse eingerichtet hätte. Ich müsste also eines löschen. Klingt überzeugend und einfach. Nur bin ich bei meinen umfangreichen Versuchen, ganz schlicht ein Konto zu beseitigen, gescheitert. Anscheinend will Amazon nicht, dass man so etwas macht. Wie einfach könnte das an sich gehen: Amazon könnte bei dem Stichwort Einstellungen auch die Funktion „Konto löschen“ einfügen. Das tut das Unternehmen aber nicht. Irgendwann gibt dann wohl jeder auf, und so kann sich Amazon mit einer Masse von Konten brüsten, von denen eine Vielzahl allerdings nur deshalb besteht, weil man sie nicht löschen konnte.