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Die Angst des Mannes auf dem Klo

Immer wieder

Immer wieder liest man etwas, was man sich kaum vorstellen kann: Eine Python beißt einem auf dem Klo sitzenden Mann in die Weichteile:
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/nach-python-biss-in-graz-veterinaeramt-ueberprueft-situation-106209994
Manchmal kommen die Schlangen durch die Kanalisation gekrochen und wollen über das Klo in die Freiheit. Niemand ist also auf seinem Klo völlig sicher.
Was das Schlimme ist: Jeder kann sich in seiner Wohnung die giftigsten und gefährlichsten Viecher halten und dabei kommen ständig Schlampereien vor: So schwimmt plötzlich in einem Baggersee ein kleines Krokodil. Süß. nicht wahr?

Pinkeln Amazon-Mitarbeiter in Wasserflaschen? Und Sie?

Wenn man etwas getrunken hat, braucht man irgendwann ein Klo. Das kann manchmal sehr dringend sein, wie ein Oktoberfestbesucher es einmal ausdrückte:
„G’suffa hamma, dass mir’s kaum no ham derpieseln könna.“

Eine skurrile Diskussion ist darüber ausgebrochen, ob die armen Fahrer von Amazon gezwungen sind, in Wasserflaschen zu pinkeln. Das wurde zunächst von Amazon vehement bestritten. Dann aber musste man kleinlaut zugeben, dass den Fahrern oft nichts anderes übrig bleibt.
https://web.de/magazine/wirtschaft/amazon-rudert-zurueck-kuriere-urinieren-unterwegs-wasserflaschen-35690852
Was soll ein Fahrer denn machen, wenn er im Stau steht oder in der Stadt kein Klo mit Haltemöglichkeit findet? Soll er da etwa in die Hose machen?
Wie schlimm es ist, wenn man plötzlich einmal „muss“ und kein Klo findet, musste jemand erfahren, der auf einer Messe an eine Wand uriniert hatte und sich dadurch den Spottnamen „Pieselprinz“ zugezogen hatte.
Mir ging es auch einmal in einem Stau so, dass ich „es“ einmal fast nicht mehr hätte halten können. Seitdem habe ich ein altes Marmeladenglas im Auto, das ich allerdings noch nicht gebraucht habe. (Zur Nachahmung empfohlen!)

Corona: An die Klo-Papier-Horter

Sonderbarerweise setzt zur Zeit ein Run auf Klopapier ein. Also, Ihr Hamsterer:
Ein Leben ohne Klopapier ist möglich. Diejenigen, die wie ich im Krieg aufgewachsen sind, kannten viele Jahre lang überhaupt kein Klopapier. Da gab es einen Nagel in der Wand, auf dem zurecht geschnittene Zeitungsabschnitte aufgespießt waren. Fertig! Und der Bach hinter dem Klohäusl diente als Bidet.

Und daher gab es damals Witze wie diesen:

Ein Bayer und ein Preuße sitzen im Zug. Der Bayer liest den „Hintertupfinger Volksboten“. Der Preuße kann sich nicht verkneifen zu sagen:
„Mit so was wischt man sich bei uns zu Hause den Arsch ab.“
Darauf der Bayer: „Dann pass nur auf, dass dein Arsch net g’scheiter wird wie dein Kopf!“

Noch etwas fällt mir zum Stichwort „Klopapier“ ein: Ein Bekannter wurde Chef eines kleinen bayerischen Amtsgerichts. Und als solcher hatte er ein jährliches Budget zur Verfügung. Das musste er natürlich ausnutzen, denn sonst bestand die Gefahr, dass es gekürzt wurde. Als er einmal nicht mehr wusste, wie er das letzte Geld ausgeben sollte, kaufte er einen riesigen Posten Klopapier und lagerte ihn im Keller ein. Dann gab es ein Hochwasser und das ganze Klopapier war verdorben.
Also, liebe Klopapier-Hamsterer, lagern Sie Ihre Vorräte vernünftig!

 

Meine neueste geniale Erfindung


Ich habe ja schon gelegentlich Erfindungen gemacht, denen allerdings kein sonderlicher Erfolg beschieden war, z.B.: die Rechtsträgerhose. Dabei
wäre sie so wichtig, wie der folgende Witz zeigt. Das Wort Witz hängt ja mit Weisheit zusammen. Daher sollten Männer die darin enthaltene Weisheit beherzigen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/15/witz-zum-tag-1264/
Doch nun zu meiner neuen Erfindung. Sie kam mir, als ich gestern im Zug nach Salzburg fuhr. Da standen etliche Fahrgäste vor einem Klo. Auf einmal schrie eine Frau: „Lasst mich vor, sonst mach ich in die Hose!“
Auf der Rückfahrt war es ähnlich: Ich wunderte mich über eine Frau, die dauernd an mir vorbei hin und her ging. Dann merkte ich, dass sie schaute, ob vorn oder hinten ein Klo frei wird. Und als ich die Klos im Auge behielt,
gewann ich den Eindruck, dass die Klos teilweise überhaupt geschlossen waren oder von Schwarzfahrern okkupiert worden waren, denn es ist kaum anzunehmen, dass jemand eine solche Verstopfung hat, die von Salzburg bis Bergen dauert, also etwa eine halbe Stunde.

Das Problem Klo ist ja aus verschiedenen Gründen akut geworden: Mein Heimatbahnhof Bergen ist verkauft worden. Dort gibt es kein Klo mehr, sondern höchstens ein Gebüsch. In den Bahnhöfen war der Klobesuch früher kostenlos, aber das ist vorbei. Deshalb warten viele sparsame Menschen auf das Klo im Zug und das ist dem Ansturm oft nicht gewachsen, denn heute hat nicht mehr wie früher jeder Waggon ein WC.
Kurzum: Hier ist Hilfe angesagt! Und die biete ich hier an: Im Zeitalter des Computers sollte die Bahn auf der Höhe der Zeit sein. Was der Reisende braucht, wäre eine App, die ihm anzeigt, wo im Zug das nächste Klo frei ist. Also: an die Arbeit, liebe Bundesbahnleute! Und was wir nicht auf dieser App lesen wollen, ist der Satz: „Leider sind zur Zeit alle WCs im Zug besetzt!“

Die Buschpiesler – Armes Deutschland!

Dies ist ein Bild aus besseren Zeiten: Damals hatte unser Dorf diesen eigenen Bahnhof mit Fahrkartenschalter und Toiletten. Der Bahnhof ist ein besonderer Bau aus Schlackensteinen des hiesigen Hüttenwerks. Er wurde verkauft wie vieles andere, was der Bund zu Geld gemacht hat, um die „schwarze Null“ zu erreichen: Postämter , Kasernen, Krankenhäuser, Versicherungen, Grundstücke…
Die Bahn hat mit dem Bahnhof auch das dazu gehörende Grundstück verkauft, so dass sie dort keinen Fahrkartenautomaten aufstellen darf, sondern nur auf der anderen Seite der Gleise. Die Leute müssen also immer erst durch den Unterführungstunnel gehen, wenn sie eine Fahrkarte brauchen.
Das ist aber nicht die einzige Unannehmlichkeit, die sich aus dem Verkauf des Bahnhofs ergeben hat: Nun gibt es dort keine Klos mehr. Mit diesem Problem ist unser Dorf nicht allein, Auch in anderen Orten gibt es am Bahnhof keine Toiletten. Die Bahn meint, es genüge, wenn sie WCs im Zug zur Verfügung stelle; alles andere sei Aufgabe der Gemeinde. Und die sieht das genau umgekehrt.
So bleiben denen, die ein „dringendes Bedürfnis“ verspüren nur zwei Möglichkeiten: entweder in die Hose machen oder einen halbwegs verborgenen Winkel suchen, wo man so etwas erledigen kann. Wer Glück hat, findet ein Gebüsch. Andere finden eine Unterführung als geeignet.
Ich muss dabei mit Mitleid an den „Pieselprinzen“ denken. Was blieb dem armen Mann in einer Notlage anderes übrig?
Armes Deutschland, wo wir uns vielerorts keinen Bahnhof mehr leisten können und nicht einmal Toiletten!

Neue fiese Masche

In den USA hat man sich etwas Neues einfallen lassen, das sicher auch wie andere solche Erfindungen bald nach Deutschland kommen wird: Die Klo-Gänge des Personals werden überwacht: Wenn die Klotür aufgeht, läuft die Zeit. Sechs Minuten pro Tag sind gestattet, wer länger braucht, wird abgemahnt. Wer hingegen nur die Mittagspause zum Pinkeln benutzt, erhält pro Tag einen Dollar gutgeschrieben.
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/aufs-klo-gehen-bei-der-arbeit-us-firma-ueberwacht-zeit-auf-toilette-a-981637.html
Typisch Chicago! Mir tun Menschen leid, die aufs Klo gehen müssen, um mal ein kurzes Telefongespräch führen zu können. Mir tun auch die leid, die unter Verstopfung leiden. Kommen die mit 6 Minuten aus? Oder müssen die sich Medikamente kaufen? Keine Ahnung!

Regulierungswahn bei der EU

Man braucht schon starke Nerven, um in dieser EU zu leben. Weil das Geld bald futsch ist, sind diejenigen, die es sich leisten können, auf Immobilien oder Gold umgestiegen.
Aber wir werden weiter gepiesackt. Demnächst soll die Wattzahl der Staubsauger begrenzt werden. Man saugt dann eben länger bei gleichem Stromverbrauch. Um dies zu vermeiden, haben sich viele wachsame Hausfrauen und -männer Ersatzstaubsauger gekauft. Die Geschäfte verzeichnen einen wahren Run auf diese Geräte, wie seinerzeit auf die Glühbirnen.
Aber der Regulierungswahnsinn geht noch weiter: Es soll nun auch die Wassermenge begrenzt werden, mit der wir unsere Klos spülen. Nun, da werden etliche zweimal spülen oder mit der Klobürste nachschieben müssen. Wir schlagen daher jetzt schon der EU vor, ein Formblatt zu entwerfen, mit dem man Ausnahmen von der niedrigen Spülwassermenge beantragen kann:

EU-Formblatt zwecks Antrag auf Erhöhung der Klo-Wasserspülmenge:
Allgemeine Angaben:
Zahl der täglichen Klo-Gänge: …
Durchschnittliches Gewicht der Exkremente: …
Konsistenz der Exkremente: …
Geruch: …
Farbe: …
Klebrigkeit in der Kloschüssel: … (Angaben in kleb/g)
Flüssigkeitsmenge des zusätzlich ausgeschiedenen Urins: …
Art des benutzten Klopapiers: … (Größe in cm) weich/ hart (nicht Zutrffendes streichen!)
… ja, der EU werden schon noch weitere Fragen einfallen. Wir dürfen gespannt sein. Immerhin wird die Neuregelung wieder Arbeitsplätze schaffen: Wir werden Klo-Kontrolleure brauchen ähnlich wie wir ja schon Kontrolleure bei den Ölheizungen haben.

Falls Sie heute nicht wissen, was Sie tun sollen, stöbern Sie doch mal hier in der Fundgrube! Sie werden Ihren Spaß haben.

Coca-Cola fürs Klo

Mein letztes Coca-Cola habe ich vor mehr als 50 Jahren getrunken und nun frage ich mich, ob das nicht ein Fehler war. Auf der Rückseite meines Kalenderblatts werden immer wertvolle Tipps gegeben und da stand heute nämlich, dass man für die Reinigung der Kloschlüssel Coca-Cola nehmen soll. Ich war zunächst etwas verblüfft über diesen Tipp, weil es doch Domestos und andere Mittel für diesen Zweck gibt. Und irgendwie sträubt man sich doch auch, ein Nahrungsmittel für die Kloreinigung zu verwenden. Aber vielleicht ist es billiger, Coca-Cola zu verwenden. Das habe ich noch nicht durchgerechnet.
Warum ich dieses Thema hier aufgreife? Ich finde den Tipp auf dem Kalenderblatt hochinteressant. Wenn Coca-Cola geeignet ist, Kalk und Urinstein aufzulösen, müsste das Getränk doch auch ein hervorragendes Mittel sein, das der Verkalkung der Adern vorbeugt. Und Nierensteine dürfte es bei ausreichendem Genuss von Coca-Cola auch nicht geben.
Also, auf Ihr Wissenschaftler. Ihr seht: Es gibt hier viel für Euch zu erforschen. Wenn es auch für das Ergebnis Eurer Forschung wohl keinen Nobelpreis gibt, wird aber doch wohl die Firma Coca-Cola so fair sein, Eure Arbeit fürstlich zu belohnen.

Nachruf zum Welt-Klo-Tag

Ich habe gestern in meinem Blog darüber geschimpft, dass der „internationale Tag der Männer“ am selben Tag wie „Welt-Klo-Tag“ statt gefunden hat. Und nun habe ich mal nachgelesen, ob in irgendeiner Zeitung etwas Vernünftiges zum Thema Mann zu lesen ist. Fehlanzeige! Aber stattdessen bekamen wir Tiefschürfendes über die Klo-Situation in den Entwicklungsländern zu lesen. So weit ist es nun schon mit uns Männern gekommen!
Aber man(n) kann trotzdem froh sein, ein Mann zu sein, wie hier nachzulesen ist. Für Männer ist das Nachlesen Pflicht!
Immerhin hat es am 3. November auch noch einen „Weltmännertag“ gegeben hatte, an dem die Männer aufgerufen wurden, mehr an ihre Gesundheit zu denken.
Ich frage mich, wer richtet all diese Tage ein? Heute ist z.B. der Tag der Lehre, Forschung und Philosophie. Haben Sie das gewusst und schon ein wenig philosophiert? Z.B. über die Situation des Mannes von heute?