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Mein Senf dazu: Muss Merkel weg?

Die Kanzlerin will sich, wie man hört, bei der Europawahl zurück halten. Das hat so etwas Trotziges an sich und erinnert mich an den Ausspruch von Sachsens letztem König Friedrich August III. vor 100 Jahren:
„Macht euren Dreck alleene!“
Ist das nun der Anfang des Rückzugs der Kanzlerin, wie viele vermuten? Ich glaube eher das Gegenteil. Es ist ein geschickter Schachzug der Kanzlerin mit dem sie zeigen will, wie weit man ohne sie kommt. Und da wird die Partei eine Enttäuschung erleben, wenn ihr die Galionsfigur für den Europawahlkampf fehlt, nämlich die „Miss Europa“.
Mag die Kanzlerin mit ihrer Innenpolitik immer öfter auf den Ruf stoßen: „Merkel muss weg!“, so ist sie doch für Europa immer noch mit Abstand die allererste Wahl. Und wenn sie sich hier verweigert, ist das nicht gerade ein Musterbeispiel für Solidarität.
Ihr Intimgegner Merz zeigt sich da loyaler und ist bereit, an KKs Seite in den Wahlkampf zu ziehen. So sollte auch eine echte „Parteisoldatin“ handeln.

Verleihung des „alten Jammerlappens“ an Habeck

Das ist der alte Jammerlappen, der hier alljährlich an Menschen verliehen wird, die es verdient haben. Erster Anwärter für heuer ist der Vorsitzende der Grünen Habeck. Er musste sich mal wieder als „Gutmensch“ ins rechte Licht setzen, indem er KKs Karnevalswitz kritisierte:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/03/07/bravo-kk/
Er verkennt dabei, dass der Karneval zwar durchaus politisch sein kann, dass er aber eine Tabuzone für die Politiker ist, soweit sie selbst nicht als Büttenredner auftreten. Da braucht man keine Zensur von oben. Habeck hat sich zwar als Spaßpolizist aufgespielt, ist aber im Grunde genommen nur ein Jammerlappen, der meint, Pluspunkte sammeln zu können, indem sich für die „armen Gender-Poeple“ stark macht.
Er ist halt, wie der Spiegel meint, ein Emotionalienhändler bzw. eine grüne Nervensäge. Ich würde es so ausdrücken: Vom Gender-Standpunkt aus betrachtet ist er eine männliche Ausgabe von Claudia Roth.

Bravo KK!


„Eure Sorgen möcht‘ ich haben!“ möchte man ausrufen, wenn man sieht, mit welcher Vehemenz und Giftigkeit über Kramp-Karrenbauers Karnevalswitz gestritten wird. Ober-Gutmensch und Jammerlappen Hrbeck verlangt von KK, dass sie sich entschuldigt.
Das hat sie nicht getan, sondern sich vehement verteidigt. Dafür gebührt ihr Respekt. Die Frau hat mehr Power als mancher entmannte Mann.
Seit wann ist es denn verboten, über Minderheiten Witze zu machen? Habeck sollte mal nach Bayern kommen und sich da anhören, welche Witze dort über ihn als Preußen gemacht werden:

Eine Frau beklagt sich, ihre Tochter Zenzi wolle einen Schwarzen heiraten.
Der Kommentar einer Nachbarin: „Trösten Sie sich, jedenfalls ist’s koa Preiß.“

Was in den Augen unserer Ober-Gutmenschen an diesem Witz besonders schlimm ist:
Der Witz betrifft in ihren Augen nicht nur eine Minderheit, sondern ist auch noch rassistisch! Noch schlimmer werden die Gutmenschen finden, dass es eine ganze Menge von solchen Witzen südlich des Weißwurstäquators gibt.
Wo bleibt denn da Ihr Protest, Herr Hrbeck, damit es nicht heißt: Bei einer einzelnen Frau traut er sich, aber bei den Bayern nicht?