Schlagwort-Archive: Kinderarmut

„Deutschland ist ein Sanierungsfall.“

„Deutschland ist ein Sanierungsfall.“ Dies sagte der FDP-Vorsitzende Christian Lindner. Damit sprach er treffend aus, wie es um unser Land steht. Aber Lindner sieht den Sanierungsfall mit Scheuklappen, nämlich aus dem Blickwinkel der Reichen und der Unternehmer. Dass es aber der Merkelismus ist, der unser Land zum Sanierungsfall gemacht hat, sieht er nicht. Diesen Merkelismus habe ich hier häufig beschrieben, z.B.:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/07/wollt-ihr-das-so-deutschland-stuerzt-ab/

Deshalb hier ein paar Stichworte für Herrn Lindner, wenn es bei den Koalitionsverhandlungen um die Sanierung geht. Die folgenden Themen hat man bei der FDP offenbar nicht auf dem Schirm. Was will die FDP tun gegen:
die wachsende Kinderarmut,
die zunehmenden prekären Arbeitsverhältnisse,
die zu hohen Mieten, die immer mehr Menschen unter dem Existenzminimum vegetieren lässt,
die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich,
die unsicheren Renten, …?

Wahrscheinlich wird die FDP nicht mehr wahr haben wollen, dass sie sich einmal gegen Subventionen ausgesprochen hat:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/09/17/subventionitis/
Es ist also zu befürchten, dass die Krankheit der Subventionitis fortbestehen wird. Im vergangenen Jahr wurden fast 5o Milliarden dafür ausgegeben. Aber bei jeder oft sinnlos verschwendeten Subvention sollte sich die FDP fragen, ob nicht vielleicht ein paar Brosamen für die Minderbemittelten abfallen könnten.
Was ich bei der FDP vermisse, ist ein menschliches Gesicht. Arbeiten Sie daran, Herr Lindner, vielleicht mit einem Tag an der Tafel! Glauben Sie mir: Dann sehen Sie manches anders. Und gut fürs Image wäre das auch.

 

Das christliche Menschenbild der Union

Beim Wahlkampfauftakt der Union sagte die Kanzlerin, ihr Nachfolge-Kandidat stehe für das christliche Menschenbild der Union.
Das steht allerdings auf wackeligen Füßen, denn die Kanzlerin sagte zu Beginn ihrer Karriere etwas, was sie heute sicherlich nicht mehr wahr haben will, nämlich sie könne sich schon vorstellen, dass die CDU das „C“ aufgeben könnte, wenn die Christen einmal nicht mehr die Mehrheit in Deutschland wären. Davon würde sie sich heute sicherlich angesichts der Ausbreitung des Islams distanzieren.

Aber wie sieht denn das christliche Menschenbild der Union aus?
Zunehmendes Armutsrisiko,
zunehmende Kinderarmut und Altersarmut,
zunehmende Tafelbesucher,
zunehmende prekäre Arbeitsverhältnisse und Zweitjobs,
schuften bis ans Grab,
Mieten, die vielen weniger als das Existenzminimum belassen…
mehr hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/15/schmaehschrift-was-union-waehler-wollen/

Übrigens zieht das christliche Menschenbild auch nicht mehr so recht seit den Missbrauchsfällen oder seit der Aufdeckung, dass der für die Armen gesammelte Peterspfennig in britische Immobilien gesteckt wurde. Und wie die Kirche mit ihrem Geld umgeht, ist auch nicht gerade vorbildlich:

Kirchensteuer

Was Union-Wähler wollen

Wir Unionswähler wollen weiter so mit dem „bewährten“ Merkelismus. Und der sieht so aus:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/07/wollt-ihr-das-so-deutschland-stuerzt-ab/

Hier nochmals in Kürze, was diejenigen wollen, die die Union wählen:
>  Wir sind für ständig steigende Kinderarmut, denn Geld verdirbt den Charakter
> Wir wollen steigende Mieten. Uns reicht das Existenzminimum oder weniger. Wir sind ja so bescheiden und daher gegen österreichische Verhältnisse (Miete in Wien ∅ 13 Euro pro qm, in München 22).
> Wir finden es gut, dass immer mehr Menschen von den Tafeln ernährt werden müssen. Dann kriegen die Leute jedenfalls ein gesundes Essen.
> Wir sind keine Neidhammel und gönnen den Reichen, dass sie immer reicher werden. Wer ärmer wird, ist selber schuld.
> Wir sind für prekäre Arbeitsverhältnisse: Aufstocker, Zeit- und Leiharbeiter… So kreiert man Aufschwung und eine Steigerung der Unternehmergewinne.
> Wenn Rentner bis ans Lebensende arbeiten müssen und immer mehr einen Zweitjob brauchen, ist das gut so: Arbeit erhält jung.
> Bescheidenheit ist die Zierde des Alters: Wir wollen keine so hohen Renten wie die Österreicher, die 400 Euro mehr bekommen als Deutsche bei14-maliger Auszahlung.
> Wir Deutschen sind fleißig und arbeiten gerne bis 67 und heben uns damit von den faulen Österreichern ab, die mit 60 in den Ruhestand gehen können.
> Es ist gut, dass die Printmedien über Subventionen vom Staat an die Kandare genommen werden. Es geht doch nicht an, dass jeder schreiben kann, was er will.
> Armut schändet nicht. Deshalb gönnen wir den Bürgern der Nachbarstaaten, dass sie mehr Grundbesitz und viel mehr Vermögen haben.
> Wenn bei uns die Armut ständig steigt, so ist das ein Ansporn für das Volk. noch mehr zu leisten.
> Wir zahlen gerne Steuern. Deshalb finanzieren wir nun den Staat anstatt es wie früher von den Unternehmern zu verlangen.
> Die Maskendeals zeigen die menschliche Seite der Partei. Schwamm drüber und keine weitere Aufklärung! Wir müssen nach vorne schauen!
> Wir geben wenig für Bildung aus, denn wir Deutschen sind sowieso gescheit.
> Wir lieben dynamische Männer, denen auch bei traurigen Ansprachen des Bundespräsidenten der Humor nicht vergeht. Deshalb muss Laschet Kanzler werden, auch wenn ihn das Volk nicht mag.
> Wir haben keine Skrupel, Schulden zu machen „auf Teufel komm raus“. Sollen die Kinder und Enkel nur dafür zahlen, dass wir ihnen das Leben geschenkt haben.
> Wir haben Verständnis dafür, dass die Partei laufend die Verfassung bricht. Zu Recht sagte ein Minister, er könne ja nicht dauernd mit dem Grundgesetz unterm Arm rum laufen.

Ach, wie gut haben wir es doch in Deutschland. Das wird uns durch Umfragen immer wieder eingebläut. Darum weiter so!

Lesen Sie eingehender über den Merkelismus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/

Wir leben in einer Illusion – Deutschland stürzt ab.

Gerade erfahren wir aus einer Studie, dass 13 Prozent der Mieter in Großstädten weniger als das Existenzminimum zum Leben haben – eine Folge der verfehlten Wohnungspolitik unserer Regierung.
Und gerade haben wir auch lesen müssen, dass die Kinderarmut wieder steigt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/15/das-ist-merkelismus-kinderarmut-steigt/
Diejenigen, die sich von Zahlen des sog. „Aufschwungs“ blenden lassen, merken nicht, dass es bei uns steil bergab geht. Ich habe dies hier oft beschrieben unter „Deutschland stürzt ab“ und „Deutschland erwache!“ und werden dies hier demnächst noch einmal zusammen stellen.

Das ist Merkelismus: Kinderarmut steigt

Gerade erfahren wir: Die Kinderarmut breitet sich weiter aus: 2,8 Millionen Kinder sind von Armut bedroht. Das bedeutet: jedes 5. Kind ist bei uns inzwischen betroffen – und das in einem so reichen Land wie dem unsrigen. Das ist eben so im Merkelismus, in dem die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer und immer mehr werden.
Zu den Menschen, die ich am meisten bewundere, zählen die allein erziehenden Mütter. die oft noch abends in einem Zweitjob als Bedienung oder Reinigungskraft arbeiten, um ihren Kindern ein einigermaßen normales Leben zu ermöglichen.
Bezeichnend ist für unsere Politik es ja, dass die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz gerade gescheitert ist. Und es würde ja nicht viel kosten, wenn man bei Hartz-IV-Empfängern den Kindern extra das übliche Taschengeld bezahlen würde.
Und bezeichnend ist auch der Umgang der Medien mit diesem Skandal. Googeln sie mal mit dem Wort „Kinderarmut“. Da finden Sie keinem Namen der bekannten Printmedien, ausgenommen die „Süddeutsche„. Da lesen Sie allerdings nur, dass jedes 10. Kind von Armut betroffen ist. Nanu? Wie gibt es das denn? Der Bericht bezieht sich auf eine weltweite Erhebung. Wie es bei uns aussieht, lesen wir da nicht.

PS.: Das Bild oben habe ich aufgenommen, weil man so etwas immer seltener sieht: ein Kind mit Puppe. Viele Mütter wollen ja nicht, dass ihre Mädchen in „so ein Rollenklischee gedrängt“ werden. Dabei geht es um etwas anderes: Die Kinder sollen an Puppen, Teddys usw. das Liebhaben lernen. Aber das braucht man nicht mehr in unserer materialistischen Gesellschaft.

 

 

Mordende Kinder

Gerade steht in der Zeitung, dass bei uns ein Dreizehnjähriger von einem Vierzehnjährigen erstochen wurde. Gleichzeitig gab es in Frankreich zwei ähnliche Morde bei Kriegen zwischen Kinderbanden. Offensichtlich ist, dass die Hemmschwelle immer mehr sinkt.
Frankreich will mit einer Verstärkung der Polizei gegensteuern, aber das Problem liegt woanders.
In Deutschland will man die zunehmende Gewalt mit Streetworkern bekämpfen: Beispielsweise hat eine Kleinstadt wie Kulmbach zwei (!) davon angestellt. Und da frage ich mich als alter Mann: Wie sind wir eigentlich früher ohne solche Streetworker ausgekommen? Schon ihr Name sagt, dass es sich um einen neuartigen Beruf handelt, der seinen Ursprung wie so vieles andere auch in den USA haben dürfte:
Streetworker sind Sozialarbeiter, die sich um problematische Zielgruppen bemühen sollen und dazu gehört leider auch die Jugend. Noch ein Beispiel: Kürzlich haben 11-jährige eine ganze Schule demoliert, nachdem sie bereits 25 (!) Straftaten auf dem Kerbholz hatten.
Ich sehe diese Erscheinungen als Anzeichen dafür, dass unsere Gesellschaft krank ist. Man kümmert sich zu wenig um diejenigen, die von den Politikern oft als das wertvollste Gut des Staates bezeichnet werden, nämlich um die Kinder. Ein Fünftel davon ist in unserem reichen Staat dazu verdammt, in Armut zu leben. Und da ist es wohl durchaus nachvollziehbar, dass so eine Jugend, die schlechte Startchancen hat, einen Hass auf die Gesellschaft entwickelt.
Ein zweiter Faktor, der Streetworker notwendig macht, ist die Zerstörung der Familie. Durch die vielen Scheidungen steigt die Zahl der Alleinerziehenden, die sich oft schwer durchschlagen müssen: Wie viel Zeit bleibt einer alleinerziehenden Friseuse, die abends noch als Bedienung arbeiten muss, für ihr Kind? Und der Drang bzw. Zwang vieler Frauen zum Berufsleben führt dazu, dass häufig die Kinder eher als Störfaktor empfunden werden oder sich mindestens so fühlen.

Wie die Pflanzen Wasser brauchen, benötigen Kinder Liebe. Aber so, wie die Dürre in der Natur immer mehr zunimmt, verdorrt auch die zarte Pflanze der Liebe.

Die neuen Unworte: „systemrelevant“ und „Aufschwung“

Im Zuge der Corona-Krise hören wir dauernd das Wort „systemrelevant“. Doch was ist das eigentlich für ein System, das mit diesem Wort gemeint ist? Zunächst einmal ist damit unsere Wirtschaft gemeint und und das System, nach dem sie arbeitet. Es nennt sich soziale Marktwirtschaft müsste aber richtig heißen: Herrschaft der Blutsauger:

> Mit unserer Wirtschaft stimmt etwas nicht:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/03/31/mit-unserer-wirtschaft-stimmt-etwas-nicht/
> Sie ist ein System, das sogar in der Corona-Krise die Reichen immer reicher macht:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/06/05/corona-bringt-die-schaebigen-prinzipien-der-politik-ans-licht/
https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/07/so-nicht-herr-altmaier/
>  So klafft die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander.
> Die Kinderarmut nimmt ständig zu:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/19/deutschland-stuerzt-ab-15/
> Ebenso die Altersarmut. Wie anders ist es da in Österreich:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/26/fridays-gegen-altersarmut/
> Und der Zulauf bei den Tafeln wächst ständig in unserem reichen Land:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/08/deutschland-stuerzt-ab-11/
Das sind nur einige Erscheinungen des Systems, in dem die Rettung der Unternehmen angeblich nach Relevanz erfolgen soll. Richtig müsste es statt „nach Relevanz“ wohl heißen „nach Lobby“. Wie sonst ist es zu erklären, dass die Lufthansa 9 Milliarden erhält, die Künstler aber am Hungertuch nagen. Wenn es gerecht zuginge, müsste die Unterstützung der Branchen nach Erfolgsaussicht (da sähe es schlecht aus bei der Lufthansa) und nach der Zahl der Beschäftigten erfolgen. Weil das alles nicht so ist, wie es sein soll, ist für mich das Wort „systemrelevant“ ein Unwort, das ich nicht mehr hören kann.

Ähnlich verhält es sich mit dem verlogenen Wort „Aufschwung“, das mir genau so zuwider ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/01/zitat-zum-tag-was-heisst-eigentlich-aufschwung/
https://autorenseite.wordpress.com/2020/06/14/der-dauernde-aufschwung-der-nichts-bringt/

Sind die Sozis und die Grünen christlicher als die C-Parteien?

Sind die Sozis und die Grünen christlicher als die C-Parteien? Ehrlich gesagt gewinne ich langsam diesen Eindruck: Nehmen Sie beispielsweise den gestrigen Beitrag über Altmaier. Der Wirtschaftsminister bremst beim dringend notwendigen Gesetz zur Einhaltung von Menschenrechten in weltweiten Lieferketten. Und in dem Beitrag ist auch zu lesen, wie sehr die CDU zu den Reichen hält. Doch was sagt die Bibel über die Reichen?
„Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes eingehe.“
Bei uns ist es ja so, dass der Reichtum auf Kosten der Armen erzielt wird und daher Kinder- und Altersarmut  ständig ansteigen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/01/zitat-zum-tag-was-heisst-eigentlich-aufschwung/
Das ging sogar so weit, dass das Bundesverfassungsgericht die Regierung darauf hinweisen musste, dass die „Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums jedoch zwingend zu decken“ ist. Schlimm und unchristlich war es, dass man nicht einmal das Existenzminimum den Armen gegönnt hatte. Schäbiger geht es doch gar nicht mehr.

Typisch ist auch die Festsetzung von Schiffen der Flüchtlingsretter durch Scheuer: https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/04/schon-wieder-eine-klatsche-fuer-scheuer/

Bei der Flüchtlingspolitik (z.B. Moria) hat man auch eher den Eindruck, als seien die Grünen die C-Partei.
Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

 

„Staatstragende“ Sommerinterviews in ARD und ZDF

Unter diesem Titel habe ich schon einmal die mangelnde Neutralität der Fernsehinterviews beklagt:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/20/staatstragende-sommerinterviews-in-ard-und-zdf/
Auch bei dem Interview mit dem Linken-Chef Riexinger ging es nicht fair zu. Wie bei der AfD griff Kröhl bei der Linken extreme Äußerungen von Mitgliedern auf um der gesamten Partei Hass gegen die Reichen vorzuwerfen; Dabei war doch wohl der Spruch vom Erschießen der Reichen sarkastisch gemeint. Verfährt man nach dieser Methode Kröhl, so könnte man in Deutschland rechtsextreme Vorfälle und Sprüche aufgreifen und behaupten, Deutschland sei ein Nazi-Land.
Das eigentliche Anliegen der Linken wurde abgewürgt:
Sie wollen die Reichen stärker besteuern und für mehr Gerechtigkeit sorgen.
Dabei lässt K
röhl unter den Tisch fallen, dass viele Reiche nun auch wieder wie bei der Finanzkrise selbst eine stärkere Besteuerung fordern:
https://kontrast.at/muessen-millionaere-steuern-zahlen-corona/
Stattdessen lässt er kurz einen Professor zu Wort kommen,
um von ihm die Pläne der Linken als Unsinn bezeichnen lassen. Dabei wäre ein differenzierte Betrachtung angebracht gewesen:
Natürlich hat der Professor recht, wenn er sagt, dass die von der Corona-Krise gebeutelten Unternehme
n nun nicht neue Lasten aufgebürdet bekommen dürfen. Aber wer auf Währungen spekuliert, am Goldpreis verdient oder im Ausland investiert…: Warum sollen solche Leute nicht etwas mehr von ihrem Einkommen abgeben?
Wir hatten nach dem Krieg einmal ein Lastenausgleichsgesetz.
Wäre es nicht an der Zeit. Nun jedenfalls die Schere zwischen arm und reich jedenfalls ein wenig in die andere Richtung zu bewegen, sie also ein bisschen zuzuklappen und wenn es nur bezüglich der Kinderarmut wäre?

Schließlich noch zwei Aphorismen zum Thema:

Hast du schon mal probiert, wie glücklich es machen kann, andere glücklich zu machen?“

Wenn schon der Staat versagt: Wie schön wäre es doch, wenn ein Fußballer von seinem Millionengehalt ein Programm finanzieren würde, das jedem Kind einen PC verschafft.

„Von einer gewissen Höhe an ist ein Spitzeneinkommen Diebstahl an den Beschäftigten.“

Das heißt: Dieser Diebstahl muss durch höhere Steuern oder einen Vermögensausgleich ausgebremst werden. Wussten Sie, dass sich das Einkommen der Manager im Verhältnis zu ihren Mitarbeitern von 1:16 auf bis zu 1:432 gesteigert hat?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/10/05/wie-das-wir-in-deutschland-kaputt-gemacht-wurde/
Und muss man ein Linker sein, um so etwas zu bekämpfen?
Um abschließend auf Hern Kröhl zurück zu kommen: So wie er bei der AfD deren Flüchtlingspolitik unter den Tisch fallen ließ, genau so hat er bei der Linken deren Hauptanliegen kaum angerissen. Der Mann ist prädestiniert dafür, Führungsaufgaben bei den Öffentlich rechtlichen zu übernehmen.

Schämen Sie sich, Frau Merkel!


Was wir gestern vom Paritätischen Wohlfahrtsverband hören mussten, sollte der Kanzlerin Gewissensbisse bereiten. Und
die Meldung ist auch ein Armutszeugnis für die SPD, die ehrlicherweise das „S“ (für sozial) durch ein „K“ (für kapitalistisch) ersetzen sollte.
Über die Kinderarmut berichtet der Verband u.a.:
„Insgesamt konnten die ärmsten Paarhaushalte mit einem Kind gerade einmal 44 Euro pro Monat für Freizeit, Unterhaltung und Kultur sowie außerhäusliche Verpflegung ihres Kindes ausgeben und damit – preisbereinigt – fast 30 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor.“
https://www.der-paritaetische.de/presse/kinderarmut-paritaetische-studie-belegt-wachsende-soziale-ungleichheit-in-deutschland/
Und erschrecken Sie beim Lesen des Berichts nicht darüber, wie viel Prozent mehr die Reichen in diesem Zeitraum ausgegeben haben.
Wir sind es ja gewohnt, dass trotz der Beteiligung von Parteien, die das Feigenblatt „sozial“ im Namen führen, die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Aber dass dies zu Lasten der Ärmsten und noch dazu zu lasten der Kinder geht, ist zutiefst beschämend.
Das scheint aber die Mehrheit der Bürger, die ja nicht betroffen ist, nicht zu interessieren, denn die Kanzlerin hat einen Anstieg bei ihren Beliebtheitswerten zu verzeichnen.
In Wirklichkeit ist die Zeit überreif für eine radikal-soziale Partei.
So wie rechts von den Volksparteien die AfD entstehen konnte, ist links davon genügend Raum für eine Partei, die für soziale Gerechtigkeit eintritt.