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Was ist nur aus der Autoindustrie geworden?


Einst war die Autoindustrie die stolze Vorzeigebranche der deutschen Wirtschaft. Inzwischen sind ihre Bosse zu bettelnden Jammerlappen herunter gekommen. Sie fordern vom Staat Unterstützung in Form von Kaufprämien und haben dabei einen Trumpf in der Hand: Es geht um Arbeitsplätze.
Erfreulicherweise hat die Bundesregierung beim letzten Autogipfel noch keine Zusagen gegeben, doch rechnen Experten damit, dass sich die sehr starke Autolobby unter ihrem Schutzpatron Andi Scheuer durchsetzen wird.
Wieso eigentlich? So schlecht geht es der Autoindustrie ja gar nicht, Beispielsweise lesen wir in der Zeitung über VW; „Finanzvorstand Frank Witter rechnet für das laufende zweite Quartal mit einem Verlust im Tagesgeschäft. Im Gesamtjahr 2020 dürfte es noch ein positives operatives Ergebnis geben – jedoch wohl »gravierend« unter dem Vorjahreswert.“
Sollen also auch noch unsere Enkel dafür zahlen, dass VW nicht nur ein positives Ergebnis erzielt, sondern das Vorjahresergebnis übertrifft?
Haben Sie nicht auch den Eindruck, dass wir langsam ein anderes Wirtschaftssystem brauchen? Schauen Sie auch mal hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/11/die-blutsauger-sind-unter-uns-plaedoyer-fuer-ein-anderes-wirtschaftssystem/

Die Blutsauger sind unter uns – Plädoyer für ein anderes Wirtschaftssystem

Wo wir hinschauen, können wir feststellen, das die Blutsauger unter uns sind: Ob es der immer stärker aufgeblasene Bundestag ist, der fette Pfründe für viele Parteigenossen bietet, oder die Autoindustrie, die wieder die Hand aufhält – für alles müssen die ständig weiter verarmenden Bundesbürger bezahlen, und nun sogar bis ins dritte Glied, denn die nun anwachsenden Schulden müssen noch die Enkel abzahlen.
Die Unverschämtheit mancher Konzerne ist geradezu unglaublich: Sie nutzen beim Normalbetrieb jedes Steuerschlupfloch, aber wenn eine Krise kommt, drängen sie an den deutschen Steuertopf. Und manche finden es selbstverständlich, dass sie auch dann noch Dividenden zahlen, wenn sie staatliche Hilfe erhalten.
Was sind wir nur für ein Volk, dass wir solche Zustände hinnehmen! Der Ruf „Deutschland erwache!“ verhallt.
Wie anders die Wirtschaft auch aussehen könnte, habe ich bei einem Millionen schweren Unternehmen erlebt. Es ging pleite und wurde dann zum halben Preis von den neuen Eigentümern übernommen. Aber die ereilte dasselbe Schicksal und die Firma wurde auch wieder zum halben Preis von anderen übernommen. Nun läuft der Laden.
Wie wäre es denn, wenn man mit der Autoindustrie auch so verfahren würde? Um Gottes Willen! Das geht gar nicht! Eine Nachschusspflicht für Aktionäre – das wäre ja Kommunismus und der macht die Demokratie kaputt! So würde man uns sagen.
Aber vielleicht sollte man doch etwas von dieser Idee ins Wirtschaftsleben übernehmen: Warum sollen die Bürger für die Krise bezahlen und nicht die Aktionäre, die ja dieses Risiko eingegangen sind? So könnte man beispielsweise festlegen, dass die Kaufprämien für die Anschaffung von Autos, die nun im Gespräch sind, nur zur Hälfte vom Staat und im übrigen von den Aktionären zu zahlen sind. Aber solche Fragen werden von den braven öffentlich-rechtlichen Sendern nicht gestellt, wenn beispielsweise Tina Hassel den Wirtschaftsminister interviewt.

Schaut Euch das an, Ihr Jammerlappen!

Heute Abend kommt im ZDF ein Film über das zerstörte Nachkriegsdeutschland. Schaut Euch das an, Ihr Jammerlappen von der Autoindustrie: Welche gewaltige Aufbauleistung hat das deutsche Volk damals erbracht. Und insbesondere: Was für großartige Autofabriken wurden errichtet. Mit innovativen Ideen hat man sich einen Spitzenplatz in der Welt erobert.

Und heute? Da bricht gleich Katastrophenstimmung aus, wenn ein kleines Virus 2 Monate Stillstand verursacht. Da geht Ihr betteln bei der Regierung. Schämt Ihr Euch nicht? Was soll auch eine Kaufprämie bewirken? Da ziehen manche ihren Autokauf vor, aber dafür verkauft Ihr dann dafür später umso weniger. Es ist also nur ein Strohfeuer, das Ihr entfachen wollt.

Ein Gutes hat Corona doch für Euch: Ihr habt wesentliche Entwicklungen unter dem Schutz der Regierung verschlafen. Und nun könnt Ihr immer sagen: Corona ist schuld.

Ihr macht Euch lächerlich mit Eurem Beitrag zur Nachhaltigkeit: Für E-Autos soll es 1000 Euro mehr geben als für Benziner. Da wird sich Greta Thunberg „freuen“!

Warum keine Bedürfnisprüfung bei der E-Prämie?


Mit diesem Thema habe ich mich schon einmal befasst:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/10/schaemen-sie-sich-frau-merkel-2/
Ich frage mich, warum man überhaupt nicht daran denkt, bei der Kaufprämie für E-Autos
ebenso eine Bedürfnisprüfung bzw. Einkommensprüfung einzuführen:
Wenn wir uns auf den Straßen umschauen, stellen wir fest, dass das Auto doch wieder das geworden ist, was es einmal war: ein Prestigeobjekt. Immer mehr Autofahrer haben nämlich das Gefühl, sie müssten sich aus der Masse der Verkehrsteilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes „herausheben“, indem sie erhöht in einem SUV sitzen.
Nun stelle ich einen noch neuen Trend fest: Reiche Leute kauf
ten sich ein teures E-Auto, einen Tesla. Das tun sie auch ohne eine Kaufprämie von 6000 Euro, weil sie für so ein Auto Bewunderung ernten. Man braucht also nur schicke E-Autos zu bauen, die durch ihr Design auch klar als E-Autos zu erkennen sind, dann werden diese Fahrzeuge gekauft, denn wer will sich nicht als Klimaschützer präsentieren?
Weil die Menschen bereit sind, viel Geld für ihr Prestige auszugeben, sollte man eine E-Auto-Kaufprämie nur für ganz einfache Modelle bezahlen und diese Prämie könnte man auch noch von einer Bedürfnisprüfung abhängig machen. Warum soll eine Einkommensprüfung nur bei den armen Beziehern der Grundrente stattfinden, nicht aber bei denjenigen, die sich nicht nur ein billiges Auto leisten können, sondern sogar ein Luxusmodell?

Autos – Merkels Hätschelkinder

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Wir hatten ja mal einen Bundeskanzler, der sich den Beinamen Autokanzler erworben hat, weil er vergessen hatte, Sozialdemokrat zu sein. Aber der war ja noch harmlos im Vergleich zu unserer jetzigen Bundeskanzlerin. Neben den Subventionen, die sie sowieso den Autowerken zukommen lässt, hatte sie schon früher einmal die Autounternehmen mit der Abwrackprämie beglückt. Und nun sollen die Käufer von Elektroautos 4000 Euro Kaufprämie erhalten. Insgesamt wird vom Bund fast eine Milliarde Euro locker gemacht, wenn man die Förderung der Elektrotankstellen hinzu rechnet. Nicht eingerechnet sind die weiteren Vergünstigungen für E-Auto-Besitzer: Sie zahlen keine Kfz-Steuer.
Die deutschen Elektroautos sind derzeit Ladenhüter. Bisher wurden nämlich in Deutschland nur 25.000 Elektroautos zugelassen. Die Deutschen trauen offensichtlich ihrer Autoindustrie nicht zu, solche Fahrzeuge ohne „Kinderkrankheiten“ auf den Markt zu bringen. Und in den USA ist sogar eine Sammelklage gegen BMW anhängig, die wegen Sicherheitsmängeln einen Verkaufsstopp für das bayerische Elektroauto verlangt:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/18/sammelklage-fordert-us-verkaufs-stopp-fuer-bmw-elektroauto-i3/
Typisch für unsere Demokratie ist, dass so eine gravierende Entscheidung über rund eine Milliarde Euro am Parlament vorbei getroffen wurde. Unsere Demokratie ist aber sowieso schon lange kaputt und durch eine Lobbykratie ersetzt worden.
Und die Sozis, die bei dieser Entscheidung mitmachen, arbeiten immer weiter daran, ihr Image als „soziale“ Partei zu zerstören.
Ganz anders sieht es bei den Elektroautos in den USA aus: Gerade hat der Automobilhersteller Tesla sein neues Modell 3 in Los Angeles vorgestellt. Und das Auto ist so gut, dass schon in den ersten drei Tagen bei Tesla 276.000 Vorbestellungen eingegangen sind, twitterte Firmenchef Musk: Die Nachfrage übertreffe alle Erwartungen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tesla-modell3-101.html
Schon 2018 will Tesla eine halbe Million Elektroautos pro Jahr produzieren.
Ob da unsere Autowerke mithalten können? Die von Frau Merkel verzärtelten Hätschelkinder brauchen sich ja nicht besonders anzustrengen. Sie können sich auf die Kanzlerin verlassen. Wenn sie die Drosselung des Schadstoffausstoßes nicht hinkriegen, sorgt die Kanzlerin in Brüssel dafür, dass dort die Schrauben der Normen schon nicht zu stark angezogen werden. Aber eines Tages wird es den deutschen Autobauern gehen, wie den Werften, der Textilindustrie, den Kameraherstellern, den…