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Studium einst und jetzt: Erst Karriere, dann Sinnsuche?

Einst gab es Studenten. Aus ihnen sind nun Studierende geworden . (H.Pöll)

Wie hat sich das Studium verändert: Es gab eine Zeit, in der die Studienzeit mit die schönste Zeit des Lebens war. Viele waren „ewige Studenten“ und warteten in dieser Zeit, bis der alte Vater seine Kanzlei oder Praxis auf sie übertrug. In Goethes Auerbachs Keller sehen wir, wie es damals zugegangen ist.

Als ich in der 50-er Jahren studierte, war es auch noch völlig anders als heute: Das Ziel der Universitäten war, gebildete Menschen heran zuziehen, die den Blick über den Tellerrand ihres Fachs offen hielten. Dazu zwei Beispiele:
> In der Münchner Uni gibt es ein Auditorium maximum, in dem die Kapazitäten der Uni Vorlesungen für alle abhielten. Da kamen die Interessierten aus allen Fakultäten zusammen. Ich hörte damals u.a. Sedlmayr (bekannt durch „Verlust der Mitte) und Romano Guardini, dessen Predigten in der Ludwigskirche ein Magnet waren.
> Ein Jura-Professor sagte in seiner ersten Vorlesung, man wolle keine „Hobojus“ heranziehen. Er meinte damit die meisten Studierenden von heute, die „Hosenbodenjuristen“ sind. Bei meinem juristischen Examen wurde damals auch die Allgemeinbildung abgefragt – nicht nur in einer Klausur, sondern auch in der mündlichen Prüfung.
Für so etwas hat man heute keine Zeit. Man will heute Menschen heran ziehen, die in ihrem Beruf problemlos funktionieren. So ist das Studium immer mehr verschult worden und aus den Studenten von einst sind Studierende geworden. Für viele war früher die Studienzeit mit ihrer grenzenlosen Freiheit nach dem „Gefängnis der Schule“ mit die schönste in ihrem Leben. Heute ist sie eine Zeit extremer Belastung geworden, in der für viele die Blütezeit der Jugend verwelkt.
Das liegt auch ein bisschen daran, dass man nicht das Wichtigste gelernt hat, nämlich wie man richtig lernt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/05/21/das-lernen-muss-man-lernen-beim-lernen-ist-es-wie-beim-sex-iii/
Für uns früher war die Begegnung mit anderen Wissensgebieten eine geistige Dehnungsübung fürs Gehirn wie sie Sportler mit ihrer Muskulatur ganz selbstverständlich praktizieren.

Wie traurig das Leben der Studierenden von heute geworden ist, wird uns hier vor Augen geführt:
https://web.de/magazine/ratgeber/job-gehalt/leistungsdruck-finanzielle-sorgen-belasten-studierenden-3633528
Der Blick aufs Studium ist nur ein Teilaspekt für eine Erscheinung, in der sich manche fragen: Wie hat man eigentlich früher viel besser leben können?
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/

Interessant finde ich, dass immer mehr Menschen erst Karriere machen und dann sich auf einmal die Sinnfrage stellen. Dann steigen sie aus und werden beispielsweise Biobauer. Gerade hörte ich wieder von so einem aus dem Bekanntenkreis: Der hatte als Workaholic ein gut gehendes IT-Unternehmen aufgebaut, konnte sich Wohnungen in London und Paris leisten und fragte sich plötzlich: „Wozu das alles?“ Er verkaufte sein Unternehmen und lebt jetzt hier glücklich auf seinem Bauernhof. Er ist hier nicht der einzige.

Karriereknick der besonderen Art

Manchmal denke ich darüber nach, wer ein schöneres Leben hat: Männer oder Frauen? Das Leben der meisten Frauen ist abwechslungsreicher als das der Männer, denn sie können neben der beruflichen Phase ihres Lebens auch eine völlig andere mit dem Aufziehen der Kinder verbringen – beim besten Arbeitgeber der Welt.
Auch Männer haben manchmal das Gefühl, aussteigen zu müssen und etwas völlig anderes zu machen: Gerade habe ich mal wieder Kontakte zu Freunden aufgenommen. Und da erzählte mir einer von seinem Schwiegersohn, dass der ein sehr gewinnträchtiges IT-Unternehmen gegründet und mit 40 Jahren für sein Leben ausgesorgt hatte. Er hat das Unternehmen verkauft und seinen Lebenstraum verwirklicht: Er ist Bauer geworden und nun endlich glücklich.
Hier in unserem schönen Chiemgau haben sich auch etliche Promis zur Ruhe gesetzt und Bauernhöfe gekauft, wobei ich allerdings nicht sicher bin, inwieweit sie wirklich landwirtschaftlich tätig sind. Jedenfalls wollen sie völlig anders leben als bisher.
Schön, wenn man sich so etwas leisten kann.
Oft sind die Aussteiger auch wagemutige Typen, die ich bewundere: Sie wandern aus und gründen eine völlig neue Existenz im Ausland. Respekt!

Blamabel für Männer: Wer ist am glücklichsten?

Wissen Sie, wer am glücklichsten ist? Das Ergebnis einer Umfrage lautet: Es sind die allein stehenden kinderlosen Frauen!:
https://www.businessinsider.de/wissenschaft/unverheiratete-und-kinderlose-frauen-sind-die-gluecklichsten-menschen-sagt-ein-verhaltensprofessor-2019-5/
Das ist kein gutes Zeichen für die Männer von heute. Wie war das früher? Da trugen die Männer ihre Frauen auf Händen. Und unverheirateten Frauen haftete ständig der Makel an,  dass sie keinen Mann abgekriegt hatten. Dieser Makel wurde ihnen ständig dadurch bewusst gemacht, dass sie bis ins hohe Alter mit „Fräulein“ angeredet wurden. So waren sie traurigen Existenzen, weil sie nicht im damals noch sicheren Hafen der Ehe gelandet waren. Ich erinnere mich dabei an meine gute alte Mutter. Ihre Sorge war, dass meine Schwester noch nicht einmal einen Freund hatte, als sie die 30 überschritt. Als meine Schwester dann aber bald darauf heiratete, seufzte meine Mutter erleichtert: „Und nun kann ich beruhigt meine Augen schließen!“
Inzwischen haben sich die Frauen emanzipiert und suchen nicht mehr unbedingt ihr Glück im Hafen der Ehe, sondern eher in einer guten Karriere. Und dabei überholen sie oft die Männer:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/07/frauenquote-kommt-wo-bleibt-die-maennerquote/
Männer, was ist aus euch geworden?
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/


 

 

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.
Hier ein Karrieretipp:

Von den Schnecken kann man etwas lernen: Auch auf einer Schleimspur kommt man gut voran.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Spruch zum Tag: Ein Emanzenzitat für Emanzen

Alice Schwarzer sprach einmal aus, was viele Frauen nicht hören wollen, was ich aber hier schon öfter beschrieben habe: Danke, Mutti, dass du zu Hause geblieben bist!
Sie sagte:
„Frauen, die glauben, dass es selbstverständlich sei, alles hinzukriegen, machen sich etwas vor. Sie drücken sich vor der Realität. Heute wird behauptet, es sei doch kein Problem, beides hinzukriegen. Das ist eine furchtbare Lüge. Frauen, die Karriere und Kinder wollen, müssen Abstriche machen. Es tut mir leid, das ist die bittere Wahrheit.“ https://autorenseite.files.wordpress.com/2013/10/frauen.pdf

 

Eine vorbildliche Männerkarriere?

Ich habe hier ja schon beschrieben, warum die männliche Potenz ein Karrierehindernis ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/12/maennliche-potenz-als-karrierehindernis/
Wir Männer können es nicht übersehen: Das Jahrhundert der Frauen ist angebrochen. AKK als Nachfolgerin einer Frau an der Staatsspitze ist ein unübersehbares Signal, das umso deutlicher ist, als man bisher immer auf Ausgewogenheit achtete: Nach einer Frau wäre also eigentlich wieder ein Mann dran: katholisch und endlich mal aus Bayern. Da sollte es auch nichts ausmachen, dass die Führungsriege aus dem Alpenland zur Zeit nicht gerade gut aussieht. Aber so etwas zählt in der Politik bekanntlich nicht.
Wie verzweifelt die Situation der Männer ist, beweist uns Angela Ponce. Sie kam vor knapp 28 Jahren als Junge auf die Welt. Sie hat sich dann allen möglichen Hormonbehandlungen unterzogen sowie anschließend mehreren geschlechtsangleichenden Operationen. Sie hat nun sogar eine Vagina. Und jetzt nimmt sie erstmals als Transfrau bei den Wahlen zur Miss Universe teil.
Respekt! Das ist eine Karriere mit vollem Einsatz. Da können wir nur sagen: Viel Erfolg!

 

Männliche Potenz als Karrierehindernis

Hier sehen Sie, wie unterschiedlich die Gehirne von Frauen und Männern mit Sexgedanken (rot!) belastet sind.

Forscher von zwei australischen Unis sowie von der Uni Ohio kommen zum selben Ergebnis: Männer denken am Tag doppelt so viel an Sex wie Frauen. Demgemäß sind also im Männergehirn deutlich mehr Zellen mit diesem Thema beschäftigt als bei Frauen (siehe Bild oben). Das ist kein Wunder, denn den Mann produziert täglich Millionen Samenzellen, während es die Frau gerade mal auf eine Eizelle im Monat bringt. Der Mann steht also ständig unter Druck.
Da dies logischerweise dem beruflichen Fortkommen schaden kann, arbeitet der Mann ständig an seiner Entmannung:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Es ist also nicht ein Zeichen von Dummheit, wenn die Männer nichts gegen ihre Entmannung unternehmen, sondern sie wollen sich den Frauen angleichen, also sich weniger dem Sex widmen als vielmehr dem zielstrebigen beruflichen Aufstieg.

Hier noch ein paar zusätzliche Tipps, wie Männer ihre Potenz bremsen können:
Während bei der Frau die Eierstöcke geschützt im Körper untergebracht sind, hängen die entsprechenden Organe des Mannes außerhalb des Körpers: Sie brauchen also Kühle und Freiheit. Nimmt man ihnen diese, so arbeiten sie nicht mehr richtig. Und dann denken Männer halt auch weniger an Sex.
Wollen Sie also als Mann die Teile Ihres Gehirns, die vom Sex belegt werden, frei machen wollen, tun Sie dies:
Kaufen Sie sich möglichst knappe Unterhosen, am besten einen String-Tanga!
Waschen Sie neue Unterhosen nicht vor dem Gebrauch, damit die teuren chemischen Bestandteile in die Haut eindringen können. (Manche Kleidungsstücke enthalten mehr Chemie als Stoff!)
Kaufen Sie sich möglichst enge Jeans, denn je beengter die Hoden sind, desto weniger aktiv können Sie sein.
Schalten Sie möglichst oft die Sitzheizung Ihres Autos ein, denn Wärme mögen die Hoden gar nicht.
Auf diese Weise arbeiten Sie ständig an Ihrer Impotenz und können Ihre Befriedigung ganz in Ihrer beruflichen Karriere suchen. Viel Erfolg. Dankbare Zuschriften werden gerne entgegen genommen.
Sollten Sie allerdings zu den Außenseitern gehören, die ihre Befriedigung weniger in einer beruflichen Karriere suchen wollen, sondern in einem erfüllten Sexualleben mit entsprechender Potenz, dann finden Sie auf dieser Webseite viele Hinweise, z.B. hier: https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/10/potenzsteigerung-durch-boxershorts/

Zitat zum Fall Maaßen

Aus aktuellem Anlass kommt heute hier kein Zitat aus meiner eigenen Sammlung, sondern es haben schon andere vor mir das Notwendige zum Thema geschrieben:  So hat Parkinson viele Gesetze der Bürokratie entdeckt, u.a. wie eine Karriere zustande kommt:

Beförderung bis zur absoluten Inkompetenz.

Konkreter sind hierzu  die Peter-Gesetze:

Jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie wird so lange befördert, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat, was in der Regel das persönliche Maximum der Karriere­leiter markiert und weitere Beförderungen ausbleiben lässt.

Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.

Mein Kommentar zu dem Fall:

Die GroKo hat etwas fertig gebracht, was es bisher noch nicht gegeben hat: einen Pyrrhussieg für alle Beteiligten.

 

 

Machen Sie doch auch Karriere!

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Parkinson hat mit scharfem Blick die Schwächen des Beamtenapparats durchschaut. An seinen Parkinson’schen Gesetzen haben wir heute noch unsere Freude und stellen fest: Es hat sich nichts geändert – oder doch?
Parkinson hat schon das beschrieben, was heute als Petergesetz bekannt ist:

„„Jeder wird solange befördert wird, bis er die Stelle seiner Unfähigkeit erreicht hat.““

Wenn wir so die Leute betrachten, die es zu Ministerposten gebracht haben, müssen wir feststellen, dass das Petergesetz für Politiker nicht gilt, sondern hier wirkt ein anderes Prinzip:

„Als Politiker kann man auch ohne besondere Qualifikation gleich ganz oben anfangen.“

Nun möchte man meinen, dass dieses Prinzip von „den Menschen draußen im Lande“, wie die Politiker zu sagen pflegen, auch bemerkt wird und dass die Bevölkerung massenweise in die Parteien eintritt, denn wer möchte es nicht schnell zu etwas bringen?
Das Gegenteil ist aber der Fall: Die Parteien verzeichnen einen Mitgliederschwund. Und das ist ein trauriges Zeichen im Hinblick auf die Karrieren, die nur die Parteien zu bieten haben. Aber die Leute sagen sich ganz offensichtlich: Lieber keine Karriere als unter den derzeitigen Verhältnissen bei den Parteien mitmachen. Wer sich zum Beispiel in irgendeiner Partei dafür einsetzen würde, dass die ständige Missachtung des Grundgesetzes abgestellt wird, wird nur die Rolle eines verfemten Außenseiters spielen können.
Weil dies so ist, gehen auch immer weniger Bürger zur Wahl, wie sie unter Nichtwähler nachlesen können. Dafür wird das Protestpotenzial immer größer und aggressiver.

Karrierefrau oder „Heimchen am Herd“?

Kindergarten

Nach verschiedenen Untersuchungen werden heute zwischen 20 und 25% aller Kindergartenkinder als verhaltensauffällig oder psychisch gestört eingestuft; mindestens 5% sind behandlungsbedürftig. So lesen wir es nicht nur hier:
http://www.kindergartenpaedagogik.de/1486.html
Müssten da nicht sämtliche Alarmglocken schrillen?
Wenn ich sehe, wie schon die allerkleinsten Kindergartenkinder mit apathischen Gesichtern durch die Stadt gekarrt werden, dann tun mir nicht nur diese Kleinen leid, sondern ich frage mich, ob wir auf dem richtigen Wege sind.
Ich glaube ja, das Betreuungsgeld für die „Heimchen am Herd“ wird nur deshalb so verteufelt, weil man die Frauen als Arbeitskräfte braucht. Je mehr Menschen arbeiten, umso billiger wird die Arbeitskraft.