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Corona: Karneval nur in China?


Im Fernsehen wurden beneidenswerte Bilder gezeigt: Tausende Chinesen feierten dicht gedrängt ausgerechnet in Wuhan ohne Masken. Da erwarten wir doch eine Aufklärung: Sind die Chinesen inzwischen so leichtsinnig geworden oder haben sie eine Herdenimmunität erreicht, also einen Zustand, in dem sich das Virus tot gelaufen hat?
Die Bilder vermitteln leichtsinnigen Menschen den Eindruck, dass bei uns mit den Schutzmaßnahmen übertrieben wird. Gerade junge Menschen haben den Eindruck, dass ihnen der Spaß am Leben genommen wird, nur damit Alte nicht ein paar Monate früher sterben – Schließlich hätten ja auch andere Grippen mehr Tote unter den Alten gefordert, ohne dass es zu einem Lockdown gekommen sei.
Das – man muss es schon so sagen: – Blöde an der Corona-Pandemie ist ja, die die Verläufe der Krankheit ganz unterschiedlich sind. Manche merken nicht einmal, dass sie sich angesteckt haben. Andere fühlen sich nur grippekrank. Und schließlich gibt es auch schlimme Krankheitsverläufe. Da wäre es sehr wichtig dass man der Jugend klar macht, dass es diese Gleichung nicht gibt:
„Junge Leute = harmloser Verlauf; alte Leute = Krankenhaus.“
Deshalb sollte man immer wieder in den Fernsehnachrichten junge schwer-kranke Coronapatienten in der Klinik und danach interviewen, um den Altersgenossen zu zeigen, welche Risiken sie eingehen, z.B:
https://web.de/magazine/unterhaltung/adel/prinz-albert-monaco-tochter-jazmin-kaempft-coronavirus-35006320

Wenn Bayern feiern

In Bayer versteht man zu feiern!

… sogar im kleinsten Dorf.  Das größte Volksfest der Welt, nämlich das Oktoberfest, findet natürlich in Bayern statt. Auch sonst lässt man keine Gelegenheit aus zu feiern: Starkbier- und Maibockanstich, Vereinsfeste, Prozessionen…
Nur mit dem Münchner Fasching wollte es nicht so recht  klappen. Als es da noch einen Faschingszug gab, war in der Zeitung eine nette Karikatur zu sehen: In der Zuschauerreihe lacht einer und ein Bayer in Tracht sagt: „Da lacht ja oaner. Des muaß a Preiß sein.“
In Bayern feiert man eben anders: Der Höhepunkt ist der Fasching in Veitshöchheim. Er ist zum Highlight im Fernsehen geworden. Dagegen war mir das, was ich gestern aus Düsseldorf gesehen habe, einfach nur zum Abschalten.

 

Verleihung des „alten Jammerlappens“ an Habeck

Das ist der alte Jammerlappen, der hier alljährlich an Menschen verliehen wird, die es verdient haben. Erster Anwärter für heuer ist der Vorsitzende der Grünen Habeck. Er musste sich mal wieder als „Gutmensch“ ins rechte Licht setzen, indem er KKs Karnevalswitz kritisierte:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/03/07/bravo-kk/
Er verkennt dabei, dass der Karneval zwar durchaus politisch sein kann, dass er aber eine Tabuzone für die Politiker ist, soweit sie selbst nicht als Büttenredner auftreten. Da braucht man keine Zensur von oben. Habeck hat sich zwar als Spaßpolizist aufgespielt, ist aber im Grunde genommen nur ein Jammerlappen, der meint, Pluspunkte sammeln zu können, indem sich für die „armen Gender-Poeple“ stark macht.
Er ist halt, wie der Spiegel meint, ein Emotionalienhändler bzw. eine grüne Nervensäge. Ich würde es so ausdrücken: Vom Gender-Standpunkt aus betrachtet ist er eine männliche Ausgabe von Claudia Roth.

Bravo KK!


„Eure Sorgen möcht‘ ich haben!“ möchte man ausrufen, wenn man sieht, mit welcher Vehemenz und Giftigkeit über Kramp-Karrenbauers Karnevalswitz gestritten wird. Ober-Gutmensch und Jammerlappen Hrbeck verlangt von KK, dass sie sich entschuldigt.
Das hat sie nicht getan, sondern sich vehement verteidigt. Dafür gebührt ihr Respekt. Die Frau hat mehr Power als mancher entmannte Mann.
Seit wann ist es denn verboten, über Minderheiten Witze zu machen? Habeck sollte mal nach Bayern kommen und sich da anhören, welche Witze dort über ihn als Preußen gemacht werden:

Eine Frau beklagt sich, ihre Tochter Zenzi wolle einen Schwarzen heiraten.
Der Kommentar einer Nachbarin: „Trösten Sie sich, jedenfalls ist’s koa Preiß.“

Was in den Augen unserer Ober-Gutmenschen an diesem Witz besonders schlimm ist:
Der Witz betrifft in ihren Augen nicht nur eine Minderheit, sondern ist auch noch rassistisch! Noch schlimmer werden die Gutmenschen finden, dass es eine ganze Menge von solchen Witzen südlich des Weißwurstäquators gibt.
Wo bleibt denn da Ihr Protest, Herr Hrbeck, damit es nicht heißt: Bei einer einzelnen Frau traut er sich, aber bei den Bayern nicht?