Schlagwort-Archive: Jauch

Vorsicht bei Jauch! Das Geld ist schnell futsch.


Vorsicht bei „Wer wird Millionär“! Das Geld ist schnell futsch. Wer bei Jauch auf dem Stuhl sitzt und locker weiter nach oben kommt, stellt bei Fragen ab 125.000 Euro vielleicht leichtsinnig fest: Die könnte ich auch knacken. Die Fragen sind nämlich so gestaltet, dass man meinen könnte, mit Nachdenken auf die richtige Lösung kommen zu können.
Wer also weit nach oben kommt, sollte sich nicht aufs Glatteis begeben. Davor habe ich hier schon früher gewarnt. Aber auch ohne Warnung hätte man selbst darauf kommen können: Allzu leicht gewinnt man nicht so viel Geld. Nicht die Antwort, die am plausibelsten erscheint, ist die richtige. Diese bittere Erfahrung musste gerade auch Ludwig Bolay machen, der statt mit 500.000 Euro nur mit 500 nach Hause ging. Hätte er halt vorher meine Warnung gelesen!

Jauch bleibt Jauch


Ich sehe wenig fern. Aber bei „Wer wird Millionär“ bin ich gerne dabei und trete zu Hause gegen die Kandidaten an. Und dann freue ich mich, wenn ich auf meine alten Tage gewinne, obwohl ich ein schweres Handicap habe: Ich war seit Jahrzehnten nicht mehr im Kino, kenne mich also mit Fragen zu diesem Thema kaum aus. Dasselbe gilt für Popmusik. Aber sonst bin ich voll dabei.
Die Beliebtheit dieser Quizsendung hat nun die beiden öffentlich-rechtlichen Sender auf die Idee gebracht, auch so etwas ins Programm zu nehmen: Beide haben den Untertitel: „Das härteste Quiz Deutschlands“, was ja lächerlich klingt, weil es ein Widerspruch in sich ist, denn nur eines kann ja am härtesten sein.
Pilawas Sendung schaue ich mir nicht mehr an: Zu viele Fragen sind so, dass man die Antwort nicht wissen kann und auch nicht durch Überlegen auf die Lösung kommen kann. So etwas frustriert. Auch ist Pilawa kein Jauch. Und schließlich ist das Konzept der Sendung für den hinein zappenden Zuschauer undurchsichtig: Wie wird der Kapitän ausgewählt? Warum kommt an seiner Stelle der Olymp?…
Nun hat auch das ZDF ein ähnliche Sendung im Programm. Die Vorschau hat mir genügt: Was da an gewaltsamer Stimmungsmache und „Humor“ über meinen Schirm ging, hat mir gereicht. Ich habe nicht einmal kurz hinein geklickt.
Und so freue ich mich am Montag auf Jauchs „Wer wird Millionär“.

Wenig Beifall für Günther Jauch?

Günther_Jauch_HPI.jpg

By Bastih01 (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)%5D, via Wikimedia Commons

Es ist ganz interessant, bei den verschiedenen Fernsehshows zu sehen, wie unterschiedlich der Beifall für die Akteure ausfällt. Ich sehe ganz gern die Sendung „Wer wird Millionär“. Wenn der beliebteste deutsche Fernsehmoderator Günther Jauch auftritt, gibt es natürlich Applaus. Aber der hält sich im Rahmen des Üblichen, ist also echt. Aber es gibt andere Shows, bei denen der Moderator mit Beifall so überschüttet wird, dass er kaum in der Lage ist, diesen zu bremsen. Warum das so ist, konnte ich selbst einmal erleben. Ich war hier zufällig in einer Halle, als dort eine Fernsehshow aufgezeichnet wurde. Zu Beginn erschien der Moderator und wurde mit normalem Beifall begrüßt. Der Mann war aber damit nicht zufrieden und schimpfte über den lahmen Empfang. So etwas könne man gar nicht senden: Was sollten die Zuschauer vom hiesigen Publikum denken? Also wurde der Anfang der Sendung wiederholt. Aber der Moderator war immer noch nicht zufrieden. Er stachelte sein Publikum weiter an, bis die Zuschauer schließlich bei der 4. Aufnahme endlich den gewünschten Schallpegel des Beifalls erreichten.
Und seitdem bin ich in der Lage zu unterscheiden, ob ein Beifall echt ist oder von einem künstlich hoch gepushten Publikum stammt.
Genauso wie mit dem Beifall verhält es sich mit den Lachern. Ich spreche hier nicht von den Lachern vom Band, die sowieso unerträglich sind. Ich meine vielmehr die gewaltsame Lustigkeit, die in manchen Sendungen verbreitet wird. Wenn ich mir die Nachrichten im Fernsehen anschaue, werden kurz vorher Trailer von Quizsendungen und anderen Wettbewerben eingeblendet. Was da an künstlicher guter Laune zu sehen ist, ist für mich unerträglich.