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Warum England nicht Meister werden durfte

Erstens ist England durch einen sehr zweifelhaften Elfmeter ins Finale gekommen. Es wäre sehr unerfreulich, wenn diese Entscheidung den Weg zur Meisterschaft eröffnet hätte.

Zweitens sind die Engländer ein unsportliches Publikum. Sie buhen die gegnerische Nationalhymne aus. Fairplay ist ein englisches Wort, aber die Briten halten offenbar nichts davon.

Und drittens wurde der dänische Torwart mit Laserlicht geblendet. Das hätte sein Augenlicht schädigen können. Es wäre erfreulich gewesen, wenn die UEFA deswegen ein Wiederholungsspiel angeordnet hätte.

Und nach dem Endspiel zeigen sich die Briten wieder sehr unsportlich. Es gibt eine Menge rassistische Angriffe wegen der verschossenen Elfmeter. Wer sich so benimmt, zeigt, dass er der Meisterschaft nicht würdig ist.

Problembär in Italien – Abschießen oder begnadigen?

In Italien gibt es einen „Problembären“. Er hat zwei Männer angegriffen und nun gibt es Streit, ob er abgeschossen werden soll oder nicht. Von Naturfreunden hören wir, dass nicht der Bär das Problem sein soll, sondern der Mensch. Und so mehren sich die Stimmen derer, die um Gnade für den Bären flehen. Sogar die beiden verletzten Männer sind dabei.
Wir Bayern können den Italienern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch wir hatten einen Problembären, und wie es dem ergangen ist, lesen Sie bitte hier in seinem Nachruf:

https://autorenseite.wordpress.com/2016/05/24/nachruf/

Na, Aktien schon verkauft?

Die Menschen misstrauen dem Euro, der immer mehr an Wert verliert,  und sie fliehen in Geldanlagen, von denen sie sich mehr Sicherheit versprechen: Immobilien oder Aktien. Nur hat die Sache einen Haken. Wenn alle das machen, steigen die Preise unverhältnismäßig. Dem Preisanstieg steht also kein entsprechender Wertzuwachs zur Seite. Ein Experte schrieb kürzlich, dass eine Immobilienblase entstanden sei, die irgendwann einmal zum Platzen kommen würde. Wir haben das bei der Lehman-Pleite vor 10 Jahren erlebt, die zur Finanzkrise führte.
Aber wie steht es mit den Aktien? Da fällt mir eine Geschichte von Robert Kennedy ein. Der fuhr mit einem Taxi. Der Taxifahrer erkannte ihn und fragte ihn, ob er ihm nicht einen Tipp für den Aktienkauf geben könne. Kennedy sagte: „Wenn Sie welche haben: sofort verkaufen!“
Grund für diesen Tipp war eine „Dienstmädchenhausse“. So nennt man es, wenn die Aktien so sehr steigen, dass Taxifahrer und auch das letzte „Dienstmädchen“ welche besitzen wollen. Dann gilt der Grundsatz: „Die Hausse nährt die Hausse“ – bis dann eines Tages das Spiel umgekehrt läuft.
Und das erleben wir nun bei den Aktien. Man kann sagen: Die Börse übertreibt immer, sowohl nach oben wie nach unten. Wir werden also einen gewaltigen Absturz bei den Aktienkursen erleben, von dem wir gerade den Anfang sehen.
Aber schauen Sie sich mal die Welt an: Das Corona-Virus breitet sich immer weiter aus. Aus Bayern hört man arrogante Kritik an Italien und verweist stolz auf die Beherrschung dieser Krankheit im Webasto-Werk.  Ja, da war es einfach, weil man die Quelle der Ansteckung ermitteln konnte. Aber nun stellen Sie sich vor, was demnächst auch passieren wird: Ein infizierter Chinese, der ja ohne weiteres einreisen konnte, fährt in München mit der U-Bahn und steckt x-beliebige Leute an. Dann ist einer ungehinderten Ausbreitung der Krankheit Tür  und Tor geöffnet. Verschiedene Experten halten ja eine Pandemie (Ausbreitung über die ganze Welt) sowieso für unvermeidbar. Was dann? Städte werden abgeriegelt und Werke stehen still. Was meinen Sie wohl, wie dann die Aktien stehen werden?

Zitat zum Tag

„Italien ist der Beweis dafür, dass es ein Leben nach dem Tode gibt.“
Das sagte mein Schwager schon im Jahr 1965 im Hinblick auf die Verschuldung Italiens. Nun macht die neue Regierung noch mehr Schulden. Die ganze Weltwirtschaft ist sowieso überschuldet. Die Mentalität, die dahinter steckt scheint diese zu sein:
Man denkt unbewusst, dass das Ende der bisherigen Lebensweise sowieso nahe ist, und man will es sich vorher jedenfalls noch richtig gut gehen lassen.

„Europa zittert“


So lautet die Schlagzeile auf meinem PC-Schirm zur Meldung über die Regierungsbildung in Italien.
Die italienische Koalition hat sich eine Variante zur Trump-Politik einfallen lassen: Sie will nationale Interessen in den Mittelpunkt stellen. Sie hat teure Steuersenkungen, die Rücknahme einer Rentenreform und ein Grundeinkommen versprochen, aber Wirtschaftsexperten haben dies als unrealistisch für das hochverschuldete Land bezeichnet. Jedenfalls hat man bei uns Angst. Man denkt daran, wie schwierig es war, mit der Verschuldung Griechenlands fertig zu werden, obwohl Griechenland nur mit 2% an der europäischen Wirtschaft beteiligt ist. Italien dagegen hat einen Anteil von 17%. Wird es eine neue Finanzkrise geben und werden wir deutschen Steuerzahler dafür aufkommen müssen?
Man kann ja schon zum Europa-Skeptiker werden, wenn man bedenkt, wie abhängig wir durch die EU vom Wohlverhalten anderer Staaten wir geworden sind.
Übrigens ist der EZB-Chef Draghi Italiener. Seine Null-Zins-Politik kommt ja besonders seinem verschuldeten Heimatland Italien zugute. Die deutschen Sparer bluten also sowieso schon für dieses Land. Und nun kommt womöglich neues Ungemach auf uns zu.
Uns wird zwar immer gesagt, Deutschland profitiere am meisten von der EU. Das stimmt aber nach meiner Meinung nur bedingt: nur die deutsche Wirtschaft hat einen Gewinn, während letztlich die Bürger das bezahlen über prekäre Arbeitsverhältnisse, Wertverlust bei ihren Ersparnissen, zu hohen Abgaben…
Es geht ja ständig trotz Aufschwung bergab ab mit uns,  wie ich hier schon seit vielen Jahren beschreibe:
https://autorenseite.wordpress.com/2011/10/03/steil-bergab-tag-deutschen-einheit-11956917/

 

Sind Moslems die besseren Menschen?

Da habe ich gestaunt, als ich las, das Jordanien und der Libanon mehr Flüchtlinge aufgenommen haben, als sie Einwohner haben. Da kann ich nur sagen: Respekt! Und wie schaut es in Europa aus, also im überwiegend christlichen Abendland? Ziemlich düster! Seehofer sprach gerade darüber, dass er die Grenzkontrollen wieder einführen wolle, weil so viele Flüchtlinge von Italien zu uns kommen. Die EU lässt ja Italien mit dem Flüchtlingsproblem so ziemlich allein, oder haben Sie gehört, dass Deutschland Busse nach Italien geschickt hätte, um dieses Land zu entlasten? Was das Seltsame am Flüchtlingsstrom ist: Man sieht meist junge Männer, die wir doch als Arbeitskräfte gut brauchen könnten. Aber man lässt die Leute erst einmal hier herum gammeln, ob wohl sie gerne etwas zu tun hätten.

Das Ganze ist eine verkrustete bürokratische und unchristliche Prozedur, die wir den Flüchtlingen zumuten.

Wie stellen Sie sich das eigentlich vor, Frau Merkel?

Im Spiegel-online finden sich über Frankreich folgende Schlagzeilen:
Rekordarbeitslosigkeit, Null-Wachstum und ein hohes Defizit – Frankreichs Wirtschaft lahmt. Die Nation fürchtet, zum neuen Pflegefall Europas zu werden. Die Schuld an der Misere schiebt die Regierung in Paris auf Deutschland.
Auch in Griechenland haben wir gesehen, dass die Wut auf Deutschland wächst. Ein Holländer, den man für einen Deutschen hielt, wurde fast tot geschlagen.
Und ebenso ist man in Italien über Deutschland verärgert. Wahlanalysten interpretieren den schlechten Wahlausgang vor allem als Abstimmung gegen Deutschland – nicht wegen Steinbrück, der hat erst hinterher Blödsinn von sich gegeben.
Warum ist das alles so? Wir Deutschen können so billig produzieren, weil die Reallöhne im letzten Jahrzehnt gesunken sind. Ein Teil unserer Arbeiter verdient so wenig, dass der Staat ihr Einkommen aufstocken muss. Da können andere Länder nicht mehr mithalten. Die Folge ist bei ihnen hohe Arbeitslosigkeit, die dazu führt, dass die besten jungen Leute nach Deutschland kommen. Wie wir hier schon früher geschrieben haben, bestehlen wir auf diese Weise andere Völker, die ausbluten und immer weniger leisten können.
So wie die Schere zwischen arm und reich bei uns auseinander geht, genauso geht sie bei den Völkern auseinander. Und wenn Frau Merkel als Hauptvorteil Europas sieht, das es keine Kriege mehr gibt, so übersieht sie, welchen Sprengstoff sie angesammelt hat: Hunderttausende demonstrieren auf den Straßen verschiedener Länder.
So kann es doch nicht weiter gehen, Frau Merkel!