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Wir brauchen keine Impfpflicht

Nochmals mein Beitrag von gestern zur Diskussion:

Israel hat bei einer Impfquote von 62 % eine Inzidenz von 20. Und wir haben bei einer höheren Impfquote von 68 % eine erschreckende Inzidenz von 444. Wie kann das sein?
Die Virologen erklären das damit, dass von den Geimpften in Israel wesentlich mehr die dritte Impfung (Booster) erhalten haben.
Wenn das der Stand der Wissenschaft ist, haben wir den Anschluss verschlafen.
Die Konsequenz wäre eigentlich: Wir brauchen keine Impfpflicht, sondern die Freunde der Impfung sollten sich alle boostern lassen und die 4. Welle wäre gebrochen.

Corona: Wie kann das sein? Wer kann mir das erklären?

Israel hat bei einer Impfquote von 62 % eine Inzidenz von 20. Und wir haben bei einer höheren Impfquote von 68 % eine erschreckende Inzidenz von 444.
Das wird damit erklärt, dass von den Geimpften in Israel wesentlich mehr die dritte Impfung (Booster) erhalten haben.
Wenn das der Stand der Wissenschaft ist, haben wir den Anschluss verschlafen.
Die Konsequenz wäre eigentlich: Wir brauchen keine Impfpflicht, sondern die Freunde der Impfung sollten sich boostern lassen und die 4. Welle wäre gebrochen.

Corona: Erklären Sie das doch mal den Querdenkern, Herr Spahn!

Israel war das Vorzeigeland für den Erfolg von Impfungen, aber nun sieht es anders aus: Die Neuinfektionen nehmen zu. Was aber genauso bedenklich ist, sind die Zahlen aus den israelitischen Krankenhäusern: Von den 400 Personen, die mit schweren Verläufen im Krankenhaus liegen (Stand: 11. August, 13 Uhr),  sind 140 gar nicht geimpft, 10 einfach und 240 sogar doppelt geimpft.
Es sind also im Vergleich zu den Nichtgeimpften fast doppelt so viele Geimpfte schwer erkrankt. Ist es da nicht besser, nicht geimpft zu sein?

Zu denken gibt doch auch, was aus Gibraltar berichtet wird: Trotz 100-pronzentiger Durchimpfeng beträgt dortdie Inzidenz 600.

Wundert es Sie da, dass es Querdenker gibt? Und warum weigern Sie sich, Herr Spahn, mit diesen mal zu diskutieren? Das wäre besser. als diese Menschen als Idioten hinzustellen. Und es hilft, Feindbilder abzubauen und eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern.

Die Einseitigkeit unserer Politik


Wenn die Kanzlerin nach China fliegt, wird ihr immer die Mahnung mit au
f den Weg gegeben, die Themen Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaat anzusprechen. Aber wird es nicht langsam Zeit, diese Themen auch in Richtung Westen aufs Tapet zu bringen?
Kürzlich wurde in den USA ein angeblicher Mörder mit Giftspritze hingerichtet. Schon die Todesstrafe wird von vielen als unmenschlich abgelehnt, aber auf jeden Fall ist es doch unmenschlich, einen im Jahr 1996
(!) Verurteilten bis jetzt in der Todeszelle auf die Vollstreckung warten zu lassen – abgesehen davon, dass die Hinrichtung durch die Giftspritze eine Quälerei sein soll.
Und wie sieht es mit dem Rechtsstaat in den USA aus? Der wurde nach Guantanamo ausgelagert.
Trump weigert sich, den Internationalen Strafgerichtshof anzuerkennen. Was aber schlimmer ist: Er bedroht dessen Richter mit Sanktionen. Das ist Staatsterrorismus.
Hat mal jemand die USA mahnend darauf hingewiesen, auf welch wackeligen Füßen die Demokratie im mächtigsten Staat der Welt steht? Das geht uns doch alle an. Schon malen die ersten warnenden Stimmen ein schlimmes Bild an die Wand: Was passiert, wenn Trump die nächste Wahl nicht anerkennt? Seine Tweets über Betrug bei der Briefwahl lassen dies ahnen. Könnte er zum Despoten auf Lebenszeit werden?
T
rump stützt die Siedlungspolitik Israels: Als Putin die Krim kassierte, war das Geschrei bei uns groß, obwohl ich glaube, dass die Bewohner der Krim das nicht ablehnten. Ich habe ja immer dafür plädiert, die Bevölkerung der Ukraine abstimmen zu lassen und damit die kriegerische Auseinandersetzung zu beenden. Aber hier hört die Demokratie halt auf, weil es um Macht geht.
Die von den USA gestützte Siedlungspolitik Israels hat keine Sanktionen zur Folge wie Putins Krim
eroberung, die ja noch nachvollziehbar ist, weil es nicht angeht, dass jemand wie Chruschtschow so einen Landstrich einfach der Ukraine „geschenkt“ hat. Geschenke kann man bekanntlich ja wegen groben Undanks widerrufen und der bestand darin, dass sich die Ukraine zum Westen hin orientierte und der NATO beitreten wollte, was Putin natürlich als Bedrohung empfand.

 

Gibt es jetzt Krieg?


Zunächst einmal muss man wissen, dass der amerikanische Präsident selbst entscheiden kann, ob er Krieg führen will, ohne sich vom Kongress behindern zu lassen: Daher konnte Trump entsprechend der Tradition seiner Vorgänger ohne Einflussnahme des Kongresses beispielsweise am 7. April 2017 Marschflugkörper auf einen syrischen Militärflugplatz feuern. So gesehen liegt also vielleicht das Schicksal der Welt ausgerechnet in der Hand dieses Mannes. Und der verhält sich genau so, wie wenn er einen Krieg gegen den Iran führen wollte:
Er hat sich schon Verbündete geschaffen, indem er die Saudis entgegen den Beschlüssen des Kongresses mit Waffen belieferte. Und die Israelis hat er noch fester hinter sich gebracht gebracht, indem er Jerusalem als ihre Hauptstadt anerkannte. Wer weiß, welche Zusagen er dabei hinten herum erhielt? Den Israelis wäre es ohnehin recht, wenn Trump ihren Erzfeind Iran bekämpfen würde.
Ein Krieg gegen den Iran kann also nur mit einem „grandiosen“ Sieg der USA enden, und einen solchen Sieg braucht Trump, um seine Wiederwahl zu sichern. Daher macht er alles genauso wie sein Vorgänger Bush jr.:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/15/warnung-an-alle-politiker-trump-auf-den-spuren-von-bush-jr-wie-im-irakkrieg/
So wirft er dem Iran wahrheitswidrig vor, an Atomwaffen zu basteln.
Und er veröffentlicht ein nichtssagendes „Beweisfoto“ für einen Angriff des Irans auf Tanker. Damit überzeugt er seine Vasallen Saudi-Arabien und Großbritannien. Und bald werden andere in diesen Mainstream einstimmen.
So, und nun braucht er nur noch einen kleinen Anlass, um endlich los schlagen zu können.

Trump auf den Spuren von Bush jr. – wie im Irakkrieg


Erinnern Sie sich noch an den Irakkrieg? Als Bush jr. sich bei der Präsidentschaftswahl nochmals als Kandidat bewarb, standen seine Chancen nicht besonders. Da musste ein Sieg her, wie er seinem Vater einen Popularitätsschub brachte. So begann er mit erlogenen Argumenten den Irakkrieg. Sein Außenminister belegte mit fadenscheinigen Bildern die Behauptung, Saddam Hussein bastele an Atombomben. Dieser Kriegsgrund bestand in Wirklichkeit auch deshalb nicht, weil eine internationale Kommission im Irak unterwegs war, um nach eventuellen Atombomben zu suchen. Die USA hätten ja ohne weiteres diese Wissenschaftler an die Stelle leiten können, wo die angeblichen Atombomben lagern sollten. Man sieht also: der Kriegsgrund war in jeder Beziehung nur vorgeschoben.

Nun läuft bei Trump alles wieder so wie damals bei Bush jr.: Trumps Wiederwahl muss vorbereitet werden und seine Chancen stehen auf Spitze und Knopf. Da muss also auch wieder ein Sieg her.
Auch nun behauptet Trump, der Iran halte sich nicht an den Atomwaffensperrvertrag. Den Beweis ist er schuldig geblieben. An einer Klärung durch die IAEO ist er nicht interessiert.
Die neuerlichen Angriffe auf Tanker schiebt Trump dem Iran in die Schuhe. Das ist so unsinnig, dass nur sein treuester Vasall Großbritannien ihm beispringt: Der britische Außenminister erklärte nämlich, kein anderer Staat oder nicht-staatlicher Akteur käme dafür vernünftigerweise in Betracht.
Um der Vernunft des Ministers auf die Sprünge zu helfen, seien ihm die theoretischen Erklärungsmöglichkeiten für die Angriffe auf die Tanker erklärt:
1. Trump selbst könnte die Angriffe in Auftrag gegeben haben, um einen Krieg zu führen, der seine Wahlaussichten verbessert.
2. Er könnte die Angriffe auch deshalb durchgeführt haben, um den Ölpreis zu steigern.
3. Israel hat ein Interesse, seinen Erzfeind Iran auszuschalten, der dem Land dauernd mit der Vernichtung droht.
4. Und auch die Araber sind mit dem Iran verfeindet und so wäre es ihnen recht, wenn Trump gegen diesen Feind einen vernichtenden Schlag führen würde.
5. Schließlich gibt es ja auch noch Terrorakte des IS.

Merkwürdig ist, wie wenig die USA zur wirklichen Aufklärung des Falles beitragen: Sie bieten nur ein nichtssagendes Foto auf. Tatsächlich aber müssten sie über über genaues Material verfügen, das die Vorfälle dokumentiert. Die ganze Welt wird von Satelliten überwacht, sicherlich besonders die Straße von Hormus. Wo bleiben solche Bilder, wie wir sie beispielsweise von den LKWs Saddam Husseins gesehen haben oder vom Abschuss des Flugzeugs MH17 über der Ukraine?
Man sieht: Trump vernebelt die Lage, um der Welt eine Version aufzuschwatzen, die nichts Gutes verheißt.

Heute ist ein bedeutungsvoller Tag


Trump wird heute Abend verkünden, ob er an der Aussetzung der Sanktionen gegen den Iran festhält. An sich wäre ja er nach dem Atomabkommen dazu verpflichtet. Aber was interessieren ihn schon Verträge, wie sich beim Klimaschutzabkommen gezeigt hat. Für ihn sind sie das Papier nicht wert, auf das sie geschrieben wurden.
Andererseits pocht er ständig darauf, dass wir unsere Verteidigungsausgaben auf 2% des Sozialprodukts erhöhen, obwohl es nur in einer bloßen Absichtserklärung der NATO steht.
Wie würde es weiter gehen, wenn Trump aus dem Atomabkommen aussteigt? Auf jeden Fall würde es zu einer Eskalation kommen. Und Trump ist durchaus zuzutrauen, dass er sich dann mit Israel zusammentut und einen Präventivschlag führt.
Dass ein – sagen wir mal so: – psychisch auffälliger Mann wie er womöglich das Schicksal der Welt bestimmen kann, indem er einen Krieg beginnt, ist eine Vorstellung, die jedem einen Schauder über den Rücken jagen sollte.
Politiker sollten etwas tun, was merkwürdigerweise noch keinem eingefallen ist: Sie sollten in den UN darauf bestehen, dass kein Staatschef als oberster Kriegsherr nach eigenem Gutdünken einfach los schlagen darf, wie Trump.May und Macron es in Syrien getan haben, sondern dass es dazu eines demokratischen Auftrags des Parlaments oder eines Ausschusses bedarf.

Warum der Antisemitismus zunimmt

Zum sechsten Mal haben die Israelis eine UN-Schule angegriffen, obwohl ihnen die UN die genauen Daten der UN-Gebäude im Gaza-Streifen mitgeteilt hatten. Diese UN-Gebäude erschienen den armen Palästinensern als einzige Fluchtmöglichkeit, denn ihr Land ist ja völlig abgeriegelt. Nun sind sie nicht einmal auf neutralem Boden sicher und sie haben weder Strom noch Wasser.

Als der UN-Beauftragte die Zustände schilderte, brach ihm die Stimme.

Was in Gaza geschieht, sind unbeschreibliche Kriegsverbrechen. Warum tut denn keiner was dagegen? Können sich die Israelis alles leisten? Wo bleiben die Boykott-Maßnahmen, die bei der Ukraine-Krise so schnell beschlossen wurden? Ist die EU nur ein Kolonialgebiet der USA?

Und während Sie dies lesen, stirbt in Palästina wieder ein Kind.

Aber wehe, wenn Sie Antisemit werden! Dann schimpft der Gauck.

Bin ich ein Antisemit?

Ich habe in diesem Blog Kritik an der Kriegführung Israels geübt:
https://autorenseite.wordpress.com/2014/07/22/antisemitismus-ueberall-18938458/
Und gestern sah ich in den Nachrichten, dass die Israelis eine Schule der UN beschossen und zahlreiche Menschen getötet haben. Es war so (und das musste den Israelis auch klar sein), dass sich zahlreiche Menschen in dieses Gebäude geflüchtet hatten, weil sie meinten, dort unter dem Dach der UN sicher zu sein.
Von Netanjahu hörten wir zu dem Vorfall nur, die Hamas benutze die Bevölkerung als menschliche Schutzschilde. Kein Wort des Bedauerns zu dem Beschuss des Krankenhauses oder des UN-Gebäudes.
Bin ich nun schon ein Antisemit, wenn ich die Vorgehensweise der israelischen Armee als Kriegsverbrechen ansehe? Oder sind diejenigen Antisemiten, die angesichts solcher Kriegsführung mit Schildern auf die Straße gehen, auf denen sie geschrieben haben: „Feiger Jude“?
Ich meine, wir sollten sehr sorgfältig unterscheiden zwischen Antisemitismus und harter Kritik und wir sollten nicht jede Kritik, die vielleicht auch mal über die Stränge schlägt, als Antisemitismus bezeichnen.
Im übrigen meine ich, dass die Welt groß ist und dass unser Land nur ein „Fliegenschiss auf dem Globus“ ist. Seien wir angesichts unserer Vergangenheit mit unseren Protesten doch sachlicher als die Demonstranten in anderen Ländern. Frankreich empört sich sowieso viel stärker als unsere Bevölkerung. Was würden unsere Politiker wohl sagen, wenn das bei uns geschehen würde?

Stimmt die Bibel nicht?

So könnte man sich fragen, wenn man jeden Abend im Fernsehen die Bilder aus Palästina sieht. Nach der Bibel wurde das Volk Israel von Gott in besonderer Weise als sein Volk auserwählt. Das soll bis heute gelten! Das Volk Israel sollte so der ganzen Menschheit, die immer mehr vom Glauben abfällt, die Herrlichkeit Gottes bezeugen und die Menschen damit für Gott zurückgewinnen.
Nun frage ich Sie: Verhält sich ein von Gott auserwähltes Volk, das der Welt ein Beispiel geben soll, so, wie es die Israelis in Palästina tun?
Denken Sie manchmal über die Bibel und die Religion nach? Dann lesen Sie doch einmal das „Verbotene Zone„!