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Wann kommt die Nacht der langen Messer?

Wie lange kann ein Volk das ertragen, was in Frankreich geschieht? Kann es nicht sei , dass es wieder zu einer Bartholomäusnacht kommt, wie ich sie hier in den Geschichten „Hostienschändung“ und „Bartholomäusnacht“ beschrieben habe:
https://autorenseite.wordpress.com/leseecke/
Auch die Reichsprogromnacht ist so ein Beispiel dafür, wie leicht sich ein Volk aufwiegeln lässt.

Übrigens finden Sie in der Leseecke auch eine nette kleine Geschichte über den Reformationstag.

Die unsachlichen Medien und Politiker


Typisch ist, wie mit den Islamisten im Irak umgegangen wird. Trump hat in einem Tweet gefragt, ob die Staaten, aus denen festgenommene Islamisten stammen, ihre Staatsangehörigen zurück nehmen, andernfalls würden diese frei gelassen.
Wie gehen nun die Medien mit dieser Frage um?
In vielen Fällen ist von einer „Drohung“ Trumps die Rede. Und aus Brüssel hörte man stolz: „Wir sind nicht die Befehlsempfänger Trumps.“ Hier wird ein Sachverhalt bewusst verdreht, indem aus einer Frage eine Drohung oder ein Befehl gemacht wird. Freilich hat Trump die Konsequenzen aufgezeigt, die es haben wird, wenn die Staaten sich nicht um ihre Staatsangehörigen kümmern. Aber hat er nicht recht? Es ist nicht Aufgabe der USA, sich fremder Bürger anzunehmen.

Bundesaußenminister Heiko Maas hält die Forderung von US-Präsident Donald Trump, ausländische Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat in ihren Heimatländern vor Gericht zu stellen, für „außerordentlich schwierig zu realisieren“. Typisch für ihn ist, dass er einen „Eiertanz“ um eine unangenehme Selbstverständlichkeit aufführt, nämlich die, dass wir unsere Staatsangehörigen zurücknehmen müssen. Er meint zwar, man brauche Informationen und Ermittlungsverfahren, dies sei alles nicht gewährleistet. Aber davon darf die Rücknahme von zweifelsfrei Deutschen nicht abhängen und für ein Ermittlungsverfahren dürften die Umstände der Festnahme ausreichen.
Aus der CSU hört man, wie nicht anders zu erwarten, eine pauschale Rücknahme der Islamisten käme nicht in Betracht.
Besonders übel kommentiert der Deutschlandfunk Trumps Tweet: „Es ist brachial und unverschämt, Partner der Koalition gegen den Islamischen Staat vor die Wahl zu stellen: Entweder ihr kümmert Euch um Eure IS-Kämpfer oder wir lassen sie einfach gehen. Das ist bösartig, es ist schwarz und weiß gedacht und noch dazu naiv.“
Warum verlieren wir immer mehr die Fähigkeit, mit einer einfachen Situation oder klaren Rechtslage sachlich umzugehen? Weil jeder sein eigenes Süppchen kocht und die Politiker sich gerne um die Wahrheit herum drücken. Kein Wunder, das dann bei Demonstrationen auf der Straße Parolen geschrien und der Gegner nieder gebrüllt wird.

Was beim Terrorismus falsch läuft


Nach dem Attentat von Straßburg hörten wir in den Nachrichten die Beileidsbekundungen des Bundespräsidenten und aller Parteien. Eigentlich hätte es ja genügt, wenn der Bundespräsident im Namen Deutschlands kondoliert hätte. Aber wir leben in einer Beflissenheitsdemokratie: Da will sich niemand nachsagen lassen, er wäre nicht dabei gewesen. Die Moslems werden sich schon auch noch äußern, nehme ich an.
Nur reichen die Beileidsbekundungen nicht aus. Was fehlt, ist eine grundlegende Auseinandersetzung mit dem Terrorismus des IS. Diese Aufgabe fiele an sich dem Bundespräsidenten zu. Man müsste einmal zurück greifen in die Zeit der Kreuzzüge und bedauern, welch unermessliches Leid dadurch im Nahen Osten angerichtet wurde. (Die unvorstellbaren Grausamkeiten schildert Deschners Kriminalgeschichte des Christentums.)

Und dann müsste man auch offen aussprechen, dass der Überfall der USA auf den Irak durch Bush auf verlogenen Argumenten beruhte und also Unrecht war. Aber man sollte doch auch deutlich machen, dass all dies nicht das Recht gibt, durch Attentate gegen Unschuldige Rache zu üben. Man sollte an die Islamisten appellieren, sich an Suleiman zu erinnern, der nach der furchtbar blutigen Schlacht um Rhodos seinen Gegner beschenkt hat und dann auf der Insel Religionsfreiheit eingeführt hat. Wie großartig könnte der Islam da stehen, wenn er an diese Blütezeit des Islam anknüpfen würde und nicht beim Unrecht Gleiches mit Gleichem vergelten würde?
Und dann sollte man auch dem IS die Sinnfrage stellen: Was bringt es dem IS, wenn er unschuldige Zivilisten in Europa tötet? Er verursacht damit schlimmes Leid in vielen Familien. Die Menschen stehen dadurch mehr hinter dem Staat und dessen Politik, den IS überall mit allem Nachdruck zu bekämpfen.
Und schließlich sollte man dem IS auch klar sagen, dass die Leute, die er Soldaten nennt, nichts als feige Mörder sind, die sich als Opfer Unschuldige und Wehrlose aussuchen. Damit erweisen sie ihrem Anliegen keinen Dienst.

Dummheit und Islam

                                                           

Die „Kunst“ mancher Politiker besteht darin, bei einer Diskussion von Birnen zu reden, wenn ein anderer über Äpfel spricht.
(H. Pöll)

 

Verfolgt man die derzeitige Diskussion über den Islam, so kann man nur den Kopf schütteln. Ausgelöst wurde sie vom früheren Bundespräsidenten Wulff, der immer wieder falsch zitiert wird. Er sagte nämlich: „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“  Das Wort inzwischen wird in der Regel nun weggelassen und so bricht der eigentlich schon ausdiskutierte Streit darüber wieder auf, ob der Islam zu Deutschland gehört.
Dabei sind die Fakten klar und deshalb unstreitig: Über 4 Millionen Moslems sind in Deutschland – die meisten gut integriert – und sie haben Tausende von Moscheen gebaut. Niemand wird wohl ernstlich bestreiten wollen, dass sie ein Teil vom heutigen Deutschland sind. Insofern gehört also der Islam inzwischen zu Deutschland.
Umgekehrt gehört aber der Islam nicht zu Deutschland, als es um die kulturhistorische Entwicklung des Landes geht. Dazu hat der Islam kaum etwas beigetragen.
Über diese Fakten sollte eigentlich Einigkeit bestehen, so dass es keines Streites bedarf. Aber die CSU befindet sich im Wahlkampf und benutzt das verkürzte Zitat von Wulff, um Stimmung zu machen. Sie beeilt sich natürlich, hinzu zu fügen, dass sie nichts gegen die hier ansässigen Moslems hat.
Die Gegner der Partei tun freilich so, als wolle die CSU den ganzen Islam einschließlich seiner Anhänger ausgrenzen.
Man könnte nun eigentlich meinen, die Politiker seien zu dumm, um sachlich zu diskutieren. Aber ihnen geht es nicht um eine sachliche Diskussion, sondern darum, ihr eigenes Süppchen zu kochen.
Die Hauptfrage, was die Politiker unter Islam verstehen, ist anscheinend ein zu heißes Eisen, als das man darüber reden will: Wir sehen die verschiedensten Ausprägungen des Islams, von denen sich die Schiiten und Sunniten gegenseitig bekämpfen. Und wir haben in Deutschland Islamisten und Salafisten, die ja auch Teil des Islams sind.
Wer also vom Islam als Teil Deutschlands spricht, meint nur in der Regel nur den friedfertigen integrierten Teil der Moslems.
Man müsste aber auch Verständnis für diejenigen haben, die sagen: Zwar gehören die gutwilligen Moslems zu Deutschland, nicht aber der Islam insgesamt mit seinen vielfältigen Ausprägungen, denn der stellt eine Gefährdung dar. Ein solcher Islam kann nie zu Deutschland gehören.

Seehofer, der Islam und das Asyl


Erst sprach Seehofer von einem „
Masterplan für schnellere Asylverfahren und konsequentere Abschiebungen“. Was so hochtrabend klingt, sah noch im August im Freistaat nach Seehofers Worten so aus: „Die Rückführungsquote ist verschwindend gering, fast eine Illusion.“ Es wird sich also nicht viel ändern.
Und nun wärmt er die alte Islam-Debatte wieder auf, indem er sagt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Diesen Satz hat er offenbar gesagt, um der AfD Wähler abzugewinnen. Natürlich hat er recht, wenn er sagt, Deutschland sei vom Christentum geprägt worden. Aber auch er kann und will auch gar nicht bestreiten, dass Millionen Moslems in Deutschland leben und Tausende von Moscheen gebaut haben. Also: Was soll das Ganze? Lauter leere Sprechblasen? Nur ein bisschen Krawall im Hinblick auf die bayerischen Landtagswahlen?
Vielleicht muss man das Problem Islam differenzierter betrachten: Ein Gesichtspunkt ist nämlich bei der Diskussion leider ganz außer Betracht geblieben: Was ist eigentlich der Islam? Ist das die Religion der braven Moslems, die angepasst hier leben oder muss man nicht auch die Islamisten und Salafisten als eine seiner Erscheinungsformen mit dazu rechnen? Und wenn man das tut: Gehört dann der Islam insgesamt zu Deutschland? Oder müssen wir nicht doch einschränkend sagen: Nicht der Islam insgesamt, sondern nur die friedlichen, anpassungsbereiten Moslems gehören dazu. Vielleicht sollte man auch darüber einmal debattieren.

Religionskritik verboten

Natürlich nicht, denn sie morden ja heute nicht mehr mit ein paar Ausnahmen: Es gibt Amis, die abtreibende Ärzte in den USA umbringen. Aber Religionskritik können Christen anscheinend genauso wenig vertragen wie der Islam, wie diese Meldung zeigt:
In einem Gymnasium in der Stadt Salzburg sorgt ein Lehrerwechsel für Aufregung. Ein Philosophielehrer ist kurz vor Weihnachten aus einer Maturaklasse abgezogen und einer anderen Klasse zugeteilt worden. Eltern sollen ihm vorgeworfen haben, er sei zu religionskritisch.
http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/aufregung-um-lehrerwechsel-an-salzburger-gymnasium-134860/

Schläft die Kanzlerin?

In Deutschland sind die Nazis verpönt, und wenn sie irgendwo marschieren, sind gleich Gegendemonstranten zur Stelle. Haben Sie aber jemals gehört, dass die Nazis ein Atomkraftwerk in die Luft sprengen wollen?
Anders ist es bei den Islamisten und Salafisten. Bei denen sind wir ziemlich tolerant. Wir wissen, dass in Deutschland 400 junge Männer angeworben wurden und nun in Nahost für einen „Gottesstaat“ kämpfen. Man lässt diese Leute gewähren, ohne Entscheidendes dagegen zu unternehmen. Einer von ihnen hatte sogar mit einem Anschlag auf ein deutsches Atomkraftwerk gedroht:
http://web.de/magazine/nachrichten/deutschland/19192876-deutscher-salafist-silvio-k-droht-anschlag-atomwaffenlager.html
Man macht sich offenbar keine rechten Vorstellungen davon, was passieren kann, wenn diese Leute heim kommen. Ein paar kampferprobte Salafisten können ein Atomkraftwerk ohne weiteres in die Luft jagen. Denn ich glaube nicht, dass unsere Atomkraftwerke gegen solche brutalen Überfälle gesichert sind, und wenn doch, wollen wir das von der Regierung hören.
Übrigens lagern in Deutschland auch eine ganze Menge von Atomwaffen. Aus meiner Sicht wendet sich der Abschreckungseffekt dieser Waffen eher gegen die eigene Bevölkerung. Was wir darüber zu lesen bekommen, klingt nämlich nicht sehr beruhigend: „Sie sind angeblich so gebaut, dass sie einem Feuer oder einem bewaffneten Angriff etwa eine halbe Stunde standhalten – das heißt, bis die Feuerwehr oder ausreichend Sicherheitskräfte eintreffen können.“
http://web.de/magazine/nachrichten/deutschland/19195780-atomwaffenlager-deutschland-stille-gefahr.html#.A1000145
Was ist schon eine halbe Stunde?
Und was ich völlig vermisse, ist ein Zupacken der Kanzlerin. Warum werden die Salafisten, bei denen es rechtlich möglich ist, nicht sofort ausgebürgert? Und falls es Hindernisse gegen die Ausbürgerung gibt, müssten die beseitigt werde: Jeder Deutsche, der ohne Genehmigung der Regierung in einem fremden Land kämpft, solidarisiert sich dort mit den Staatsangehörigen eines fremden Landes und hat daher bei uns nichts mehr zu suchen.