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Die Chancen der Taliban

 

Abu Dhabi, Mosche, Zayed, Scheich

Nun sind sie also viel schneller gekommen als erwartet: die Taliban. Die große Frage ist: Was nun? Bauen sie ein Terrorsystem auf oder setzen sie auf Versöhnung wie einst Süleiman?
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/15/taliban-in-kabul-was-jetzt-unbedingt-geschehen-sollte/
Wenn sie klug sind, folgen sie seinem Vorbild. Dann können sie mit Hilfe anderer Staaten Afghanistan wieder aufbauen. Sie könnten da stehen als Befreier ihres Landes von Fremdherrschaft, Korruption und Missachtung der alten Kultur. Aber sie müssten auch Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gewährleisten, insbesondere die Rechte der Frauen.
Dann könnten sie einen islamischen Staat errichten, der ein Vorbild sein könnte.

Es wird auf jeden Fall spannend.

Zitat zum Fest

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Wenn es stimmt, was man mir über den Islam erzählt hat, so hat er den christlichen Religionen etwas Wichtiges voraus: „Du sollst fröhlich sein!“ soll dort ein göttliches Gebot sein.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Gedanken am Sonntag: Die verkrusteten Kirchen auf dem Weg zu Sekten

Es ist ja eigentlich ein trauriger Witz, dass sowohl in der Katholischen wie in der Protestantischen Kirche laut einer Umfrage nicht einmal die Hälfte der Mitglieder an ein Leben nach dem Tode glaubt. Ganz finster sieht es in der Katholischen Kirche aus, wenn man nach den Dogmen der Unfehlbarkeit des Papstes oder der leiblichen Himmelfahrt Mariens fragt – – nur wenige halten das für überzeugend.
Wenn es also so ist, dass immer mehr Menschen sich ihren eigenen Glauben zurecht gelegt haben: Warum kann dann nicht eine Kirche überhaupt Raum für verschiedene Glaubensüberzeugungen sein? Es kann doch nicht sein, dass die Protestantische Kirche, die sich einmal wegen des Ablasshandels abgespalten hat, immer noch nicht mit der Katholischen vereinigt ist, ja dass man nicht einmal gemeinsam zum Abendmahl gehen kann.
Für mich könnten sogar die Moslems mit den Christen eine Kirche bilden, denn Allah und Gott sind doch wohl dieselbe Person. Und wenn die einen glauben, Jesus sei der Sohn Gottes, und die anderen meinen, er sei nur ein Prophet, so könnten doch unter einem kirchlichen Dach verschiedene Überzeugungen Platz haben, wie es ja sowieso schon der Fall ist.
Und meine Kirche besäße nicht solche Reichtümer, solange pro Tag 7000 Kinder verhungern. Die Haupttätigkeit der Kirchen gegen diese Unmenschlichkeit besteht darin, dass sie den Regierungen Vorwürfe machen, anstatt selbst etwas von ihrem unermesslichen Reichtum herzugeben.
So vieles sähe völlig anders aus, und oft frage ich mich, warum ich noch nicht ausgetreten bin.

Schreckliche Sprechblasenpolitik: die Islamdebatte


Ich habe ja hier schon ironisch darüber geschrieben, warum der Islam – je nach Perspektive – nie zu Deutschland gehören kann oder doch.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/03/22/warum-der-islam-nie-zu-uns-gehoeren-kann/
Wenn nun die Kanzlerin mit ihrem Innenminister über dieses Thema streitet und sich auch noch der Bundespräsident einmischt, dann sollten alle mal auf den Boden der Sachlichkeit zurückkehren und dann wird man feststellen: man ist sich zu mehr als 90 % einig: Keiner will die Moslems ausweisen; jeder ist gegen Salafismus und Islamismus; niemand ist gegen die freie Religionsausübung …
Aber es gibt ein paar Unterschiede zwischen den Parteien, die aber im Grunde
Nebensächlichkeiten sind: Kopftuch, Burka, Sportunterricht für Kinder … Darüber sollte man diskutieren, aber nicht über eine Phrase, die man so oder so jeweils mit einem anderen Sinn unterlegen kann nach dem Motto der Politiker: „Wenn der eine von Äpfeln redet, spricht der andere von Birnen.“ (Zitat aus dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt)

Warum der Islam nie zu uns gehören kann


Wenn ich von „uns“ spreche, meine ich Bayern, wo die Uhren bekanntlich anders gehen. „Mir san mir!“ ist hierzulande die Devise. Alles, was jenseits des „Weißwurstäquators“ wohnt, gehört nicht dazu. Dort sind die Preußen zuhause, die wie die Moslems eine andere kulturelle Entwicklung hinter sich haben. Der frühere bayerische Kultusminister Dr. Hundhammer beschrieb das einmal so: „Wir haben schon eine Kultur gehabt, als sich in Berlin die Wildsäue den Hintern an den Bäumen rieben.“
Wie schwer es ist, zu Bayern zu gehören, merkte ich als Kind. Ich war im Krieg wegen der ständigen Bombenangriffe von Kiel aus ins tiefste Bayern evakuiert worden. Da war ich immer der „Preiß“. Ich war ständig barfuß unterwegs und als ich eine so lederne Haut unter den Füßen hatte, dass ich über die Stoppeln eines gemähten Getreidefeldes laufen konnte, sagten die Einheimischen  endlich: „Jetzt bist oaner von uns.“
Aber so ganz habe ich dann auch nach Jahrzehnten immer noch nicht dazu gehört. Das merkte ich, als ich als Richter über einen Vorfall zu urteilen hatte, wie er sich nur in Bayern ereignen konnte. Hier ist es auf dem Lande üblich, dass bei einer Hochzeit schon in aller Früh geschossen wird. Aber der Trachtenverein eines Dorfes war mit dem normalen Schießen nicht zufrieden und hatte daher alte Milchkannen mit Pulver gefüllt und eingegraben. Als die gezündet wurden, gab es eine mächtige Explosion, dass sogar Dachziegel herunter fielen und die Braut vor Schock einen Abgang hatte. Die angeklagten Trachtler waren schon vor ihrer Verhandlung zu einem anderen Strafprozess bei mir im Sitzungssaal erschienen, um sich einzugewöhnen. Als ich danach eine kurze Pause einlegte, hörte ich, wie die Trachtler über mich sagten: „Auweh, a Preiß!“
Was ich mit diesen Beispielen sagen will, ist dies: In Bayern gilt kraft alten Brauchs das „Ius soli“ und das „Ius sanguinis“. Das bedeutet: Um ganz dazu zu gehören, muss man von einer bayerischen Familie in Bayern geboren sein. Darum können weder Moslems noch der Islam jemals hier richtig Fuß fassen. Das muss man auch jenseits des „Weißwurstäquators“ zur Kenntnis nehmen.

Bundespräsident Steinmeier und der Islam


Steinmeier hat sich zur Islamdebatte geäußert und gesagt, der Islam gehöre zu Deutschland. Er erweckt damit den Eindruck, als bestehe in Deutschland ein so schwerwiegender Streit, dass ein präsidiales Machtwort notwendig ist. Besser wäre es gewesen, wenn er beschwichtigend eingegriffen hätte und folgendes gesagt hätte:
Bei der Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, besteht
insoweit Einigkeit:
Niemand bestreitet, dass über 4 Millionen Moslems in Deutschland leben und hier Tausende von Moscheen errichtet haben. Und keine Partei will sie vertreiben. Insofern gehört also der Islam zu Deutschland.
Anders sieht es mit der historisch-kulturellen Entwicklung aus. Insoweit gehört der Islam nicht zu Deutschland, weil er hierzu kaum Beiträge geleistet hat. Auch das ist unstreitig.
Wer also sagt, der Islam gehöre zu Deutschland oder nicht dazu, soll klar hinzufügen, ob er von den hier anwesenden Moslems spricht oder der kulturell-historischen Entwicklung
oder der „Leitkultur“.
Der Bundespräsident hat es – ebenso wie die Kanzlerin in ihrer Regierungserklärung – vermieden, darüber zu sprechen, was die meisten wohl mit der Frage verbinden, ob der Islam zu Deutschland gehört: Gilt das auch für die „deutsche Leitkultur“? Darf es so etwas überhaupt noch geben? Manche lehnen sie als rassistisch ab. Sie reden von „Multikulti“.
Natürlich bekennen sich alle zur grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit und zu einer gewissen Liberalität.
Aber dann beginnt der eigentliche Streit: Wollen wir eine Islamisierung Deutschlands und wo beginnt diese? Laden wir uns immer mehr Konflikte zwischen Volksstämmen (z.B.: Kurden und Türken) oder Religionsgemeinschaften (z.B.: Sunniten, Schiiten) auf? Gehören für viele Islamismus und Salafismus zum Islam, den sie deshalb ablehnen?
Der frühere Innenminister hat in der „Zeit“ einen lesenswerten Artikel über die deutsche Leitkultur geschrieben: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-04/thomas-demaiziere-innenminister-leitkultur/seite-2
Die Fragen, die von der GroKo offen gelassen wurden sind diese:
Burkaverbot? Kopftuchverbot wo?
Bildungsinhalt?
Vieles von dem, was zur deutschen Leitkultur gehört, können wir den Zugezogenen nicht einimpfen:
z.B. Heimatliebe, Patriotismus, Goethe und Bach, …
Und so gesehen kann man sagen: Die Moslems gehören nicht zu uns.
Man kann sich aber auch auf den Standpunkt stellen, ein maßvolles Multikulti gehöre mit dazu, also auch d
er Islam.
Der Streit wird bleiben, besonders in Bayern (s. obigen Beitrag).

Dummheit und Islam

                                                           

Die „Kunst“ mancher Politiker besteht darin, bei einer Diskussion von Birnen zu reden, wenn ein anderer über Äpfel spricht.
(H. Pöll)

 

Verfolgt man die derzeitige Diskussion über den Islam, so kann man nur den Kopf schütteln. Ausgelöst wurde sie vom früheren Bundespräsidenten Wulff, der immer wieder falsch zitiert wird. Er sagte nämlich: „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“  Das Wort inzwischen wird in der Regel nun weggelassen und so bricht der eigentlich schon ausdiskutierte Streit darüber wieder auf, ob der Islam zu Deutschland gehört.
Dabei sind die Fakten klar und deshalb unstreitig: Über 4 Millionen Moslems sind in Deutschland – die meisten gut integriert – und sie haben Tausende von Moscheen gebaut. Niemand wird wohl ernstlich bestreiten wollen, dass sie ein Teil vom heutigen Deutschland sind. Insofern gehört also der Islam inzwischen zu Deutschland.
Umgekehrt gehört aber der Islam nicht zu Deutschland, als es um die kulturhistorische Entwicklung des Landes geht. Dazu hat der Islam kaum etwas beigetragen.
Über diese Fakten sollte eigentlich Einigkeit bestehen, so dass es keines Streites bedarf. Aber die CSU befindet sich im Wahlkampf und benutzt das verkürzte Zitat von Wulff, um Stimmung zu machen. Sie beeilt sich natürlich, hinzu zu fügen, dass sie nichts gegen die hier ansässigen Moslems hat.
Die Gegner der Partei tun freilich so, als wolle die CSU den ganzen Islam einschließlich seiner Anhänger ausgrenzen.
Man könnte nun eigentlich meinen, die Politiker seien zu dumm, um sachlich zu diskutieren. Aber ihnen geht es nicht um eine sachliche Diskussion, sondern darum, ihr eigenes Süppchen zu kochen.
Die Hauptfrage, was die Politiker unter Islam verstehen, ist anscheinend ein zu heißes Eisen, als das man darüber reden will: Wir sehen die verschiedensten Ausprägungen des Islams, von denen sich die Schiiten und Sunniten gegenseitig bekämpfen. Und wir haben in Deutschland Islamisten und Salafisten, die ja auch Teil des Islams sind.
Wer also vom Islam als Teil Deutschlands spricht, meint nur in der Regel nur den friedfertigen integrierten Teil der Moslems.
Man müsste aber auch Verständnis für diejenigen haben, die sagen: Zwar gehören die gutwilligen Moslems zu Deutschland, nicht aber der Islam insgesamt mit seinen vielfältigen Ausprägungen, denn der stellt eine Gefährdung dar. Ein solcher Islam kann nie zu Deutschland gehören.

Seehofer, der Islam und das Asyl


Erst sprach Seehofer von einem „
Masterplan für schnellere Asylverfahren und konsequentere Abschiebungen“. Was so hochtrabend klingt, sah noch im August im Freistaat nach Seehofers Worten so aus: „Die Rückführungsquote ist verschwindend gering, fast eine Illusion.“ Es wird sich also nicht viel ändern.
Und nun wärmt er die alte Islam-Debatte wieder auf, indem er sagt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Diesen Satz hat er offenbar gesagt, um der AfD Wähler abzugewinnen. Natürlich hat er recht, wenn er sagt, Deutschland sei vom Christentum geprägt worden. Aber auch er kann und will auch gar nicht bestreiten, dass Millionen Moslems in Deutschland leben und Tausende von Moscheen gebaut haben. Also: Was soll das Ganze? Lauter leere Sprechblasen? Nur ein bisschen Krawall im Hinblick auf die bayerischen Landtagswahlen?
Vielleicht muss man das Problem Islam differenzierter betrachten: Ein Gesichtspunkt ist nämlich bei der Diskussion leider ganz außer Betracht geblieben: Was ist eigentlich der Islam? Ist das die Religion der braven Moslems, die angepasst hier leben oder muss man nicht auch die Islamisten und Salafisten als eine seiner Erscheinungsformen mit dazu rechnen? Und wenn man das tut: Gehört dann der Islam insgesamt zu Deutschland? Oder müssen wir nicht doch einschränkend sagen: Nicht der Islam insgesamt, sondern nur die friedlichen, anpassungsbereiten Moslems gehören dazu. Vielleicht sollte man auch darüber einmal debattieren.

Sind CDU/CSU schizophren?


Vor vielen Jahren wurde die Frau Merkel einmal gefragt, ob sie sich vorstellen könne, dass die CDU auf das „C“ verzichten könne. Sie hat das seinerzeit bejaht, allerdings unter bestimmten Voraussetzungen. Ich fand das sehr mutig von ihr und meinte damals, es würde einen gewaltigen Protest geben. Aber der blieb aus.
Die Zeiten haben sich seither gewandelt: Seit Gründung von CDU und CSU hat die Bedeutung des Glaubens abgenommen. Man kann es am Kirchenbesuch ablesen. Immer mehr katholische Pfarreien werden zusammengelegt, damit die Kirchen nicht leer bleiben. Und etwas, was früher unvorstellbar gewesen wäre, passiert: Kirchen werden verkauft und in Museen oder gar Gaststätten umgewandelt.
Hinter dem „C“ steht also nicht mehr wie früher fast die gesamte Bevölkerung.
Hinzu kommt nun, dass immer mehr Moslems in Deutschland leben. Natürlich müssen die zur Kenntnis nehmen, dass sie sich in einem vom Christentum geprägten Land befinden. Aber muss deshalb die regierende Partei auch das Christentum quasi als Programm in ihrem Namen tragen? Sollte sie in ihrem Markenzeichen nicht eher zum Ausdruck bringen, dass sie für alle Bürger da ist? BDU, also Bürgerpartei Deutschlands statt CDU?
Könnte sonst den Moslems nicht womöglich einfallen, dass sie gegen die CDU/CSU eine IDU gründen, also eine islamische Partei Deutschlands? Das wäre schrecklich und würde zu einer Spaltung statt zu einer Integration führen. Wie sehr es notwendig ist, über das „C“ nachzudenken, zeigen auch diese Worte des katholischen Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick. Er hat den Wunsch der Menschen hierzulande nach einer christlichen Prägung Deutschlands in Zukunft als schizophren bezeichnet. Denn während viele Menschen dies bei einer Umfrage geäußert hätten, beteiligten sich immer weniger am kirchlichen Leben, sagte Schick: „Man kann nicht etwas wollen und nichts dafür, sogar manches dagegen, tun.“ http://www.heimatzeitung.de/startseite/blickpunkte/2779118_Erzbischof-Wunsch-nach-christlicher-Praegung-des-Landes-schizophren.html
Wenn man die Maßstäbe des Erzbischofs zugrunde legt, müssen sich CDU/CSU schon fragen, ob sie schizophren sind. Und sie müssen sich weiter fragen, ob nicht das Festhalten am „C“ womöglich zu einer Spaltung führen kann.

 

Was hat Frau Merkel uns da aufgeladen

Das ist ja erschreckend, was ich da gerade im Spiegel lesen muss: Das nordrhein-westfälische Innenministerium bereitet einen Schlag gegen die salafistische Szene des Landes vor. Der Düsseldorfer Verfassungsschutz habe dazu bereits eine Liste mit 19 (!) Moscheen und Vereinen in Nordrhein-Westfalen erstellt, in denen besonders radikal gepredigt werden soll.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/salafismus-nordrhein-westfalen-bereitet-schlag-gegen-radikale-moscheen-vor-a-1178479.html

Es ist ja interessant, wie unterschiedlich der Salafismus beurteilt wird. Eine Soft-Version zur Beruhigung des Volkes bietet der hessische Verfassungsschutz. Dort kommt auf der Seite über den Salafismus das Wort „Gewalt“ überhaupt nicht vor.
http://lfv.hessen.de/extremismus/islamismus/erscheinungsshyformen/salafismus/salafismus-%E2%80%93-definition-und-merkmale

Anders sieht es bei Wikipedia aus: „Es handelt sich dabei um eine Richtung innerhalb des politischen Islam, die die gewalttätigen Aspekte aus der Gründungszeit der Religion in den Vordergrund stellt.“

Immerhin weist auch das Bundesamt für Verfassungsschutz auf die Gefahren des Salafismus hin:
„Salafistische Bestrebungen stellen mithin aufgrund ihrer ideologiebedingten, inhärenten Gewaltaffinität und der radikalisierenden Wirkung salafistischer Ideologieinhalte ein eminentes Sicherheitsproblem dar.“
Wie lange wollen wir dieses „eminente Sicherheitsproblem“ ertragen?
Wenn eine Partei ein solches Sicherheitsproblem wäre, würde sie verboten. Aber der Islam, der auch Politik betreibt und  der uns dieses Sicherheitsproblem beschert hat, genießt die volle Religionsfreiheit. Was ich bisher bei den Moslems vermisst habe, ist, dass sie nach einem Anschlag in gleicher Weise machtvoll demonstrieren, wie seinerzeit PEDIDA gegen die Zuwanderung.
Eines Tages wird es zu einer Explosion kommen, wie ich in der Geschichte „Bartholomäusnacht“ in der Leseecke geschildert habe. Wie schnell so etwas kommen kann, konnte man bei der Reichskristallnacht sehen. Heute könnte das durch das Internet noch schneller passieren. Die Gewalt beim G-20-Gipfel hat gezeigt, dass die Polizei dann kaum etwas dagegen machen kann.