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Wie ich eigentlich beinahe den Friedensnobelpreis verdient hätte

Bevor der Krieg im Irak ausbrach, habe ich einmal in meinem Leben etwas gemacht, was ich im Hinblick auf die politische Lage für notwendig hielt: Ich habe einen Brief an den Papst geschrieben und ihm vorgeschlagen, er möge doch mit Gläubigen aller Nationen eine Wallfahrt in den Irak unternehmen, um diesen Krieg zu verhindern, den Bush dann geführt hat, angeblich um den Irak daran zu hindern, Atombomben zu bauen. In Wirklichkeit ging es ihm damals aber nur darum, seine Wiederwahl zu sichern, indem er genau so als glorreicher Sieger da stehen wollte wie sein Vater nach dem ersten Irakkrieg.
Saddam Hussein wehrte sich dagegen und hatte daher damals einer internationalen Untersuchungskommission gestattet, sich im Lande und sogar in seinen Palästen umzusehen, ob es dort Atombomben gäbe. Man hätte also sehr leicht nachprüfen können, ob die damals vom amerikanischen Außenminister Powell in der UNO vorgeführten Bilder wirklich den Bau von Atombomben beweisen würden. Aber Bush wollte unbedingt diesen Krieg und hat daher keine weitere Nachprüfungen zugelassen.
Diesen Krieg hätte die Kirche durch eine mächtige Friedensprozession mit Christen aus allen Völkern verhindern können, denn Bush hätte nicht angreifen können, wenn er damit einen größeren Teil der Christenheit gefährdet hätte, zumal ja auch seine eigenen Landsleute dabei gewesen wären. Die Kirche hätte so einen wichtigen Schritt zur Annäherung an den Islam getan, dessen Anhänger ja nun teilweise glauben, der Westen wolle ihre Religion vernichten.
Im Irakkrieg liegt die Ursache des Terrorismus und des  Chaos im Nahen Osten mit der Flüchtlingswelle.
Was mich damals bitter enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass ich auf meinen Brief damals keine Antwort erhalten habe. Ich hatte ja gar nicht erwartet, dass der Papst sich persönlich hinsetzt und mir schreibt, Aber die Kirchenverwaltung im Vatikan hätte mir doch wenigstens ein paar Antwortzeilen zukommen lassen können für die vielen Tausende, die ich an Kirchensteuer bezahlt habe.
Wie anders hätte die Weltgeschichte verlaufen können, wenn nicht ich die Idee einer Friedensprozession gehabt hätte, sondern wenn ein Mädchen vom Typ Greta Thunberg eine Demonstration im Irak durchgeführt hätte. Sie hätte sicherlich den Friedensnobelpreis bekommen.
Aber die Stimmung war damals nicht so: Unsere Kanzlerin wäre sogar damals mit Bush in den Krieg gezogen, wenn nicht Schröder seinerzeit dieses Amt inne gehabt und damit eine deutsche Beteiligung verhindert hätte. Das ist sein größtes Verdienst und überstrahlt Hartz IV und Agenda 2010.

Was man Trump endlich einmal sagen sollte

Trump hat wieder einmal Deutschland beschimpft, weil wir nicht die versprochenen 2% des Bruttosozialprodukts für die Verteidigung ausgeben. Insoweit kann man nichts dagegen sagen. Wir waren ja auch hier wieder so dumm, etwas zu versprechen, was wir nicht halten können.
Ich erinnere dazu an einen meiner Aussprüche.

Aber soweit Trump Deutschland unfaires Verhalten vorwirft, weil die USA so viel mehr für die Verteidigung ausgeben würden, würde ich mich doch an Goethe halten:
„Auf groben Klotz ein grober Keil! / Auf einen Schelmen anderthalbe!“
Wer sagt ihm denn endlich mal die Meinung:
„Wer hat denn die Taliban groß gemacht? Und wer hat mit dem verlogenen Irakkrieg den ganzen Nahen Osten destabilisiert? Das waren doch die USA. Und es ist daher durchaus gerecht, wenn sie da nun selbst wieder für Ordnung sorgen.“
Aber solche klaren Worte traut sich keiner zu sagen, denn – so denkt man – man will das schwierige Verhältnis zu den USA nicht weiter belasten. Nur führt ein solches duckmäuserisches Verhalten dazu, dass sich Trump immer mehr heraus nimmt und dass das amerikanische Volk tatsächlich denkt, ihm würde ungerechterweise die Hauptlast der Verteidigung aufgebürdet und Europa würde davon unfairerweise profitieren.

Nicht so schüchtern, Frau Merkel!

Ein altes Sprichwort sagt: „Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.“ Und Goethe hat hinzu gefügt: „Auf einen Schelmen anderthalbe.“

Nach diesem Sprichwort hätte sich Frau Merkel richten sollen. Sie hat zwar auf die Grobheiten Trumps erwidert, aber doch viel zu sanft. Natürlich ist es normalerweise so, dass sich Politiker „diplomatisch“ verhalten, was so viel bedeutet wie „leisetreterisch“: Man schluckt hinunter, was man eigentlich sagen sollte und gibt dann ziemlich Unverbindliches von sich.
Solche Umgangsformen sind aber nicht mehr angebracht, wenn sich jemand benimmt wie Trump, also wie ein Elefant im Porzellanladen: den streichelt man auch nicht.
Was die Kanzlerin eigentlich hätte sagen sollen, wäre dies:
„Lieber Donald, sieh die Dinge wie sie sind: Wer hat denn in Afghanistan die Taliban groß gemacht und mit Waffen versorgt? Eigentlich hättet ihr deshalb auch allein dort wieder Ordnung schaffen müssen. Trotzdem haben wir euch geholfen, obwohl ein großer Teil unserer Bevölkerung findet, wir seien euch wieder mal in den Hintern gekrochen.
Und noch schlimmer ist, was ihr mit eurem verlogenen Irakkrieg angerichtet habt. Dadurch habt ihr den gesamten Nahen Osten destabilisiert und eine immense Flüchtlingswelle in Gang gesetzt, die uns Milliarden kostet. Auch so gesehen ist es recht, wenn ihr mehr für die Verteidigung ausgebt als wir.
Ihr habt doch diese Suppe eingebrockt, also löffelt sie auch aus!
Zum Schluss muss ich dir aber noch etwas ins Gebetbuch schreiben: Du wirfst uns vor, beim Gas von den Russen abhängig zu sein. Bei euch ist aber der ganze Staat von Putin abhängig: Du bist doch nur im Amt, weil deine Konkurrentin Hilary Clinton über ihre E-Mail-Affäre gestolpert ist, die die Russen publik gemacht haben. Wenn du Charakter hättest, würdest du zurück treten, anstatt ein Präsident von Putins Gnaden zu sein.
Nichts für ungut, Donald, aber es musste einmal gesagt werden.“

Ich gebe zu, so deutlich hätte die Kanzlerin wohl nicht werden dürfen, aber ein paar Andeutungen in diese Richtung wären doch wohl einmal angebracht gewesen. Und wenn die Kanzlerin „diplomatisch“ (nichtssagend) blieb, dann hätte doch mindestens unsere Presse dies schreiben sollen.

Folgt nach dem Irakkrieg ein Irankrieg?


Erinnern Sie sich noch, wie es damals war, als Bush den Irak überfiel und er damit die Nahostkrise auslöste, unter der wir heute leiden? Damals log Bush der Weltöffentlichkeit vor, Saddam Hussein bastele an Atombomben. Die „Beweise“ waren so fadenscheinig, dass kein Anwalt so einen Unsinn vor Gericht vorbringen würde. Hinzu kam, dass im Irak eine internationale Untersuchungskommission unterwegs war, die ja die Sache hätte aufklären können. Aber Bush ging es ums Öl und einen militärischen Sieg, den er für die Wahlen brauchte.
Nun läuft es mit dem Iran ähnlich: Ministerpräsident Netanjahu
warnte vor einem geheimen Atomprogramm des Iran. Obwohl die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) diese Behauptungen bestreitet, sieht sich Donald Trump in seiner Iran-Kritik bestätigt. Lockt Israel die USA in einen Präventivschlag und einen möglichen Krieg gegen den Iran? Das Verhalten Trumps lässt das Schlimmste befürchten. Er will aus dem Atom-Abkommen aussteigen. Vernünftig wäre es an sich, wenn man die Internationale Atom-Organisation, die ja dazu da ist, beauftragen würde, den Vorwürfen Israels nachzugehen. Aber Trump will das nicht, denn er hat schon eine vorgefasste Meinung. Und die lässt das Schlimmste befürchten. Er bräuchte jetzt wie Bush damals einen Krieg, der den Schlamassel, in dem er steckt, vergessen lässt: Gerade kündigt Stormy Daniels‘ Anwalt neue Beweise in der Schweigegeldaffäre zwischen dem Pornostar und US-Präsident Trump an: Amerika werde davon so „angeekelt“ sein, dass es Konsequenzen fordern werde.

Danke Putin!


Manchmal komme ich mir vor, als würde ich noch im Dritten Reich leben. Damals stand neben der gleichgeschalteten Presse nur das Radio als Informationsquelle zur Vefügung. Und Radio hören durfte man nur mit dem „Volksempfänger“, der natürlich keine ausländischen Sender erreichte. Wer trotzdem „Feindsender“ hörte, kam ins KZ.
Nun haben wir inzwischen auch wieder ziemlich gleichgeschaltete Medien, die nicht umsonst „Mainstream-Medien“ genannt werden oder gar als „Lügenpresse“ beschimpft werden. Machen Sie selbst einmal den Test: Haben Sie jemals hiervon gehört?
https://autorenseite.wordpress.com/2018/04/13/erdoel-knappheit-klimawandel-ist-alles-gelogen/
Zur Zeit wird uns Putin als der üble Bösewicht der Welt vorgeführt:
Er soll hinter dem Mordanschlag auf die Skripals stecken.
Er soll unsere Regierungscomputer gehackt haben (wie die Amis übrigens auch).
Er soll die Krim kassiert haben, dabei aber keinesfalls seinen russischen Landsleute zu Hilfe gekommen sein, nachdem der Westen die Ukraine destabilisiert hatte und die Russen in eine bedrohliche Lage gekommen waren.
Und so weiter.
Nun zeigt sich bei den westlichen Angriffen auf Damaskus, dass Putin sehr maßvoll reagiert hat: Er hätte ja zu einem Gegenschlag ausholen und ein amerikanisches Kriegsschiff im Mittelmeer angreifen können. Damit wäre die Lage brandgefährlich geworden. Putin hat demgegenüber sogar seine Luftabwehrraketen am Boden gelassen.
Ich meine, wir sollten etwas tun, was ich in den Mainstream-Medien vermisse: dem Mann dafür danken, dass wir nicht am Rande einer Katastrophe stehen.
Übrigens erinnert mich Syrien an den Irak: Trump und seine Alliierten haben bombardiert, bevor das Ergebnis der laufenden Untersuchungen darüber vorliegt, ob überhaupt Giftgas eingesetzt worden ist. Das ist genau so wie damals im Irak: Bush hatte zugeschlagen, obwohl eine Untersuchungskommission unterwegs war, um nach den angeblichen Atomwaffen Saddam Husseins zu suchen.

Hätten Sie auf mich gehört, Frau Merkel!

Merkel

Hätten Sie auf mich gehört, Frau Kanzlerin, hätte es die Massenzuwanderung von Flüchtlingen nie gegeben. Schon vor Einsetzen der Flüchtlingswelle (darf man das überhaupt sagen?) habe ich folgendes geschrieben:

„In den Fernsehnachrichten sah ich schlimme Bilder: In einem Flüchtlingslager im Irak  hausen Menschen auch jetzt im Winter in Zelten. Einige Kinder sind erfroren, andere verhungert. Wie kann so etwas sein? Warum tun wir zu wenig, um diesen Menschen zu helfen? Wir zwingen die Menschen geradezu, die Flucht nach Deutschland anzutreten. Wenn wir sie in der Nähe ihrer Heimat unterstützen würden, wäre das zum einen vermutlich billiger und zum anderen würde das eine ungezügelte Zuwanderung nach Europa verhindern.“

Auch Ihr Entwicklungshilfeminister hatte immer wieder gefordert, mehr für die Flüchtlinge zu tun. Nun bewahrheitet sich das Sprichwort: „Jeder Sparer findet seinen Zehrer.“ Wir zahlen jetzt ein Vielfaches dessen, was wir für den Ausbau der Flüchtlingslager im Irak oder in der Türkei hätten zahlen müssen.

Irak: Wir schlechten Gutmenschen

In den Fernsehnachrichten sah ich schlimme Bilder: In einem Flüchtlingslager im Irak hausen Menschen auch jetzt im Winter in Zelten. Einige Kinder sind erfroren, andere verhungert. Wie kann so etwas sein? Warum tun wir zu wenig, um diesen Menschen zu helfen? Wir zwingen die Menschen geradezu, die Flucht nach Deutschland anzutreten. Wenn wir sie in der Nähe ihrer Heimat unterstützen würden, wäre das zum einen vermutlich billiger und zum anderen würde das eine ungezügelte Zuwanderung nach Europa verhindern.

Ist die Ukraine wie der Irak?

Natürlich nicht, aber in mancher Hinsicht sind beide Kriege doch vergleichbar. Erinnern Sie sich noch, wie wir beim Irakkrieg belogen wurden? Heute wissen wir, dass alles ganz anders war, als der amerikanische Außenminister der Weltöffentlichkeit vorgemacht hat.
Und so ähnlich wird es auch einmal bei der Ukraine sein: Man wird, wie nun gerade Schröder von sich sagt, Putin verstehen. Aber dazu müssten wir schon jetzt beherzigen, was in meinen Aphorismen zu lesen ist:
Man sollte die Gelassenheit besitzen, die Dinge so zu betrachten, wie man sie in 10 Jahren sehen würde.
Wie ist denn das Ganze abgelaufen? Die Ukraine hatte eine vom Volk unter OSZE-Aufsicht korrekt gewählte Regierung, die mit Russland paktieren wollte. Dagegen hat ein Teil des Volkes mit Klitschko revoltiert. Westliche Politiker, auch unser Außenminister, unterstützten in völkerrechtswidriger Weise diese Revolte und auch der CIA soll vor Ort gewesen sein. So kam es zur Spaltung der Ukraine. Die im Osten lebenden Russen werden nun fälschlich als Separatisten hingestellt, obwohl sich ja eigentlich der westliche Teil der Ukraine aus dem alten Gesamtstaat separiert hat. Infolge der Spaltung hatten die russischen Ukrainer das Schlimmste zu befürchten. Es begann einigermaßen harmlos damit, dass russisch als zweite Amtssprache abgeschafft wurde, was dann aber auf Proteste aus dem Westen später wieder rückgängig gemacht wurde. Es ging dann damit weiter, dass in Odessa Russen verbrannt wurden – wie Timoschenko sagte, „zum Schutz administrativer Gebäude“. Kein Wunder, dass Putin „seinen Russen“ zu Hilfe kam.
Wir nehmen es hin, dass die Täter des Brandanschlags und die Urheber der Schießerei auf dem Meidan nicht verfolgt werden, obwohl das Ganze gefilmt wurde und die Täter zu ermitteln wären. Auch beim Abschuss des malaysischen Flugzeugs scheint das Vernebeln vor der Aufklärung zu stehen.
Wahrscheinlich würden die Ukrainer bei einer vollständigen Aufklärung schlecht dastehen. Darum bleibt der Schleier über den Verbrechen bestehen. Unser Interesse liegt nicht auch in der Aufklärung, sondern im Machterhalt: Der Westen will die Ukraine integrieren. Und da ist es uns auch gleichgültig, was für Menschen in der Ukraine in der Regierung sitzen. Auch darüber decken wir einen Mantel des Schweigens.
Aber eines Tages wird es sein wie im Irak: Die Wahrheit wird aufkommen und man wird fragen, warum wir nichts dagegen getan haben.

Was ist das denn?

Kreuz

Das ist ein Kreuz, das wohl so ähnlich errichtet worden wäre, wenn Angela Merkel schon früher die Wahl gewonnen hätte. Sie wollte ja mit den Amerikanern in den Irakkrieg ziehen, und das hätte viele Soldaten das Leben gekostet. Aber die Wähler haben ihr damals einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem sie Gerhard Schröder wählten.

So wird es ein verlogenes Kreuz weniger geben, denn in Wahrheit wären die Soldaten ja für die USA und deren Ölhunger gefallen. Aber die Wahrheit hätte man nicht sagen dürfen, weil man ja einem sinnlosen Tod einen Sinn hätte geben müssen.

Deutsche Soldaten im Irak!

Gestern bekamen wir in den Fernsehnachrichten zwei angeblich russische Soldaten vorgeführt mit dem Kommentar, man habe nun endlich den Beweis, dass Putin Soldaten in die Ostukraine schicke. Nehmen wir einmal an, dass die russischen Soldaten echt waren: Was besagt das schon? Da könnte man genauso deutsche Dschihadisten im Irak oder Syrien vorführen und behaupten, Deutschland beteilige sich an diesen Kriegen.

Der Beweis, den man uns im Fernsehen vorgeführt hat, ist also gar keiner. Wir werden wahrscheinlich hinters Licht geführt, wie es seinerzeit zu Beginn des Irakkrieges geschehen ist. Da wurden der Welt „eindeutige Beweise“ dafür vorgeführt, dass Saddam Hussein Atombomben herstellt. Alles falsch!

Es ist klar, dass es russisch-stämmige Leute gibt, die ihren Landsleuten in der Ostukraine beistehen, wie Deutsche mit den Islamisten im Irak kämpfen. Aber dies Putin oder Merkel anzulasten, ist absurd.

Putin hat recht, wenn er sagt, das Problem Ukraine müsse sie Ukraine selbst lösen. Der Waffenstillstand ist immerhin ein Anfang.

Und der Westen sollte der Ukraine beibringen, dass zwei Landesteile, die Krieg gegeneinander geführt haben, nicht so einfach wieder in einem Staat zusammen leben können. Die Ostukrainer müssten Racheakte befürchten wie beispielsweise den, als in Odessa unter dem Jubel der Massen Menschen in einem Hochhaus verbrannt wurden und die Polizei zuschaute.