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Die intolerante Toleranz

Zur Zeit breitet sich eine geradezu fanatische Forderung nach Toleranz bei den Schwulen aus, die fast so ist, wie man sie früher bei den Religionen beobachten konnte. Die „Toleranz“ ist so aggressiv geworden, dass sie in Intoleranz gegenüber anders Denkenden ausartet. Heute gilt es nicht mehr als tolerabel. wenn jemand gegen eine Schwulenehe ist. So jemand wird als rückständig oder homophob abgestempelt. Wieso eigentlich? Er ist halt nur anderer Meinung als er nach der heutigen Stimmung sein soll.
Unerträglich ist für die Schwulen, dass sich bisher nur ein einziger Fußballer als einer der Ihren geoutet hat. Ich finde es richtig, wenn die Fußballer ihre sexuelle Ausrichtung für sich behalten. Das ist Privatsache und geht niemanden etwas an. Und warum soll sich jemand outen, wenn das womöglich nachteilige Folgen für ihn hat? Warum soll er sich den Pfiffen eines Mobs aussetzen, der findet, Fußball sei ein Sport für „richtige Männer“?
°Jeder soll nach seiner Fasson selig werden°, hat schon Friedrich II gesagt und ich möchte hinzu fügen: „… aber er soll es für sich behalten, wenn es um sein Sexualleben geht.“

 

Weisheiten und Wahrheiten

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Von Toleranz reden typischerweise auch diejenigen, die mit ihrem unerzogenen, lärmenden Nachwuchs in die teuersten Hotels gehen, oder diejenigen, die in öffentlichen Parks grillen und ihren Müll zurück lassen mit dem Argument, sie würden Arbeitsplätze für diejenigen schaffen, die das aufräumen müssen.

H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Lebensmittel oder (Death-) Food?

Das Wort Lebensmittel, also Mittel zum Leben, wird immer mehr durch das Wort „Food“ ersetzt, das mehr nach Viehfutter klingt. Die Sprache ist da oft recht feinfühlig und führt neue Worte ein, wenn sich die Verhältnisse gewandelt haben. Heute steht bei dem, was wir zu essen bekommen im Vordergrund: Wie kann man das billig herstellen, günstig transportieren und lange lagern?
Wissenschaftler der Universität Caen fanden nun mit neuen Studien heraus, dass Ratten früher sterben und vor allem an Krebs erkranken, wenn sie mit gentechnisch verändertem Mais gefüttert werden. Die Untersuchung hat nicht zuletzt deshalb auch in Brüssel sofort großes Aufsehen verursacht, weil die Testreihen an Versuchstieren über einen viel längeren Zeitraum durchgeführt wurden als bisher. Der Sprecher des EU-Gesundheitskommissars verwies darauf: Der überwiegende Teil der Studien, die für die Genehmigung von genveränderten Nahrungsmitteln herangezogen werde, untersuche nur die gesundheitlichen Auswirkungen über 90 Tage hinweg.
Wir sehen also, wie oberflächlich unsere Lebensmittel untersucht werden.
Schon als der Gen-Mais aufkam, warnte ein Professor vor den Folgen. Er hatte durch Tierexperimente festgestellt, dass das Organwachstum bei der Fütterung mit Gen-Mais verlangsamt werde. Der Mann wurde von seiner Uni entlassen – wie vermutet wurde, auf Druck der Lebensmittelindustrie.
Und noch eine Meldung über das angeblich gesündeste Lebensmittel bekommen wir zu lesen:
Die Milch von hornlosen Kühen soll Lactose-Intoleranz auslösen. Auch hier erleben wir wieder, wie es in der Lebensmittelindustrie zugeht. Als jemand behauptete, die Hörner seien für die Verdauung der Kühe wichtig, wurde er verhöhnt. Aber nun sehen wir selbst, dass bei hornlosen Kühen etwas an der Verdauung schief laufen muss, denn sonst würde deren Milch keine Lactose-Intoleranz auslösen.
Übrigens ist Milch Gift für Männer. Sie schadet der Prostata.
So gesund, wie uns immer eingehämmert wird, ist die Milch also gar nicht. Es wird langsam Zeit, dass bei der Milch Warnungen aufgedruckt werden wie bei den Zigaretten: „Achtung! Kann Lactose-Intoleranz auslösen. Vorsicht Männer! Milch kann die Prostata schädigen!“