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Der andere gefährlichere Klimawandel (der gesellschaftliche)

Es gibt einen Klimawandel nicht nur beim Wetter, sondern gefährlicher ist der Wandel beim gesellschaftlichen Klima. Er reicht von kleinen harmloseren Veränderungen bis zu Umsturzbestrebungen im Staat.
> Beginnen wir also harmlos: Wenn wir das Fernsehen von früher mit heute vergleichen, so fällt auf, dass die Unterhaltung die Information immer mehr verdrängt. Kochshows, Trash, Promi-News usw. kannte man noch nicht. Heute beschäftigt sich ein großer Teil der Sendungen mit Prominenten und deren Liebesleben oder Drogen- und Alkoholexzessen.
Früher gab es als Krimi nur den „Durbridge“, einen wahren „Straßenfeger“. Heute sind die Sender voll davon.
Eine Flucht aus der Realität ist zu beobachten durch Sci-Fi-, Fantasy-Filme und Ähnliches.
Auch das Bild der Liebe hat sich gewandelt: Früher zeigten die Filme Paare, die nach etlichen Verwicklungen zu einem Happy-End kamen. Heute dominieren Menschen, die nach einem Scheitern ihrer Ehe eine Neuorientierung suchen.
Kritische Sendungen wie Kabarett wurden in die Nachtstunden verlegt. Das ist die Diversionspolitik: Die Menschen sollen das Wichtige weniger erfahren und werden mit Firlefanz vollgestopft.
> Es war einmal so, dass es selbstverständlich war, ordentlich, anständig und gesetzestreu zu sein. Wenn sich heute Menschen beschreiben, gilt es als „in“, ein wenig chaotisch und verrückt zu sein. Die Folge davon ist: „Der Mensch is a Sau“ – wie ich oft beschrieben habe.
> Die Straftaten und Gewalt nehmen zu: Früher waren Polizeibeamte Respektspersonen, heute sind sie zum Ziel von Steinwürfen und Molotow-Cocktails geworden.
> Der Verlust des Anstands zeigt sich besonders beim Bankwesen. Es gab einmal Bankiers, die ihre Kunden ehrlich berieten. Sie sind abgelöst worden von Bankern, die in viele Skandale verwickelt sind und die ihre Kunden als Ausbeutungsobjekte betrachten. In einer Bank wurden Kunden mit den Buchstaben a und b markiert, was so viel hieß wie „alt“ und „blöd“. Diese Kunden, die noch alte Vorstellungen von Anstand und Vertrauenswürdigkeit hatten, wurden zu Anlagen gedrängt, in denen sie alles verloren. Man schwatzte den Kunden wertlose Ostimmoblien auf. Der Schauspieler HorstJanson verlor durch eine solche Investition seine gesamten Altersrücklagen.  Die Banken haben inzwischen ihr wichtigstes Kapital verloren: das Vertrauen ihrer Kunden.
Um beim Thema Altersrücklagen zu bleiben: Da wurden die Bürger um 50 Milliarden betrogen.
> Die Menschen sind inzwischen von einer krank machenden Geldgier befallen. Man sieht diese Erscheinung, wohin man schaut: Nicht nur Cum-Ex- Geschäfte von Unternehmen und Ähnliches beweisen es, sondern sogar diejenigen, die Vorbild sein sollten, nämlich die Abgeordneten, schämen sich nicht dienstliche Bonusflugmeilen selbst zu nutzen, Sekretariatskosten falsch abzurechnen, Anwesenheitsgelder zu kassieren, um dann gleich wieder abzuhauen…
Auch ein Berufsstand, der hoch im Ansehen der Bürger steht, nämlich die Ärzteschaft, ist teilweise vom Virus der Geldgier befallen: Die Kassen werden betrogen, überflüssige Operationen werden den Patienten aufgeschwatzt…  https://autorenseite.wordpress.com/2012/08/09/aerzte-geldschneider-14420135/
> Die hemmungslose Geldgier, die unter dem Schutz der Politik um sich greift, hat dazu geführt, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer. Müssen Topmanager wirklich durchschnittlich das 53-fache ihrer Angestellten verdienen? Das Missverhältnis der Einkommen reicht bis zum 432-fachen.
> Prekäre Arbeitsverhältnisse hat es früher nicht gegeben. Damals konnte man von seiner Arbeit leben, d.h.: sogar eine Familie unterhalten und in der Stadt wohnen, während viele heute „aufstocken“ müssen.
> Auch Tafeln und die steigende Zahl der Wohnungslosen sind ein augenfälliges Zeichen der Wandlung in unserem Land.
> Als ich jung war, gab es ein „Wir-Gefühl“: Das war notwendig, denn wir mussten das zerstörte Land wieder aufbauen. Und heute ist das Land gespalten in die da oben und „die da draußen im Lande“, in Rechtsextreme und Linksextreme, Arme und Reiche…
> Das, was man damals aufgebaut hat, kann man heute nicht einmal mehr richtig erhalten. Die Infrastruktur ist marode: Schulen, Brücken Straßen… alles müsste längst saniert werden.
> Die Justiz liefert mit ihren Bauten aus verschiedenen Zeiten einen Beweis für den Sinneswandel im Staat: Dieses Gebäude aus der Nachkriegszeit zeigt eine transparente Justiz der Bürger mit großen Glasscheiben, bei denen jeder Vorbeigehende von außen zusehen konnte:

Inzwischen hat man vorsichtshalber eine Hecke davor gepflanzt und die heutigen Justizgebäude sind aus Sicherheitsgründen zu Bunkern geworden.
> Man sparte einmal, sogar der Staat hatte Rücklagen in einem „Juliusturm“. Heute geben die Bürger das Geld aus, bevor es „kaputt geht“. Und auch der Staat häuft Schulden auf, die  einmal die Enkel bezahlen müssen. Jemand hat sogar ausgerechnet, das diejenigen, die auch noch einmal daran zu tragen haben werden, noch gar nicht geboren sind.
> Man ernährte sich einmal gesund so, wie es althergebracht war. Fleisch war teuer und daher gab es nur einmal Sonntags einen Braten. Heute können sich die Menschen meist alles leisten und ernähren sich immer ungesünder.
> Aus gesunden Bürgern sind daher Patienten geworden: Schon Kinder werden zu Brillenträgern und Pillenschluckern, leiden an Diabetes, Adipositas…  Wir leben zwar dank der modernen Medizin immer länger, aber als Kranke . Die 60- bis 70-jährigen nehmen täglich durchschnittlich 8,5 Tabletten ein.
> Die Familie war einst „die Keimzelle de Staates“. Die Ehen hielten in der Regel ein Leben lang. Doch heute sind sie durch die Vielzahl an Scheidungen zu einer Verbindung auf Zeit geworden. Deshalb hat einmal ein protestantischer Pfarrer die Formel „bis dass der Tod uns scheidet“ durch diese Formel abgelöst: „solange die Liebe dauert.“ Kein Wunder, dass die Ehen vielfach durch Partnerschaften abgelöst wurden, während nun sonderbarerweise die Schwulen einen mächtigen Drang zu einer Ehe verspüren, die es früher nicht gab. Ach, wie sind wir doch modern und tolerant geworden. Als ich jung war, wurden „wilde Ehen“ bestraft. So „moralisch“ war man damals.
> Es gab keine Asylanten, nur Gastarbeiter.
> Fußballer spielten aus Spaß – unbezahlt. Wie haben sich die Leute aufgeregt, als Uwe Seeler Geld dafür bekam, und die Aufregung war auch groß, als die Fußballer zu lebenden „Litfaß-Säulen“ wurden, also Reklame auf die Trikots bekamen. Welcher Verlust an Menschenwürde wurde da gesehen. Heute sind die Balltreter zu Millionären geworden und keiner tut etwas dagegen. Kein Fanverein bleibt mal aus Protest zu Hause.
> Einen ganz gewaltigen Wandel der Gesellschaft brachte eine kleine Pille. Nun konnten die Frauen verhüten. Das leitete eine sexuelle Revolution ein. Für Frauen gab es einmal das „Kranzgeld“. Nun sind sie oft auf One-Night-Stands aus. Der Wandel hat sogar die Königshäuser ergriffen. Prinz Charles ist das letzte Beispiel für die alte Regel, nach der Blaublütige nur Jungfrauen aus ihren Kreisen heiraten durften und sich zum Ausgleich eine Mätresse gönnten. Inzwischen heiratet der männliche Nachwuchs nicht nur Bürgerliche, sondern sogar Geschiedene und Frauen mit unehelichem Kind. 
> Eine weitere einschneidenden Veränderung brachte das Fernsehen, das nicht umsonst „Pantoffelkino“ genannt wird. Deshalb bleiben viele Menschen zu Hause, während sie sich früher etwas einfallen lassen mussten, um ihren Spaß zu haben: Sie gingen ins Wirtshaus, um Karten zu spielen oder sie gingen zum Tanzen… Es gab noch herrliche Bälle, die von der Disco abgelöst wurden.
> Der Sonntag war noch ein Festtag, an dem man sich entsprechend anzog, und viele in die Kirchen gingen, die sich mehr und mehr leeren.
> Die Welt ist in gewisser Hinsicht durchsichtiger geworden. Worüber früher ein Mäntelchen des Schweigens gehängt wurde, wird heute schonungslos aufgedeckt: Auf einmal gab es sogar Missbrauchsfälle in der Kirche.
> Man lernte sich einmal häufig bei gesellschaftlichen Anlässen kennen, beim Tanzen … Heute greift das  Parshippen immer mehr um sich.
> Das Internet hat das Leben auch sehr verändert: Jeder kann dort jeden Unsinn los werden und findet dort auch Abnehmer. Die Deutschen schauen täglich 88 Mal aufs Smartphone und sind 8 Stunden im Internet. Es heißt, dass die Jugend hier ihre neue Heimat gefunden hat.
> Man sah in der Natur ein ewiges „Stirb und werde“, während inzwischen das Artensterben immer erschreckendere Ausmaße annimmt und die Welt immer mehr erschöpft wird.
> Was für einmal in Beichtstühlen geflüstert wurde, wird heute öffentlich „bekannt“. „Outen“ ist in, gleichgültig ob es um Abtreibungen geht oder sexuelle Angelegenheiten. Früher war Das Sexuelle Privatsache, heute veranstalten Schwule „Loveparades“,
> Weil die Welt immer unübersichtlicher wird, setzen die Menschen immer mehr auf Emotionen und das ist die Ursache für den um sich greifenden Populismus, für den Trump das extremste Beispiel ist. Er wurde in den Augen vieler amerikanischer Evangelikalen sogar zum Messias erhöht.
> Die Städte haben ihre Seelen verkauft, nämlich die Innenstädte. indem sie Gewerbegebiete am Stadtrand aus wiesen. Was für einen öden Eindruck machen sie oft mit vielen geschlossenen Geschäften:

> Es gab eine Zeit, in der die Menschen die Tiere, von denen sie lebten, achteten und liebten. Wenn eine Kuh zum Schlachten geholt wurde, war das ein Trauertag. Heute lässt eine entmenschte Menschheit zu, dass Schweine ohne Narkose kastriert und kupiert werden und dann ein Leben lang in einem engen Koben stehen müssen, damit sie schnell fett werden. Nicht viel besser geht es den Kühen, die oft angekettet im dunklen Stall stehen, anstatt auf der Wiese zu grasen. Und das Kükenschreddern hat es auch nicht gegeben. Wenn es ein Jüngstes Gericht gäbe, würden die Massentierhalter im Jenseits genau so kastriert und vorne kupiert.
> Die Landwirtschaft von früher wurde in einem autarken umweltfreundlichen Kreislauf betrieben. Heute verseucht sie Flüsse, Seen und Grundwasser mit Gülle und Glyphosat kommt auch noch dazu.
> Bayern wird kaputt gemacht.
> Es gibt keine richtigen Männer mehr:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
> Die Menschheit wird immer dümmer:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/29/der-niedergang-der-spezies-mensch-hilfe-wir-werden-immer-schlapper-kraenker-duemmer-und-impotent/

Tja, das wäre alles, was mir mal im Augenblick einfällt. Eigentlich sollte ich direkt mal ein Buch darüber schreiben, Aber ich habe schon genug geschrieben.
Falls Ihnen etwas Ergänzendes einfällt, schreiben Sie doch bitte einen Kommentar!


 

 

YouTube: So was gehört verboten

Mein Senf dazu:

Ich habe mich ja schon einmal dem Thema Cookies und Datenschutz gewidmet:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/24/cookies-und-datenschutz-wer-kann-mir-das-erklaeren/
Am Schlimmsten ist es bei YouTube. Ich bin ein Mensch, der nicht mit allem einverstanden ist, was einem vorgesetzt wird. So habe ich bei YouTube nicht einfach auf die vorab erscheinende Einverständniserklärung geklickt, sondern auf „Mehr anzeigen“. Tun Sie das mal! Dann stehen Sie „im Wald“. Es ist unglaublich, was einem da vorgesetzt wird, wenn man keine Cookies setzen lassen oder keine Reklame präsentiert bekommen will. Ich glaube da gibt jeder auf. Oder hat sich da einer meiner Leser schon mal „durchgewurstelt“?
Ich finde, es gehört verboten, die Einverständniserklärung mit solchen Komplikationen praktisch zu erzwingen. Da sollte sich mal der Datenschutzbeauftragte oder der Verbraucherschutz darum kümmern.

Vodafone – Service einfach mangelhaft

Ich schalte meine WLAN-Box nachts aus, nicht weil ich Angst vor der Strahlung hätte, die den Schlaf beeinträchtigen soll, wie manche behaupten, sondern ganz einfach deshalb, weil man dies zur Stromersparnis tun soll. Allerdings hat das womöglich einen Nachteil: Die WLAN-Box von Vodafone verträgt das vielleicht nicht auf die Dauer. Jedenfalls habe ich schon 3 Boxen verschlissen. Einmal hatte man Lieferschwierigkeiten und ich musste 3 Wochen auf eine neue Box warten. Immerhin konnte ich über einen Stick, der mir dann freigeschaltet wurde, noch ins Internet, wenn auch gaaanz langsam.

Nun war meine Verbindung zum Internet wieder abgerissen und ich habe den Service angerufen, der mir versicherte, am nächsten Tag um 6.30 Uhr werde der Schaden behoben sein. Als ich um eine Verbindung über meinen Stick bat, wurde mir empfohlen, mich an den Mobilfunk zu wenden. Also wieder eeeewig in die Warteschleife. Und dann sagte man mir, mein Stick sei abgeschaltet worden, weil ich ihn länger nicht benutzt hatte. Ich finde das ist ein unmögliches Vorgehen, nämlich dass man einen Stick einfach ohne Vorwarnung abschaltet: Er könnte ja die Verbindung zu einem Notruf sein.
Ich bat dann darum den Stick wieder einzuschalten. Das ging nicht. Wieso eigentlich? Ist man bei Vodafone so wenig technisch versiert?
Man empfahl mir, die Vertragsabteilung anzurufen. Das gelang nach einem gefühlten Vormittag. Dort riet man mir, in einem Vodafone-Laden eine leere Prepaid-Karte zu besorgen, die würde man dann aufladen. Ich fuhr also nach Traunstein, ging dort zu Vodafone und erfuhr, dass der Rat falsch war: leere Prepaid-Karten gäbe es nicht, ich müsste ein Guthaben kaufen.

Als die Leitung zum angekündigten Termin immer noch nicht funktionierte, rief ich bei Vodafone an und fragte, wann ich wieder ins Internet könnte. Ich erhielt nur die Auskunft, es werde daran gearbeitet. Dann legte die unfreundliche Service-Kraft auf.
Witzigerweise hatte die WLAN-Box immer wieder lichte Momente, so auch jetzt und nun hoffen wir, dass die nun von Dauer sind.

Zusammenfassend: Service einfach mangelhaft. Das Blödeste ist, dass man bei Vodafone nicht wie bei anderen Unternehmen zur zuständigen Abteilung weiter verbunden wird, sondern dass man jedes Mal neu anrufen und in der Warteschleife hängen muss.

 

Der Energieverbrauch ist wie eine Hydra…

Der Energieverbrauch ist wie eine Hydra: Kaum spart man an einer Stelle Energie ein, wächst der Verbrauch an anderer Stelle. So kostet das Schürfen eines einzelnen Bitcoins mindestens 42.000 kWh, was dem Jahresstromvebrauch von 12 Familien mit je 3500 kWh entspricht. Derzeit gibt es aber 18.255.562,5 BTC, die im Umlauf sind. Nun nehmen Sie mal ihren Rechner zur Hand und staunen über den erforderlichen Energieaufwand!
Und stellen Sie sich vor, was an Energie verbraucht wird, wenn das Plastikgeld immer mehr zu nimmt.
Oder: Wussten Sie, dass das deutsche Internet so viel Energie verbraucht wie der Flugverkehr?

Überall Betrug im Internet – Die Lahmheit der Politiker

Gestern veröffentlichte ich hier einen Beitrag über den Betrug im Internet, der viel Beachtung fand. Was ich nicht verstehe, ist die Lahmheit der Politik. Ich habe mich ja schon seit einiger Zeit mit dem Thema beschäftigt und auch an den Datenschutzbeauftragten geschrieben, aber leider keine Antwort erhalten.

Genau so erging es mir mit meinen Beiträgen: „Der Mensch is a Sau„. Auch damals habe ich der Umweltministerin brauchbare Vorschläge gemacht, aber auch keine Antwort erhalten.
Man ist es ja gewohnt, dass in unserer Zeit die Höflichkeit immer mehr abnimmt. Aber ein Politiker und erst recht eine Politikerin sollte so viel Anstand besitzen und eine Mail beantworten. Dazu bedürfte es nur eines Klicks auf eine Formblatt Antwort, in der man sich bedankt und verspricht, die Sache zu prüfen.

Die Politiker wachen erst kurz vor der Wahl auf. Da rennen einige von Tür zu Tür. um für Stimmen zu werben. Aber all das machen diejenigen zunichte, die nicht einmal die primitivsten Anstandsregeln befolgen. Die fördern damit die Politikverdrossenheit der Bürger.

Überall Betrug im Internet

Wenn Sie heute Internetseiten aufrufen, werden diese oft erst einmal verdunkelt und man verlangt von Ihnen eine Einverständniserklärung. Und die wird Ihnen mit Vortäuschung falscher Tatsachen schmackhaft gemacht: „Wir schützen Ihre Daten“, „Cookies zur Optimierung der Seite“ …
In Wirklichkeit müsste es heißen: „Wir klauen Ihre Daten!“
Warum tut keiner was gegen diesen Betrug? Nur ich:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/18/aldi-ist-besser-als-lidl/
Wo bleibt der Datenschutzbeauftragte? Warum schweigen die Verbraucherschützer? Wo bleiben die Hüter des Wettbewerbs?
Jemand sollte einmal eine schwarze Liste ins Internet stellen, in der jeder die Seiten eintragen kann, die ihm nicht gefallen, wobei die Gründe anzugeben sind. Dann hört der Unsinn vielleicht endlich auf. Übrigens glaube ich, dass der Betreiber einer solchen Seite jede Menge Klicks bekäme.

ALDI ist besser als Lidl

Mein Senf dazu:

Ich hasse das: Kaum ruft man eine Seite im Internet auf, schon wird sie verdunkelt und eine Schrift wird eingeblendet, in der eine Zustimmung verlangt wird. Ich fürchte, dass fast alle User diese Zustimmung bedenkenlos erteilen, ohne sich zu vergewissern, was sie damit zulassen.
Ich kann ja verstehen, wenn beispielsweise Spiegel-online so etwas tut, denn man will ja eine Gegenleistung dafür, wenn jemand kostenfrei lesen  kann.
Was mir aber nicht in den Kopf will, ist die Tatsache, dass man selbst einfache Reklameseiten nicht ohne Zustimmung lesen darf. Klicken Sie mal auf Lidl. Da wird die Seite sofort verfinstert und eine Zustimmung gefordert. Wie blöd ist das denn?
ALDI ist da intelligenter: Auch dort erscheint die Frage nach einer Zustimmung, aber die kann man weg klicken und dann alles ungehindert anschauen.
Gerade will ich mir Pflanzen kaufen und wollte mich orientieren, was es hier bei Dehner zu kaufen gib. Für den Aufruf der Dehner-Reklame muss ich eine Zustimmung erteilen. Also habe ich bei Baldur geschau., Da ist es dasselbe. Nun bestelle ich bei Pflanzmich, wo man mich nicht ausforschen will.
Ich hoffe, Sie machen das genau so, damit dieser Unsinn endlich aufhört: Die User werden entmündigt, indem man ihnen etwas nahezu aufzwingt, was sie nie gelesen haben, denn wer nimmt sich schon die Zeit, etwas zu lesen, was er eigentlich tun sollte, aber nicht muss?
Auch Web. de ärgert mich mit solchen Praktiken. Unter der Überschrift „Ihre Privatsphäre ist uns wichtig“ täuscht das Unternehmen darüber hinweg, „dass Cookies, Geräte-Kennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen“ werden; weiter wird ein Profil über Sie und Ihre Interessen  erstellt: Wollen Sie wirklich so etwas?
Klar ist, dass ein kostenloser Dienst wie Web.de mit Werbung Geld verdienen muss. Und daher wird man zulassen müssen, dass diesbezügliche gezielte Informationen gesammelt werden. Aber mehr nicht: Was bedeutet „andere Informationen“ und wie sieht ein Profil über mich aus, das nicht nur meine Interessen umfasst?
Auf der einen Seite wird immer so unheimlich viel Wert auf den Datenschutz gelegt, aber hier versagt er doch offenbar.
Wo bleibt der Datenschutzbeauftragte? Seine Aufgabe wäre es, gegen diesen Datenklau einzuschreiten. Wenn er seinen Job richtig machen würde, würde er einen Interessenausgleich zwischen den Usern und den Internet-Dienstleistern zustande bringen und eine genormte Zustimmungserklärung vorschlagen, die dann jeder bedenkenlos akzeptieren könnte, wenn er lesen würde:
„Erteilen Sie Ihre Zustimmung gemäß dem Formblatt des Datenschutzbeauftragten?“

(Haben Sie zur Abwechslung Spaß mit den ALDI-Witzen im vorigen Beitrag!)

Cookies und Datenschutz: Wer kann mir das erklären?

Mein Senf dazu:

Wenn ich im Internet surfe und eine Seite aufrufe, ist mir unerklärlich, warum ich dabei auf eine völlig unterschiedliche Praxis stoße:

Man wird in der Regel gefragt, ob man Cookies, AGB, Datenschutz… zustimmt. Allerdings handhaben die verschiedenen Seitenhersteller die Zustimmungserklärung ganz unterschiedlich:
> Manchmal steht unten eine Zeile mit dem Hinweis, dass die Benutzung der Seite als Zustimmung gilt. Das ist so herrlich einfach aber womöglich unzulässig.
> Bei manchen Seiten erscheint daher zuerst ein Schild, auf dem die Zustimmung verlangt wird. Erst dann kann man die Seite lesen. Das ist ein blödes Modell, weil Menschen wie ich dann erst einmal eine vergleichbare Seite suchen, wo sie nicht so befragt werden. Man vergrault also eventuelle Kunden. Warum macht man so einen Unsinn?
Typisch ist Dehner: Ich habe eine Taubenplage und wollte mir zur Abwehr einen Plastikraben kaufen. Man möchte meinen, dass Dehner erfreut über den Besuch seiner Seite ist, aber weit gefehlt! Die Seite wird verdunkelt und man soll erst einmal eine Zustimmungserklärung abgeben. Allerdings kann man die auch individuell gestalten. Klicken Sie mal darauf und dann frage ich Sie: Wer lässt sich auf diesen Unsinn ein?
> Vorbildlich ist ALDI. Die Firma fragt zwar auch vor Öffnung der Seite, ob man dem zustimmt, was man eigentlich lesen sollte (aber niemand tut es). Was jedoch toll ist: Man kann bei ALDI auch die Zustimmung verweigern und dann öffnet sich trotzdem die Seite.
Warum machen das andere nicht auch so?
Ich finde: Die Menschen werden immer mehr entmündigt, indem man ihnen zumutet, irgendwelchen Bedingungen zuzustimmen, von denen man genau weiß, dass kein Mensch sie liest – und wenn doch, ist es eine Zumutung, einen solchen Zeitaufwand zu verlangen.

Und warum verlangt man dauernd die Zustimmung zum Einsetzen von Cookies, wenn viele diese sowieso nach Verlassen des Internets löschen lassen – wenn nicht, erledigt das Antivir von Zeit zu Zeit.

Warum kann man nicht eine genormte Zustimmungserklärung einführen, die man dann akzeptieren könnte, ohne sie jedes Mal zu lesen?

Tschüß Firefox?

Ich war bisher sehr zufrieden mit dem Firefox, bis er den ersten Ärger machte: Anstatt der Startseite kam nach einem unerfindlichen Zufallsprinzip die Seite „Neuer Tab“. Das zu ändern ist umständlich ist mir bis jetzt auch mit den verschiedensten Anleitungen nicht geglückt.
Heute hat nun Antivir meinen PC gescannt und seit dem geht der Firefox überhaupt nicht mehr. Vielleicht kommt er ja doch noch mal, denn was ich bei ihm toll finde, ist die einfache Menüleiste, die nicht nur ich bei Chrome vermisse.

Nun hat sich Firefox gerade bei mir entschuldigt. Bleibe ich ihm doch treu?

Der verkorkste Firefox

Verdammt, Ihr Experten vom Firefox! Was habt Ihr Euch nur bei Eurem Update gedacht?
Ich bin ja kein Freund von Updates. Sie kosten nicht nur Zeit, sondern bringen auch manches durcheinander:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/06/28/updates-sind-zum-verzweifeln-firefox-libreoffice-wordpress/
Einige Updates enthalten nur minimale Änderungen, mit denen man nur mal wieder die Spendenbereitschaft
der Nutzer aufrufen will. Aber weil ein aktueller Stand der Software „lebenswichtig“ ist, wenn man sich im Internet bewegt, bleibt einem nichts anderes übrig, als ständig upzudaten, auch wenn einem der Sinn von dem Ganzen verborgen bleibt.

Um nun auf den Firefox zu kommen: Der lief bei mir bisher hervorragend. Aber seit einem Update ist der Wurm drin: Statt der Startseite kommt je nach Laune von Firefox die gewünschte Seite oder „Neuer Tab“. Lrtzteres ist ärgerlich, weil man dann zu Google kommt. Dort kann man natürlich die Startseite von Web.de aufrufen und die kommt dann auch, aber anders als gewünscht: Web.de zeigt mir dann nicht die normalen Suchergebnisse an, sondern lauter Anzeigen zum Suchbegriff.
Dann hatte ich einen, wie ich meinte, tollen Einfall: Ich nahm
die Adresse von Web.de in meine Lesezeichen auf, und so war ich beim Erscheinen von „Neuer Tab“ mit einem Klick bei Web.de. Aber, oh Wunder: Auch wenn ich hier einen Suchbegriff eingab, landete ich nicht auf der normalen Startseite, sondern wieder auf der Web.de-Seite mit lauter Anzeigen.

Soll ich nun meinen ganzen Mut zusammen nehmen und über die Konfiguration das Problem lösen? Das ist nicht meine Aufgabe. Soll ich also darauf warten, dass Firefox selbst das Problem entdeckt und löst? (Leider kann man den Leuten ja nicht schreiben, wo bei ihnen der Wurm drin ist.) Oder soll ich zu Chrome wechseln? Der Browser hat eine steile Karriere hingelegt und kommt auf 68 % aller Nutzer. Der Firefox krebst bei 9 % herum und Edge hat davon wiederum die Hälfte:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157944/umfrage/marktanteile-der-browser-bei-der-internetnutzung-weltweit-seit-2009/