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Sind Corona-Impfungen nutzlos?

Sind Corona-Impfungen nutzlos? Diese Frage habe ich hier schon einmal gestellt, als in Gibraltar trotz 100-prozentiger-Impfung eine Inzidenz von über 600 auftrat.
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/26/gibraltar-inzidenz-ueber-600-trotz-100-prozent-impfquote/

Inzwischen scheint die Wissenschaft das zu bestätigen. Warum Impfungen keine Herdenimmunität bewirken, lesen Sie in diesem interessanten Artikel:
https://tkp.at/2021/07/23/herdenimmunitaet-durch-covid-impfung-experiment-gescheitert/

Aber von Politikern wird das nie zugegeben. Vor der Wahl ist Aktionismus gefragt, aber keine Zweifel am eingeschlagenen Weg.

Ganz unglaublich: 8700 Corona-Tote durch Infektion in Kliniken

Kaum zu glauben, was man hier liest:

Demnach erkrankten seit März 2020 32.000 Menschen an einer Corona-Infektion, die sie sich zugezogen hatten, als sie sich wegen eines anderen Leidens in einer Klinik in England aufhielten. Davon sind 8.700 gestorben, wie der Guardian aus Daten des Nationalen Gesundheitsdiensts NHS  mitteilte.

Wie es da wohl in deutschen Kliniken aussieht? Das werden wir wohl nie erfahren.
Ich kann ein Lied davon singen: Als ich wegen einer Neuritis im Krankenhaus war, hatte ich einen Zimmergenossen mit einer Prostata-Entzündung. Trotz aller Vorsicht habe ich mich angesteckt. Als der Zimmergenosse (daran?) gestorben ist, bekam ich einen neuen, bei dem wegen eines Vorhofflimmerns ein Nerv verödet wurde. Nach der OP hatte er eine Lungenentzündung, was mich nicht wundert, denn mancher Patient wartet im eiskalten OP-Saal, bis er dran ist.

 

 

Das Wissen der Alten

Schon als Kind hat es mir immer imponiert, wenn ich in meinen Büchern über den Wilden Westen las, dass die Indianer erst einmal der Rat der Alten befragten.
Bei uns gerät das Wissen der Alten mehr und mehr in Vergessenheit nach dem Motto: „Was können die uns schon sagen, die nicht einmal richtig mit einem Smartphone umgehen können?“
Bei uns kommt der einstige Respekt vor den Kenntnissen der Alten noch in dem Wort „Senat“ zum Ausdruck. Aber sonst?
Ich komme auf dieses Thema, weil sich die Aerosolforscher gerade mit Erkenntnissen zu Wort melden, die die bisherige Coronapolitik als völlig verfehlt erscheinen lassen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/04/12/coronapolitik-auf-dem-falschen-weg/
Demnach finden 99 % der Ansteckungen in Innenräumen statt; die Außengastronomie könnte also offen gehalten werden, weil dort die Infektionsgefahr nur im Promillebereich liege.
Diese Erkenntnis fließt hoffentlich in die Beratung über das neue Infektionsgesetz mit ein.
Was die Aerosolforscher als großartige neue Erkenntnis bekannt geben, gehört zum selbstverständlichen Wissen der Alten, wie Sie meinem Beitrag von vor einem Jahr entnehmen können:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/18/corona-merkels-fehler/
Früher, als normale Grippen beim damaligen Stand der Medizin genau so gefährlich sein konnten wie heute Corona, wusste man, wo man sich infizieren kann und wo nicht. Aber dieses Wissen ist verloren gegangen und musste nun durch eine einJahr dauernde Erforschung wieder neu gewonnen werden.
Noch ein anders Beispiel über das Wissen der Alten: Es gibt unter den Kindern immer mehr Brillenträger. Sie leiden unter Alterskurzsichtigkeit, einer Krankheit, von der die Menschen bisher (wie der Name sagt) erst im Rentenalter betroffen waren. Nun sieht man bei Familienfeiern oft die Kinder mit Brille und die Alten ohne eine solche (höchstens beim Lesen der Speisekarte). Auch hier sieht man, wie das Wissen der Alten über Gesundheit verloren gegangen ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/
Es gab einmal so etwas wie eine Generationen-Intelligenz:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/02/der-verlust-der-generationenintelligenz/
Aber die ist verloren gegangen, denn der Dummheitsqutient nimmt immer mehr zu:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/16/hilfe-wir-werden-immer-duemmer-sogar-lebensgefaehrlich-bloede-in-der-corona-krise/


Corona: Das Wunder von ALDI


Ist das nicht merkwürdig: Ich habe vier Supermärkte im Blick mit einem Haufen Personal. Alle sind gesund geblieben, obwohl sie auf engstem Raum neben den Kunden Regale einräumen oder an der Kasse Geld kassieren, das kaum immer coronafrei sein dürfte. Warum hat sich keiner infiziert?
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/11/corona-der-falsche-weg-4/
Und noch etwas ist merkwürdig: Warum nehmen sich die Virologen nicht dieses Phänomens an? Liegt die Ursache vielleicht darin, dass das Ergebnis einer Untersuchung unerfreulich wäre, nämlich dass die Waren der Märkte besser belüftet werden als die Schüler in den Schulen? Soll uns das verschwiegen werden?
Und wenn sich die Wissenschaft um die Ursachen für die Virenfreiheit des Supermarktpersonals gekümmert hätte, hätte man auch schon längst ein Programm entwickeln können, wie die Gastronomie ohne Gefährdung der Gäste geöffnet werden könnte.

Altmaier als Osterhase

Da freuen wir uns doch auf Ostern, weil Altmaier uns in Aussicht stellt, dass dann vielleicht die Außenbereiche der Gastronomie geöffnet werden könnten.
Warum nicht gleich? Die Ansteckungsgefahr betrug in Biergärten schon vor der Pandemie bei Grippewellen nur 1:1000. Aber ich habe manchmal den Eindruck, als wüssten die Politiker nicht, wo die wahren Infektionsquellen liegen: sicherlich nicht auf dem Tennisplatz oder in der Reithalle… Und wenn die Verkäufer in den engen Lebensmittelmärkten gesund bleiben, warum soll dann ein Gast in einem Lokal mit Abstand zum nächsten Tisch – womöglich noch getrennt von diesem durch Plexiglas – krank werden?

Die Freude am Essen an der frischen Luft wird dem Gast aber wohl schnell vergehen, wenn Ihm an den Eisheiligen ein vom Wind gekühltes Essen serviert wird. Und dann kommt ja auch noch die kalte Sophie und die Schafskälte.
Davor möge uns der Klimawandel bewahren!

Coronapolitik gescheitert

Darüber habe ich ja schon öfter geschrieben, zuletzt hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/06/coronapolitik-gescheitert/
Auch die neusten erschreckenden Zahlen zeigen, dass wir auf dem falschen Weg sind. Wie viele Menschen haben es mit dem Leben bezahlen müssen, dass die Politiker glaubten, Corona mit einem Teil-Lockdown besiegen zu können.  Man hat die Zahl der in Kauf genommenen Neuinfektionen an der Kapazität der offenen Intensivstationsbetten bemessen. So starben viele Menschen für den Kommerz, dem man insoweit den Vorrang einräumte. Man scheute aus wirtschaftlichen Gründen vor einem totalen Lockdown zurück. Und das kostet nun neben den Menschenleben auch viel Geld.
Zu den Schulden hören wir beruhigend, man habe ja auch die Finanzkrise gut gemeistert Allerdings bestand das Meistern darin, dass viele Bundesbürger ihrer gesamten Altersrücklagen beraubt wurden.
Nun endlich hat man sich entschlossen FFP-2-Masken zu verteilen. Warum ist das nicht schon längst geschehen?
Das Ganze wäre zum Haareausraufen, wenn ich noch welche hätte.

Gastronomie: selbst schuld!

Die Gastronomie ist in einer schwierigen Lage, die sie allerdings auch selbst mit verschuldet hat:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/10/unsere-schreihalsdemokratie-corona-bringt-die-schaebigen-prinzipien-der-politik-ans-licht/
Ich habe sie hier schon beim Lockdown mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass diese Maßnahme in ihrer Pauschalität verfassungswidrig war. Das sehen inzwischen auch rückschauend einige Politiker ein: Warum durften beispielsweise im herrlichen Mai die Biergärten nicht geöffnet sein, obwohl dort die Infektionsgefahr schon ohne Maske gleich Null ist (1:1000)?
Und nun haben wir beim Beherbergungsverbot wieder dieselbe Situation: Es war nicht die Gastronomie, die sich gewehrt hat, sondern es waren Bürger, die die Gerichtsurteile erwirkt haben. Erst jetzt sind einige Gastronomen aufgewacht und haben sich erfolgreich gegen Sperrstunden gewehrt.
Warum begehren die Gastronomen nicht gegen ihre schlappe Verbandsführung auf?
Ich habe da einen Verdacht: In den Vereinen und Verbänden sind viele Parteimitglieder als Vorstand tätig. Das hat für sie den Vorteil, dass sich ihre Wahlchancen dadurch erhöhen, und die Mitglieder erhoffen sich durch die Verbindung zur Politik Vorteile für ihren Verein bzw. Verband.
Allerdings haben solche Doppelfunktionen von Vorständen einen gewaltigen Nachteil: Diese Leute scheuen sich, gegen ihre eigene Partei (Regierung) vorzugehen und zu klagen. Vielleicht erklärt sich ja so ein großer Teil der Verluste, die die Gastronomie erlitten hat.
Deshalb wäre auch hier wohl eine Gewaltenteilung gefragt.

Warnung: Coronaregel-Verstoß kann teuer werden

Gerade lasen wir, dass von einer Gaststätte in Leer eine Corona-Infektionswelle ausging und dass gegen den Besitzer ein Ordnungsgeld verhängt werden soll. Das wird sich wohl in Grenzen halten. Was aber zu bedenken ist, ist dies: Wenn jemand einen anderen ansteckt und dieser stirbt, so kann dies durchaus als fahrlässige Tötung bestraft werden.
Auch teuer kann es werden, wenn jemand allein deshalb unter Quarantäne gestellt wird, weil er Kontakt zu einer Person hatte, die durch einen Verstoß gegen Corona-Regeln schuldhaft infiziert wurde. Dann kann der Verursacher durchaus für einen beträchtlichen Verdienstausfall haften.
Dass also ein Missachten der Coronaregeln zu hohen Schadensersatzforderungen führen kann, sollte doch von den Politikern auch einmal erwähnt werden. Nun wird mancher vielleicht einwenden, die Gefahr, Schadensersatz leisten zu müssen, sei gleich Null, weil sich die Infektionskette kaum sicher nachweisen lasse. Allerdings gibt es bei Gericht den „Beweis des ersten Anscheins“. Und wie der sich auswirken kann, hat der Fall Glyphosat gezeigt. Da hat sich Die Herstellerin natürlich auch darauf berufen, die Krebserkrankungen der Kläger könnten ja auch andere Ursachen haben. Es hat aber nichts genützt und die Firma muss gewaltige Summen an Schadensersatz leisten.

Zwei Fragen zu Corona

Wie kann es sein, dass sich Ärzte und sonstiges Krankenhauspersonal trotz aller Vorsicht so häufig mit dem Corona-Virus infizieren? In China waren es 17.000, in italien vor 10 Tagen 1.600 und gerade haben sich wieder in Magdeburg zwei Krankenhausärzte angesteckt.

Übertreiben wir den Datenschutz nicht doch zu sehr? Als wir hier den ersten Fall einer Corona-Erkrankung hatten, berichtete die Presse so darüber, dass man wusste, um wen es sich handelte. Daraus ergaben sich Probleme. Inzwischen gibt es keine so konkreten Hinweise mehr. Wir erfahren nur, dass es in unserem Landkreis 80 Infizierte gibt. Sollte man nicht jedenfalls angeben, in welchen Orten die Infektionen aufgetreten sind? Dann könnte man dort beispielsweise in den Lebensmittelgeschäften strengere Maßnahmen durchführen und das Personal an den Kassen besonders schützen.

Gesundheit: Erschreckende Zahlen

Die „Apotheken Umschau“ (scherzhaft: „Rentner-Bravo“) enthält manchmal interessante Artikel. Sie berichtet gerade über das Ergebnis einer Umfrage des OP-Barometers 2013. Demnach lehnt es ein Fünftel der Pflegekräfte ab, sich in der eigenen Klinik operieren zu lassen, denn die Gefährdung der Patienten hat sich aus Sicht der Befragten auf 49 % erhöht. 39 % sagten, es gebe Hygiene-Mängel. Was sind denn das für Zustände!
Aus meiner Sicht kann ich das nur bestätigen. Vier Bekannte waren im Krankenhaus. Zwei bekamen eine schwere Lungenentzündung und die beiden anderen hatten schlimme Infektionen, die erst nach einem Dreivierteljahr überwunden waren.
Das mit der Lungenentzündung kann ich gut nachvollziehen. Als ich kürzlich im Krankenhaus war, sprach mich auf dem Gang eine sehr alte Frau an, die dort in ihrem Bett abgestellt war und auf ihre Operation wartete. Sie jammerte: „Ich friere so wahnsinnig, dass ich sterben möchte.“
Und noch eine passende Geschichte zum Thema: Ein Nachbar, dessen Frau im Krankenhaus arbeitete, pflegte immer zu sagen, da ginge er nie hinein, „höchstens mit de Füaß voraus!“ Als er einen Herzinfarkt erlitt und ins Krankenhaus gebracht wurde, starb er genau auf der Türschwelle.