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Eine tolle Filmidee: Die Judensau

Wer heute einen erfolgreichen Film drehen und Fördermittel einstreichen will, muss sich den Themen widmen, die besonders aktuell und politisch erwünscht sind. Das gilt besonders für das Thema „Juden“. Gerade erregte die Judensau ja wieder besonderes Aufsehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/06/die-judensau/
Und deshalb hätte ich da eine Geschichte, die sich besonders zur Verfilmung eignet: Die „Hostienschändung“ in meiner Leseecke.
Daraus lässt sich doch etwas machen, was auch im Ausland gut ankäme. Und wenn es gut gemacht würde, könnte so ein Film sogar Oscar-verdächtig werden.

Die Judensau

Die Judensau an der Wittenberger Stadtkirche darf dort bleiben. Das hat gerade das OLG Naumburg entschieden und das ist gut so, denn sie ist eines der wenigen Relikte, die belegen, wie sehr die Kirchen den Grundstein für den Holocaust gelegt haben. Wie viele Wallfahrtskirchen hat es doch gegeben, die zur Erinnerung an angebliche Hostienschändungen durch Juden errichtet wurden. Die Bilder über solche „schändlichen Verbrechen“ wurden inzwischen überall entfernt, was manchenorts allerdings sehr lange gedauert hat.
Die
Wallfahrtskirche zur schönen Maria in Regensburg beispielsweise wurde dort errichtet, wo man nach Vertreibung der Juden und nach Zerstörung ihrer Synagoge ein christliches Zeichen setzen wollte.
Wie es damals bei den „Hostienschändungen“ der Juden und der Entstehung von Wallfahrtskirchen zugegangen ist, habe ich in einer Kurzgeschichte in der Leseecke geschildert, die aus dem Buch „Verbotene Zone“ stammt.