Schlagwort-Archive: Homosexualität

Homophobie – ein blödes Wort und völlig falsch

Hat dieser Mann Angst vor Schwulen?

Das Wort Phobie stammt aus dem griechischen und bedeutet Furcht bzw. Schrecken. Das Wort steht laut Wikipedia für eine Form der Angststörung, bei der die Ängste auf konkrete Dinge gerichtet und Situationen gerichtet sind.
Es gibt eine ganze Masse von Phobien, bei denen die Menschen wirklich Angst vor etwas haben.
Nehmen wir als Beispiel die Arachnophobie. Das ist eine tief im Menschen verwurzelte Angst, die aus der Zeit herrührt, als man noch nicht wusste, welche Spinnen gefährlich sind.
Vergleicht man mit dieser Form von Ängsten die Homophobie, so kann man nur feststellen, dass diese Form der angeblichen Angst tatsächlich nicht existiert. Das Wort „Homophobie“ wurde nur erfunden, um diejenigen zu verunglimpfen, die diese Form der Sexualität ablehnen. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass irgend jemand sich vor einem anderen allein deshalb fürchtet, weil dieser schwul ist. Im Gegenteil gelten schwule Männer vielfach als Softies. Besonders lächerlich ist es, wenn man einem Macho wie Putin Homophobie vorwirft, also Angst vor Homosexuellen. Putin hat zwar die Werbung für Homosexualität verboten, aber doch nicht aus Angst, sondern wegen des Interesses des Staates, dass für dessen Fortbestand Kinder erzeugt werden, dass also die Menschen sich nicht gleichgeschlechtlich vergnügen.
Wenn es Menschen gibt, die die Homosexualität ablehnen, so geschieht das nicht aus Angst, sondern ganz schlicht deshalb, weil sie diese als unnatürlich empfinden.
Daraus ergibt sich aber nicht, dass die Gegner der Homosexualität grundsätzlich den Schwulen den Respekt verweigern. Das zeigt eindeutig ein Rückblick in die Zeit, als die Homosexualität als eine strafbare missbilligte Perversion galt. Damals wurde hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen, welche Schauspieler schwul sein sollen. Es hat aber keinem geschadet.

Wie forderte noch Friedrich der Große? Jeder müsse nach seiner Fasson selig werden, also sowohl der Schwule wie auch der Hetero – ohne dass der eine den anderen als homophob bzw, pervers bezeichnet.

Neu: Masterstudium Gender Studies


In Wien kann man ein besonderes Fach studieren, nämlich „Masterstudium Gender Studies“. Ich weiß nicht, ob sich diese Wissenschaft mit Fragen befasst, die als Tabu gelten und die daher normalerweise nicht gestellt werden:
Keinesfalls darf als Ergebnis der Fragestellungen heraus kommen, dass Homosexualität eine Krankheit ist. Aber diese Fragen dürften doch erlaubt sein:
> Wenn rauchenden Männern häufig das geschlechtsbestimmende Y-Chromosom fehlt, kommen dadurch öfter schwule Kinder zur Welt?
> Überall sind wir Hormonen oder vergleichbaren Stoffen ausgesetzt: Haben diese einen Einfluss auf das Geschlecht (wie bei den Fischen im verlinkten Beitrag)?
> Steigt die Zahl der Homosexuellen? Wenn ja,dürfen wir weiter sagen: Das ist gut so? Oder müsste der Staat, der ja für seine Fortexistenz Kinder braucht, etwas dagegen tun?
> Unbestritten scheint zu sein, dass auch soziale Einflüsse bei der Homosexualität eine Rolle spielen. Sollte also der Staat nicht auf diese soziale Seite Einfluss nehmen?
> Kann man, wie der Begründer der Individualpsychologie Adler beschreibt, Homosexualität in bestimmten Fällen „heilen“, beispielsweise, wenn sie auf dem sozialen Umfeld beruht? Darf – so gesehen – die Konversationsbehandlung auch dann verboten werden, wenn sie durch Psychotherapeuten angewandt wird?
> Im Jahr 2016 haben sich rund 7,4 Prozent der Deutschen als LGBT identifiziert. Darf man eine Befragung durchführen, um festzustellen: Wie viele davon sind mit ihrer Situation glücklich und wie viele wären lieber hetero?
> Darf die Uni die Frage aufwerfen: Gibt es „geheilte“ Homosexuelle? Und darf sie dazu auffordern, dass sich solche Personen melden mögen? Oder ist das auch „nicht opportun“?

Ach, wie interessant und brisant könnte dieses Masterstudium werden.

Stoppt Spahn! Gesetzentwurf für das Verbot sogenannter Konversionstherapien

Der schwule Spahn ist der falsche Mann für das Verbot sogenannter Konversionstherapien. Er ist nicht objektiv.
Über das Thema habe ich ja schon geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/18/der-schwule-spahn-ist-der-falsche-mann/
Nochmals zum Mitschreiben: Zunächst einmal verstehe ich die Eile nicht, mit der das Gesetz ohne ausreichende wissenschaftliche Untersuchungen durchgepeitscht werden soll. Hat Spahn Angst, dass die GroKo nicht hält?
Spahn sieht das Problem sehr einseitig. Er wirft alles in einen Topf: Vom Exorzismus bis zur Psychotherapie soll alles verboten werden, weil Homosexualität nach seiner Meinung keine Krankheit ist und daher Therapien Schaden anrichten, ja Menschen in den Selbstmord treiben können.
Zunächst einmal ist Spahns Denkansatz völlig falsch. Ob die Homosexualität eine Krankheit ist oder nicht, spielt für die Frage, ob jemand sich in Therapie begeben darf, keine Rolle. Schließlich gibt es ja auch Paartherapeuten, obwohl die Paarbeziehung keine Krankheit ist.
Spahn denkt auch sehr einseitig, wenn er meint, dass Therapien zum Selbstmord führen können. Dasselbe gilt
doch auch für das Unterbleiben von Therapien. Es ist nicht bei allen Schwulen so, wie Wowereit es ausgedrückt hat: „Ich bin schwul und das ist gut so.“ Es gibt auch Menschen, die unter ihrer Andersartigkeit leiden, weil sie auch so leben wollen, wie sie es als „normal“ betrachten: Sie wollen eine Familie gründen mit Vater und Mutter und sie wollen selbst Kinder zeugen. Auch dieses Leiden kann Menschen in den Selbstmord treiben.
Unstreitig dürfte sein, dass die Homosexualität verschiedene Ursachen haben kann: biologische, psychische,und soziale. Warum soll nicht in den beiden letzteren Fällen der Versuch unternommen werden, eine „Umpolung“ zu erreichen? Dass dies möglich ist, habe ich in dem verlinkten Beitrag beschrieben.
Wenn Spahn sein Gesetz richtig abfassen würde, würde er bestimmen, dass solche Therapien nur von Psychotherapeuten vorgenommen werden dürfen. Diese Leute wissen genau was sie tun. Schade, dass sich keiner meldet und Spahn Kontra gibt. Aber zu verstehen ist das schon: Wie würde man über ihn her fallen!
Jedenfalls sollte Spahn Kontakt zur Deutschen PsychotherapeutenVereinigung aufnehmen, was offenbar nicht geschehen ist.
Es ist jedenfalls völlig unangebracht
und unverhältnismäßig, einem Berufsstand eine Therapie zu verbieten. Dann müsste Spahn beispielsweise auch die Homöopathie verbieten, die ja nur einen Placebo-Effekt hat und viele Menschen verleitet, eine allein Erfolg versprechende schulmedizinische Behandlung abzulehnen. Und wieso wird die Beschneidung bei uns nicht verboten, obwohl schon öfter Kinder beinahe verblutet wären?

Ist Homosexualität eine Krankheit?

Mozartstatue in Salzburg: halb Mann und halb Frau

Zahlreiche Ärzte sind der Ansicht, dass Homosexuelle krank sind.  (Interessant ist, wie sehr die Ärzte bei einer solchen Beurteilung von ihrem sozialen Umfeld geprägt werden.)
Aber zunächst einmal muss man fragen, was überhaupt eine Krankheit ist.
Die Definition, dass die Krankheit die Abwesenheit von Gesundheit darstellt, hilft kaum weiter, denn dann muss man genau so schwer klären, was Gesundheit bedeutet.

Halten wir uns also an das BSG, das die Krankheit so beschreibt: alsregelwidrigen, körperlichen, geistigen oder seelischen Zustand der Arbeitsunfähigkeit oder Behandlung oder beides nötig macht.“
Messen wir daran die Homosexualität, so kann man durchaus die Meinung vertreten, dass sie regelwidrig ist, denn der Mensch ist mit seinen Geschlechtsorganen auf Vermehrung ausgerichtet. Heterosexualität ist auch (noch?) die Regel. Aber über die Behandlungsbedürftigkeit der Homosexualität lässt sich streiten. Nach Wowereit ist sie „gut so!“
Es gibt a
ber auch zahlreiche Schwule, die darunter leiden: Das sind nicht nur die Katholiken, sondern auch die vielen, die genau so leben wollen wie die meisten – die also eine Familie gründen und Kinder zeugen möchten. Sollte ihnen ihre Lage unerträglich sein, müsste die Möglichkeit einer Behandlung ins Auge gefasst werden, auch wenn unser schwuler Gesundheitsminister dies unsinnigerweise verbieten will:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/18/der-schwule-spahn-ist-der-falsche-mann/

Wenn man die Frage klären will, ob Homosexualität eine Krankheit ist, sollte man auch die Frage untersuchen: Wie entsteht sie überhaupt? Ist sie womöglich eine Folge einer Erkrankung der Eltern und muss man etwas dagegen tun? Die Forscher tappen da noch weitgehend im Dunkel, aber manches haben sie schon heraus gefunden:
Zunächst einmal ist sicher, dass die Erziehung und das soziale Umfeld eine Rolle spielen, wie in dem verlinkten Artikel nachzulesen ist. In diesem
Fall kann man durchaus eine Therapie ins Auge fassen, auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen, wie beispielsweise unser Gesundheitsminister Spahn.
Auch die Gene spielen bei der Ausrichtung der Sexualität eine Rolle: Die Chromosomen 13 und 14 sind bei den Schwulen anders.
Die Ursachen einer solchen Veränderung vermuten Forscher in Krankheiten während der Schwangerschaft. Auch starker Stress gehört laut Janus zu solchen Störfaktoren, wie im verlinkten Blog dargetan wurde. Dort steht auch meine Vermutung, dass weibliche Hormone, die sich auch im Trinkwasser befinden, eine Homosexualität verursachen könnten. Wenn sogar die unempfindlichen Fische ihr Geschlecht wechseln, sobald sie in hormonbelastetem Wasser schwimmen, liegt es doch nahe, dass so ein Wasser beim Menschen Einfluss auf die sexuelle Ausrichtung haben kann.
Schließlich ist nicht ausgeschlossen, dass die Entmannung der Männer ähnliche Auswirkungen hat.
Die Homosexualität nimmt laufend zu. Das sehen wir nicht nur daran, dass es nun große „Love-Parades“ gibt, sondern auch Umfragen belegen dies: Die Zahl der Menschen, die Sex mit einem Menschen gleichen Geschlechts hatten (fast 9 Prozent), hat sich zwischen den Jahren1990 und 2000 verdoppelt.
Auch die Missbildungen der Geschlechtsorgane nehmen in erschreckendem Maße zu.
Soll der Staat all diesen Entwicklungen tatenlos zusehen bzw. Gendertoiletten einrichten?
Oder muss dagegen nicht endlich etwas unternommen werden?
Dazu ist es freilich notwendig, dass Menschen wie Spahn ihre Scheuklappen ablegen und die Lage so sehen, wie sie ist.

Der schwule Spahn ist der falsche Mann!


Die CDU verhält sich so, als sei sie von ihren Gegnern unterwandert: Schon die Wahl von AKK war ein schwerer Fehler:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/05/29/akk-irreparabel-beschaedigt/

Und nun ist neben Merz auch der Gesundheitsminister als Kanzlerkandidat im Gespräch. Er ist aber schon in seinem Ressort der falsche Mann. Er ist schwul und wenn man ihn zum Gesundheitsminister machte, dann erscheint mir das so ähnlich, als würde man den VW-Chef zum Verkehrsminister ernennen. Spahns Lieblingsprojekt ist offenbar: Er will nun die Konversionsbehandlung („Umpolung“ von Schwulen) verbieten. Und wie „sorgfältig“ er dabei vorgegangen ist, beweist die Tatsache, dass er 2 (!) Gutachten dazu eingeholt hat. Das war eigentlich schon deshalb überflüssig, weil es schon genügend wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema gibt.
Was die Gutachten betrifft,
möchte ich erwähnen, dass ich mit weit über 100 solcher Untersuchungen zu tun hatte. Ich kannte ihre Verfasser so genau, dass ich exakt vorher sagen konnte, wie der eine die Zurechnungsfähigkeit eines Straftäters beurteilen würde im Gegensatz zu seinem Kollegen, der etwas völlig anderes vertreten würde.
Mit anderen Worten: Die beiden von Spahn erholten Gutachten, besagen also nicht viel.
Ich bin weder homosexuell noch bin ich Wissenschaftler, aber ich bin ein wacher, denkender Mensch und deshalb stört mich die apodiktische, immer wiederholte These, dass Schwulsein nicht nur keine Krankheit, sondern sogar „gut so“ ist (so Wowereit). Damit täuschen die Lautstarken der Homosexuellen darüber hinweg, dass es viele gibt, die unter ihrer Andersartigkeit leiden und sich deshalb therapieren lassen wollen, denn sie möchten auch ein „normales“ Sexual- und Familienleben haben, wenn freilich auch die Homosexuellen ihre Lebensform als genauso normal betrachten. Und wehe dem, der etwas dagegen sagt: So sorgte die Ministerin Karliczek  laut den Medien „für Entsetzen“, weil sie fand, dass mit der Einführung der Schwulen-Ehe ein Fehler gemacht worden sei.

Was nun die Therapiemöglichkeiten bei Homosexualität angeht, so betreten wir also hier eine Tabu-Zone. Jeder, der so etwas ins Gespräch bringt, erntet heftige Schmähungen, obwohl es zweifelsfrei Fälle gibt, in denen eine solche Therapie Erfolg hatte. So schildert der Begründer der Individualpsychologie Alfred Adler in einem Buch über die Homosexualität eine Vielzahl von Fällen geglückter „Heilung“. Mögen auch manche Theorien des Wissenschaftlers überholt sein, so ist doch das, was er aus seiner Praxis beschreibt, die Wahrheit. Um nur ein mir noch erinnerliches Beispiel zu erwähnen: Er berichtet von einem Fall, in dem sich Eltern ein Mädchen gewünscht hatten, jedoch einen Buben bekamen. Den kleideten sie und zogen ihn auf wie ein Mädchen, bis er in die Schule kam und plötzlich ein Junge sein musste. Er wurde schwul, litt darunter und wurde erfolgreich therapiert. Mit diesem Beispiel möchte ich nicht sagen, dass alle Schwulen therapiert werden sollen, aber denjenigen, die unter ihrer Andersartigkeit leiden und therapiert werden wollen, sollte man diese Möglichkeit nicht verbieten. Schließlich leben wir in einem freien Land. Wenn man solche Leute mit einem neuen Gesetz vor schwer wiegenden psychischen Schäden bewahren will, so fragt man sich, ob es nicht genau so psychische Schäden verursachen kan, wenn man solchen Menschen eine Therapiemöglichkeit verbietet. Wenn man dies trotzdem tut, ist dies ein Misstrauen gegen Psychologen und Psychiater. Warum vertraut man nicht darauf, dass diese Leute wissen, was sie tun?
Wohlgemerkt: Ich behaupte nicht, dass Homosexualität eine Krankheit ist, die dazu noch generell therapierbar ist, sondern ich glaube den Wissenschaftlern, die sagen, dass bei manchen Schwulen eine Therapie Erfolg haben kann. Wenn nun ein schwuler Gesundheitsminister eine solche Möglichkeit verbieten und sogar bestrafen will, so zeigt das nach meiner Meinung, dass er nicht nur befangen, sondern sogar verbohrt ist. Man hört dauernd von den Politikern das Schlagwort: „Da darf es keine Denkverbote geben!“ Hier aber offensichtlich schon, denn hier sind Überzeugungstäter am Werk.

Gleichgültig, ob Homosexualität eine Krankheit oder eine Spielart der Natur ist, sollte man doch einmal wissenschaftlich genau untersuchen, was die Ursachen dafür sind. Als ich dies einmal Wissenschaftlern vorgeschlagen habe, hieß es, dies sei „nicht opportun“; man wollte auch nicht untersuchen, inwieweit Homosexualität durch Erziehung und durch Gene bestimmt wird; man wollte nicht einmal feststellen, ob die Homosexualität zu- oder abnimmt. Hier bestehen bedauerliche Tabus. Eine Aufklärung läge ja im Interesse des Staates, denn der braucht Kinder. Wir haben ja neuerdings auch das Kinderkriegen inzwischen teilweise „outgesourct“, so dass wir auf Zuwanderung angewiesen sind.
Warum sollten werdende Eltern nicht erfahren können, wie eventuell Homosexualität entsteht? Dann können sie frei entscheiden, ob sie solche Ursachen vermeiden wollen oder nicht. So behauptet beispielsweise der Wissenschaftler Janus, bei der Homosexualitäti würden mit Sicherheit psychologische und biologische Gegebenheiten zusammen wirken; bei der Homosexualität gebe es wissenschaftliche Hinweise darauf, dass vorgeburtlicher Stress das Gleichgewicht der Sexualhormone störe.
Wie empfindlich die Sexualhormone sind, zeigt dieses Beispiel:
So führt der Kokainmissbrauch der Londoner dazu, dass das Rauschgift in die Themse gelangt und die Aale an der Fortpflanzung hindert. Bedenkt man, welch winzige Mengen genügen, um solche Wirkungen zu haben, dann fragt man sich, ob nicht auch vielleicht die Grenzwerte unseres Trinkwassers zu hoch sein und Folgen haben könnten, wie auch ein anderes Beispiel lehrt: Fische, die in der Nähe eines Klärwerks schwimmen, wechseln ihr Geschlecht, weil dort winzige Mengen der Pillen, die Frauen schlucken, im Wasser vorhanden sind.
Ob auch Menschen vergleichbaren Einflüssen ausgesetzt sind, wäre eigentlich von einem Gesundheitsminister zu erforschen, anstatt apodiktisch festzustellen, was er als Wahrheit vorschreibt.
Bis dies genau erforscht ist, sollte man in unserer liberalen Demokratie den Schwulen die Freiheit lassen, über ihr Schicksal selbst zu bestimmen: Wer seine Homosexualität wie Wowereit „gut so“ findet, sollte genau so akzeptiert werden, wie ein anderer Schwuler, der sich unwohl fühlt und sich deshalb behandeln lassen möchte. Schließlich lässt man den Leuten ja auch bei überflüssigen und gefährlichen Schönheitsoperationen freie Hand. Wenn es bei  den Schwulen anders sein soll, ist dies ein Zeichen dafür, dass hier eine Art von Glaubenskrieg ausgebrochen ist.
Mich erinnert der Reformeifer all dieser verbissenen Gegner der Konversionstherapie an die früheren Betrebungen der Grünen, das Verbot der Pädophilie abzuschaffen.

Noch eine Frage: Wenn man schon die Konversionstherapie abschaffen will, müsste der Gesundheitsminister nicht auch die Homöopathie in seine Pläne mit einbeziehen? Ist nicht auch sie umstritten und kann es nicht schlimme Folgen haben, wenn Patienten ihr und nicht der Schulmedizin vertrauen?

 

Macht Kirche geil?

                                     https://autorenseite.wordpress.com/home/

„Macht Kirche geil?“ Diese Frage muss man sich angesichts der ungeheuren Masse an Missbrauchsfällen tatsächlich stellen. Woran liegt es denn eigentlich, dass man fast den Eindruck gewinnen kann, in der Kirche sei eine Negativauslese am Werk. Vergleicht man die abscheulichen Vorkommnisse in der Kirche mit anderen Institutionen, dann steht die Kirche als quasi heilige Gemeinschaft mit Abstand am schlechtesten da, denn wann hört man schon einmal davon, dass sich ein Lehrer über eine Schülerin oder einen Schüler her gemacht hat?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/02/21/zur-antimissbrauchskonferenz-macht-froemmigkeit-schwul/
Der Papst hat mit seiner Missbrauchskonferenz viel Kritik geerntet. Die hat er allein schon dadurch verdient, dass er den Missbrauch als allgemeines Phänomen begreift, von dem auch die Priesterschaft nicht ausgenommen sei. Er hätte umgekehrt argumentieren müssen: Warum ist die Priesterschaft besonders davon betroffen? Und was kann man dagegen tun?
Da wäre schon einmal eine andere Einstellung zur Homosexualität ein erster wichtiger Schritt. Der würde voraus setzen, dass die Kirche das Alte Testament als jüdisches Geschichtsbuch begreift.
https://autorenseite.wordpress.com/2019/01/13/zum-sonntag-bibel-als-wahres-wort-gottes/
Stattdessen heißt es im Katholischen Katechismus:
„123. Die Christen verehren das Alte Testament als wahres Wort Gottes.“
Und da hat es natürlich ein besonderes Gewicht, wenn es im Alten Testament heißt:
Wenn jemand beim Knaben schläft wie beim Weibe, die haben einen Gräuel getan und sollen beide des Todes sterben; ihr Blut sei auf ihnen.“ (3. Mose 20,13)
Dies führt m. E. dazu, dass sehr fromme schwule junge Männer sich als Sünder begreifen und alles tun wollen, um dagegen anzukämpfen. Sie werden Priester, weil sie glauben, so ihre Sündhaftigkeit in den Griff zu bekommen. Aber wie es halt bei sexuellen Versuchungen ist: da sind viele Menschen einfach machtlos wie bei Hunger oder Durst.
Würde man die Homosexualität ganz schlicht als eine Spielform der Sexualität begreifen, die zwar nicht wünschenswert ist, weil Staat und Kirche Kinder brauchen, die aber dennoch zu tolerieren ist, dann wäre schon viel Luft aus dem Problem heraus genommen.
Wahrscheinlich ist es ja wohl so, dass das Zusammentreffen von Heiligkeit mit der alttestamentarisch todeswürdigen Sündhaftigkeit eine ganz unerträgliche Spannung schafft, die irgendwann zur Explosion kommt.
https://autorenseite.wordpress.com/2019/02/21/zur-antimissbrauchskonferenz-macht-froemmigkeit-schwul/
Diese Explosivität zu beseitigen sollte eines der wichtigsten Anliegen der Kirche sein neben der Streichung des Zölibats und neben dem Ausschluss der Frauen von den höheren Weihen.
Wann sieht der Papst endlich ein, dass die reine Männerkirche in schlimmer Weise gescheitert ist?

Kirche und Heuchelei

„Da benimmt sich die Gesellschaft ziemlich heuchlerisch“, sagte Kardinal Brandmüller der Deutschen Presse-Agentur. „Was in der Kirche an Missbrauch passiert ist, ist nichts anderes, als was in der Gesellschaft überhaupt geschieht.“ Der eigentliche Skandal sei, dass sich die Kirchenvertreter in diesem Punkt nicht von der gesamten Gesellschaft unterschieden.
Wieso, Herr Kardinal, benimmt sich die Gesellschaft heuchlerisch, wenn sie das als Skandal bezeichnet, was auch Sie so nennen? Hat die Gesellschaft nach Ihrer Meinung kein Recht, sich zu empören? Gewiss hat Jesus gesagt: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!“ Aber es besteht ein Unterschied zwischen dem Steinewerfen und dem Geißeln von Missständen. Leider musste die Gesellschaft tätig werden, weil Ihre Kirche bei der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle total versagt hat. Was da geschehen ist, verdient den Ausdruck Heuchelei, denn die Kirche hat die Missbrauchsfälle Jahrzehnte lang unter den Teppich gekehrt, um ihr Image der Heiligkeit nicht zu beschädigen. Also Herr Kardinal: Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen. Sie haben da einen Rohrkrepierer produziert.
Si tacuisses!
Das Unglaubliche an dem Missbrauchsskandal ist, dass die Priesterschaft doch eigentlich den Ansprüchen genügen sollte, die ihr Amt erfordert. Um es auf andere Berufsgruppen zu übertragen: Das, was i
n der Katholischen Kirche geschehen ist, ist vergleichbar damit, dass in der Justiz viele Richter bestechlich wären. Um bei der Justiz zu bleiben: Haben Sie jemals gehört, dass sich ein Justizvollzugsbeamter über die ihm anvertrauten jugendlichen JVA-Insassen hergemacht hätte?

Herr Kardinal, weiter behaupten Sie, es sei „statistisch erwiesen“, dass es einen Zusammenhang zwischen Missbrauch und Homosexualität gebe. Das ist ein verfehltes kirchliches Wunschdenken, das der Tatsache entspringt, dass die Homosexualität als Sünde gesehen wird. Sie setzen sich übrigens damit in Widerspruch zum Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx: Der hatte darauf hingewiesen, dass der Zölibat und Homosexualität „für sich genommen“ keinen Missbrauch hervorrufen würden.
Was die Homosexualität anbetrifft, hat er Recht: Die Menschen haben nun einmal einen Sexualtrieb, der sich in der Regel auf das andere Geschlecht richtet. Aber auch wenn das eigene Geschlecht Gegenstand des sexuellen Begehrens ist, ist der Sexualtrieb deshalb doch nicht stärker. Jeder, der Priester wird, hat sein Keuschheitsgelübde einzuhalten, gleichgültig, ob er Frauen oder Männer mag.

Der statistische Zusammenhang zwischen Homosexualität und Missbrauch, den Sie sehen, besteht nur in der Kirche. Wenn Sie nämlich über deren Tellerrand  hinaus blicken, sieht es anders aus. Warum die Verhältnisse in der Kirche anders sind als in der übrigen Gesellschaft, lässt sich m.E. mit der verklemmten Moral der Kirche erklären: Sehr fromme katholische junge Männer, die sich im Hinblick auf ihre Homosexualität als Sünder fühlen, dürften einen Ausweg dadurch gesucht haben, dass sie Priester wurden, weil sie hofften, so ihren Trieb in den Griff zu bekommen. Nur hat sich das in vielen Fällen als Fehlschluss erwiesen.
Das Zusammentreffen von Sex, Sünde und Kirche erweist sich dann nämlich als besonders explosiv. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an einen bekannten Schriftsteller, der seinem Sex den notwendigen Kick dadurch verschaffen musste, dass er „es“ hinter den Altären trieb.

Ärger für Papst Franziskus


Wie sich die Zeiten geändert haben: Ich erhielt zu meiner Erstkommunion ein Bild des damaligen Papstes Pius XII  geschenkt, auf dem er betend mit einer Art Heiligenschein dargestellt war: Um seinen Kopf war ein gepunkteter gelber Kreis abgebildet. Der Mann war damals quasi zu Lebzeiten heilig und Kritik an ihm wäre gleichsam Gotteslästerung gewesen. Aber nun sieht es anders aus. Papst Franziskus ist ständig auch im Kreis seiner Katholiken heftigen Attacken ausgesetzt:
Der Papst hatte
kürzlich gesagt, wenn sich Homosexualität schon in der Kindheit zeige, gebe „es viel, das mit Psychiatrie gemacht werden kann, um zu sehen, wie die Dinge liegen“. Das musste natürlich einen Aufschrei der Schwulen und Lesben zur Folge haben. Nun hören wir ausgerechnet von einer Sprecherin (!) eine Korrektur des Papstes: Franziskus habe nicht sagen wollen, dass es sich bei Homosexualität um eine Krankheit handle, „sondern dass man vielleicht schauen muss, wie sich die Dinge auf psychologischer Ebene darstellen.“ Soweit ist es also nun gekommen, dass ein Papst von einer Frau korrigiert werden muss.
Der Papst hat sich allerdings nicht getraut zu sagen, wie die Situation ist, wenn weder Beten noch Psychiater bzw. Psychologen eine Änderung erreicht haben: Gilt dann noch Lev 20,13: Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen? Die Kirche hat sich ja, soweit ich weiß, nie richtig vom Alten Testament distanziert, sondern im Katechismus geschrieben: „Gott ist der Urheber [Autor] der Heiligen Schrift. Das von Gott Geoffenbarte, das in der Heiligen Schrift schriftlich enthalten ist und vorliegt, ist unter dem Anhauch des Heiligen Geistes aufgezeichnet worden.“

Nicht nur das Problem der Homosexualität bereitet dem Papst Probleme. Schlimmer ist, dass der Apostolische Nuntius Bischof Vigano die Abdankung des Papstes gefordert hat, weil der angeblich den damaligen US-Kardinal Theodore McCarrick, gegen den Missbrauchsvorwürfe erhoben wurden, fünf Jahre lang „bis zum bitteren Ende gedeckt“ und Strafmaßnahmen gegen den Geistlichen aufgehoben haben soll.

Ist Homosexualität eine Krankheit?

Das ist ein heißes Thema. Allein schon die Fragestellung ist heute eigentlich ein Tabu.

Fragen wir uns aber Trotzdem erst einmal, was eine Krankheit ist. Im Duden lesen wir diese Definition:
„Krankheit ist eine körperliche, geistige oder psychische Störung, die an bestimmten Symptomen erkennbar ist.“ Das hilft uns aber auch nicht weiter, denn was für den einen eine Störung ist, ist für den anderen eine Variable der Lebensvielfalt.
So ist es nicht verwunderlich, dass die Homosexualität im ICD-Katalog der WHO (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten) bis 1992 als eigene Krankheit erfasst war. Inzwischen ist sie „gut so“ (Wowereit).
Unklar ist die Ursache der Homosexualität: Für die einen gibt es dafür biologische Gründe, für die anderen ist das soziale Umfeld maßgebend.
Geht man davon aus, dass die Erziehung und das sonstige Umfeld maßgebend für die sexuelle Ausrichtung ist, so stellt sich für manche die Frage, ob es sich eventuell um einen Erziehungsfehler handelt, den man therapieren muss. Solche Forderungen hört man besonders aus der Katholischen Kirche.
Dagegen protestieren natürlich die Schwulen-Vereinigungen energisch. Eigentlich sollte es insoweit kein Problem geben, denn es sollte jeder selbst entscheiden, was er mit seiner sexuellen Ausrichtung anfängt.

Wer allerdings biologische Gründe für das Schwulsein ausmacht, sollte sich die Frage stellen, ob und welche Ursachen es dafür gibt, dass manche Menschen eine andere biologische Struktur haben als die Masse. In diesem Zusammenhang wäre es auch interessant, die Frage aufzuwerfen, ob die Zahl der Homosexuellen zunimmt oder gleich bleibt. Bei einer zu starken Zunahme würde sich der Staat überlegen müssen, ob er etwas dagegen tun sollte, damit er nicht ausstirbt. Zur Zeit sehen die Zahlen so aus:

Das Umfrage-Unternehmen Dalia hat eine Studie über den tatsächlichen LGBT-Anteil (Lesben, Gay, Bisexuelle und Transgender) in den EU-Ländern erstellt. Die Befragung von knapp 12.000 Menschen ergab: Mit 7,4 Prozent LGBT-Anteil ist Deutschland Spitzenreiter, gefolgt von Spanien (6,9 Prozent) und England (6,5 Prozent). In Ungarn rechnen sich mit nur 1,5 Prozent die wenigsten Menschen der LGBT-Gruppe zu.
https://www.jetzt.de/lgbt/dalia-studie-zu-lgbt-anteil-in-der-bevoelkerung
Interessant an diesem Umfrageergebnis ist, dass die Zahlen aus verschiedenen Staaten so unterschiedlich sind. Demnach hätten wir in Deutschland fünfmal so viele Homosexuelle wie die Ungarn. Hierfür gäbe es zwei Erklärungen: Die eine wäre, dass die Ungarn Hemmungen haben, ihre Homosexualität zuzugeben. Die zweite wäre, dass die andere Art der Ernährung diese Unterschiede bewirkt. Das sollte eigentlich einmal untersucht werden. Aber das traut man sich offenbar nicht. Als ich einmal einen Fernsehbericht über die Homosexualität kritisierte, weil er wichtige Fragen offen ließ, antwortete man mir, es sei unopportun, solche Fragen zu stellen.
Ich meine aber, solche Zusammenhänge müssen untersucht werden.
Wir beobachten, dass die Männer immer weniger Spermien produzieren können:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Kein Mensch interessiert sich für die Ursachen und was man eventuell dagegen tun müsste.
Haben dieselben Ursachen vielleicht auch Einfluss auf die sexuelle Ausrichtung?
Und etwas anderes sollte uns hellhörig machen: Fische ändern plötzlich ihr Geschlecht, weil unser Wasser immer mehr Hormone enthält. Wie sensibel das Leben auf Veränderungen reagiert, können Sie im Blog weiter unten über die „Todeszone“ lesen: Demnach haben Umweltbiologen der Uni Kalifornien festgestellt, dass Schmetterlinge Medikamente über Futterpflanzen aufnehmen, was ihre Entwicklung verzögert und ihr Leben verkürzt. Was nehmen wir nicht alles über unsere Nahrung auf! Könnten diese Chemikalien nicht auch in der Weise auf Menschen einwirken, dass ihre sexuelle Ausrichtung dadurch beeinflusst wird? Sie sehen: Fragen über Fragen, die man lieber nicht stellt, wenn man sich nicht in die Nesseln setzen will.

Ist Homosexualität eine Krankheit?

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Rauchen ist schädlich, besonders für das Erbgut. Nun haben Wissenschaftler der Universität Uppsala entdeckt, dass bei rauchenden Männern in den weißen Blutkörperchen häufig das Y-Chromosom fehlt. Das ist der Teil des Erbguts, der das Geschlecht bestimmt. So stand es in der Apothekenumschau vom 1.3.2015. Eine Frage, die sich verbietet, ist diese: Sind Schwule und Gender-People vielleicht Menschen, die aus geschädigtem Erbgut hervorgegangen sind? Um Gottes Willen! So etwas darf man doch nicht untersuchen. Das darf man nicht einmal fragen!
Die geschlechtliche Ausrichtung des Menschen ist auch noch von anderen Seiten bedroht. Im Trinkwasser sind weibliche Hormone enthalten: Das liegt daran, dass sich unsere Flüsse mehr und mehr mit weiblichen Hormonen anreichern. Die stammen von Frauen, die die Pille nehmen. In den Klärgruben können diese Hormone nicht heraus gefiltert werden, so dass sie in den Kreislauf der Natur geraten.
Die Folgen dieses minimalen Hormongehalts sind gewaltig: Männliche Fische, die in der Nähe von Klärwerken schwimmen, verweiblichen.
Erscheint es als völlig ausgeschlossen, dass männliche Embryonen durch solche Einflüsse verweiblicht werden? Und ist das dann eine Krankheit oder „gut so“?
Und wie steht es mit Bisphenol, das wie ein weibliches Hormon wirkt? Es handelt sich um den Weichmacher, der in Plastik vorhanden und allgegenwärtig ist: in Plastikflaschen und Plastiklebensmittelverpackungen.
Fragen über Fragen, auf die uns wohl nie eine Antwort gegeben wird. Denn es ist „nicht opportun“, so etwas zu untersuchen. Diese Antwort erhielt ich, als ich beim Fernsehen zu einem Beitrag monierte, es sei nicht untersucht worden, inwieweit Homosexualität auf Veranlagung bzw. auf Erziehung zurück zu führen ist.

Lesen Sie dazu auch: „Die Vernichtung des Mannes