Schlagwort-Archive: Höflichkeit

Überall Betrug im Internet – Die Lahmheit der Politiker

Gestern veröffentlichte ich hier einen Beitrag über den Betrug im Internet, der viel Beachtung fand. Was ich nicht verstehe, ist die Lahmheit der Politik. Ich habe mich ja schon seit einiger Zeit mit dem Thema beschäftigt und auch an den Datenschutzbeauftragten geschrieben, aber leider keine Antwort erhalten.

Genau so erging es mir mit meinen Beiträgen: „Der Mensch is a Sau„. Auch damals habe ich der Umweltministerin brauchbare Vorschläge gemacht, aber auch keine Antwort erhalten.
Man ist es ja gewohnt, dass in unserer Zeit die Höflichkeit immer mehr abnimmt. Aber ein Politiker und erst recht eine Politikerin sollte so viel Anstand besitzen und eine Mail beantworten. Dazu bedürfte es nur eines Klicks auf eine Formblatt Antwort, in der man sich bedankt und verspricht, die Sache zu prüfen.

Die Politiker wachen erst kurz vor der Wahl auf. Da rennen einige von Tür zu Tür. um für Stimmen zu werben. Aber all das machen diejenigen zunichte, die nicht einmal die primitivsten Anstandsregeln befolgen. Die fördern damit die Politikverdrossenheit der Bürger.

Heute ist der Tag der Dankbarkeit (und der Weltfriedenstag)

Heute ist nicht nur der Weltfriedenstag, sondernauch der Tag der Danbarkeit und dem sollte man doch ein paar Gedanken widmen.
Wie halten Sie es denn mit dem Danken?
In Zürich gibt es ein Büro, wo man den Verlust von immateriellen Gütern melden kann:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/02/24/tolle-erfindung/
Da könnte man auch den Verlust der Dankbarkeit anmelden. So sieht es nämlich heute aus:
Halten Sie mal anderen die Tür auf und zählen Sie, wie viele Leute sich dafür bedanken. Oder wenn im Lokal das Essen serviert wird: Wer sagt da noch „Danke!“? Selbst die primitivsten Anstandsregeln. zu denen die Höflichkeit gehört,  gehen immer mehr verloren.

Übrigens: Wie wär‘s denn, wenn Sie heute mal Ihren Partner mit einem Dank dafür überraschen, dass er (sie) es bis jetzt mit Ihnen ausgehalten hat?

Ich habe eine interessante Entdeckung gemacht: Man sieht es den Menschen an, ob sie zu den netten gehören, die sich bedanken, oder zu den dumpfen Muffeln, die nie auf diese Idee kämen. Agatha Christie hatte schon recht, als sie schrieb: Von einem gewissen Alter an ist jeder für sein Gesicht selbst verantwortlich

Hier noch ein Aphorismus aus meinem Buch „Mit spitzer Feder“:

Auch bösartige Menschen haben auf der Erde einen Sinn zu erfüllen: Sie sollen in dir die Dankbarkeit dafür erwecken, dass du um dich herum so viele gutmütige Menschen hast.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Grund zu einer solchen Dankbarkeit haben.

Arrogante Politiker oder: der Mensch is a Sau


Schauen Sie sich das an! So sieht bei uns jeder Laternenpfahl und jedes Verkehrsschild aus. Was man dagegen tun sollte,  habe ich hier geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/12/der-mensch-is-a-sau-aufkleber-ueberall/
Gleichzeitig habe ich meine dortigen Vorschläge auch mittels E-Mail an die Umweltministerin gerichtet. Was typisch ist für den Umgang der Regierung mit den „Menschen draußen im Lande“:  Ich bekam natürlich keine Antwort. Da wundert man sich, dass die Menschen immer unfreundlicher und unhöflicher werden. Kein Wunder, wenn nicht einmal die Regierung die primitivsten Anstandsregeln beachtet. Dabei wäre es so einfach: Man braucht nur einen Mausklick auf eine Taste mit einer vorgefertigten Antwort, in der man sich für die Mail bedankt und versichert, dass man den Vorschlag in die Arbeit mit einfließen lassen werde.
Dieser behördlichen Lethargie stehen allerdings Phasen extremer Hektik entgegen: Wenn nämlich die Wahl bevor steht, wie nun in Bayern, besinnen sich die Politiker auf einmal auf die Bürger. In den Städten haben sie ihre Stände und sprechen die Bürger an. Manche belästigen die Menschen sogar mit Hausbesuchen.
Ich glaube, die Neurologen müssen daher den vielfältigen Erscheinungsformen der Schizophrenie ein neues Erscheinungsbild hinzufügen: die Schizophrenia politicensis. Es versteht sich von selbst, dass man mich dabei als Entdecker dieser Symptome erwähnen sollte.

Heute ist der Internationale Dankeschön-Tag – Wie halten Sie es mit dem Danken?

Heute ist der internationale Dankeschön-Tag und dem sollte man doch ein paar Gedanken widmen.
Wie halten Sie es denn mit dem Danken?
In Zürich gibt es ein Büro, wo man den Verlust von immateriellen Gütern melden kann:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/02/24/tolle-erfindung/
Da könnte man auch den Verlust der Dankbarkeit anmelden. So sieht es nämlich heute aus:
Halten Sie mal anderen die Tür auf und zählen Sie, wie viele Leute sich dafür bedanken. Oder wenn im Lokal das Essen serviert wird: Wer sagt da noch „Danke!“?
Übrigens: Wie wär‘s denn, wenn Sie heute mal Ihren Partner mit einem Dank dafür überraschen, dass er (sie) es bis jetzt mit Ihnen ausgehalten hat?

Übrigens habe ich eine interessante Entdeckung gemacht: Man sieht es den Menschen an, ob sie zu den netten gehören, die sich bedanken, oder zu den dumpfen Muffeln, die nie auf die Idee kämen.

Hier noch ein Aphorismus aus meinem Buch „Mit spitzer Feder“:

Auch bösartige Menschen haben auf der Erde einen Sinn zu erfüllen: Sie sollen in dir die Dankbarkeit dafür erwecken, dass du um dich herum so viele gutmütige Menschen hast.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Grund zu einer solchen Dankbarkeit haben.

Heute ist der Griesgram-Tag. Sind Sie dabei?

Hässliche Menschen: Kürzlich las ich in einem rührenden Blog, dass sich eine junge Bloggerin darüber beklagte, dass die Menschen immer hässlicher würden. Sie meinte damit nicht das äußere Erscheinungsbild, sondern die griesgrämige Wesensart, insbesondere die aussterbende Höflichkeit. In der Tat ist es heute nicht mehr selbstverständlich, dass man sich gegenseitig die Tür aufhält bzw. sich dafür bedankt, dass man grüßt, wenn man sich in einem Lokal niederlässt, …
Diese Wesensart prägt sich auch im Gesicht aus. Wenn ich in einem Gasthaus sitze und Leute herein kommen sehe, schaue ich sie an und wette mit mir selbst, ob sie grüßen oder nicht. Und dabei gewinne ich fast immer, auch wenn ich meistens auf die Unhöflichen setze. Man sieht ihnen halt ihre Grisgrämigkeit an. Und die breitet sich immer mehr aus.
Unglaublich fand ich, was eine Personalchefin im Rundfunk berichtete: Leute, die sich um eine Stelle in ihrer Firma bewarben, grüßten nicht einmal, als sie zum Bewerbungsgespräch eintraten.

Toll fand ich eine Sendung im amerikanischen Fernsehen. Da wurde die Höflichkeit der Menschen getestet. Man hielt anderen die Tür auf und stellte sie zur Rede, wenn sie sich nicht bedankten.
Mir ist noch derjenige in Erinnerung, der einen Preis für seine Höflichkeit gewann. Das war ein Kellner im Waldorf Astoria, zu dem ein junges Paar mit einem Baby kam und ihn bat, das Fläschchen für das Kleine zu wärmen. Er tat dies sehr freundlich und verlangte kein Geld dafür.
Die Griesgrämigen sind in der Regel Menschen, die zu dumm sind zu erkennen, wie viel schöner das Leben sein kann, wenn man nett zu einander ist.
Und noch ein Aphorismus aus meiner Sammlung:

Jeder Mensch hat wie ein Musikinstrument eine gewisse Grundstimmung: Der eine ist eher positiv eingestellt, der andere negativ, der eine sagt eher ja als nein, beim anderen ist es umgekehrt: er ist „verstimmt“.

Toller Einfall

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen? Die Leute werden immer unhöflicher. Ich habe schon vor etlichen Jahren auf diese Tatsache hingewiesen, aber es hat nichts genützt:
https://autorenseite.wordpress.com/2012/05/31/hoeflichkeit-menschen-nimmt-immer-mehr-ab-gaeste-lokal-betreten-freundlich-13784732/
Nun wollen die französischen Lokalbesitzer gegen die Unhöflichkeit vorgehen und den Gast genauso unhöflich behandeln, wie er sich verhält. Sie haben erklärt, dass sie ihre Gäste erziehen wollen. Damit haben sie ein Problem erkannt: Die Eltern betrachten sich heute als unzuständig für die Erziehung. Das sollen Fachkräfte machen, die das gelernt haben: Erzieherinnen in der Kita und Pädagogen in der Schule. Aber die haben das auch oft nicht im Programm und so stirbt die Höflichkeit immer mehr aus und die Leute merken es gar nicht, weil sie nichts vermissen, was sie nicht kennen.
Ähnlich wie bei der Höflichkeit ist es bei der Gewalt. Weil die Kinder nicht mehr lernen, sich zu beherrschen, neigen sie zu unkontrollierten Wutausbrüchen. Das geht an bei Kleinkindern im Supermarkt. Da schmeißen sie sich schreiend auf den Boden, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen. Vielleicht hauen sie noch wütend Waren aus dem Regal. Und später steigert sich das Ganze, indem sie Schwächere verprügeln und zwar in einer Art, die schon als Mordversuch gewertet werden muss, nämlich mit Fußtritten gegen den Kopf, wie wir gerade wieder entsetzt gesehen haben.
Die Unbeherrschtheit wird auch durch das Fernsehen gefördert, wo es als „cool“ gilt, wenn ein Kommissar mal so richtig ausrastet.
Ich glaube, es wird Zeit, dass auch unsere Lokalbesitzer mit der Erziehung derer beginnen, die es nötig haben, wenn es dafür nicht schon zu spät ist.