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Da muss ich mich wieder aufregen: Corona-Hilfen – Rausgeschmissenes Geld

Geldspritze gefällig?

Ich habe mich hier ja schon oft für die Gastronomie stark gemacht und mich gewundert, dass sie sich so wenig gegen die Schließung ihrer Unternehmen gewehrt hat. Ich habe ja schon früher den Verdacht geäußert, dass die Gastronomie durch die Corona-Hilfen womöglich mehr verdient, als wenn sie geöffnet hätte, denn sie erspart sich ja durch die Schließung viele Ausgaben. Wie Recht ich mit meiner Vermutung hatte, zeigen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft. Demnach zahlt der Staat 10 Milliarden Euro mehr an Corona-Hilfen, als eigentlich notwendig wäre. Vor allem die Gastronomie sei eine der Hauptnutzerinnen dieser Verschwendung von Steuergeld.

Die Autoindustrie war natürlich wie immer beim Kassieren auch mit vorne dabei.

Ebenso haben andere Branchen wie die Lufthansa und die TUI einen wahren Geldsegen erhalten, bei dem ich mich frage, wie es denn gewesen wäre, wenn diese Unternehmen pleite gegangen wären: Dann hätten sie wieder klein anfangen müssen. Jetzt aber müssen sie sich „gesund schrumpfen“ und das kostet uns viel Geld und das Ergebnis ist dasselbe. Der Arbeitsminister behauptet zwar immer, dass der von der Regierung eingeschlagene Weg finanziell günstiger sei, aber konkrete Berechnungen dazu hat er nicht bekannt gegeben.

Corona: Ein ganz schrecklicher Satz


In den Nachrichten hörte ich einen ganz schrecklichen Satz eines Virologen, dessen Namen ich nicht mitbekommen habe. Der lautete etwa so:
„Corona wird uns selbstverständlich bleiben wie bisher die Grippe.“ Ich habe das – ehrlich gesagt – nicht verstanden. Bisher dachte ich, dass jede Grippe irgendwann überwunden ist und dass das bei Corona hoffentlich auch so sein wird.
Nur wann die Corona-Krise vorbei sein wird, ist völlig offen. Die Regierung pumpt Geld in die Wirtschaft in der Annahme, dass im nächsten Jahr ein Impfstoff gefunden wird und dass dann alles wieder so laufen kann, wie vor dem Ausbruch der Pandemie. Das kann so sein, aber dies ist nur eine Hoffnung.
Es könnte aber auch so sein, dass kein wirksamer Impfstoff gefunden wird oder nur ein solcher, der nur kurzfristig wirkt. Für letztere Möglichkeit spricht die Tatsache, dass sich Patienten, die eine Corona-Erkrankung überwunden haben, erneut infiziert haben.
Außerdem sind Viren „schlau“. Sie können sich wandeln. So könnte die Wirkung eines Impfstoffs ins Leere gehen, wenn sich inzwischen ein neuer Virustyp ausgebreitet hat.
Wir sehen also, wir gehen einer äußerst unsicheren Zukunft entgegen. Ob es da gut ist, dass wir da jetzt unsere finanziellen Möglichkeiten bis zum Äußersten ausschöpfen, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht brauchen wir das Geld, das wir dann nicht mehr haben werden, später viel dringender. Der Bundesregierung geht es offenbar darum, die Zeit bis zur Wahl durch Kurzarbeitergeld, Insolvenzregelung und andere Hilfen zu überbrücken. Aber dann gibt es „blood, sweat and tears“. Dann ergibt sich womöglich, dass all die großzügigen Hilfen, die unsere Schreihalsdemokratie verstreut hat, in den Sand gesetzt worden sind. Was nützen 9 Milliarden für die Lufthansa, wenn kaum noch einer fliegt? Müssen dann dafür die Renten gekürzt werden?