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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Erziehe dich zur Heiterkeit! Auch vieles Üble kann man von der heiteren Seite betrachten.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Übrigens ist heute der Macht-des-Lächelns-Tag.

Tolle Erfindung

frage
In Zürich gibt es ein Fundbüro II, wo Immaterielles gemeldet werden kann, das verloren gegangen ist. Und da sollen schon diese Verluste gemeldet worden sein: Liebe, Leidenschaft usw.
Auch ich habe hier schon beklagt, was heutzutage verloren gegangen ist wie beispielsweise, dass die Höflichkeit immer mehr entschwindet:

https://autorenseite.wordpress.com/2016/05/21/toller-einfall/

oder die Heiterkeit:

https://autorenseite.wordpress.com/2017/02/22/ueber-die-heiterkeit/

besonders die Erotik, die durch Sex ersetzt wurde:

https://autorenseite.wordpress.com/2011/08/02/tod-erotik-11594434/

und das schlichte Glück:

https://autorenseite.wordpress.com/2016/03/20/gedanken-zum-heutigen-tag-des-gluecks/

Und wenn Sie auch etwas vermissen, schreiben Sie doch bitte einen Kommentar darüber! Vielleicht eröffne ich dann ein virtuelles Fundamt.

Übrigens gibt es auf dieser Webseite eine Fundgrube, wo Sie finden können, was Sie eigentlich gar nicht vermisst haben:

Über die Heiterkeit

Anstatt eines Witzes heute ein Beitrag über die Fröhlichkeit:
“ Nichts Besseres darin ist denn fröhlich sein im Leben.“
Mit diesem Zitat erfreute mich gerade eine Bekannte. Und sie fand daran besonders witzig, von wem ihrer Meinung nach dieser Ausspruch stammte, nämlich von Rosemarie Nitribitt, einer Luxusprostituierten aus den Anfängen unserer Republik. Nun musste ich meine Bekannte allerdings enttäuschen: Das Zitat stammt nicht von Nitribitt, sondern aus der Bibel und wird nur deshalb mit der Prostituierten in Verbindung gebracht, weil der Spruch sinnigerweise auf ihrem Grabstein steht. Beim Googeln nach dem Autor des Ausspruchs stieß ich auf die Lutherbibel und die Einheitsübersetzung und –- oh Wunder -– die Zitate lauteten jeweils ziemlich unterschiedlich, aber erfreulicherweise doch ähnlich. Interessant wird es jedoch, wenn man das ganze Kapitel in den beiden Übersetzungen vergleicht. Dann stellt man sich schon die Frage, ob ihnen der gleiche Urtext zugrunde liegt und ob nicht vielleicht die Bibel ständig verfälscht wird: Lesen Sie dazu:
Verboten neuhttps://autorenseite.wordpress.com/home/
Man sieht übrigens beim Vergleich der beiden Übersetzungen des Zitats, dass Luther auch aus heutiger Sicht das bessere Deutsch schrieb. Wie sagte er auch so treffend: „Man muss dem Volk aufs Maul schauen.“ Wie abgehoben und verklausuliert klingt dagegen das, was die Bürokraten der Einheitsbibel produziert haben:Lutherbibel, Prediger 3,12: „Darum merkte ich, dass nichts Besseres darin ist denn fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben.“
http://bibel-online.net/buch/luther_1912/prediger/3/
Einheitsübersetzung : „Ich hatte erkannt: Es gibt kein in allem Tun gründendes Glück, es sei denn, ein jeder freut sich und so verschafft er sich Glück, während er noch lebt.“
http://www.bibleserver.com/text/EU/Prediger3
Noch ein Zitat zu diesem Thema: Im Wildschütz gibt es die berühmte Arie:
„Heiterkeit und Fröhlichkeit, ihr Götter dieses Lebens…“