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Was Sie zum heutigen Weltmännertag und zum Tag der Hausfrau unbedingt wissen müssen

Dieser verdienstvollen Seite verdanken wir einen Überblick darüber, was wir an jedem Tag zu feiern oder zu bedenken haben. Klicken Sie darauf.
Was den heutigen Männertag anbetrifft, sieht es traurig aus. Hemingway hat einmal behauptet: „Männer können vernichtet, aber nicht besiegt werden.“
Heutzutage werden sie sowohl vernichtet wie auch besiegt. Lesen sie hier mehr über den Niedergang der Männer:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/

Was nun allerdings die Hausfrauen anbetrifft, werden diese häufig als „Heimchen am Herd“ verfemt. In Wahrheit ist aber der Hausfrauenberuf einer der schönsten, wenn auch schwierigsten Berufe der Welt:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/06/hausfrau-der-schoenste-und-schwierigste-beruf/

 

Gloria von Thurn und Taxis: Frauen an den Herd?

Gloria von Thurn und Taxis hat gerade nach Presseberichten gesagt, viele Frauen würden lieber zu Hause bleiben, wenn sie wirtschaftlich die Möglichkeit dazu hätten. Ja, so ist es heute: Man kann mit Selbstverständlichkeiten, die heutzutage vielleicht doch keine mehr sind, Schlagzeilen machen. Es ist doch unbestreitbar, dass viele Frauen gerne Hausfrauen wären, anstatt sich dem Stress zwischen den beruflichen Pflichten und den Anforderungen der Mutterschaft auszusetzen.
Im übrigen ist ja auch der Hausfrauenberuf einer der schönsten der Welt und nicht etwa nur der eines „Heimchens am Herd“:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/06/hausfrau-der-schoenste-und-schwierigste-beruf/
Aber wenn man so etwas sagt wie Gloria von Thurn und Taxis gilt man als „erzkonservativ“ – sprich „von vorgestern“.
Man sollte doch einmal eine Umfrage unter den berufstätigen Frauen machen, wie viele von ihnen lieber zu Hause wären. Das wären zwar nicht die Karrierefrauen, aber doch wohl die Mehrheit. Und dabei käme also zu Tage, dass wir ein Wirtschaftssystem haben, das die Familien zerstört, wie die hohe Scheidungsrate beweist. Wir hören zwar dauernd etwas vom Aufschwung, aber dieses Gerede soll darüber hinweg täuschen, dass es bergab geht, denn fürher reichte das Einkommen eines Normalverdieners aus, um eine Familie, die in der Stadt wohnen konnte, zu ernähren, und heute muss ein Ehegatte allein für die Miete einer Wohnung m Außenbezirk arbeiten. Früher war eben doch vieles besser:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/

Hausfrau – der schönste und schwierigste Beruf

Neulich im Café unterhielten sich Frauen über ihren Chef. Das hörte sich zunächst nicht gut an: „… zu penibel“, „… keine Ahnung“,… knauserig“ usw. Nur eine schwieg und wurde schließlich gefragt, wie denn ihr Chef sei. Sie lachte und sagte: „Ich arbeite beim besten Arbeitgeber, den es gibt: meinem Mann. Ich bin Hausfrau.“
So ganz stimmt das allerdings nicht. Wenn eine Frau als Hausfrau zu Hause bleibt, ist ihr Mann nicht ihr Arbeitgeber, sondern die beiden sind ein Team, bei dem der eine sozusagen Außenminister ist und die andere Innenministerin.
Der Beruf der Hausfrau genießt wenig Ansehen. Oft werden diese Frauen als „Heimchen am Herd“ oder „Glucken.Mütter“ bezeichnet. Aber eine solche Diffamierung ist völlig unangebracht. Die wichtigste Aufgabe eines Ehepaares ist die „Aufzucht“ der eigenen Kinder und eine solche Aufgabe sollte man nicht ganztägig auf andere abwälzen, z.B. die Kita. „Hic Rhodos, hic salta!“ sagten schon die alten Römer. Und auch noch heute gilt: „Hier ist deine Aufgabe, kümmere dich selbst darum!“
Und gibt es etwas Schöneres, als die eigenen Kinder aufwachsen zu sehen und zu erleben, wie sie sich Stück für Stück die Welt erobern?
Was für unterschiedliches Leben doch die Familien führen: In der einen bricht in der Frühe die Hetze aus: Bei der berufstätigen Frau müssen die verschlafenen Kinder angezogen und vor der beruflichen Arbeit in die Kita gebracht werden. Bei der Nur-Hausfrau läuft der Morgen gelassen ab. Abends ist es ähnlich: Bei der Nur-Hausfrau beginnt ein entspannter Feierabend. Die berufstätige Frau dagegen muss (
hoffentlich mit ihrem Mann) abends all die Arbeiten nachholen, für die ihre nicht berufstätige Kollegin den ganzen Tag Zeit hatte.
Ich hörte öfter von berufstätigen Frauen, sie hätten quasi ihre ganze Jugend geopfert, um ihr Berufsziel z.B. als Ärztin zu erreichen und nun wollten sie ihren Beruf auch ausüben. Nett war, was eine Ärztin sagte, die ihren Beruf aufgegeben hatte, um ein Dasein als Hausfrau zu führen: „Ich habe so viel Liebe zu vergeben und darum kümmere ich mich selbst um meine Kinder.“
Mir fällt zum Thema Berufstätigkeit der Frau immer ein, wie es zu Beginn unserer Republik war: Damals sah man als einen der Hauptunterschiede zwischen West- und Ostdeutschland die Familienpolitik an: Im Osten waren viele Frauen berufstätig und der Staat kümmerte sich um die Kinder.
Im Westen war man stolz darauf, dass die Familien intakt waren mit einer Hausfrau als Mittelpunkt.
Wenn auch die Kinder nun bei uns in den Kitas nicht staatlich indoktriniert werden, so stelle ich mir doch immer diese Frage:
Wie sollen sich individuelle Persönlichkeiten entwickeln, wenn in den Kitas doch eine gewisse Gleichschaltung notwendig ist?
Meine Kinder waren beispielsweise besonders sportlich und musikalisch. In den Kitas, die sie nur vormittags besuchten, wären sie sicherlich nicht ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert worden.
Für mich war es wie ein Wunder, wie meine Frau zusammen mit den Kindern ein Instrument erlernte und so schließlich eine auftrittsreife Hausmusik entstand. Meine Frau konnte als Hausfrau die Kinder nachmittags zum Musikunterricht und Sport fahren.
Es gibt natürlich auch Frauen, denen zu Hause „die Decke auf den Kopf fällt.“ Sie sehen gar nicht, wie vielseitig und schwierig der Hausfrauenberuf ist:
Zunächst einmal sollte eine Hausfrau etwas von der Ernährungswissenschaft verstehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/05/essen-wie-oma-oder-hippokrates/
Kochen ist eine kreative Tätigkeit, ja sogar eine Kunst, die Spaß machen sollte. Heute ist die Ernährung oft mehr zu einer „Abfütterung“ verkommen – vergleichbar mit dem Betanken eines Autos.
Auch Erziehungsfragen sind nicht immer einfach, z.B.: Wie schaffe ich es, ein Kind, das überhaupt nicht lernen will, durch die Schule zu bringen? Was tun bei Aufsässigkeit? Usw.
Ein bisschen Baubiologie sollte man
sich auch angeeignet haben: Wie gestalte ich ein gesundes Wohnen? Was gibt es alles an Schädlichem in der unmittelbarsten Umgebung!
Und auch mit Medizin oder besser gesagt mit Gesundheit sollte sich die Hausfrau auskennen., z.B.; Wie bewahre ich mein Kind davor, Brillenträger zu werden?
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/

Eine Hausfrau weiß, wen die Kinder mit ins Haus bringen und kann darauf Einfluss nehmen. Es gibt Frauen, die sehen das nicht: „Meine Tochter kriegt die Pille. Was soll da also passieren?“
Eine Hausfrau ist da, wenn die Kinder aus der Schule kommen und „abladen“ wollen, bzw. müssen. Kinder brauchen jemanden, mit dem Sie reden können, und zwar dann, wenn es notwendig ist.

Gefahren lauern überall. Eine Hausfrau kann mehr lesen als andere und sich kundig machen. Wer weiß beispielsweise schon, dass es schon gefährlich sein kann, einen auf Thermopapier gedruckten Kassenbon anzufassen?
https://www.geo.de/wissen/gesundheit/18352-rtkl-bisphenol-warum-der-kontakt-mit-kassenbons-so-gefaehrlich-ist
Oder andere Frage: Welche Frau weiß schon, welche Nahrungsmittel beim männlichen Teil der Familie die Prostata schädigen können?
Es gibt so vieles in der heutigen Welt, was man eigentlich wissen sollte. Einer Hausfrau ist es immerhin einigermaßen möglich, sich hier einen gewissen Durchblick zu verschaffen. Das ist schon so ähnlich wie ein Studium. Also langweilig kann so ein Leben nicht sein.
Dennoch streben immer mehr Frauen eine rein berufliche Karriere an. Sie sehen nicht, dass es der Reiz eines Frauenlebens ist, sich auch einmal in einer längeren Phase ganz der Familie, insbesondere den Kindern, zu widmen.
Übrigens kann eine Hausfrau etwas machen, was wenigen Menschen möglich ist: Sie kann sich selbst verwirklichen.

Ich bin ja nun schon sehr alt und denke an die Zeit zurück, als wir eine junge Familie waren. Da war es selbstverständlich, dass die Frau als Hausfrau zu Hause blieb und die Familie konnte vom Einkommen des Mannes sogar mitten in der Stadt leben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/
Heute müssen viele Frauen allein deshalb arbeiten, um die hohe Wohnungsmieter bezahlen zu können. Was ist hier passiert? Der Raubtierkapitalismus hat zugeschlagen und die Mieten in ungeahnte Höhen getrieben. Und die Industrie brauchte Arbeitskräfte: Wenn nicht nur die Männer, sondern auch die Frauen arbeiten, kann man die Löhne niedrig halten, weil das Angebot an Arbeitskräften quasi fast verdoppelt wird.
So hören wir dauernd etwas vom Aufschwung, aber in Wahrheit stürzt Deutschland immer mehr ab:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/

Im Mainstream wird nun das Familienmodell mit einer berufstätigen Frau und Mutter als modern und gut propagiert, obwohl sogar eine Emanze wie Alice Schwarzer gesagt hat:
„Frauen, die glauben, dass es selbstverständlich sei, alles hinzukriegen, machen sich etwas vor. Sie drücken sich vor der Realität. Heute wird behauptet, es sei doch kein Problem, beides hinzukriegen. Das ist eine furchtbare Lüge. Frauen, die Karriere und Kinder wollen, müssen Abstriche machen. Es tut mir leid, das ist die bittere Wahrheit.“
Der Wandel, der sich vollzogen hat, wird besonders deutlich, wenn man zwei Personen vergleicht:
Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt arbeitete täglich16 Stunden. Und heute bekleidet eine Mutter von sieben Kindern das höchste Amt in der EU.

 

Frauen hatten es früher viel besser

Ansichten eines unverbesserlichen alten Bayern:

Die Frauen hatten es früher viel besser.
Natürlich protestieren die jungen Emanzen
gegen so eine Behauptung energisch und sagen: Damals waren die armen Frauen „Heimchen am Herd“. Die Frauen waren angeblich unterprivilegiert: der Mann bestimmte den Wohnort…usw. Ja, da werden sie nicht müde, all diese „Grausamkeiten“ aufzuzählen. Sicher: So war die Rechtslage, aber die Lebenswirklichkeit war genau umgekehrt. Nicht nur beim Untergang der Titanic hieß es: „Frauen…zuerst!“
Ich überblicke in meinem hohen Alter vier Generationen und da kann ich mit Fug und Recht behaupten: Nie ging es den Frauen so schlecht wie jetzt.
Zunächst mal zwei Aphorismen vorweg, die meine These stützen:

Eine Frau, die sich für intelligent hält, verlangt die Gleichberechtigung mit dem Mann. Eine Frau, die intelligent ist, tut das nicht.
Colette
*
Je mehr Gleichberechtigung die Frauen errungen haben, desto mehr Vorteile haben sie verloren.
H. Pöll
*

Was die Frauen, verloren haben, ist die Verehrung, die ihnen früher zuteil wurde und die der Dichter Schiller so beschrieben hat:

Ehret die Frauen! Sie flechten und weben
Himmlische Rosen ins irdische Leben,
Flechten der Liebe beglückendes Band,
Und in der Grazie züchtigem Schleier.
Nähren sie wachsam das ewige Feuer
Schöner Gefühle mit heiliger Hand.“

Frauen wurden früher sogar mit Elfen und Engeln verglichen (obwohl die Engel der Bibel ja eigentlich Männer waren: Michael, Raphael, Seraph…).. Die Frauen von heute wollen alles andere sein als Elfen oder Engel: Sie sind lieber Power- oder Karrierefrau, ein heißes Girlie, Influencerin oder was auch immer.

Wenn ich in meiner Familie zurück schaue, dann hatte es meine Oma am besten: Schon als Kind wurde sie von einem Diener begleitet, der ihre Mappe trug und einen Schirm über sie hielt, damit sie nicht „aussah, wie ein Straßenarbeiter“. Und als sie selbst Mutter von 6 Kindern war, wurde sie von einem Kindermädchen und einer Köchin unterstützt. Da wird nun mancher sagen: Und was war mit dem Personal? Dem ging es wesentlich besser als vielen Arbeitnehmern heutzutage.

Meine Mutter war eines dieser Heimchen am Herd und mit dieser Position völlig zufrieden. Sie ging gerne zum Einkaufen der Lebensmittel in die Stadt und hatte auf diese Weise immer viel Bewegung und Abwechslung. Sie kochte gerne und gut. „Heute können die Menschen nicht mehr kochen“, stellte gerade ein Sterne-Koch anlässlich der Corona-Krise fest. Die Frauen von heute sehen das Kochen im Vergleich zu ihrer beruflichen Arbeit als eine minderwertige Tätigkeit an. Tatsächlich aber ist Kochen eine Kunst: Was die Musik für die Ohren, Bücher für den Geist und Bilder für die Augen sind, ist das Kochen für die Geschmacksnerven: eine echte Kunst. Kochen sollte also doch eigentlich mehr Spaß machen, als wenn eine Frau stattdessen Ärztin wäre und eine Darmspiegelung durchführen würde.
Meine Mutter hatte als Hausfrau viel Zeit zum Lesen und Zeit für ihre Freundinnen zum gemeinsamen Stricken oder Kaffeeklatsch. Und vor allem war sie für uns Kinder da. Sie war der ruhende Pol der Familie. Was die Frauen von heute zu einem solchen Dasein halten, hörte ich kürzlich von einer Verkäuferin: „Zu Hause würde mir die Decke auf den Kopf fallen.“

Meine eigene Frau gab gerne ihren durchaus geliebten Beruf auf und wurde Hausfrau nach dem Motto: „Hic Rhodos, hic salta!“ So sah sie nun ihre Hauptaufgabe darin, sich den Kindern zu widmen. Sie musizierte mit ihnen, so dass wir eine geradezu professionelle Hausmusik hatten. Sie selbst hatte sich in harter Arbeit das Zitherspielen beigebracht und spielte das Harry Lime Theme wie Anton Karas. Sie malte auch gern und gut (s. Bild oben) und sie las gerne (auch manche meiner Bücher als Lektorin). Sie war natürlich auch mit den Hausaufgaben meiner Kinder beschäftigt. Eines der Kinder war Legastheniker und wäre auf der Sonderschule gelandet, wenn es nicht durch meine Frau bis zum Abitur unterstützt worden wäre. Noch einen großen Vorteil hatte ihr Leben als Hausfrau: Wenn ich mich mal im Beruf frei machen konnte, war sie bereit, mit mir etwas zu unternehmen. So hatten wir ein schönes abwechslungsreiches Leben.
Und wenn ich dann die berufstätigen Frauen von heute sehe, dann tun sie mir leid. Sie versäumen einen großen Teil des Schönsten am Leben: ihre Kinder aufwachsen zu sehen. Eine bekannte Filmschauspielerin sagte einmal: „Ich bin doch nicht blöd und gönne meinem Kindermädchen das Leben, das mir eigentlich zusteht.“
Die Berufstätigkeit der Frauen setzt die Familie unter Stress: Nach einem erfüllten Arbeitstag muss abe
nds eingekauft, die Wohnung gereinigt werden … Da wäre eine Phase des Ausruhens oder der Freizeitbeschäftigung angezeigt.
Das Merkwürdige am unterschiedlichen Leben der Frauen von früher und heute ist der: Früher war der Lebensstandard viel niedriger; dennoch waren Frauen in der Regel Hausfrauen. Heute bei dem viel höheren Lebensstandard brauchen die jungen Paare das zweite Einkommen der
berufstätigen Ehefrau. Deshalb habe ich hier ja schon einmal gefragt:
Wie haben wir damals nur so leben können?
Früher hatte ein Mann „Kavalier“ zu sein. Er hatte die Frauen zu verehren, ihnen die Tür aufzuhalten, die Koffer zu tragen, die Zeche zu zahlen… All das ist nicht mehr richtig „in“. Nur noch beim Heiratsantrag hat der Mann, wenn man den Filmen glauben darf, immer noch nieder zu knien.

Heute ist ein ganz trauriger Tag: Der Weltmännertag

Warum dieser Tag ein Trauertag für Männer ist, lesen Sie hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/

Den Frauen geht es aber auch nicht viel besser: Heute ist nämlich auch noch:
Tag der Hausfrau – der amerikanische National Housewife’s Day
Für mich ist ja der Beruf der Hausfrau eigentlich einer der wichtigsten, vielseitigsten und interesantesten, aber was hat man daraus gemacht? Die Nur-Hausfrau wird als „Heimchen am Herd“ verunglimpft und die anderen hetzen durch Beruf und Haushalt. Dabei kommt die Famile zu kurz. Die Scheidungsrate ist deshalb hoch. Und die Kinder sollen durch KITA und Schule erzogen werden. Das sieht dann aber oft so aus:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/09/28/was-fuer-eine-jugend-waechst-da-heran/

Lob der Hausfrau


Kürzlich sah ich ein Interview im Fernsehen. Dabei wurde eine Frau gefragt, was sie beruflich mache. Sie antwortete: „Nix!“ Der Reporter hakte nach und meinte, sie müsse doch irgend etwas tun. Darauf antwortete sie, sie sei halt daheim. So umschrieb sie ihr Hausfrauendasein. Daher ist es kein Wunder, dass ihre „berufstätigen“ Geschlechtsgenossinnen auf sie herab schauen und sie als „Heimchen am Herd“ bezeichnen. „Berufstätig“ steht hier in Anführungszeichen, weil natürlich auch das Hausfrauendasein ein Beruf ist und zwar nach meiner Meinung einer der vielseitigsten und interessantesten. Frauen, die meinen, sie würden zu Hause verblöden, wären vor lauter Arroganz auch gar nicht in der Lage, den Beruf der Hausfrau richtig auszufüllen, denn dieser Beruf ist in der modernen Zeit schwieriger geworden:
Die Menschen ernährten sich früher nach der althergebrachten Tradition aus der Region einfach und gesund. Da brauchten die Frauen nicht besonders nachzudenken: Fleisch war teuer und so gab es nur sonntags einen Braten, während heutzutage Fleisch für viele zur täglichen Nahrung gehört. Tiefkühlkost gab es früher auch nicht, und so kamen im Winter Gemüsearten auf den Tisch, die man einlagern konnte und die gut für das Immunsystem waren: Kohl, Karotten… Heute ist der natürliche Rhythmus der Ernährung, auf den sich die Menschen seit Jahrhunderten eingestellt hatten, aus dem Takt geraten und die Hausfrau muss sich genau orientieren, welches Essen der Körper zu welcher Jahreszeit und bei welchen sonstigen Bedingungen braucht.
Was muss die Hausfrau von heute alles wissen: Sie muss praktisch ein kleines hauswirtschaftliches Studium hinter sich haben: Welche Hausfrau weiß beispielsweise, dass der Weichmacher im Plastik die Gehirne von Buben schädigt und ADHS auslöst? Oder wer weiß schon, welche Nahrungsmittel die Immunkraft stärken und was man sonst zur Vorbeugung gegen Allergien tun kann? Hierzu zwei Beispiele: In Haushalten, in denen das Geschirr von Hand gespült wird, gibt es 50% weniger Allergien als dort, wo ein Geschirrspüler eingesetzt wird. Oder: diejenigen, die im Erdgeschoss wohnen, erkranken doppelt so oft an Allergien, wie die Bewohner höherer Stockwerke. Welche Frau befasst sich schon mit den kennzeichnungspflichtigen Lebensmittelzusätzen, obwohl dies sehr wichtig wäre? Keine Zeit!
Zum Hausfrauenberuf gehören natürlich auch Grundkenntnisse in Psychologie und Medizin. Und bei der Beaufsichtigung von Hausaufgaben der Kinder muss die Hausfrau oft etwas dazu lernen, was natürlich Zeit kostet.

Ich habe ja schon immer Partei für die Hausfrauen ergriffen, wie Sie im kostenlosen Buch „Frauen für Fortgeschrittene“ nachlesen können – längst bevor Eva Herrman sich des Themas angenommen und dafür „Prügel“ bekommen hat.
Die Mehrheit der Frauen scheint die Rolle als „Heimchen am Herd“ abzulehnen, so dachte ich bisher. Umso erstaunter war ich, als in einer großen Versammlung (hauptsächlich Frauen) über dieses Thema gesprochen wurde. Da sagten doch tatsächlich die Frauen, sie würden lieber daheim bleiben, wenn sie nicht hinzu verdienen müssten.
Man muss das Problem also differenzierter betrachten: Solange die Kinder noch ganz klein sind, ist eine Babypause für die Frau sicherlich die beste Lösung. Eine bekannte Schauspielerin sagte dazu ganz richtig: „Ich bin doch nicht blöde und gönne einem Kindermädchen das Leben, das mir zusteht.“ Und wenn die Kinder dann im Kindergarten oder in der Schule sind, kann eine Mutter diese Zeit für eine Berufstätigkeit nutzen. Aber wenn beide Ehegatten ganztags arbeiten, wird das Leben schwierig: Beide sind erschöpft von einem anstrengenden Arbeitstag und dann wartet abends der Haushalt auf sie: Einkaufen, Saubermachen, Waschen, Hausaufgaben der Kinder beaufsichtigen… Es ist ein Leben im Stress, das ein solches Ehepaar sich auflädt, und das häufig die Ursache einer Scheidung ist. So verwundert nicht, was eine aktuelle große Umfrage ergeben hat:
Mehr als 40 Prozent der Österreicher fühlen sich häufig oder nahezu dauerhaft gestresst, jeder Dritte sieht sich in Gefahr, an einem Burn-out zu erkranken. Hauptgründe für die Belastung sind demnach Arbeit, finanzielle Situation und Familie.
https://www.sn.at/panorama/gesundheit/jeder-dritte-oesterreicher-sieht-sich-burn-out-gefaehrdet-20292199
Das Schlimmste daran ist aber, dass nach einer Umfrage fast jeder zweite Berufstätige abends zu müde ist, um sich um Ehegatten oder Kinder zu kümmern.
Was ist das für ein Sklavendasein, wenn man ein Leben lang unter Stress steht! Frauen haben die Chance, dies zu vermeiden, indem sie – wenn finanziell tragbar – den Hausfrauenberuf wählen. Männer können natürlich auch Hausmann werden, je nach Situation. Auf jeden Fall sollte ein Ehepaar mit Kindern wenn irgend möglich die berufliche Gesamtarbeitszeit nicht für beide auf Vollzeit einstellen.
Ich glaube ja, dass der Ausdruck „Heimchen am Herd“ von den Arbeitgebern erfunden wurde, um die Frauen in die Berufstätigkeit zu locken, denn je mehr „Humankapital“ ihnen zur Verfügung steht, umso geringer sind die Löhne.
Ich stamme noch aus einer Generation, in der es selbstverständlich war, dass die Frau normalerweise als Hausfrau zu Hause war. Es gab keinen Supermarkt, und so war das Einkaufen sehr zeitaufwändig. Und Kleidung war teuer, so dass die Hausfrauen selber nähten und strickten. Es gab keine Wäschetrockner … Insgesamt erforderte es viel Arbeit, eine Familie zu versorgen, und dazu bedurfte es einer Hausfrau. Und die hatte auch etwas, was das Wichtigste im Leben ist und was heute immer mehr abhanden kommt: Zeit für sich. Sie konnte nebenher malen, musizieren … oder einfach mal so da liegen und glücklich sein. Schauen Sie mal, wie das geht:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/03/20/gedanken-zum-heutigen-tag-des-gluecks/
Wenn ich auf unser Leben damals zurück blicke, kann ich nur sagen: Wir hatten es besser, denn wir konnten es uns leisten, in der Stadt zu wohnen. Wir lebten viele Jahre ganz gut ohne Auto, und die Urlaubsflüge haben wir nicht vermisst. Wir lebten ziemlich stressfrei und hatten nach meinem Feierabend fast immer etwas vor: Tanzen, Tennis, Baden, Bummeln…

 

Nachdenken über Erziehung

Kinder

Ich habe mehr als acht Jahrzehnte auf dem Buckel und bin in einer Zeit groß geworden, als die körperliche Züchtigung weitgehend üblich war. Sie war zwar unter den Fachleuten umstritten, aber sie war nicht verboten. Sogar die Bibel sagt ja: „Wer seinen Sohn liebt, der züchtigt ihn.“ So ganz ohne Lebenserfahrung wird dieser Satz wohl kaum zu Papier gebracht worden sein, womit nicht gesagt sein soll, dass ich ihn unterstreiche. Ich habe meine Kinder gewaltfrei erzogen.
Nach der früheren Zeit der strengen Erziehung kam als große Neuerung die antiautoritäre Welle, die vielfach in doppeltem Sinne missverstanden wurde, nämlich als Erziehung gegen Autoritäten und als Laisser-faire. Man sagt, dass die reinen „Produkte“ aus solchen Elternhäusern für das Berufsleben ungeeignet gewesen sein sollen.
Aber dann folgte die Emanzipation: Auch die Frauen wollten nicht mehr zu Hause bleiben, sondern Karriere machen. Wenn man böse wäre, würde man behaupten, dass es ein großartiger Einfall der Wirtschaft war, die Frauen in die Berufsarbeit zu locken, denn wenn nun Männer und Frauen arbeiteten, verfügte man über fast doppelt so viele Arbeitnehmer mit der Folge, dass das Einkommensniveau niedrig bleiben konnte. Wo früher ein Mann allein die Familie ernährte, muss heute oft einer schon nur für die Miete arbeiten. Das nennt man Fortschritt.
Die Frauen hatten natürlich ein schlechtes Gewissen, weil sie sich zu wenig um die Kinder kümmern konnten. Daher verunglimpften sie die Nur-Hausfrauen als „Heimchen am Herd“ oder „Glucken“.  Und wie immer, wenn es solche Streitfragen gibt, fanden sich,– wie es in dieser Berufssparte zu sein pflegt, – Psychologen, die propagierten, ein 5-Minuten-Intensiv-Kontakt mit dem Kind sei genug. Das konnte als angemessen gelten, weil statistisch gesehen die Ehepaare selbst auch nur 7 Minuten Zeit aufwenden, um sich zu unterhalten.
Und die Frauen konnten sich beruhigen: Sie können nun die Erziehung Fachleuten überlassen. Schon die kleinsten Kinder kann man im Hort oder bei Pflegeeltern abgeben. Dann folgen Schule, Lehre, Bundeswehr…Spätestens dort wird aus einem missratenen Twen ein brauchbarer Mann, so die herrschende Meinung.
Was ist denn nun herausgekommen bei den Erziehungsmethoden unserer Zeit?
Noch nie haben wir so viele dicke und kranke Kinder gehabt; sogar Altersdiabetes gibt es schon beim Nachwuchs.
Auch die Amokläufe sind eine Erscheinung der neueren Zeit. (Warum hat es so etwas in meiner Jugend nicht gegeben? Wir sind mit Gewalt groß geworden: Wir sind bombardiert und beschossen worden. Gewalt in der Erziehung war weitgehend üblich. Als nach dem Krieg die fliehenden Soldaten Gewehre, Panzerfäuste usw. einfach weggeworfen haben: was hätten wir für Blutbäder anrichten können!)
Und immer mehr Kinder sind für das Berufsleben untauglich, weil ihnen schon die primitivsten Voraussetzungen, wie Disziplin oder Pünktlichkeit fehlen.
Die Liste ließe sich fortsetzen.
Woran liegt das Versagen unserer Erziehung? Es ist ganz einfach: Kinder müssen mit Liebe aufgezogen werden, und das Wichtigste an der Liebe ist halt doch immer noch, Zeit für das Kind zu haben, soweit dies möglich ist. Nur so kann sich das Urvertrauen entwickeln, auf dem sich dann alles andere aufbauen kann. Das ist die bittere Wahrheit, die viele Karriere-Frauen nicht wahr haben wollen. Sie sind die eine Sorte von Frauen, die nicht zu Hause bleiben wollen. Eine andere Sorte ist die, denen ihr Kind zu langweilig ist. Ob nicht beide besser auf Kinder verzichtet hätten, wie das ja immer mehr geschieht, zumal ein Fünftel der Eltern bereut, Kinder in die Welt gesetzt zu haben. Viele Frauen würden gerne zu Hause bei den Kindern bleiben, aber sie können es sich nicht leisten, weil sie hinzuverdienen müssen. Diese Mütter können nicht verstehen, warum sich ihre Geschlechtsgenossinnen, die sich das leisten können, nicht eine Auszeit nehmen, um sich ganz ihren Kindern zu widmen. Das ist es doch, was ein Frauenleben so abwechslungsreich machen könnte.

Frauen haben es besser

Monroe

Also ich will ja nicht jammern. Mir geht es verdammt gut. So gesehen könnte ich auch eine Frau sein. Ich bin nämlich im Ruhestand und gehe oft in Lokale, die z. Z. bei uns „„in“ sind. Dort bin ich häufig der einzige Mann unter lauter schnatternden Weibern. – Entschuldigung meine Damen, aber so muss man es halt ausdrücken, wenn man das beschreiben will, was sich dort abspielt. Da sitzen Tisch für Tisch ein Haufen Frauen beieinander, die das Glück haben, einen gut verdienenden Mann ihr Eigen zu nennen. Und so können sie sich ein schönes Leben machen. Sie sitzen beim Brunch oder Sektfrühstück und plaudern und lachen – und nie gehen ihnen die Themen aus. Gelegentlich nimmt eine ihre Brust heraus, um ihr mitgebrachtes Baby zu stillen, denn dem soll es ja auch nicht schlechter gehen. Der Schallpegel steigt mit der Menge des genossenen Sektes, und die Kaffee- und Safttrinkerinnen passen sich der Phonstärke an. Bei dieser Gelegenheit habe ich entdeckt, dass hier ein entscheidender Unterschied zwischen den Geschlechtern besteht: Während der Mann ruhig sein Bier trinkt, genügt bei einer Frau ein Glas Sekt, um sie auf höchste Touren zu bringen.
Ich freue mich über diese Frauen, denn ich liebe fröhliche Menschen. So sehen sie also aus, die von vielen bemitleideten „„Heimchen am Herd“, denen zu Hause „die Decke auf den Kopf fällt““. Und dann denke ich an die Karrierefrauen: Von denen habe ich noch keine so fröhlich gesehen. Sie lachen auch kaum und tragen höchstens ein antrainiertes Lächeln zur Schau.
Eine dieser Frauen vom Vormittagsbrunch wohnt in unserer Nachbarschaft. Wenn ihr Mann abends bleich und müde von der Arbeit nach Hause kommt, bricht bei ihr die Hektik der Hausarbeit aus. Sie begrüßt ihren Mann mit dem Staubsauger in der Hand und ruft ihm schon von Ferne zu: „Heute bin ich wieder völlig fertig von der Hausarbeit.“
Bedeutet das nun: Bitte ja keinen Sex? Oder will die Frau nur bemitleidet werden, weil sie so viel gearbeitet hat? (Ich bin kein Frauenversteher, um das richtig zu deuten.) Jedenfalls freut sich der Mann, wieder zu Hause zu sein – – gleichgültig , ob mit Sex oder ohne. Er breitet seine Arme aus und ruft ihr zu: „Komm her, mein armes Wurm!“ (kein Schreibfehler)

Karrierefrau oder „Heimchen am Herd“?

Kindergarten

Nach verschiedenen Untersuchungen werden heute zwischen 20 und 25% aller Kindergartenkinder als verhaltensauffällig oder psychisch gestört eingestuft; mindestens 5% sind behandlungsbedürftig. So lesen wir es nicht nur hier:
http://www.kindergartenpaedagogik.de/1486.html
Müssten da nicht sämtliche Alarmglocken schrillen?
Wenn ich sehe, wie schon die allerkleinsten Kindergartenkinder mit apathischen Gesichtern durch die Stadt gekarrt werden, dann tun mir nicht nur diese Kleinen leid, sondern ich frage mich, ob wir auf dem richtigen Wege sind.
Ich glaube ja, das Betreuungsgeld für die „Heimchen am Herd“ wird nur deshalb so verteufelt, weil man die Frauen als Arbeitskräfte braucht. Je mehr Menschen arbeiten, umso billiger wird die Arbeitskraft.