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Heute ist der Ehrentag der Kuh


Traurig: Die tierquälerische Haltung der freiheitsliebenden Kühe im finsteren Stall.

Ich mag Kühe und kann verstehen, dass sie in Indien sogar als heilig gelten. Aber entmenschte Menschen haben keine Ehrfurcht mehr vor diesen ruhigen friedlichen Tieren:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/05/kulikitaka-challenge-oder-wie-bloede-muss-man-sein/
Haben Sie an diesem Tag nicht auch vielleicht ein schlechtes Gewissen?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/09/haben-sie-auch-ein-schlechtes-gewissen-heute-ist-der-tag-der-kuh/

Ich verdanke den Kühen viele nette Erlebnisse: Einmal habe ich mich nach einer Bergtour auf einer Wiese hingelegt und bin eingeschlafen. Plötzlich bin ich aufgewacht, als mir eine Kuh das Salz des Schweißes von meiner Stirn leckte.
Ein anderes Mal hatte ich mein frisch gewachstes Auto auf einem Parkplatz in den Bergen abgestellt. Dann kamen die Kühe auf dem Freiweidegelände und haben mein Auto abgeschleckt. Das muss ein tolles Autowachs gewesen sein.

Kulikitaka-Challenge oder: Wie blöde muss man sein?

Die Kuh hat’s gut. Sie hat gerde einen Gipfel erstiegen und freut sich. Ihre Artgenossen im Tal werden zur Zeit Opfer einer unglaublichen Challenge nach dem Motto: Je blöder – je mehr Aufmerksamkeit.“
Wenn ich so sehe, was ein Hit im Internet wird, kann ich fast immer nur den Kopf schütteln.
Zur Zeit grassiert im Netz „Kulikitaka-Challenge“, zu deutsch:Kühe erschrecken. Das beweist wieder einmal, dass ich Recht hatte mit der Feststellung, dass der DQ (Dummheits-Quotient)
immer mehr zunimmt.während der völlig andersartige IQ bei der Bevölkerung ständig absinkt:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/10/wichtige-entdeckung-dq/
Wenn ich Kühe sehe, fällt mir ein, dass sie in Indien heilig sind und dass eine Gottheit gesagt hat:
„Lege deine Hand auf den Hals einer Kuh und spüre, wie die göttliche Ruhe auf dich übergeht.“

Wie unsensibel muss man sein, wenn man sogar diese friedlichen Tiere erschreckt und noch andere dazu auffordert, dasselbe zu tun?
Die Folge eines solches Kühe-Erschreckens kann sein, dass die Kühe zum Angriff übergehen, besonders wenn sie Kälber haben. Die Kühe können aber auch in panische Flucht getrieben werden, wie ich selbst einmal gesehen habe. Da versuchten die Kühe vergeblich, über den Stacheldrahtzaun zu springen. Die eine riss sich ihr Euter auf, eine andere schlitzte sich die Haut an einem Bein von oben bis unten auf. – Arme Opfer hirnverbrannter Challenger!

Deutschland entchristianisiert sich

Heute am Buß- und Bettag merkt man es wieder: Deutschland entchristianisiert sich. Wer weiß denn heute noch, dass dieser Tag eine Aufforderung an ihn richten soll? Wer weiß auch noch überhaupt, dass es diesen Tag gibt? Und wer büßt und betet wirklich?
Ähnlich verhält es sich mit dem Allerheiligenfest der Katholiken: Es wird mehr und mehr zum Halloween.
Wie anders war das alles noch in meiner Jugend! Zur Erstkommunion erhielt ich ein Gebetbuch mit einem Bild des Papstes Pius XII. Darauf war er beim Beten abgebildet – mit einem Heiligenschein! Und wenn er im Petersdom eine Messe las, ließ er sich in einer Sänfte hinein tragen. Ja, das waren noch Zeiten! Niemand hätte damals geahnt, was noch alles auf diese Kirche zukommen würde. Erst konnte die Kirche ja noch die Missbrauchsfälle und all die sonstigen Verfehlungen unter der Decke halten. Wer traute sich schon, gegen einen Priester schmutzige Vorwürfe zu erheben? Wenn man so etwas gemacht hätte, hätte man ja befürchten müssen, wegen Verleumdung bestraft zu werden oder schlimmer: von der Gemeinde geächtet zu werden. Aber dann brach der Schmutz überall hervor, denn die Kirche hatte missachtet, was in der Bibel steht:
„Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werde, auch nichts Heimliches, das nicht kund werde und an den Tag komme.“ (Lukas 8,17) Und noch deutlicher konnte die Kirche bei Hiob 12,22 nachlesen: „Er öffnet die finsteren Gründe und bringt heraus das Dunkel an das Licht.“
Dadurch hat die Kirche viel an ihrer Autorität verloren und ihre Mitglieder treten in Massen aus. Das hätte früher kaum einer gewagt aus Angst vor der Hölle, aber an die oder den Teufel glauben nur noch die Erzkonservativen.
Was sich doch alles seit meiner Kindheit geändert hat: Früher gab es eine echte Fastenzeit. Heute hält man höchstens eine Diät ein. Und die Abstinenz am Freitag ist auch sanft entschlafen.
Man musste damals nüchtern zur Kommunion gehen und im Religionsunterricht lernten wir, ob man nach einem versehentlichen Wasserschlucken beim Zähneputzen noch nüchtern war.
Man hatte ein Kreuz im Esszimmer und man betete vor und nach dem Essen.
Und man hatte ein kleines Weihwasserbecken im Haus, mit dem man sich segnete, bevor man es verließ.
Natürlich ging man am Sonntag in die Messe. Sogar in der oben abgebildeten kleinen Kirche von Bernhaupten, einem Ortsteil des Dorfes Bergen, wurden gut besuchte Messen gelesen. Solche Filialkirchen gibt es nicht mehr und immer mehr Kirchengemeinden werden zu einer einzigen zusammengefasst. Oft wird aus vier ehemaligen eine einzige neue Gemeinde – angeblich wegen Priestermangel, aber wirklich wohl eher wegen Mangels an Kirchgängern.
So gibt es vieles, was darauf hin deutet, dass wir im Zeitalter der Entschristianisierung leben. Umso eifriger scheinen uns die Moslems zu sein, bis auch für sie die Einkaufstempel der Stadt zu den neuen Moscheen werden.

Wie einfach Frauen heilig werden


Hier eine Frau, die nach Heiligkeit lechzt

Schon die erste Frau auf der Welt zählt zu den Heiligen der Kirche, obwohl sie ja die Erbsünde in die Welt gebracht hat, indem sie ihren gehorsamen Adam zum Essen des verbotenen Apfels verführte. Adam hätte sich ja sonst mit einem Jonagold oder Boskop begnügt und wäre daher nicht scharf auf den verbotenen Apfel gewesen. Aber Eva – typisch Frau – reizte das Verbotene und das hatte schlimme Folgen: Vertreibung aus dem Paradies, Kreuzigung Christi…
Trotzdem gilt diese Frau als Heilige. Auch heute ist es für Frauen einfach, heilig zu werden:
Der Papst lobte nämlich gerade Frauen, die ihren fremdgehenden Männern vergeben.“Das ist Heiligkeit, die aus Liebe alles vergibt“, sagte er.
Frauen haben es auch fertig gebracht, in den Rang von Engeln erhoben zu werden: Wenn man heute von Engeln spricht, denkt doch jeder gleich an weibliche Wesen, obwohl die Engel der Bibel doch alle Männer waren: die Erzengel Michael und Gabriel, Seraph, Cherub… Und wenn Sie nun in eine Kirche gehen, sehen Sie keinen einzigen männlichen Engel mehr, sondern nur weibliche. Oft sind diese sogar barbusig und man wundert sich, dass die Emanzen noch nicht dagegen eingeschritten sind. Sie protestieren sofort gegen ein tiefes Dekolletee auf einem Werbeplakat, aber gegen ganz nackte Busen als Werbemittel für die Kirche haben sie noch nichts unternommen. Also Emanzen: Es gibt noch viel zu tun für euch.

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