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Börse: Wann kommt der Crash?

Die US-Notenbank warnte vor Aktienkäufen. Aber das nützt nichts. Die Leute kaufen trotzdem wie verrückt. Mir fallen dazu immer zwei Geschichten ein:
Robert Kennedy fuhr in einem Taxi und der Fahrer fragte ihn, welche Aktien er kauft. Kennedy erwiderte, er würde nun sofort verkaufen, wenn sogar Taxifahrer Interesse an Aktien haben.
Man spricht da von einer „Dienstmädchen-Hausse“, die nach dem Grundsatz „Die Hausse nährt die Hausse“ entsteht, auch wenn keine reale Wertsteigerung dahinter steht. Schauen Sie mal den Aktienkurs vor der Coronakrise an. Wieso ist der jetzt um einige Tausend höher, obwohl keine Wertsteigerung dahinter steht?
Und noch eine Geschichte fällt mir ein. Man hat einmal ein Experiment gemacht und die Klofrau vom Bahnhof sowie einen Wirtschaftsexperten Aktien kaufen lassen, um zu sehen, wer besser abschneidet. Es war die Klofrau. Man sieht also: Die Börse ist unberechenbar.
Das hat man auch bei der Finanzkrise gesehen. Die Bayerische Landesbank hat beim Kauf von Lehman-Papieren einen Verlust von 10 Milliarden eingefahren, obwohl sie über 60 Börsenkursanalysten verfügte.
Auf jeden Fall gilt aber für Aktienbesitzer der Satz von Siemens: „Bei der Börse wird zum Aussteigen nicht geklingelt.“
Einer der schlimmsten Fehler der Politik ist, dass man nun die Menschen zur Absicherung ihres  Alters auf die Unsicherheiten des Aktienmarkts verweist.

Aktienkurse: Verstehen Sie das?

 

Das verstehe ich nicht:
Wir hatten im letzten Jahr einen Abschwung von 5 %. Dennoch stiegen die Aktien um 4 %, obwohl die Aussichten für die nähere Zukunft schlecht sind. Können Sie mir das erklären? Ist das eine „Dienstmädchenhausse“? Darunter versteht man eine Hausse nach dem Grundsatz: Die Hausse nährt die Hausse. Und wenn dann sogar die „Dienstmädchen“ Aktien kaufen, gibt es einen Rückschlag, weil man sich auf die hinter den Aktien stehenden Werte besinnt.
Eine Anekdote dazu: Einer der Kennedys fuhr in einem Taxi und der Fahrer fragte ihn, ob er Aktien kaufen sollte. Daraufhin sagte Kennedy, er würde seine Aktien nun sofort verkaufen, denn wenn der Boom schon im ganzen Volk angekommen sei, gebe es eine Überhitzung des Kursanstiegs.
Wie schnell es dann abwärts gehen kann, haben wir im letzten Jahr gesehen: Da haben wir bedingt durch die Corona-Krise einen zeitweiligen Verfall der Kurse um 30-40 % gesehen.
Vielleicht denken aber die Aktienkäufer, dass die Währung infolge der enormen Verschuldung stärker verfällt als die Aktienkurse.
Wie sagt der Bayer in einem solchen Fall?
Nix G’wisses woaß ma net. Schau mir mal, dann seh’n mir’s scho.

Na, Aktien schon verkauft?

Die Menschen misstrauen dem Euro, der immer mehr an Wert verliert,  und sie fliehen in Geldanlagen, von denen sie sich mehr Sicherheit versprechen: Immobilien oder Aktien. Nur hat die Sache einen Haken. Wenn alle das machen, steigen die Preise unverhältnismäßig. Dem Preisanstieg steht also kein entsprechender Wertzuwachs zur Seite. Ein Experte schrieb kürzlich, dass eine Immobilienblase entstanden sei, die irgendwann einmal zum Platzen kommen würde. Wir haben das bei der Lehman-Pleite vor 10 Jahren erlebt, die zur Finanzkrise führte.
Aber wie steht es mit den Aktien? Da fällt mir eine Geschichte von Robert Kennedy ein. Der fuhr mit einem Taxi. Der Taxifahrer erkannte ihn und fragte ihn, ob er ihm nicht einen Tipp für den Aktienkauf geben könne. Kennedy sagte: „Wenn Sie welche haben: sofort verkaufen!“
Grund für diesen Tipp war eine „Dienstmädchenhausse“. So nennt man es, wenn die Aktien so sehr steigen, dass Taxifahrer und auch das letzte „Dienstmädchen“ welche besitzen wollen. Dann gilt der Grundsatz: „Die Hausse nährt die Hausse“ – bis dann eines Tages das Spiel umgekehrt läuft.
Und das erleben wir nun bei den Aktien. Man kann sagen: Die Börse übertreibt immer, sowohl nach oben wie nach unten. Wir werden also einen gewaltigen Absturz bei den Aktienkursen erleben, von dem wir gerade den Anfang sehen.
Aber schauen Sie sich mal die Welt an: Das Corona-Virus breitet sich immer weiter aus. Aus Bayern hört man arrogante Kritik an Italien und verweist stolz auf die Beherrschung dieser Krankheit im Webasto-Werk.  Ja, da war es einfach, weil man die Quelle der Ansteckung ermitteln konnte. Aber nun stellen Sie sich vor, was demnächst auch passieren wird: Ein infizierter Chinese, der ja ohne weiteres einreisen konnte, fährt in München mit der U-Bahn und steckt x-beliebige Leute an. Dann ist einer ungehinderten Ausbreitung der Krankheit Tür  und Tor geöffnet. Verschiedene Experten halten ja eine Pandemie (Ausbreitung über die ganze Welt) sowieso für unvermeidbar. Was dann? Städte werden abgeriegelt und Werke stehen still. Was meinen Sie wohl, wie dann die Aktien stehen werden?