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Die fortschreitende Entmannung und die Intoleranz der Feministinnen


Tja, liebe Männer: Das kriegt ihr einfach nicht hin: mit solcher Dramatik lamentieren.

Im Focus lesen wir, dass sich die Stadt Hannover als Vorreiterin der gendergerechten Sprache betätigt. Die Stadt ist hier allerdings nicht auf der Höhe der Zeit, denn sie hinkt hinterher: Die StVO wurde schon lange vorher im Zuge des Gender Mainstreamings „entrümpelt“: Aus dem Fußgänger wurde „Wer zu Fuß geht“. Nur das nichtamtliche Inhaltsverzeichnis kennt noch den „Fußgänger“. Ebenso wurde aus dem Fahrer ein „Fahrzeugführender“ (scheußliches Wort!). Im Fernsehen beanspruchte nun auch der Rektor einer Uni, an der Spitze des Fortschritts zu stehen, denn aus den Studenten von früher seien schon lange „Studierende“ geworden. Dies hat allerdings einen anderen Grund als das Gender Mainstreaming: Der Studierende ist nämlich etwas völlig anderes als der Student: https://autorenseite.wordpress.com/2016/07/09/fragen-an-die-studenten/
Das ist bei den Studenten nämlich so ähnlich, wie der Backfisch von einst heute ein Teenager ist. (Problem: Wie heißt das denn nun korrekt: das Teenager, die Teenagerin oder „der/die Teenager/in“?)
Ja, wir haben schon „Probleme“, die uns von den echten ablenken sollen.
Was mich an dem ganzen wundert, ist die Intoleranz der Frauen oder besser gesagt der Emanzen, die die Führerschaft beim weiblichen Geschlecht übernommen haben. Warum konnten
eigentlich gewisse Damen nicht akzeptieren, dass die männliche Form eines Substantivs zwei Seiten hat, nämlich einerseits eine männliche und zweitens eine allgemeine, so dass mit „der Mensch“ auch „die Menschin“ gemeint sein kann? Hätten sich – so gesehen – nicht auch die Männer beklagen können, dass sie im Gegensatz zu den Frauen kein eigenes grammatikalisches Geschlecht haben?
Wie verbissen die intoleranten Frauen um ihre Art von
Gendergerechtigkeit kämpfen, sieht man beim Streit um die Fußgängerampeln: Obwohl ich schon lange keine Frau mehr mit Rock gesehen habe, haben die Frauen in verschiedenen Städten durchgesetzt, dass die Fußgängerampeln nicht nur Figuren mit Hosen, sondern auch solche mit Rock zeigen.
Was mich wundert ist, dass die entmannten Männer
sich auch hier wieder als Gutmenschen zeigen und jeden Blödsinn mitmachen wie schon bei der Ausmerzung des harmlosen Negers.
Bezeichnend ist, dass nun bei den Männern die Bartträger auf dem Vormarsch sind. Ist das ein letztes Aufbäumen des letzten Rests an Männlichkeit oder doch ein Zeichen dafür, dass die Männerwelt damit beginnt, sich auf ihre früheren Stärken zu besinnen?