Schlagwort-Archive: Hamburg

Sind Bayern beim Sex besser?

„Nix G’wiss’s woaß ma net!“ würde man in Bayern sagen. Aber die Wissenschaft, die sich sogar um das Sexualleben sämtlicher Viecher kümmert, kann natürlich das bayerische Sexualleben nicht übergehen. Und da können wir nun lesen, dass die Bayern ihr Sexualleben als besser beurteilen, als die Hamburger das Ihrige:
https://web.de/magazine/regio/bayern/umfrage-bayern-sex-hamburger-34222094
Das hilft uns eigentlich nicht weiter, weil wir nicht erfahren, wie es wirklich ist. Vielleicht neigt ja der Hamburger eher zum nordisch-kühlen Understatement und die Bayern könnten ja womöglich protzen, obwohl ihnen das nach dem folgenden Witz eigentlich dem Wesen nach  fremd sein soll:

Ein bayerischer Mann beichtet, dass er mit einer Frau geschlafen hat, obwohl er nicht mit ihr verheiratet ist. Der Beichtvater fragt:
„Wie oft, mein Sohn?“
Darauf der junge Mann:
„Bin ich jetzt zum Beichten hier oder zum Protzen?“

Lassen wir also die heikle Frage, wessen Sex tatsächlich besser ist, lieber auf sich beruhen, um nicht eine weitere Spaltung in unser Volk zu bringen, denn die Umfrage hat ja auch andere merkwürdige Fakten ans Licht gebracht, nämlich dass unsere Kanzlerin zu dem Volksstamm gehört, der am zufriedensten mit seinem Sex ist.
Was mich aber an der zitierten Umfrage am meisten überrascht hat, sind die Antworten der Frauen: Sie beurteilen ihr Sexualleben seltener als mangelhaft als die Männer. Dabei lesen wir doch in Frauenzeitschriften dauernd die Klagen der Frauen: „zu kurz“, „zu schnell“,  „zu wenig Vorspiel“…

 

 

 

 

Chaos von Hamburg: Hilflosigkeit!

stop

    • Ach, das waren noch Zeiten, als die Polizei gewalttätige Demonstrationen ganz einfach beenden durfte mit der Folge, dass jeder, der sich dann nicht entfernte, wegen Landfriedensbruchs bestraft werden konnte. Und heute haben wir das Demonstrationsrecht zu einem so hohen Gut empor stilisiert, dass viele Bürger in Angst und Schrecken in ihren Häusern sitzen, wenn ihnen die Scheiben eingeschlagen werden und sie ausgeplündert werden.
      Da fragt man sich doch, ob nicht die Sicherheit Vorrang vor der Demonstrationsfreiheit haben müsste.
      Ein Kompromiss zwischen Demonstrationsrecht und den Erfordernissen der Sicherheit könnte so aussehen: Bei großen Demonstrationen, die voraussichtlich ausarten können, ist der Bereitschaftsrichter anwesend und entscheidet auf Antrag der Polizei, wann eine Demonstration beendet werden muss. Hätte die Demokratie wirklich Schaden genommen, wenn die Hamburger Demonstration frühzeitig gestoppt worden wäre?
    • Wie sind wir zimperlich beim Veröffentlichen von Bildern! Da kann man nur sagen: Bravo Bildzeitung! Die hat ohne Rücksicht auf die zweifelhafte Rechtslage auf ihrer Titelseite Bilder von gewalttätigen Demonstranten veröffentlicht. Die Polizei aber stößt an Grenzen: Sie erhält zwar Bilder von Bürgern zugespielt, kann aber nicht viel damit anfangen, da sie die nicht ohne weiteres ins Netz stellen kann. Wäre da nicht eine Einschränkung des Rechts am eigenen Bild gerechtfertigt? Muss man Straftäter wirklich so schützen?
    • Der Brutalität der Täter müsste die Härte des Rechts entgegen treten: Wie wäre es denn, wenn man die Täter farblich dauerhaft so markieren würde wie Geldscheine beim Automatenaufbruch? Und wie wäre es auch, wenn ein Hubschrauber ein Stahlnetz über die Plünderer werfen würde, sobald sie einen Laden verlassen, und die Polizei dann gleich zugreifen würde? Und wie wäre es, wenn die Demonstranten fürchten müssten, dass sich ein Ladenbesitzer mit der Schusswaffe gegen die Ausplünderung wehrt? Aber bei unserem wachsweichen Recht fürchtet sich der Überfallene mehr vor dem Schusswaffengebrauch als der Verbrecher. Immerhin würde es doch vielleicht abschreckend wirken, wenn sich vor solchen Ereignissen ein paar mutige Geschäftsleute auf einem Plakat ablichten lassen würden mit der Botschaft: „Wir schießen auf jeden Einbrecher!“
    • Wenn die gesamte Polizei, die wir aufbieten können, nämlich 20.000 Mann, den Mob nicht in Schranken halten können: Warum holt man nicht die Bundeswehr zu Hilfe? Wenn eine martialisch ausgerüstete Division am Straßenrand steht und sich der Mob keine Chancen auf Randale ausrechnen kann, wird diesen Chaoten bald die Lust auf Gewalt vergehen. Aber leider sind alle unsere Politiker zu zimperlich, um auch nur eine dieser Ideen aufzugreifen!

Kein Aufschrei in Deutschland!

IMG_3143~1

Die Hans-Böckler-Stiftung hat eine lesenswerte, brisante Statistik vröffentlicht. Demnach hat sich die Erwerbsarmut in den letzten 10 Jahren in Deutschland verdoppelt:
https://www.boeckler.de/109849_109869.htm
Heute sind also doppelt so viele Arbeitnehmer trotz Arbeit arm wie vor 10 Jahren. Sollte da nicht ein Aufschrei durch Deutschland bzw. durch die Medien gehen? Warum sind wir nicht wie andere Länder (Niederlande, Polen…) in der Lage, die Verarmung der Arbeitnehmer zu bremsen?
Wenn Sie es noch nicht gemerkt haben:
Es geht überhaupt ständig bergab mit uns:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/07/03/es-geht-rapide-bergab-mit-uns/
Es kann ja nicht bergauf gehen, weil wir wissenschaftlich hinterher hinken:
https://autorenseite.wordpress.com/?s=universit%C3%A4t
Und den Bergab-Trend bekommen natürlich diejenigen zuerst zu spüren, die die schwächsten sind: die Arbeitnehmer. Aber die sind brav und wählen trotzdem mehrheitlich CDU/CSU. Nur ein paar werden böse, wie sich beim G20-Gipfel zeigte: Sie demonstrierten in Hamburg und bei nicht wenigen steigerte sich der Zorn in blindwütige Raserei.