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Baerbock – der Bremsklotz der Grünen

Was hatten die Grünen doch für einen Lauf: Sie hatten in der Wählergunst sogar die Union überholt. Aber mit der Wahl von Frau Baerbock als Kanzlerkandidatin ging es vehement bergab. Das liegt nicht nur an ihren Fehlern (unterlassene Angabe einer Bonuszahlung oder geschönter Lebenslauf). Es liegt auch weniger an ihrer mangelnden politischen Erfahrung. Die eigentliche Ursache ist, dass die Frau unsympathisch ist. Man fragt sich immer: Wer ist der Mensch hinter ihrem Auftritt. Dadurch unterscheidet sie sich wesentlich von der Kanzlerin, in deren Fußstapfen sie ja treten will.
So ist ihr Gegner Laschet wesentlich im Vorteil: Er hat Fortune. Nachdem die Wähler eher nach Persönlichkeiten als nach Parteiprogrammen wählen, wird er das Rennen machen:
Er präsentiert sich als freundlicher älterer Herr mit Erfahrung und weißer Weste – ein Mann, bei dem man weiß, woran man ist und dem man vertraut.

Frau Baerbock könnte ihrer Partei einen Dienst erweisen und wegen des Absturzes ihrer Partei in der Wählergunst zugunsten des beliebteren Kollegen Habeck zurück treten. Aber zu solchen Einsichten sind Ehrgeizlinge wie sie wohl nicht fähig.

Programm der Grünen gegen den IS: Da fehlt doch noch etwas

Die Grünen haben einen Elf-Punkte-Plan vorgestellt, wie man gegen den IS vorgehen soll. Er enthält viele Selbstverständlichkeiten, aber etwas ganz Wichtiges fehlt. Mann sollte mit dem IS und den Islamisten reden. Viele werden das sinnlos finden, weil diese Leute so verbohrt sind, dass sie sachlichen Argumenten unzugänglich sind. Aber ein Versuch lohnt sich doch, denn wenn so auch nur ein einziger potenzieller Täter von einem Massaker abgehalten wird, hat sich der Versuch gelohnt.
Was man also sagen sollte, wäre dies: Ich vermisse bei den üblichen Bekenntnissen zur Liberalität einen leisen Hinweis auf die Achtung der religiösen Gefühle anderer. Nicht umsonst haben im Nahen Osten nicht nur Muslime, sondern auch Christen gegen die Mohammed-Karrikaturen protestiert.  In übrigen ist der Frieden wichtiger als das Witze-Machen. So viel zur Meinungsfreiheit.
Genau so wichtig wäre es, wenn man den potenziellen Terroristen die Frage nach dem Sinn ihres Handelns fragt: Glauben sie wirklich, dass sie Allah eine Freude machen, wenn sie mit einem Terroranschlag Unbeteiligte – u.U. auch Frauen und Kinder – umbringen? Und was bringen solche Taten? Unermessliches Leid für die Betroffenen und ihre Familien und für den Täter den Tod oder eine lebenslängliche Freiheitsstrafe. Aber der Staat wird dadurch nicht erschüttert. Es wird höchstens eine feindliche Gesinnung gegen die Moslems erzeugt, die solche Täter sicherlich nicht wollen.
Und man sollte die Täter auch fragen, ob sie sich wirklich anmaßen sollten, sich mit solchen Taten als Richter aufzuspielen, anstatt es Allah zu überlassen, was er bestrafen will oder nicht.
Schließlich sollte man fragen, wo denn die wirklich nachhaltig wahrnehmbaren Zeichen der Verdammung solcher Taten durch die Moslems bleiben: starke Worte von allen Imamen und Demonstrationen der Moslems für ein Ende solcher Gewalttaten – vielleicht verbunden mit einem Signal der Dankbarkeit der vielen Flüchtlinge unter den Moslems dafür, dass sie hier ein nobles Asyl gefunden haben.
Überlegen Sie mal, Herr Habeck: Das wären doch mal neue Töne, die notwendig sind und Ihnen gut anstehen würden. zumal nicht ausgeschlossen ist, dass Sie einmal Kanzler werden könnten.
Wenn es so weiter geht wie bisher, könnte sich irgendwann einmal die Lage so zuspitzen, wie ich es in der Geschichte „Bartholomäusnacht in Berlin“ in der Leseecke geschildert habe, Wie leicht sich das Volk aufhetzen lässt, haben wir in der Reichskristallnacht gesehen.

Was stimmt denn nicht an unserem Wirtschaftssystem?

Bei den Fleischfabriken ist zu Tage getreten, dass unser Wirtschaftssystem nicht richtig funktioniert. Wir sehen unhaltbare Zustände bei der Unterbringung der Arbeitskräfte. Dort sind Hotspots der Corona-Pandemie entstanden:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/14/fleischindustrie-ich-bin-entsetzt/
Ebenso unhaltbar ist die Preispolitik der Fleischfabriken, die den Bauern oft  Preise unter den Herstellungskosten diktiert. Deshalb wollen die Grünen anscheinend eine Art Planwirtschaft einführen und den Fleischpreis erhöhen.
Zunächst einmal müsste man natürlich die Unterbringung der Arbeitskräfte strenger kontrollieren und gegebenenfalls anders regeln.
Aber niemand fragt, wie es sein kann, dass die Fleischfabriken wie auch die Molkereien so niedrige Preise durchsetzen können. Man stelle sich vor, die Autofabriken bekämen für ihre Fahrzeuge auch nur den Herstellungspreis oder sogar weniger. Das würde niemals passieren. Warum ist es bei den landwirtschaftlichen Erzeugnissen anders? Müsste die Politik nicht da ansetzen?
Ist die Fleischindustrie vielleicht eine kartellartige Marktmacht, denen die Bauern nichts Vergleichbares entgegen setzen können?
Der Mensch braucht etwas zu essen und ist bereit, dafür einen angemessenen Preis zu zahlen. Bei allem, was er sonst kauft, zahlt er normalerweise Preise, die über den Herstellungskosten liegen. Warum funktioniert dieses System der sozialen Marktwirtschaft bei Fleisch und Milch nicht? Darauf müsste die Politik eine Antwort haben, die zur Lösung des Problems führen muss.

„Frauen sind schlauer als wir!“

Frauen sind schlauer als wir!“ Dies sagte der Bundesvorsitzende der Grünen, als er forderte, dass mehr Frauen im Parlament sitzen müssten.
Nun bedeutet allerdings das Wort „schlau“ nach Duden; „die Fähigkeit besitzend, seine Absichten mit geeigneten Mitteln, die anderen verborgen sind oder auf die sie nicht kommen, zu erreichen; klug und durchtrieben.“ Ich glaube nicht, dass Habeck solche Frauen im Bundestag haben will.
Er wollte wohl sagen, dass Frauen intelligenter bzw. klüger sind als Männer.
Dagegen muss ich nun allerdings (vorsichtig!) protestieren. Es wird zwar ständig an der Entmannung des Mannes gearbeitet, aber beim Googeln habe ich nicht heraus finden können, dass Frauen wirklich intelligenter sind. Sie haben zwar bessere Noten, was an einem Handicap der Männer liegt. Bei ihnen ist nämlich in jungen Jahren ein wesentlich größerer Teil des Gehirns
mit Sex belastet als bei Frauen, wie das obige Schaubild zeigt. Aber später gleicht sich das aus.
Also halten wir fest: Habecks Äußerung ist nichts anderes als ein Produkt seiner Schlauheit. Er will die Frauen umschleimen, um Stimmen zu gewinnen. Und der Erfolg gibt ihm recht: Die Grünen sind dabei, die SPD zu überholen. Das verdanken sie nicht zuletzt auch ihrem Bundesvorsitzenden, der sein Image als Frauenliebling pflegt.
Damit nicht Ihre Partnerin auch dem Charme Habecks verfällt: Lassen Sie sich doch auch mal so einen Satz (sprich: Kompliment) einfallen!