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Kontrastwetter: Hier ist es zu trocken

Man könnte es bei der Hochwasserkatastrophe kaum glauben: In Österreich war es im letzten Halbjahr zu trocken. Es gab ein Viertel weniger Niederschläge im Vergleich zu den Vorjahren. Bei uns im südöstlichen Zipfel Deutschlands dürfte es ähnlich aussehen.
Die Folge des Regenmangels ist, dass in der Hälfte der Messstellen der Grundwasserspiegel niedrig oder sehr niedrig ist.
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/rund-ein-viertel-weniger-niederschlaege-im-ersten-halbjahr-106659151
Keine guten Aussichten!

Klimawandel: Drohende Dürre und virtuelles Wasser

In diesem Frühjahr, das ziemlich feucht ausfällt, denkt man nicht daran, dass der Regen nicht ausreicht, um die gesunkenen Grundwasserspiegel aufzufüllen. Die ersten Gemeinden in Deutschland sind schon ohne Wasser. Da sollte man sich einmal bewusst machen, wie nachlässig – oder besser gesagt: dumm – wir mit dieser wertvollen Ressource Wasser umgehen. Schauen Sie sich mal unbedingt dieses sehr interessante Bild an. da werden Ihnen die Augen aufgehen:
https://web.de/magazine/wissen/natur-umwelt/bundesamt-bevoelkerungsschutz-warnt-trinkwasserknappheit-35822884
Als ich jung war, war die Welt noch in Ordnung. Da kannte man weder Klimawandel noch Artensterben. Fleisch war damals teuer und so konnte man sich nur Sonntags einen Braten leisten, auf den man sich freute. Und unsere Umweltbilanz war ausgeglichen. Heute bräuchten wir 1 1/2 Erden, um so weiter leben zu können wie bisher.

Wie ich mir die Politik vorstelle


Ich bin – wie meine Leser schon bemerkt haben – ein ganz naiver Denker, was den Vorteil hat, dass man die Dinge ganz schlicht vom Anfang her denkt.
Also ich stelle mir vor, ich wäre ein Minister. Da würde ich einen Beamten beauftragen, im Internet zu verfolgen, was über mich geschrieben wird. Und dann überlege ich: Wo muss ich erwidern? Welche Kritik ist berechtigt und was ist da zu tun? Und welche Vorschläge sollte ich aufgreifen?
Nehmen wir ein schlichtes Beispiel: Wenn ich die Ministerin Schulze wäre und mein Name in die Suchmaschine eingegeben würde oder das Stichwort „Umwelt“, dann würde
ich auf diesen Beitrag stoßen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/12/der-mensch-is-a-sau-aufkleber-ueberall/
Ja, und dann würde ich natürlich den Vorschlag aufgreifen.
Aber leider ist man im Kabinett zu abgehoben, um sich von schlichten Bürgern drein reden zu lassen. Da muss erst ein Volksbegehren her, um so etwas Vernünftiges durchzusetzen, wie die Bekämpfung des Bienensterbens und die Verseuchung des Grundwassers. Erst dann wachen „die da oben“ auf. Da kann man nur immer wieder ausrufen: „Deutschland erwache!“.

 

Das große Bauernopfern


Oben: Lauter Wiesen und keine Kühe! So etwas wie auf dem Bild unten ist ganz selten geworden:

Es ist ja interessant zu erleben, wie verschiedene Berufsstände sich in ihrem Ansehen und ihren Einkommensverhältnissen verändern: Es gab eine Zeit, in der die Schauspieler ein so schlechtes Image hatten, dass es sich für einen Offizier verbot, eine Frau aus diesen Kreisen zu heiraten. Heute sind
viele Schauspieler Spitzenverdiener und weltbekannte Promis.
Umgekehrt ist es den Bauern ergangen: Im Krieg und in der Nachkriegszeit hungerten die Menschen und da gab manche Frau den gesamten Schmuck der Familie dafür her, um
bei einem Bauern auf dem schwarzen Markt eine Weihnachtsgans zu erstehen und um sich jedenfalls bei diesem Fest einmal richtig satt essen zu können.
Inzwischen sind die Preise für Nahrungsmittel immer weiter gesunken. Nie haben die Menschen so wenig ihre Nahrung ausgeben müssen wie jetzt.
Man hat versucht gegen zu steuern, indem man bessere Nahrungsmittel teurer machte. Aber besonders geklappt hat das nicht. Zum einen wird da häufig betrogen, zum anderen gibt es so viele Labels, dass der Verbraucher kaum noch durch blickt:
Wer kennt schon den Unterschied zwischen Freilandhaltung von Hühnern und Bodenhaltung? Und wenn er dann feststellt, dass die Bodenhaltung anders ist, als ihm suggeriert wird, nämlich dass 9 Hennen pro qm gehalten werden dürfen, dann pfeift er auf solche Angaben und kauft immer das Billigste.
Warum ist die Situation der Bauern so schwierig
geworden?
Die Bauern sind ein Opfer der Autoindustrie. Klingt paradox, ist aber so: Wir wollen unsere Autos exportieren können und setzen deshalb freie Märkte ohne Zölle durch. Das geht freilich nur, wenn auch wir unsere Märkte öffnen, und darunter leiden unsere Bauern. In anderen Ländern können Nahrungsmittel unter ganz anderen Bedingungen viel billiger hergestellt werden: die klimatischen Bedingungen sind im Ausland oft günstiger, die Arbeitskräfte billiger und die Gesetze lockerer. Deshalb sind bei unseren Bauern enorme Anstrengungen und große Investitionen erforderlich, um da mithalten zu können..
Und nun stößt die Art und Weise, wie unsere Lebensmittel produziert werden, an ihre Grenzen:
> Die Insekten sterben, weil es keine blumigen Wiesen mehr gibt, sondern überdüngtes Gras, das etliche Male gemäht wird und den armen Kühen im Stall vorgeworfen wird.
> Die althergebrachte Form der Bewirtschaftung des Bodens bringt zu wenig und so setzt man Glyphosat zur Unkrautbekämpfung ein, was jedoch den Nachteil hat, dass es das Grundwasser belastet.
> Auch die Nitratbelastung des Grundwassers und der Flüsse und Seen hat so zugenommen, dass die Seen wegen des Pflanzenbewuchses gemäht werden müssen. Am Chiemsee sind zwei Seekühe (Mähmaschinen) im Einsatz. Unserem Land drohen wegen der Nitratbelastung Milliardenstrafen von der EU.
Wenn die Bauern nun protestieren, so ist das verständlich, aber deswegen kann man ihnen nicht gestatten, so weiter zu machen wie bisher. Man könnte sie unterstützen, damit sie biologischer arbeiten, aber das kostet wohl zu viel, denn die Autoindustrie schwächelt und setzt mit ihrer starken Lobby Milliarden-Subventionen durch und das Ende des Kohleabbaus kostet auch viele Arbeitsplätze und also viel Geld. Wir stoßen also an unsere Grenzen und da denke ich an die Zeit zurück, als ich jung war: Damals war alles besser.
Bei der Art, wie wir leben, muss ich immer an das Märchen vom Fischer und seiner Frau denken, die immer mehr und mehr wollten und am Ende wieder in ihrem „Pisspott“ landeten.
Lesen Sie bitte auch: https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/

Die Kuh

Ich stehe gern am Weidezaun,
Um dort den Kühen zuzuschauen,
Wie sie sich anscheinend freuen,
Wenn sie ihr Fressen wiederkäuen.
Doch tun mir in der letzten Zeit
Die armen Tiere wirklich leid:
Es fehlt ihnen der Kopfschmuck vorn,
Die Kuh von heute hat kein Horn.
Und ganz scheußlich kommt mir vor:
Die gelbe Marke je am Ohr.
Das Bild von diesen armen Tieren
Kann einen nicht mehr amüsieren.
Zu traurig schauen die Viecher aus:
Für jeden Tierfreund ist’s ein Graus.
Heut’ ist die Kuh, so könnt’ man meinen,
Nichts als ein Euter auf vier Beinen.

 

Die Globalisierungslüge

Globalisierung: Denken wir mal ganz schlicht, wie es meine Art ist. Wenn wir wissen wollen, wo wir stehen, sollten wir mal einen Blick zurück werfen, um zu sehen, wie sich alles entwickelt hat.
In alten Zeiten blieb man in den meisten Ländern für sich. Dann begann man, Handel zu treiben: Die einen hatten etwas, was die anderen brauchten: Salz, Gewürze, Seide… Und so bildeten sich entsprechende Handelsstraßen.
Später kam es zu einem größeren Warenaustausch: Die einen stellten technisch hochwertige Produkte her und die anderen lieferten Rohstoffe. Insoweit ist gegen eine Globalisierung des Handels nichts einzuwenden.
Aber nun haben wir eine Entwicklung des freien Handels, die zu einer Entartung führt und die zu Recht immer wieder zu Protesten gegen die G-20-Gipfel führt:
Weil inzwischen fast jedes Land Autos herstellen kann, bräuchte eigentlich insoweit eigentlich kein Warenaustausch stattfinden. Jedes Land könnte sich insoweit durch Zölle abschotten, was zwei Vorteile hätte: Autos würden nicht um die halbe Welt transportiert, bevor sie verkauft werden, und die entsprechende Umweltbelastungen könnte man so vermeiden. Außerdem würde ein Preiskampf, der zu immer mehr prekären Arbeitsverhältnissen führt, auf diese Weise vermieden. Wer also wirklich unbedingt ein ausländisches Auto fahren will, soll halt auch dementsprechend Zoll bezahlen. Freilich würden die Autos bei einer Abschottung teurer, aber die Menschen hätten entsprechend mehr Lohn, weil kein Lohndumping stattfände.
Am schlimmsten sieht die Globalisierung bei der Landwirtschaft aus: In meiner Jugend ernährte man sich in Deutschland im wesentlichen aus dem eigenen Land. An einen Import und Export von Nahrungsmitteln kann ich mich aus meiner frühen Jugend nicht erinnern außer an eingeführte Südfrüchte. Auch Subventionen dürfte es kaum gegeben haben. Weil die Menschen sich ernähren mussten, mussten sie halt dafür die verlangten Preise zahlen. Alles war im Lot. Aber seit der Globalisierung kommen Billigprodukte ins Land und unsere Bauern müssen nun subventioniert werden. Sie sind schon fast zu Angestellten des Staates geworden, weil sie 42 % ihres Einkommens aus Subventionen beziehen, Man könnte sich ja durch höhere Zölle abschotten, aber die Landwirtschaft hat sich immer mehr industrialisiert und kann immer billiger produzieren; sie will daher auch exportieren – bis nach China (Was für ein Unsinn, weil die Chinesen ja selbst Landwirtschaft betreiben!). Die Bauern haben aber eine mächtige Lobby – Abschottung geht daher nicht mehr.
So produzieren die Bauern auf Teufel komm raus, sprich: auf Kosten von Böden, die immer mehr ausgelaugt werden, und auf Kosten des Grundwassers, das mit Nitrat und Glyphosat belastet wird. Wir zahlen dafür also nicht nur die Subventionen, sondern die immer mehr steigenden Kosten für die Reinigung des Grundwassers. Das alles kann nicht so weiter gehen. Früher war es einfach: Da wurde die Brunnenvergiftung mit dem Tode bestraft. Heute bekommen die Bauern Geld dafür, dass sie im Einzugsbereich von Gewässern nicht oder wenig düngen.
Eigentlich sind ja die Subventionen an die Landwirtschaft im Grunde genommen eine Unterstützung der Autoindustrie: Weil VW & Co. exportieren wollen, brauchen sie offene Märkte, was bedeutet, dass wir als Ausgleich für den Export der Autos billige Lebensmittel ins Land lassen müssen.
Unsere Politik ist zwar begeistert von der Globalisierung, weil wir noch davon profitieren: Wir erzielen allerdings unsere Profite auf Kosten der Entwicklungsländer. Wir machen nämlich dort mit unseren Billigprodukten die Landwirtschaft kaputt und setzen damit eine der Ursachen für die Flüchtlingswelle, die uns auch wieder viel Geld kostet.
Unsere derzeit noch blühende Autoindustrie wird mit Sicherheit einmal von den billigeren Chinesen überholt werden oder von autonomen Elektroautos aus den USA. Eines Tages wird uns jedenfalls auch dämmern, dass die Globalisierung immer mehr Macht bei den großen Unternehmen konzentriert und die Arbeiter immer weniger Lohn bekommen. Einst gab es die Gewerkschaften als Gegengewicht: „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will.“ Aber nun ist dieser einst so starke Arm verkümmert. Wenn die Gewerkschaften bei uns schon quasi abgemeldet sind, kann kaum das kommen, was notwendig wäre: eine mächtige internationale Arbeiterbewegung.
Jedenfalls dauert es nicht mehr lange, dann merken wir, wie sich die Globalisierung anfühlt, wenn man auf der Verliererstraße ist.

Schlimme Nachrichten

  • Unglaublich, aber wahr: In den reichen USA haben 36% der Studenten nicht genug zum Essen. Depressionen und Versagen sind die Folgen.

  • Bei uns sind 28 % des Grundwassers über den Grenzwert hinaus mit Nitrat belastet. Das kommt vom übermäßigen Düngen. Damit sind wir Spitze in Europa. Nur in Malta ist es noch schlimmer. Früher war Brunnenvergiften ein todeswürdiges Verbrechen. Heute erhalten die Bauern Ausgleichszahlungen, wenn sie im Einzugsbereich von Flüssen und Seen weniger düngen, doch ist es dann immer noch zu viel. Am Chiemsee hat man mit Millionenaufwand eine Ringkanalisation gebaut, doch was nützt die, wenn die moderne Landwirtschaft immer mehr Jauche produziert? Schauen Sie mal hier:
    https://autorenseite.wordpress.com/2017/06/30/seekuehe-im-chiemsee/

  • Die Gewalt breitet sich aus: Im vergangenen Jahr wurden im Mittel 288 Mal täglich Ärzte körperlich attackiert und 2600 Mal beleidigt. Jeder vierte Mediziner ist schon einmal von einem Patienten geschlagen worden. Viele Krankenhäuser haben eigenes Sicherungspersonal angestellt, weil Patienten vor allem in den Notaufnahmen ausrasten, wenn sie warten müssen.
    Auch an den Schulen sieht es schlimm aus: An etwa jeder dritten Grundschule in Deutschland sind laut Verband Bildung und Erziehung (VBE) Lehrkräfte in den vergangenen fünf Jahren körperlich angegriffen worden.
    Dies alles gipfelte in einem Notruf eines Schulrektors: Der verlangte Polizeischutz für die Lehrkräfte. Ursache der Gewalt von Kindern ist die Zerstörung der Familie.

Sauerei

 


Ein Drittel des deutschen Trinkwassers ist inzwischen mit Nitrat belastet. Die Regierung hat zunächst nichts getan, obwohl die EU deswegen ein Verfahren gegen Deutschland eingeleitet hatte. Die Bauern gehören eben neben der Autoindustrie zu jenen, denen die Regierung hörig ist. Immerhin hat sich die Regierung endlich zu einer neuen Regelung der Düngung aufgerafft. Aber wie beim Abgasskandal ist auch hierbei wieder eine Minimallösung heraus gekommen, die kaum etwas bringen wird. 10 Jahre dauert es, bis die widerlichen Tierausscheidungen im Grundwasser angekommen sind. Und das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ist auch dabei. Da können wir noch allerhand erwarten. Nun müssen die Wasserwerke das Nitrat beseitigen und das ist teuer. Wir müssen uns daher auf Wasserpreise einstellen, die um 50% steigen. Und das alles wegen der Bauern (sprich: Brunnenvergifter).

https://autorenseite.wordpress.com/2017/06/13/werden-wir-vergiftet-fortsetzung/

 

Werden wir vergiftet (Fortsetzung)?

Gift

Diesem Thema habe ich mich hier schon öfter gewidmet:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/05/22/werden-wir-deutschen-vergiftet/

Heute lesen Sie, wie die Bauern unser Grundwasser und uns vergiften:
Die Brunnenvergiftung wurde im Mittelalter mit strengsten Strafen geahndet: Verbrennen, Rädern, Ertränken, Abhäuten bei lebendigem Leib.
Aber wenn die Bauern heute unser Grundwasser vergiften, geschieht ihnen nichts, denn sie sind die Hätschelkinder der Politik. Da nützt es auch nichts, dass auch heute die Verunreinigung des Grundwassers verboten ist:
§ 324 StGB lautet:
Wer unbefugt ein Gewässer verunreinigt oder sonst dessen Eigenschaft nachteilig verändert, wird mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren Haft oder mit Geldstrafen bestraft. Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsentzug bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.

Das Typische an unserem verlotterten Staat ist ja, dass man sich an diese“Hätschelkinder“ nicht heran traut. Die Bauern werden also nicht bestraft, sondern erhalten Millionen dafür bezahlt, dass sie etwas unterlassen, was ohnehin verboten ist – nämlich das Trinkwasser zu verschmutzen. Darüber hinaus gibt es noch andere Zuwendungen etwa von örtlichen Wasserverbänden, wenn Landwirte nichts anderes tun, als dass sie die Ablagerung von Scheißdreck unterlassen und statt dessen düngen, also nur so viel odeln, wie es die Pflanzen brauchen. Die Bundesregierung hat sich erst nach Strafdrohung durch die EU entschlossen, ein Düngegesetz zu erlassen. Das wird aber wohl kaum die Zustände wesentlich ändern, so dass letztlich wohl jeder Haushalt jährlich 134 Euro mehr zahlen muss, damit die Wasserwerke das Nitrat aus dem Trinkwasser entfernen. So sollen die Grenzwerte, die bundesweit in sehr vielen Fällen überschritten werden, wieder eingehalten werden.

Wie ist es eigentlich zu diesen Grenzwerten gekommen? Sie wurden ziemlich willkürlich festgelegt. Man hatte ja keine Erfahrung darüber, wie es ist, wenn man die Menschen jahrzehntelang mit verseuchtem Wasser versorgt. Das Sonderbare an den Grenzwerten ist ja, dass die Homöopathie Gifte in minimalen Dosen als Heilmittel einsetzt, dass aber Gift im Trinkwasser normalerweise nicht als medizinisch relevant betrachtet wird.

Jede Vergiftung zeigt übrigens Symptome. Auch wir können in Deutschland solche Symptome beobachten. Die Bürger sind müde. Über 30 Prozent der deutschen Bevölkerung sind manchmal oder häufig sogar so müde, dass sie sich davon beeinträchtigt fühlen. Müde Menschen wehren sich nicht gegen Zustände, die eigentlich nicht hingenommen werden dürfen:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/13/merkel-schafft-den-sozialstaat-ab/
Auch Burnout nimmt erschreckend zu. All dies sind Alarmzeichen, die Menschen danach suchen lassen, was die Ursachen sind: z. B. Chemtrails.

Aber warum soll man sich über die Vergiftung des Grundwassers aufregen, wo es doch viel Schlimmeres gibt: Sogar Massentötungen sind den anderen „Hätschelkindern“, nämlich den Autoherstellern, erlaubt:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/09/29/die-untoten-von-vw/

 

Bauern als Grundwasservergifter, Luftverpester, Maulwurfmörder, …

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Wenn Sie hier in dieser Blog-Seite googeln, finden Sie viele Beiträge, die sich damit befassen, dass die Bauern durch übertriebenes Düngen die Luft mit Ammoniak und das Grundwasser mit Nitrat und Glyphosat vergiften. Aber richtig durchgreifen mag hier keiner, denn die Bauern stehen unter dem Schutz des Landwirtschaftsministers. Deshalb brauchen wir die EU, damit unser Grundwasser geschützt wird. Sie hat uns wegen unserer Sauereien verklagt. Anders ist es bei der Luft. Die wird nur in den Großstädten gemessen aber nicht auf dem Lande, wo einem der Ammoniakgestank der Düngung manchmal die Tränen in die Augen treibt. Was nützen die verschärften EU-Bestimmungen, wenn deren Einhaltung viel zu wenig kontrlliert werden?
Die Bauern haben durch übertriebene Düngung und durch das Befahren der Flächen mit schwerem Gerät das Leben im Boden getötet. Der Maulwurf, der unter Naturschutz steht. wurde ausgerottet:
https://autorenseite.wordpress.com/todeszone-in-bayern-und-anderswo/
Wer als Normalbürger in seinem Garten eine Falle aufstellt, weil ein Maulwurf seinen Rasen umgräbt, wird bestraft. Aber die völlige Ausrottung des Maulwurfs durch die Bauern bleibt ohne Folgen. So sahen einmal die Wiesen aus:

20161128_120925~1.jpgDer Boden der Wiesen wurde durch die Maulwürfe gelockert.

Und heute ist das Bild ein völlig anderes:20161128_1210081So tot und eintönig sind die Wiesen heute – gezeichnet von Traktorenspuren. Im Sommer wächst dort kein einziges Blümchen mehr und die Bienen finden keine Nahrung.

Bayern stinkt

Gülle
Dies ist kein Acker, sondern ein Feld, das mit Gülle gedüngt wurde.

Am Sonntag bin ich von Bad Reichenhall zur Padinger Alm gewandert: An sich ist das ein netter Spaziergang. Nur wurde der mir vergällt, weil die Felder so stark mit Gülle gedüngt waren, dass mir der Ammoniak-Gestank beißend in die Nase stieg. Die Luft in der Kurstadt scheint überhaupt nicht die beste zu sein, denn im Bayerischen Fernsehen verschweigt man auf der Tafel 633 doch lieber die Schadstoffwerte. Und so ein Ort wirbt mit dem Slogan: „Durchatmen im Alpenklima!“ Aber der Kurgast ist abgehärtet: Er badet ja auch in einem Thermalbad mit beachtlichem Uringehalt:

https://autorenseite.wordpress.com/2015/05/16/wenn-sie-eine-kur-machen/

Übrigens geht es mir zu Hause nicht viel besser. Auch hier wird ständig gedüngt und es regnet einfach nicht, so dass die Gülle nicht in den Boden gespült wird:
Gülle 001~1
Wir versauen unsere Landschaft, um landwirtschaftliche Waren nach China liefern zu können, obwwohl die Cinesen ihre Nahrung ohne Probleme selbst hestellen könnten. Daher sind unsere Gewässer überdüngt mit verheerenden Folgen, wie ich es hier am Beispiel Chiemsee gezeigt habe. Unser Grundwasser ist durch die zu starke Düngung mit Nitrat über den Grenzwert hinaus belastet und das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat findet sich inzwischen sogar in de Muttermilch.