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Ist die CDU eine verfassungsfeindliche Partei?


Ist die CDU eine verfassungsfeindliche Partei? Die Frage ist eindeutig zu bejahen:
https://autorenseite.wordpress.com/demokratie-kaputt/
Auch bei der Wahl des Kanzlerkandidaten haben wir das wieder gesehen: Das Volk wollte ganz klar den „Kanzler der Herzen“: Bei der gestrigen Umfrage von RTL hielten 88 % Söder besser für das Kanzleramt geeignet und nur 6 % Laschet. Schon vorher kam Laschet bei einer Erhebung von Statistika auf einen Beliebtheitswert von 0,1, während Söder mehr als zehnmal so gut war mit einem Wert von 1,3.  Einen so eindeutigen Vokswillen dürfen die Parteien nicht ignorieren, denn es heißt im Grundgesetz:
„Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ Nach Art 21 (1) wirken die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes nur mit.
Aber was haben die Parteien statt dessen getan? Sie haben sich den Staat „unter den Nagel gerissen“. Sie haben nicht mehr das Volk im Blick, sondern den eigenen Machterhalt.

Damals zu Anfang der Pandemie, als die Ministerpräsidentenrunde mit der Kanzlerin regierte, meldete sich erst ein einziger Rechtsgelehrter zu Wort und sagte: „So nicht!“ Und dann sahen es auch andere ein.
Wo bleiben nun die Stimmen der Verfassungsrechtler und sagen: „So nicht!“? Es muss doch darüber diskutiert werden, ob man so am Willen des Volkes vorbei regieren kann.
Deshalb sollte geregelt werden, wie die Wahl der Führungskraft in Deutschland stattzufinden hat. Dazu gehört auch die Kandidatenwahl. Darf es sein, dass zwei Männer dies „im Hinterzimmer“ entscheiden können?  Darf ein Parteivorstand darüber entscheiden oder muss die Wahl nicht auf eine breitere Basis gestellt werden?
Das müsste im Parlament einer funktionierenden Demokratie klar geregelt werden, damit die Wahl nicht zur Machterhaltung einzelner entartet.

Homo-Ehe: So nicht!

Ringe
Wir reden ja zur Zeit dauernd von Leitkultur. Gehörte es nicht auch seit Jahrtausenden zu dieser Leitkultur, dass eine Ehe zwischen Mann und Frau geschlossen wird? Dieses Stück Leitkultur wurde gestern in einem Hau-Ruck-Verfahren über Bord geworfen. Nichts gegen Schwule und Lesben! Aber hätte man das Problem nicht auch in Ruhe vielleicht anders lösen können, indem man die herkömmliche Ehe und die Homo-Ehe einem gemeinsamen Oberbegriff (z.B.: „Lebensgemeinschaften“) unterstellt und indem man Schwulen und Lesben die Adoption gestattet?
Aber wenn man schon die Ehe für alle einführen will: Hätte man dies nicht jedenfalls in verfassungsrechtlich einwandfreier Form machen können?
https://autorenseite.wordpress.com/2017/06/29/homo-ehe-verlotterte-demokratie/
Das Theater, das im Bundestag noch typischerweise mit einem Konfettiregen abgeschlossen wurde, ist ein Zeichen für die „Verläppischung“, die immer mehr um sich greift und nun auch die Politik erfasst:
https://autorenseite.wordpress.com/2010/07/10/volk-moeglichst-wenig-wissen-8947104/
Was wird nun passieren? Das Bundesverfassungsgericht wird sich mit der Ehe für alle befassen müssen und das Ergebnis steht fest: Dann wird alles sauber von vorn angehen, wie es sich gehört: erst eine Grundgesetzänderung und dann die Homo-Ehe.
Man soll ja eigentlich immer alles vom Ende her denken: Wenn die Schwulen und Lesben so sehr darunter leiden, dass sie bisher nur in Partnerschaften und nicht in Ehen zusammen leben können: Wird nicht der nächste Schritt sein, dass sie darunter leiden, mit „Herr“ oder „Frau“ angeredet zu werden, obwohl sie sexuell anders orientiert sind? Werden wir dann nicht diese Anreden abschaffen müssen und uns mit „Mensch“! ansprechen müssen? Ist also dem“Herren“ und der „Frau“ dasselbe Schicksal beschieden wie der Anrede „Fräulein“ für unverheiratete Frauen?
Abschließend noch ein Gedanke: Es wird bei der Homo-Ehe vielfach von Toleranz gesprochen. Aber wäre es nicht auch ein Zeichen von Toleranz, wenn die Schwulen und Lesben den Begriff der Ehe den Männern und Frauen überlassen hätten, die eine solche Verbindung eingehen?