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Warum Atomenergie nachhaltig und grün ist

In meinen Aphorismen ist zu lesen:

Wo viel Geld dahinter steckt, hat die Vernunft keine Chance.

Das habe ich geschrieben, als man diskutierte, wie Venedig zu retten ist. Es gab verschiedene Möglichkeiten. Die beste und billigste hätte Venedig vor jedem Hochwasser bewahrt. Stattdessen wählte man die milliardenschweren Tore, die aber nicht verhindern können, dass Venedig dauernd überschwemmt wird. Ein Professor sagte auf die Frage, warum man so einen Unsinn gebaut habe, da sei halt am meisten Geld dahinter gesteckt.

Dasselbe erleben wir nun bei der Atomenergie. Obwohl die Reaktoren ein Sicherheitsrisiko darstellen, wie wir bei Tschernobyl und Fukushima gesehen haben, und sie eine Schadenbilanz von fast 500 Milliarden Dollar aufweisen, wird dieser Unsinn von der EU als nachhaltig qualifiziert, also von unseren Steuergeldern unterstützt. Wie kann eine gefährliche Energie nachhaltig sein, wenn die Endlagerfrage immer noch ungelöst ist?

Problem: die Kartoffeln(II): Frauen und Kartoffeln

Ich habe ja schon einmal über dieses Problem geschrieben, vor allem über die Sorte Laura:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/05/problem-die-kartoffeln/
Nun haben wir also erfahren, dass diese grünlichen unansehnlichen Kartoffeln nicht das giftige Solanin enthalten, sondern genießbar sein sollen. Also haben wir uns zum Mittagessen diese Kartoffeln gegönnt – und siehe da: sie schmeckten ausgezeichnet, was meine Frau zu diesem Spruch anregte:
„Mit den Kartoffeln ist es wie mit den Frauen: Gerade die, die nicht so gut aussehen, sind besonders gut.“
Was sagt man da als Mann? (Vorsicht Falle!) Soll man nun sagen, dass die eigene Frau gut aussieht oder dass sie wie Laura ist? Gott sei Dank fiel mir dann doch eine passende Antwort ein:
„Du hast recht: Frauen sind wie Kartoffeln. Da gibt es auch welche, die gut aussehen und trotzdem auch gut sind.“

Problem: die Kartoffeln


Wir essen gerne Kartoffeln. Wie einfach war das früher bei uns: Wir hatten einen Kartoffelkeller und lagerten dort unseren Wintervorrat ein. Und wir hatten eine Lieblingssorte, der wir treu blieben.
Nun haben wir keinen Kartoffelkeller mehr und müssen uns immer neue Kartoffeln im Supermarkt kaufen. Das Blöde dabei ist, dass man ständig überall immer wieder neue Sorten angeboten bekommt, von denen man keine Ahnung hat.
Gerade habe ich mir im EDEKA-Markt umweltbewusst, wie ich bin, Kartoffeln aus der Region gekauft. Die Sorte heißt „Laura“. Als wir sie gekocht haben, stellten wir fest, dass wir – oh Wunder! – grüne Kartoffeln hatten, wohlgemerkt: nach dem Pellen.
Nun hatte ich einmal gelesen, dass grüne Kartoffeln solche sind, die nicht unter der Erde wuchsen und dass man die nicht essen darf, weil die giftig sind. Sie enthalten Solanin. So haben wir also mittags Brot gegessen. Aber nach dem Essen dachte ich: Mein Gott, wie blöde waren wir. Ich kam dann erst auf den Gedanken, mal im Internet nach der Laura zu googeln – und siehe da: Sie muss so sein. Es wäre gut, wenn sie mit einem entsprechenden Hinweis verkauft würde.
Ich frage mich nur, was ein Gast im Gasthaus sagen würde, wenn man ihm solche Kartoffeln serviert.