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Heute ist Weltnettigkeitstag: Lernen von den Österreichern

Wenn man älter wird, bemerkt man Veränderungen, die Jüngere nicht wahr nehmen. So sieht man, dass die Freundlichkeit immer mehr abnimmt: Wer grüßt noch, wenn er ein Lokal betritt? Und auch nicht jeder bedankt sich noch, wenn man ihm die Tür auf hält. Und Komplimente werden immer seltener. Da können wir von den Österreichern lernen:

Ich bin ja fast ein Österreicher, weil ich nur 30 km von der Grenze entfernt wohne und man mir sogar einmal die österreichische Staatsangehörigkeit angeboten hat.
Wir können viel von den Österreichern lernen:
https://autorenseite.wordpress.com/?s=felix
Am Tag der Komplimente denke ich gerade an ein Erlebnis in Salzburg. Da konnte ich erleben, dass die Österreicher uns auch insoweit überlegen sind:

Meine Frau suchte sich in Salzburg eine warme Wollstrickjacke und ging in ein entsprechendes Geschäft.
Sie erzählte dem Inhaber, dass sie sich bei ihm schon einmal sehr schöne Trachtenstrümpfe gekauft hatte.
„Ah ja“, erwiderte der Mann: „Ich erinnere mich genau.“
Darauf meine Frau: „Das kann kaum sein, denn das ist schon etwa 40 Jahre her!“
Charmant und nie um eine Antwort verlegen entgegnete der Geschäftsinhaber: „Sie vergessen – das wär’ ja a Sünd!“

Mehr Anekdoten finden Sie hier: https://autorenseite.wordpress.com/anekdoten/

Heute ist der Weltnettigkeitstag – Sind Sie dabei?

Seien Sie dabei!
Die Nettigkeit kommt immer mehr abhanden. Zählen Sie mal, wie viele sich noch bedanken, wenn Sie ihnen die Tür auf halten. Noch schlimmer sieht es mit dem Grüßen aus. Meine Frau und ich haben uns einen Zeitvertreib einfallen lassen. Wenn wir in einem Lokal sitzen und neue Gäste hinzu kommen, wetten wir, ob die grüßen oder nicht. Meist sind wir uns aber einig und meist haben wir auch Recht. Es prägt sich also im Gesicht aus, ob jemand ein netter Mensch ist oder nicht. Agatha Christie schrieb einmal, von einem gewissen Alter an sei jeder selbst für sein Gesicht verantwortlich. Überlegen Sie sich also gut, welche Miene Sie heute zur Schau stellen wollen. Manchmal denke ich an die Pfadfinder, deren Motto ja lautet, dass man jeden Tag eine gute Tat begehen soll. Das ist ja doch schwierig, werden manche denken, aber es wäre doch auch schon gut, anderen Menschen mal ein Lächeln zu schenken oder der Frau/Partnerin einen Guten-Morgen-Kuss?

Übrigens gibt es in Zürich ein Fundbüro. wo man verlorenen immaterielle Güter anmelden kann. Die Nettigkeit sollte man dazu schreiben:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/05/21/toller-einfall/

Sind Frauen netter als Männer?

Früher gab es die Festtage und den Tag der Arbeit. Und dann kamen die Leute auf die Idee, auch anderes in den Blickpunkt zu rücken. Und so machten sie alle 365 Tage des Jahres zu irgendwelchen Gedenktagen. Und weil die Tage des Jahres dafür nicht ausreichten, packte man mehrere Themen in einen Tag hinein.
Heute ist zum Beispiel u.a. der Tag des menschlichen Geistes. Der hat seine Berechtigung, denn die Menschen werden immer dümmer und es liegt auf der Hand, dass man etwas dagegen tun muss, bevor die künstliche Intelligenz die Herrschaft übernimmt.
Heute ist auch der Tag der spontanen Nettigkeit. Zwar gibt es schon den Welttag der Nettigkeit, aber es ist gut, die Menschen wieder daran zu erinnern, dass man auch mal ganz spontan ein bisschen nett sein kann.
Gestern, als ich am Berg wanderte, habe ich mich zufälligerweise auch schon mit diesem Thema beschäftigt und mir die Frage gestellt, ob Frauen netter sind als Männer. Es ist ja üblich, dass man sich normalerweise am Berg grüßt, wenn man sich begegnet. Und da ist mir aufgefallen, dass die Männer mit ihrem normalen Alltagsgesicht grüßten, die Frauen aber mit einem netten freundlichen Lächeln. Seitdem denke ich darüber nach, ob die Frauen vielleicht automatisch auf Charme schalten, wenn einem Mann begegnen oder ob die Frauen vielleicht überhaupt netter sind,  Was meint Ihr?

Heute ist der Weltnettigkeitstag

Die Nettigkeit der Menschen nimmt immer mehr ab:
Wenn die Gäste, die ein Lokal betreten, freundlich grüßen, herrscht dort insgesamt eine angenehmere Atmosphäre, als wenn die Leute muffig herein stapfen und Platz nehmen. Oft schließt sich ja auch noch dem Gruß ein freundlicher Satz an oder es entwickelt sich sogar ein Gespräch.
Leider ist den meisten das Gefühl dafür verloren gegangen.
Wenn ich in einem Lokal sitze, beobachte ich die Menschen. Ich kann fast immer mit 100%-iger Sicherheit vorher sagen, wer grüßen wird und wer nicht. Die notorischen Nicht-Grüßer sollten sich einmal klar machen, dass sich ihre negative Grundstimmung nicht nur im Gesicht ausprägt, denn Freundlichkeit macht schön. Auch das ganze Leben sieht anders aus, wenn man es mit einer positiven Grundstimmung anpackt.
Vielleicht sollte man einmal im Fernsehen einen Nettigkeitspreis vergeben. Ich erinnere mich an eine solche Sendung aus den USA. Dort hatte ein Ober aus dem Waldorf-Astoria-Hotel den Nettigkeitswettbewerb gewonnen, weil er einem jungen Paar das Fläschchen für sein Baby gewärmt hatte, ohne dass das Paar irgendeine weitere Bestellung aufgegeben hätte.