Schlagwort-Archive: Großbritannien

Deutschland stürzt ab: Ranking der Unis


Ich habe schon öfter über diese Themen geschrieben: „Deutschland stürzt ab“ und „Deutschland erwache!“. Hier nun ein Update:

Gerade wird wieder das Ranking der Universitäten der Welt veröffentlicht. Natürlich räumen da die Unis der USA ab, wie wir ja auch bei den Nobelpreisträgern ablesen können, von denen früher viele aus Deutschland kamen,
Aber erstaunlich ist, dass Großbritannien mit seinen altehrwürdigen Universitäten weit vorne liegt, wobei sogar eine den ersten Platz errungen hat.
Und wo bleiben wir? Auf Platz 32.
https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/2022/world-ranking#!/page/0/length/25/sort_by/rank/sort_order/asc/cols/stats
Warum sind die Briten so viel besser als wir? Es wäre interessant, das einmal zu untersuchen. Und warum sind wir so schlecht? Weil die Unionswähler es so wollen:
„Wir geben wenig für Bildung aus, denn wir Deutschen sind sowieso gescheit.“

Für uns ist es gefährlich, nicht mehr vorne dabei zu sein. Unser Land lebt vom Blaupausenexport und wenn wir da nicht gut sind: Gute Nacht!
Wir haben viele Spitzenplätze in der Wirtschaft verloren: Erinnern Sie sich noch an Agfa, Leica…? Noch halten wir uns mit der gehätschelten Autoindustrie über Wasser, aber nun kam der Paukenschlag: Tesla baut ein Autowerk bei uns!

 

Corona: Der verschlafene Herr Spahn

Gestern habe ich ja schon in zwei Beiträgen Kritik an der Gesundheitspolitik geübt. Heute habe ich Anlass, die Ausführungen zu ergänzen und Herrn Spahn nochmals darauf hinzuweisen, dass er endlich etwas gegen die Ausbreitung einer noch gefährlicheren Abart des Corona-Virus aus Großbritannien tun müsste:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/16/corona-das-kann-ja-heiter-werden-2/
Die Niederlande haben inzwischen ihre Flughäfen für Flugzeuge aus Großbritannien gesperrt. Und wo bleiben wir? Läuft es wieder so, wie nach Wuhan? Hätten wir nicht damals schon unsere Flughäfen für chinesische Flugzeuge sperren müssen und hätten wir uns dadurch nicht viel ersparen können?

Brexit-Drama – Wer ist schuld? Putin oder Merkel?


Beide!
Es ist ja erstaunlich, wo überall Putin seine Finger im Spiel haben soll: Ihm sollen wir Trump als amerikanischen Präsidenten zu verdanken haben und auch den Brexit:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/17/genialer-putin-steckt-er-hinter-der-wahl-trumps-und-hinter-dem-brexit/

Fest steht, dass es, bevor es zu der Volksabstimmung in Großbritannien über den Brexit kam, im Internet und in anderen Medien zahlreiche Beiträge gab, in denen der Ruf nach „Freiheit von der Diktatur der EU“ laut wurden. Und was noch schlimmer war, war die Tatsache, dass die EU als ein von Merkel beherrschtes Machtinstrument hingestellt wurde. Hinzu kamen Artikel darüber, wie viel Geld Großbritannien an die EU zu zahlen hat und was man mit dem Geld alles hätte anfangen können. Diese Stimmungsmache stammte zu einem nicht geringen Teil aus Russland und man geht sicherlich nicht fehl in der Annahme, dass Putin dahinter steckte, der keine starke EU wünscht. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass das, was aus Russland kam, sozusagen das Zünglein an der Waage war. Und das konnte sich deshalb so sehr auswirken, weil die EU nicht dagegen hielt.
Wie schön wäre es doch gewesen, wenn unsere Kanzlerin öfter in Großbritannien gewesen wäre und dort unser Leid geklagt hätte, nämlich dass wir noch mehr Geld an die EU zahlen müssen. Und sie hätte hinzu fügen müssen, warum wir das tun. Sie und andere Politiker hätten die Vorteile der EU vor der Volksabstimmung klar machen müssen. Und eine menschliche Note im Meinungsstreit hätte bei der Volksabstimmung auch gut getan, indem man den Briten gesagt hätte: „Wir wollen euch nicht verlieren. Halten wir zusammen, denn anders wird es in der Konkurrenz der Mächte nicht gehen.“

Wie man die Demokratie kaputt macht

Wir leben in einer Zeit, in der die Demokratie und der Rechtsstaat immer mehr kaputt gemacht werden: https://autorenseite.wordpress.com/demokratie-kaputt/
Wie schlimm es aber in Großbritannien um die Demokratie steht, hätte ich nicht gedacht. An sich war ja diese uralte Demokratie auch immer ein Vorbild für uns. Nun aber hat sich der Wind gedreht:
Da kann doch tatsächlich ein Premierminister das Parlament in Urlaub schicken, damit es ihm nicht „hinein pfuschen“ kann.
Und er kann auch einfach unliebsame Abgeordnete aus der Fraktion hinaus werfen. Man stelle sich vor, Merkel würde das Gleiche bei uns machen!
Das Schlimmste aber wird jetzt befürchtet, nämlich dass er den Brexit Ende Oktober ohne Vertrag vollzieht, obwohl ihm das vom Parlament verboten wurde. Wie kann denn so etwas in einer Demokratie möglich sein? Und wie steht es dann um den Austritt Großbritanniens: Ist der ohne parlamentarische Billigung wirksam? Gibt es dann eine lange Phase des Streits, in der man nicht weiß, wie zu verfahren ist: Soll man den Vollzug einstweilen aufschieben oder sofort den Brexit praktizieren?

Dunkle Wolken über dem Buckingham Palast

buckingham-palace-956789_1280

Großbritannien ist in einer schwierigen Lage. Man hat den Eindruck, als ob es die Menschen dort reut, für den Brexit gestimmt zu haben. Und man muss befürchten, dass das Land durch die Folgen des Brexit zerbrechen könnte. Die Regierungschefin von Schottland hat schon angekündigt, dass sie die Abstimmung über die Abspaltung von England wiederholen möchte. Und auch aus Nordirland hört man Stimmen, die eine Vereinigung mit der Republik Irland fordern.
Wäre das nicht die Stunde des britischen Königshauses? Sollte die Queen nicht an ihr Volk appellieren, zusammen zu stehen, um die Krise gemeinsam zu meistern? Aber sie schweigt. Sie muss schweigen, denn sie muss neutral sein. Es fragt sich nur, ob das auch gilt, wenn ihr United Kingdom auseinander bricht. Ihr halbes Königreich steht auf dem Spiel. Na ja, sie ist Kummer gewohnt, denn sie hat ja auch den fast völligen Verlust des British Empire verkraften müssen.
Auf Frage nach ihrem Befinden sagte sie:
„Jedenfalls bin ich noch am Leben, ha!“, erwiderte Elizabeth II. und fügte hinzu: „Wir waren ziemlich beschäftigt. Es gab ja viel zu erledigen“.
„Es ist viel los im Augenblick“, sagte jemand darauf.
Und die Queen antwortete zustimmend:
„Ich habe zwei Geburtstage gehabt, also hatten wir viel zu tun.“
Jedenfalls hat sie ihren Humor nicht verloren. Ob vielleicht ihr Schloss Balmoral demnächst im Ausland (Schottland) liegt?

Brexit: Warum diese Hektik?

Europa
Kaum hat das britische Volk abgestimmt, schon kamen die Stimmen von Nervöslingen aus der EU: Großbritannien müsse nun sofort austreten. Jemand meinte, Cameron hätte schon für den nächsten Tag einen Parteitag anberaumen müssen und er dürfe nicht erst bis zum geplanten Parteitag im Oktober warten. Ich finde diese Hektik schrecklich. Man soll dem britischen Volk Zeit lassen, sich mit der gegebenen Situation abzufinden. Wer weiß, was noch passiert. Vielleicht entscheidet sich das Parlament schließlich doch noch, dem Abstimmungsergebnis nicht zu folgen, weil die Einheit des Staates gefährdet ist und damit ein neuer Aspekt in die Politik kommt.
Könnte das Parlament nicht sagen, dass bei dem knappen Ergebnis der Abstimmung durchaus ausnahmsweise der Meinung der Minderheit gefolgt werden darf, wenn das Interesse des Staates es nun gebietet?

Kommt nun ein „Drexit“?

Europa
Großbritannien wird die EU verlassen und andere Staaten, soweit sie nicht Geldempfänger sind, werden folgen. Das Traurige am Brexit ist, dass die Idee, die hinter einem vereinigten Europa steckt, untergegangen ist in einem Wust von Bürokratie und Regelungswut.
Bei der Abstimmung in Großbritannien stand demgemäß auch weniger der Gedanke, dass Einigkeit stark macht, im Vordergrund, sondern es wurde über die nachteiligen wirtschaftlichen Folgen eines Brexit diskutiert. Und man argumentierte auch hauptsächlich damit, dass die EU ein Garant für Frieden sei. Dabei wäre für den Normalmenschen ein Krieg in Europa sowieso ein Anachronismus. Was nämlich in der EU drohen könnte, wären soziale Unruhen, die den Norden vom Süden spalten könnten und die kriegsähnliche Zustände zur Folge haben könnten.
So, wie es sich entwickelt hat, war Europa von den Bürgern nicht gedacht, nämlich dass es sich überall einmischt: von der Gurkenkrümmung über die Bananengröße bis zur Glühbirne. Die Eigenstaatlichkeit wurde mehr und mehr erstickt von einer bürokratischen Regelungswut. Und daran erstickt nun auch Europa.
Wussten Sie übrigens, dass die Deutschen auch mehrheitlich für einen „Drexit“ wären, also für einen Austritt aus Europa? Viele wollen nicht mehr der Zahlmeister Europas sein. Näheres hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/06/20/eu-von-buerokratie-erwuergt/
Wer weiß schon, welche Zahlungsverpflichtungen uns aus den verschiedenen Rettungsschirmen erwachsen sind und wie wir die bezahlen sollen. Für die meisten Bürger ist dies völlig unübersichtlich und daher unheimlich. Was fehlt, ist eine klare Abrechnung der Regierung: Soundsoviele Schulden haben wir und so können wir sie bezahlen und das lohnt sich für uns alle (und nicht nur für die Exportfirmen).

Brexit

GB

http://www.nationalflaggen.de
Man weiß ja nicht, wie die Briten im Juni darüber entscheiden werden: ob sie in der EU bleiben oder nicht. Die letzten Meinungsumfragen belegen, dass der Ausgang der Volksbefragung völlig offen ist. Die britische Bevölkerung ist dreigeteilt: ein Drittel ist dafür, ein Drittel dagegen und ein Drittel unentschieden. Nun ist dem Befürworter der EU Cameron ein mächtiger Gegenspieler entgegen getreten: der beliebte Stadtchef von London. Wird er den Brexit einleiten?
Was man aus dem Meinungsstreit ablesen kann, ist die Tatsache, dass an Europa nicht viel dran sein kann, wenn ein so wichtiges Land wie Großbritannien nicht voll mit Begeisterung dabei ist. Beim Euro haben sie ja schon nicht mitgemacht und nun stehen die Briten vielleicht kurz vor dem Austritt. Kann es sein, dass wir eines Tages finden werden, dass die Briten klüger waren als wir? Uns wird zwar immer gesagt, wie wichtig Europa für uns als Export-Nation ist. Nur fragt man sich, ob wir dafür über die verschiedenen Rettungsschirme nicht teuer bezahlt haben und erst noch zahlen müssen.
Der deutsche Durchschnittshaushalt hat übrigens durch die Politik der EU binnen zehn Jahren real 20.437 Euro seines Vermögens verloren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/geldanlage-die-deutschen-versagen-beim-sparen-a-1078514.html
(Und die Steuerprogression frisst immer mehr unseres Einkommens.)
Die Kanzlerin freut sich zwar ständig über den Aufschwung, aber kassieren tun andere als die normalen Bürger.
Wenn ich überlege, was ich von der EU habe, so sind die Vorteile: offene Grenzen und eine einzige Währung. Aber so schlimm war das Warten an den Grenzen ja wirklich nicht. Und wenn ich nun in Europa kein Geld mehr umtauschen muss, so muss ich dafür aber teure Rettungsschirme bezahlen – also kein wirklicher Vorteil. Stattdessen bin ich von der Regulierungswut der EU betroffen: Giftige Energiesparlampen anstelle der Glühbirnen mit ihrem freundlichen Licht; ein Telefon, das nur 40 Dezibel laut läuten darf, so dass ich es nicht mehr in anderen Räumen höre…und, und, und.
Ich weiß nicht, ob ich die EU wirklich vermissen würde.