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Tristesse vom PC verbannen – So geht’s!


https://autorenseite.wordpress.com/home/

Wenn man so alt ist wie ich, dann sorgt Google dafür, dass der PC-Schirm mit traurigen Reklamen gepflastert wird: Treppenlifte, Hörgeräte, Potenzmittel… All so was wird einem angeboten, denn Google weiß, wie alt man ist. Manchmal denke ich, dass Google sogar mehr über mich weiß als ich selber, denn Google vergisst nichts. Da sind alle meine Daten für ewig gespeichert.
Meine Idee war nun, Googles Augenmerk abzulenken und auf andere Seiten zu lenken. Und das mache ich so: Ich suche ein Haus in bester Lage in Salzburg, schaue mir die teuersten Autos an und die tollsten Weiber…
Und nun ist Schluss mit Treppenliften usw. Jetzt schaut es gut aus auf meinem PC. Finden Sie nicht auch?

Wir sind ein Volk von entmündigten Nicht-Lesern geworden


Die Zeiten haben sich geändert. Als ich in den Staatsdienst eintrat, bekam ich eine schlichte Gehaltsabrechnung mit leerer Rückseite. Heute ist sie hinten eng bedruckt und auf der nächsten Seite geht es weiter. Da fragt man sich: Wie konnte das früher anders funktionieren?
Das war aber nicht das Einzige, was ich heute hätte lesen sollen: Auch meine Krankenkasse schickte mir 10 DIN-A-4-Blätter mit einer Prämienanpassung (sprich:: Erhöhung).
Wer soll all das Zeug lesen, besonders die Geschäftsbedingungen im Internet? Kaum einer macht so was. Eine Firma hat das einmal mit einem kuriosen Experiment bewiesen: Sie hat in ihren AGB demjenigen 3000 Euro versprochen, der das liest. Es hat sehr lange gedauert, bis jemand das Geld abgerufen hat.
Weil wir uns nicht mehr die Zeit zum Lesen nehmen, werden wir praktisch entmündigt. Und wir werden quasi erpresst, indem wir das schlucken, was und vorgesetzt wird: Ein Beispiel bietet Google: Wenn Sie dort mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, werden Sie auf eine Auswahlseite verwiesen, bei der Sie schnell aufgeben: so verwirrend und umfangreich ist das Zeug, was dann kommt. Ich glaube sowieso, dass die meisten Leute im Internet einfach immer auf den „Einverstanden-Button“ klicken.
Merkwürdig ist, dass den Menschen so viel zum Lesen vorgesetzt wird, obwohl 12% Analphabeten sind:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/03/wie-immer-mehr-menschen-analphabeten-werden-12/
Das Internet hat sich auf die Nicht-Leser eingestellt. Gebrauchsanleitungen braucht man heute nicht mehr zu lesen. YouTube erklärt fast alles.
Und auch die Print-Medien gehen immer auch mehr dazu über, ihre Botschaften per Video zu verbreiten. Ich hasse das: Wenn ich nur kurz etwas wissen will, was ich beim Lesen durch Überfliegen des Textes erfahren würde, muss ich mir dann zunächst eine Werbung anschauen und dann einen Film, bei dem es dauert, bis man dort zur Sache kommt: Was für eine Zeitverschwendung.

 

 

Bill Gates ist noch schlimmer als ich

Tastatur, Hilfe, Support, Information

Wenn ich meinen PC anschaue, müsste ich eigentlich mal richtig aufräumen. Das rät mir auch Google. Aber im Hinblick auf mein Alter leide ich offenbar an einem „Messie-Syndrom“: Allein schon die 425 Seiten, die Sie hier sehen können, müsste ich entrümpeln, aber das wäre zu viel für mich. Also lasse ich alles so laufen, wie es ist, und freue mich, wenn plötzlich von den Lesern ein alter Beitrag wieder ausgegraben und zum Toprenner wird.
Es tröstet mich, dass Microsoft noch schlimmer ist als ich: Ich will gerade einen alten PC mit Windows XP auf Windows 10 updaten, um ihn der Schule zu schenken. Aber es ist schrecklich, was ich bei Microsoft erlebe, wenn ich danach googele, wie man das macht: lauter uralte Beiträge, die nicht mehr aktuell sind und die daher nicht weiter helfen. Oft verweisen sie auf Beiträge, die nicht mehr existieren. So etwas sollte es bei einem gut geführten Unternehmen nicht geben. Und was das Schlimmste ist, die Beiträge haben kein Datum, so dass man nicht auf den ersten Blick erkennen kann, wie veraltet und überholt sie sind, denn das Blöde beim Googeln ist, dass oft nicht die neuesten Beiträge obenan stehen. Warum kann Microsoft nicht so wie WordPress automatisch ein Datum in seine Seiten schreiben?

Verstehen Sie das?

Wenn man x-beliebige Seiten aufruft, kommt nun  fast immer die Frage, ob man dem zustimmt, von dem die meisten wohl kaum wissen, was es ist: Abrufen von Informationen von Ihrem PC, Marktforschung, Einsatz gezielter Reklame…
Man kann das ablehnen, aber probieren Sie das mal bei YouTube, seit es von Google übernommen wurde. Da geben Sie schnell auf.
Was ich nur nicht verstehe: Was will ein schlichter Verkäufer von x-beliebigen Waren mit solchen Informationen anfangen? Steckt vielleicht gar nicht der Verkäufer, sondern auch hier wieder Google dahinter?

Anderes Thema: Auch das verstehe ich nicht: Der Paketdienst der Post wurde privatisiert. Irgendjemand schrieb einmal, das ginge darauf zurück, dass Frau Springer eine Anlagemöglichkeit in dieser Nullzinszeit suchte und sie daher ihre Beziehungen zur Kanzlerin habe nutzen können. Ich weiß nicht, ob das so stimmt. Dem Volk wird ja immer weis gemacht, die Privaten könnten alles besser und billiger. Aber haben Sie was davon gemerkt? Jedenfalls fahren bei uns nun 6 Paketzustellfirmen anstelle der einzigen Post. Sie alle verstopfen die Straßen noch mehr und belasten zusätzlich die Umwelt. Was ich nun nicht verstehe, ist dies: Wir beobachten überall eine Zusammenarbeit und sogar Zusammenschlüsse von großen Firmen. Warum funktioniert so etwas beim Paketdienst nicht?

 

 

Auto, Bauern

 

 

YouTube: So was gehört verboten

Mein Senf dazu:

Ich habe mich ja schon einmal dem Thema Cookies und Datenschutz gewidmet:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/24/cookies-und-datenschutz-wer-kann-mir-das-erklaeren/
Am Schlimmsten ist es bei YouTube. Ich bin ein Mensch, der nicht mit allem einverstanden ist, was einem vorgesetzt wird. So habe ich bei YouTube nicht einfach auf die vorab erscheinende Einverständniserklärung geklickt, sondern auf „Mehr anzeigen“. Tun Sie das mal! Dann stehen Sie „im Wald“. Es ist unglaublich, was einem da vorgesetzt wird, wenn man keine Cookies setzen lassen oder keine Reklame präsentiert bekommen will. Ich glaube da gibt jeder auf. Oder hat sich da einer meiner Leser schon mal „durchgewurstelt“?
Ich finde, es gehört verboten, die Einverständniserklärung mit solchen Komplikationen praktisch zu erzwingen. Da sollte sich mal der Datenschutzbeauftragte oder der Verbraucherschutz darum kümmern.

Der verkorkste Firefox

Verdammt, Ihr Experten vom Firefox! Was habt Ihr Euch nur bei Eurem Update gedacht?
Ich bin ja kein Freund von Updates. Sie kosten nicht nur Zeit, sondern bringen auch manches durcheinander:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/06/28/updates-sind-zum-verzweifeln-firefox-libreoffice-wordpress/
Einige Updates enthalten nur minimale Änderungen, mit denen man nur mal wieder die Spendenbereitschaft
der Nutzer aufrufen will. Aber weil ein aktueller Stand der Software „lebenswichtig“ ist, wenn man sich im Internet bewegt, bleibt einem nichts anderes übrig, als ständig upzudaten, auch wenn einem der Sinn von dem Ganzen verborgen bleibt.

Um nun auf den Firefox zu kommen: Der lief bei mir bisher hervorragend. Aber seit einem Update ist der Wurm drin: Statt der Startseite kommt je nach Laune von Firefox die gewünschte Seite oder „Neuer Tab“. Lrtzteres ist ärgerlich, weil man dann zu Google kommt. Dort kann man natürlich die Startseite von Web.de aufrufen und die kommt dann auch, aber anders als gewünscht: Web.de zeigt mir dann nicht die normalen Suchergebnisse an, sondern lauter Anzeigen zum Suchbegriff.
Dann hatte ich einen, wie ich meinte, tollen Einfall: Ich nahm
die Adresse von Web.de in meine Lesezeichen auf, und so war ich beim Erscheinen von „Neuer Tab“ mit einem Klick bei Web.de. Aber, oh Wunder: Auch wenn ich hier einen Suchbegriff eingab, landete ich nicht auf der normalen Startseite, sondern wieder auf der Web.de-Seite mit lauter Anzeigen.

Soll ich nun meinen ganzen Mut zusammen nehmen und über die Konfiguration das Problem lösen? Das ist nicht meine Aufgabe. Soll ich also darauf warten, dass Firefox selbst das Problem entdeckt und löst? (Leider kann man den Leuten ja nicht schreiben, wo bei ihnen der Wurm drin ist.) Oder soll ich zu Chrome wechseln? Der Browser hat eine steile Karriere hingelegt und kommt auf 68 % aller Nutzer. Der Firefox krebst bei 9 % herum und Edge hat davon wiederum die Hälfte:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157944/umfrage/marktanteile-der-browser-bei-der-internetnutzung-weltweit-seit-2009/

Updates sind zum Verzweifeln: Firefox, LibreOffice, WordPress.


Bisher lief ja alles ganz gut auf meinem PC. Aber nun auf einmal erscheint nicht mehr die eingestellt
e Startseite Web.de, sondern eine weiße Seite mit dem Titel „Suchen mit Google…“ Das ginge ja noch an, wenn man nicht sein blaues Wunder mit dieser Suche erleben würde: Wenn man von dort auf Web.de geht und etwas sucht, erscheinen nur Anzeigen. Gibt man da einen Suchbegriff ein, erhält man keine wirkliche Antwort, sondern Reklame von Google, die bei mir gerade das Gegenteil von dem anzeigt, was ich gesucht habe.
Verdammt, wie kriege ich das Zeug weg? Hab schon alles versucht: Firefox neu eingerichtet, Malware-Ent
ferner laufen lassen …
Jetzt dachte ich, ich hätte eine anscheinend brauchbare Lösung gefunden: Ich bin bei den Einstellungen von Firfox auf Neue Tabs gegangen und habe dort die Leere Seite weg geklickt und statt dessen Firefox Standard gewählt. Jetzt läuft es wieder so einigermaßen, aber nicht immer. Anscheinend ist ein Update von Firefox schuld an diesem Ärger. Wer weiß da Rat?
Was ich Google übel nehme, ist die Tatsache, dass die Firma sich in so unheimlicher Aggressivität der „leeren Seite“ bemächtigt hat.
Zum Thema Update noch eine Bemerkung. Ich hasse diese Updates, die meist nichts bringen als Probleme. Ich habe gerade LibreOffice upgedated und mir auch da wieder Ärger eingehandelt. Dort w
ar auf einmal die Rechtschreibprüfung weg, wie leider auch hier bei WordPress.

Deutschland erwache!

Deutschland erwache! Unter diesem Titel habe ich hier etliche Beiträge geschrieben und auch unter „Deutschland stürzt ab“.
Fällt Ihnen das nicht auch auf? Wo man hinschaut, haben die USA das Heft in der Hand:
Das beginnt bei der Unterhaltungsindustrie, deren Stars natürlich auch aus den USA kommen.
Das geht weiter im Internet: Dort haben amerikanische Firmen das Sagen: Facebook, Ebay,
Google usw. Ich habe ja, als Facebook bei uns auftauchte, vorgeschlagen, sofort ein deutsches Gegenmodell zu entwickeln: Wenn die Fernsehsender, die Regierung und namhafte Firmen mitgemacht hätten, hätte das klappen können. Aber es herrschte das „Schweigen im Walde“. Längst haben wir die Kontrolle über unsere Daten so ziemlich verloren: Die sind nun bei Google & Co.
Noch schlimmer ist, dass amerikanische Konzerne wie Amazon über den Internethandel den deutschen Einzelhandel kaputt machen. Immer mehr Geschäfte müssen aufgeben und die Innenstädte
bieten dadurch ein immer traurigeres Bild:

Das Ganze gipfelt darin, dass den deutschen Städten dadurch erhebliche Steuereinnahmen entgehen, denn Amazon versteuert seine Geschäfte aus „guten Gründen“ anderswo. Eigentlich sollten ja alle Geschäfte dort versteuert werden, wo sie getätigt werden, aber dieses Prinzip wagt man nicht durchzusetzen, weil Trump dann Strafzölle für unsere Autos verlangt.
À propos Autos: Auch hier zeigt sich, dass das Hätschelkind unserer Regierung durch die ständigen Wohltaten aus Berlin den Anschluss verschlafen hat. Bei der E-Mobilität haben andere die Nase vorn.

Was nützen aber der Autoindustrie die milliardenschweren Subventionen aus Berlin, wenn die Amis über Strafzahlungen mit Anwaltskosten wesentlich mehr „absaugen“: Das „Dieselgate“ hat allein VW 25 Milliarden Euro gekostet, wenn man zum gerichtlichen Vergleich in Höhe von 14,7 Milliarden Dollar die Anwaltskosten addiert (ja, Anwalt müsste man sein!).
Nun zeigen uns sie USA bei der Ostseepipeline, wer den Ton angibt.

So gäbe es noch etliche Beispiele, die uns zeigen, dass wir immer mehr ins Hintertreffen geraten oder besser gesagt: Deutschland stürzt ab!
Die USA sind wie ein riesiger Staubsauger, der bei uns alles leer saugt, was sein Rachen erfassen kann. Und das Schlimme ist: Der deutsche Michel schläft und hat nicht gemerkt, wann er wo gegensteuern hätte müssen. So wird es wohl ein böses Erwachen geben.

WP: Kann mir jemand das erklären?


Es gibt hier einige dem Thema nach interessante Seiten, auf denen man allerdings immer nur Links findet. Nun mag es vielleicht manchmal angebracht sein, in einem Blogbeitrag nur auf eine andere Seite zu verweisen, aber wenn so etwas zum System gemacht wird, frage ich mich nach dem Sinn. Will man damit der Seite, auf die verwiesen wird, eine bessere Platzierung bei Google verschaffen? Geht das so überhaupt? Oder was ist der Sinn von solchen Verweisungen? Kann mir jemand das erklären?
Ich ärgere mich jedenfalls über solche Praktiken und klicke diese Links nicht an.

Unsere Autoindustrie: mit dem Rücken zur Wand


Was gab es nicht früher alles bei uns:
Kamerahersteller von Weltruf: Leica und Zeiss-Ikon beherrschten das Feld, wo sich heute eine Menge Hersteller von Digitalkameras tummeln,
Eine Bekleidungsindustrie versorgte uns, wo heute unser Zeug aus Bangladesh kommt.
Unsere vielen Werften belieferten die Welt…
Geblieben ist vom früheren Glanz nur die Autoindustrie, aber die ist stark gefährdet, und zwar in einem Ausmaß, wie wir es uns jetzt kaum vorstellen können.
Schon von der Nachfragseite sieht der Osramchef Berlien einen erheblichen Einbruch kommen.
Und im Vergleich zur Konkurrenz stehen unsere Autobauer nicht gut da:
Tesla verkauft seine Autos ohne Händlernetz und ohne Reklame übers Internet. Sogar in unserem kleinen Dorf fahren nun schon zwei dieser teuren Nobelkarrossen.
Und Google wird wohl bald den Ton beim autonomen Fahren angeben. Allerdings wird das noch ein bisschen dauern, denn das autonome Fahren ist erst dann interessant, wenn der Fahrer sich um nichts mehr kümmern muss und auch nicht verantwortlich ist. Sonst macht es ja keinen Sinn, sondern wirkt einschläfernd, weil man nichts zu tun hat, aber doch aufpassen soll.
Eine andere Gefahr sehen wir jetzt: Elektroautos kann jeder herstellen. So hat die Post nun schon über 10.000 Lieferfahrzeuge selbst gebaut und verkauft diese auch. Die Post als Autoproduzent. Das hat gerade noch gefehlt. Auch die neue Firma E-Go wird wohl mit ihren billigen Modellen erhebliche Marktanteile gewinnen.
Und wenn die Chinesen dann alles noch billiger herstellen, wird es zappenduster für unsere verschlafenen, gehätschelten Autobauer. Da hilft dann auch kein Scheuer mehr. Wir müssen uns auf harte Zeiten einstellen, denn wenn die Autoindustrie Schnupfen hat, hat die Wirtschaft Grippe.