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Heute ist der Tag der Einfachheit


Wie schön und einfach war unser Leben nach dem Krieg. Alle waren glücklich:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/
Aber wie im Märchen vom Fischer und seiner Frau wollen wir immer höher hinaus, und die Folgen sind verheerend:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/11/wann-stirbt-die-menschheit-aus/
Der Fischer landete wieder in seinem „Pisspott“ und wo werden wir landen?
Auch die Bibel enthält mit der Geschichte vom Turmbau zu Babel ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wohin es führt, wenn man immer höher hinaus will.
Wachstum um jeden Preis  – das funktioniert halt nicht.

Sehen Sie das auch so? Früher war alles besser

Ja, ich weiß schon, was viele denken: Da ist wieder einer der ewigen Meckerer und Vorgestrigen am Werk, die keine Ahnung haben und immer davon reden, dass früher alles besser war. Aber sehen Sie das nicht auch:
> Engpässe bei Medikamenten hat es früher nicht gegeben. Das kann lebensgefährlich sein.
> Im Krankenhaus erwarten uns heute: mangelnde Hygiene,
unnötige Operationen, zu wenig Plätze in der Notaufnahme und Intensivstation und zu wenig Personal. Deswegen sterben bei uns Menschen!
> Heute häufen sich überflüssige Operationen. Die Geldgier hat die Ethik verdrängt.
> Noch schlimmer geht es in den Altenheimen zu. Dort fehlt Personal, so dass schon
Altenheime schließen mussten. Bei uns müssen die Pflegekräfte doppelt so viele Alte betreuen wie in den Nachbarländern. Der Personalmangel ist zum Hauptproblem in der Altenpflege geworden:17.000 Stellen in den rund 13.500 Pflegeeinrichtungen können derzeit nicht besetzt werden. In der ambulanten Altenpflege sind weitere 21.000 Stellen noch offen.
> Die Leistungen der Krankenkassen wurden immer mehr reduziert.
> In den Schulen fehlen Lehrer, so dass man Quereinsteiger braucht.
> Gewalt an den Schulen war früher noch kein Problem und das Wort „Mobbing“ gab es noch nicht.
> Auch das Wort „Umwelt“ habe ich früher nie gehört.
> Die deutschen Universitäten standen einmal an der Spitze und viele Ausländer kamen deshalb zum Studium hierher. Heute bemühen sich diese jungen Leute um einen Studienplatz in den USA.
> Die deutschen Erzeugnisse wurden wegen ihres technischen Fortschritts in aller Welt gern gekauft. Heute müssen wir billig verkaufen und der amerikanische Präsident wirft uns nicht zu Unrecht vor, wir würden unsere Autos zu Dumpimglöhnen produzieren (gemeint sind unsere prekären Arbeitsverhältnisse).
> Die Buchstaben „Bio“ verwandte man nur im Zusammenhang mit Biologieunterricht bzw. Wissenschaft.
> Arten-, Insekten- oder Bienensterben gab es nicht.
> Massentierhaltung gab es auch noch nicht.
> „Umwelt“ war noch kein Thema. Über Abgase, CO2, Klimaerwärmung, oder Ozonloch sprach man noch nicht, weil man keinen Anlass dazu hatte.
> Das Grundwasser war noch sauber.
> Das Wort Glyphosat kannte man noch nicht.
> Die Kühe hatten noch Hörner und grasten auf den Wiesen.
> Brillenträger oder Pillenschlucker unter Kindern waren bedauernswerte Ausnahmen.
> Die Armen werden nun immer mehr. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander.
> Durch die Nullzinspolitik werden heutzutage die Sparer und Alten enteignet zugunsten der Industrie, die dadurch Kredite fast zum Nulltarif bekommt.
> Es gab noch echte Bankiers, die ihre Kunden fair berieten und die heute von Bankern abgelöst wurden, die nur den Profit ihres Unternehmens im Auge haben.
> Der Staat hatte einmal keine Schulden, sondern Rücklagen in einem „Juliusturm“ (so benannt nach dem damaligen Finanzminister).
> Die Unternehmen trugen einmal die überwiegende Steuerlast, aber heute bekommen sie Milliarden-Subventionen. Nun wird der Staat überwiegend von den Bürgern über die Einkommenssteuer finanziert.
> Es gab noch keine Globalisierung mit der Folge, dass die deutschen Arbeitnehmerlöhne von ausländischen Hungerlöhnen gedrückt werden und die deutschen Bauern Konkurrenten in aller Welt bekommen haben, die unter ganz anderen Bedingungen arbeiten können.
> Polizeibeamte waren Respektspersonen und nicht Ziel von Steinwürfen und Molotow-Cocktails.
> Gewalt gegen Schiedsrichter, Sanitäter usw. gab es noch nicht. Heute brauchen sogar Kliniken ein Sicherheitspersonal.
> Nach dem Krieg kamen Gastarbeiter zu uns und keine Flüchtlinge.
> Während früher beispielsweise ein Handwerker seine Familie allein ernähren konnte, müssen nun beide Eheleute arbeiten.
> Die prekären Arbeitsverhältnisse werden immer mehr.
> Das hat es früher nicht gegeben, nämlich dass Menschen von ihrer Hände Arbeit nicht leben konnten und „aufstocken“ mussten.
> Es gab keinen Klimawandel.
> Die Luft war sauber.
> Man lebte ohne Plastik.
> Man hatte Sinn für Anstand und Ordnung und warf daher keine Abfälle auf den Boden.
> Chemie in den Nahrungsmitteln gab es fast nicht.

> Eine Wohnung in den Großstädten ist für Normalverdiener unerschwinglich geworden. Die meisten müssen in den Speckgürtel der Städte ziehen.
> Das Einkommen des Mannes reichte aus, um eine Familie zu ernähren. Heute müssen meist beide Eheleute arbeiten, weil einer die Miete verdienen muss.
> Früher waren die meisten Frauen mit ihrer Tätigkeit als Hausfrau und Mutter voll beschäftigt und zufrieden.
> Die durchschnittlichen Fahrten zum Arbeitsplatz verlängern sich von Jahr zu Jahr. Wie viel Zeit des Lebens wird dadurch verschwendet!
> Im Alter erwarten jeden 5. Bürger Altersarmut. Die Zahl steigt ständig.
> Die Zahl der Tafelbesucher steigt ebenfalls.
> Die Zahl der Wohnungslosen ist allein im letzten Jahr um 4% gestiegen.
> Es gab früher noch das „Wir“ und nicht die Spaltung in „die da oben“ und die „Menschen draußen im Lande“.
> Es gab noch keine Protestwähler, weil die Demokratie noch nicht so kaputt war.
> Man stellte einmal Qualitätsprodukte „made in Germany“ her. Heute baut man oft Sollbruchstellen ein.
> Die Zahl der Suizide steigt.
> Wir steuern auf eine Rezession zu. Trotzdem werden die finanziellen Forderungen der Oppositionsparteien immer größer.
Und da frage ich mich immer: Wie haben wir damals nur so leben können, als die Welt noch in Ordnung war?
Das Seltsame am Ganzen ist, dass sich die Menschen laut Umfragen angeblich glücklich fühlen. Wer hat ihnen das eingeredet? Oder mögen sie es nur nicht zugeben, dass sie nicht glücklich sind, weil sie sonst als Versager da stehen würden?

 

 

 

Macht Geld krank?

Unsere Familie besaß einmal ein riesiges Vermögen. Wie groß es wirklich war, kann ich nicht mehr rekonstruieren, aber es muss enorm gewesen sein, wie sich aus den Briefen meines Großvaters ergibt. So bezeichnete er Krupp als den armen Kanonengießer, der ihn dauernd anbetteln musste. Und auch die Münchner Brauereibesitzer waren für ihn nur Bräuknechte, die nicht in der Lage waren, im ersten Weltkrieg einen nennenswerten Betrag für die Soldaten zu spenden.
Und wo ist das Vermögen unserer Familie geblieben? Mein Großvater hat alles dem Staat gestiftet, und das kam so: Er hatte 6 Kinder, der Älteste war ein Sohn, mit dem er nicht recht fertig wurde. Er schickte ihn daher, wie es in solchen Fällen üblich war, in die Kadettenschule. So wurde der Sohn Soldat und brachte es schließlich zum Offizier. Er ist dann vor Verdun gefallen.
Mein Großvater fühlte sich während des 1. Weltkrieges verpflichtet, alles zu tun, um seinen Sohn an der Front zu unterstützen. Deshalb stiftete er alles, was er hatte, dem Staat und sagte dazu: „Wer später einmal meinen Namen trägt, muss in der Lage sein, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, und darf nicht darauf angewiesen sein, vom Vermögen zu leben.“
Das Merkwürdige an dem Verlust des Vermögens ist dies: Es hat uns nicht geschadet: Mein Vater, mein Sohn und ich haben ein Leben genau nach unseren Vorstellungen gestalten können und sind so glücklich geworden. Mehr Geld auf der Bank hätte uns auch nicht mehr gebracht.
Mit Interesse habe ich gelesen, dass Warren Buffet, einer der reichsten Männer der Welt auch sein Vermögen im wesentlichen gestiftet hat. Auch er findet anscheinend das Prinzip richtig, dass jeder sich seinen Platz im Leben selbst erobern soll.
Interessant ist es ja zu sehen, was aus den Familien geworden ist, die – wie mein Großvater abfällig bemerkte – „auf ihren Geldsäcken sitzen geblieben sind“. Einer der Erben wurde so erzogen, dass er ja nicht selbst arbeiten sollte, sondern lernen sollte, das Geld für sich arbeiten zu lassen. Und dann ist auch herausgekommen, was zu erwarten war: ein verfetteter junger Mann, der seine Langeweile mit Reisen bekämpft. Ein anderes Firmenimperium haben die zerstrittenen Erben verkauft, und nun bringen sie ihr Geld durch mit allem drum und dran: mit Alkoholexzessen, Drogen, Weibern und was es sonst noch so gibt.
Manchmal denke ich: Geld macht krank. Leute, die eigentlich Vorbilder für die Jugend sein sollten, geben sich nicht mit ihrem immensen Einkommen zufrieden, sondern hinterziehen Steuern: Beckenbauer, Hoeneß, Rumenigge… Und auch die Sauberfrau Alice Schwarzer strauchelte.
Auch die Kirche ist krank durch ihren Reichtum: Was für ein Zeichen christlicher Nächstenliebe könnte sie setzen, wenn sie nur einen Teil ihrer viel zu großen Goldreserven einsetzen würde, um  aus den erbärmlichen Flüchtlingslagern Stätten der Menschlichkeit zu machen. Aber wenn sie etwas hergibt, ist es meist nur das, was sie vorher gesammelt hat. Es ist leider so, wie der Hl. Hieronymus gesagt hat: „Wir brennen wahrlich vor Geldgier.“ Wenn das kein Zeichen von Krankheit ist…
Und wenn Sie mit dem Gedanken spielen, auch ihr Geld herzugeben, haben Sie ein Problem: Wem geben Sie es? Doch nicht unserem korrupten Staat! Und bevor Sie an die Kirche denken, lesen Sie erst einmal das hier, aber setzen Sie sich vorsichtshalber vorher hin!

Meistgelesen

Also, liebe Leser meiner Blogs, ich hätte nie gedacht, was hier am meisten gelesen wird. Ich zähle mal die Spitzenreiter auf:

Home
Die Vernichtung des Mannes
Weisheiten zum Vatertag
Das Herodes-Prinzip
Gendern: Wenn Männer so wie Frauen wären
Liederliche Lieder
ARD: Schämen Sie sich, Frau Kebekus!
Wir waren früher glücklich – aber ganz anders

Ich muss sagen: Ich bin verblüfft über die Auswahl, die meine Besucher getroffen haben.

Wenn Sie mich fragen, welchen Seiten ich die größte Verbretung wünschen würde, sind es diese beiden:

https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/10/wichtige-entdeckung-dq/

und: