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Was man von Tieren lernen kann

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Über dieses Thema habe ich schon öfter geschrieben, beispielsweise hier zum Tag des Glücks:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/03/20/gedanken-zum-heutigen-tag-des-gluecks/
Und gerade sah ich in einer Sendung über die lustigsten Tiervideos etwas Nettes, was sehr lehrreich ist. Normalerweise sieht es ja grausam aus, wenn Katzen Mäuse fangen und vertilgen: Sie treiben erst ihr quälendes Spiel mit den kleinen Tieren, bis diese endlich tot sind.
Anders war es auf dem Video zu sehen: Eine Maus sprang vor der Katze in die Höhe und erschreckte sie so. Auf diese Weise konnte die Maus ihr rettendes Loch erreichen.
Was lernen wir daraus? Auch in scheinbar aussichtslosen Lagen niemals aufgeben!
Dies hat sich meine erkrankte Frau als Devise an die Wand gehängt:

Laschet hat Glück, Söder auch

Dass Laschet ein Mann mit Fortune ist, habe ich gestern beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/06/08/laschet-ein-mann-mit-fortune/
Und Fortune braucht man auch in der Politik. Frau Baerbock bekommt gerade zu spüren, wie es einem ergeht, wenn man es nicht hat.
Auch der „Kanzlerkandidat der Herzen“ kann froh sein, dass er nicht zum Zuge gekommen ist. Er hatte zwar zeitweise das Glück, neben der Kanzlerin als der große Manager der Coronakrise da zu stehen und den Gesundheitsminister in den Schatten zu stellen, aber dieser Ruhm ist schnell verblasst, zumal auch in Bayern vieles nicht gerade optimal gelaufen ist.
Söder wäre es nämlich auch so ergangen wie Barbock: Man hätte in seiner Vergangenheit gegraben und da wäre man fündig geworden. Söder hat ja mit seiner CSU nicht umsonst die absolute Mehrheit im Landtag verloren. Erinnert sei an den Verkauf von Sozialwohnungen u.a. Man hätte ihn auch lächerlich gemacht als Baumumarmer und Kreuzaufhänger. Und die Art, wie er sich gegen Seehofer an die Spitze gedrängt hat, hat ebenfalls vielen nicht gefallen. So glaubt man ihm nicht, wenn er sich jetzt „devot“ gibt.
Am meisten aber schadet Söder, dass er einen Staat regiert, in dem immer noch Amigo-Verhältnisse herrschen. Wohl in keinem anderen Land wäre es möglich gewesen, dass Abgeordnete ihre Kinder auf Staatskosten als „Computerexperten“ anstellen. Und gerade sind zwei Töchter von ehemaligen CSU-Politikern bei einer großen Abzockerei im Zusammenhang mit den Maskeneinkäufen ertappt worden. Typisch für Bayern ist, dass man nicht erfährt, wie es in einem geordneten Staatswesen zu solchen Geschäften gekommen sein kann. Aber wenn Söder als Kanzlerkandidat aufgetreten wäre, wäre das ein Klotz an seinem Bein gewesen.
Söder kann sich also freuen, seinen Job im schönsten Bundesland behalten und sich einen Haufen Ärger erspart zu haben.

Glück kann so einfach sein

Wenn man wie ich dankbar auf fast 9 Jahrzehnte seines Lebens zurück blickt, dann erinnert man sich gerne an die vielen glücklichen Tage: mit der Familie, im Beruf, im Urlaub… Es gab so viele schöne Erlebnisse.
Aber was merkwürdig ist: Zu den glücklichen Tagen gehören auch ganz einfache:

Ich bin drei Mal mit dem Fahrrad von Kiel aus durch ganz Deutschland bis in die Berge gefahren und daher erinnere ich mich gerne an erholsames Rasten in Jugendherbergen: in der Festung Ehrenbreitstein oder bei peitschendem Sturm im warmen Turmzimmer der Ludwigsburg. Und manchmal sitze ich im Geiste in einem der Bögen von der Kaiserpfalz in Bad Wimpfen und erinnere mich an den herrlichen Ausblick.

Aber zu den schönsten Erinnerungen gehört auch beispielsweise eine ganz einfache: Weil ich wenig Geld hatte, fragte ich auf einer Alm, ob ich dort im Heu schlafen könnte. Aber der Bauer lud mich in seine Hütte ein. Sie war ganz schlicht: Der Boden bestand aus Baumrinde. An der Stirnseite brannte das Feuer im Herd. Davor war der Esstisch mit Stühlen. Und von rechts schauten aus einem Verschlag die Kühe zu. Und auf der anderen Seite waren die offenen Schlafplätze nebeneinander. Einfacher geht es nicht mehr – und doch so schön. Selten habe ich das Leben so gespürt wie hier, wo ich mit den Kühen in einem Raum schlief. Und ich höre noch heute, wie sie in ihrem Traum schnauften. Da war ich ganz eins mit der Natur. Und selten habe ich ein so starkes Gefühl der Geborgenheit gehabt.

Tag des Faulenzens – Können Sie so etwas noch?

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Es ist ja erstaunlich, dass wir im Kalender gleich drei Tage der Faulheit widmen. Im Oktober kommt der Tag des Faultiers, heute ist der Tag des Faulenzens  und dann gibt es auch noch den Faulpelzes. Anscheinend haben wir das nötig in unserer hektischen Zeit.

Die Tiere haben uns etwas voraus:
Sie können einfach so da liegen und das Leben genießen. Das ist eine Form des Glücklich-Seins, die wir verlernt haben. Wir müssen immer etwas tun. Und wenn wir nur so da liegen, dann wollen wir jedenfalls etwas lesen oder Musik hören. Deswegen sagen wir ja inzwischen statt „ausruhen“ „chillen“, denn einfach nur so da liegen und nichts tun: das hält der Mensch von heute kaum aus, es sei denn, er sonnt sich. Dabei sind solche Phasen des Lebens ganz wichtig: Man lässt die Gedanken schweifen und folgt ihnen.
Ich erinnere mich an die Zeit, als meine Kinder klein waren. Damals lagen sie halt auch häufig nur da und manchmal ging ein Kräuseln über ihre Stirn. Dann pflegte die Oma zu sagen: „Schau hin: Da sieht man richtig, wie sich der Geist bildet.“
Und solche Phasen braucht der Mensch auch, wenn er älter wird. Er soll sich nicht immer voll stopfen mit Vorgefertigtem, seien es nun Bücher oder Melodien. Er sollte halt auch versuchen, seinem eigenen Geist ein wenig Raum für das Schöpferische lassen.
Aber immer mehr Menschen halten es mit einem gewissen Typen überhaupt nicht aus: mit sich selbst. Daher brauchen sie die Ablenkung. Nur wenige ruhen noch in sich.

Wer ist am glücklichsten?

Am glücklichsten sind die alleinstehenden kinderlosen Frauen. Das habe ich gestern hier beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/12/blamabel-fuer-maenner-wer-ist-am-gluecklichsten/
Dass diese Erkenntnis einiges für sich hat, sehe ich an meiner eigenen Tochter. Wenn mir jemand sagen würde: „Zeige mir einen glücklichen Menschen!“, dann würde ich auf meine Tochter verweisen. Schauen Sie sich das Mädel an: Das Glück strahlt ihm doch nur so aus den Augen.
Vielleicht hat das ja aber gar nichts mit „allein stehend“ oder „kinderlos“ zu tun, sondern mit der alten Weisheit:
„Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.“
http://www.barbarapoell.de/start.html
Schauen Sie mal rein!

Übrigens: Dass man auch unter den grausamsten Bedingungen Glück erleben kann, lesen Sie in diesem kostenlosen Buch in der Kurzgeschichte „Glück!.

 

Blamabel für Männer: Wer ist am glücklichsten?

Wissen Sie, wer am glücklichsten ist? Das Ergebnis einer Umfrage lautet: Es sind die allein stehenden kinderlosen Frauen!:
https://www.businessinsider.de/wissenschaft/unverheiratete-und-kinderlose-frauen-sind-die-gluecklichsten-menschen-sagt-ein-verhaltensprofessor-2019-5/
Das ist kein gutes Zeichen für die Männer von heute. Wie war das früher? Da trugen die Männer ihre Frauen auf Händen. Und unverheirateten Frauen haftete ständig der Makel an,  dass sie keinen Mann abgekriegt hatten. Dieser Makel wurde ihnen ständig dadurch bewusst gemacht, dass sie bis ins hohe Alter mit „Fräulein“ angeredet wurden. So waren sie traurigen Existenzen, weil sie nicht im damals noch sicheren Hafen der Ehe gelandet waren. Ich erinnere mich dabei an meine gute alte Mutter. Ihre Sorge war, dass meine Schwester noch nicht einmal einen Freund hatte, als sie die 30 überschritt. Als meine Schwester dann aber bald darauf heiratete, seufzte meine Mutter erleichtert: „Und nun kann ich beruhigt meine Augen schließen!“
Inzwischen haben sich die Frauen emanzipiert und suchen nicht mehr unbedingt ihr Glück im Hafen der Ehe, sondern eher in einer guten Karriere. Und dabei überholen sie oft die Männer:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/07/frauenquote-kommt-wo-bleibt-die-maennerquote/
Männer, was ist aus euch geworden?
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/


 

 

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Glück ist etwas, was viele erst erkennen, wenn es vorbei ist, weil sie es vorher für selbstverständlich gehalten haben.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.
Heute nochmals zum Thema „Glück“.

Viele Menschen sehen das Glück nur im „Glück haben“, übersehen dabei aber oft, dass das „glücklich sein“ wichtiger ist.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Glücklich sein bedeutet nicht nur, Glück zu haben, sondern auch, dass man es sich immer wieder bewusst macht.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.