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Kirchen stürzen ab:

Im letzten Jahr sind 217.716 Katholiken aus der Kirche ausgetreten. Das sind wesentlich mehr als auf dem Höhepunkt der Missbrauchswelle: Damals waren es 181.193. Wir fragen uns: Warum ist das so? Der neue Papst kommt doch ganz gut bei den Menschen an. Oder täusche ich mich? Na ja, bei der Homo- und Priesterehe hat er die Erwartungen nicht erfüllt, aber das betrifft halt nur wenige, kann also keinen Einfluss auf die Kirchenaustritte haben.
Vielleicht ist es ja dem Papst zu verdanken, dass die Kirchenaustritte bei den Katholiken geringer waren als bei den Protestanten: Die verloren im vergangenen in Deutschland um 410.000 Kirchenmitglieder. Die Selbstabschaffung des Protestantismus schreitet voran, schreibt der Focus dazu.  
Ich glaube, dass die Kirche ihre Lehre zu wenig lebt und vermittelt. Wenn ich sehe, dass die schrumpfende Katholische Kirche in München ein Verwaltungsgebäude für 110 Millionen Euro baut, frage ich mich, warum die Verwaltung mehr Raum braucht, obwohl ihre Aufgaben durch den Schwund der Gläubigen kleiner werden. Und wenn Kardinal Marx für 10 Millionen ein Gästehaus in Rom gekauft hat, dann meine ich, wäre dieser Betrag für den Bau von Asylanten-Unterkünften besser ausgegeben worden.
Der Hauptfehler der Kirche ist, dass sie zu viel Geld hat und auf ihren Geldsäcken sitzt:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
Die katholische Kirche sieht im Vergleich zu dem Moslems nicht gut aus. In den islamischen Staaten Libanon und Türkei wurden Millionen Flüchtlinge aufgenommen und versorgt: Der Libanon hat nur 4 Millionen Einwohner und hat einer Million Flüchtlingen ein Obdach und Verpflegung gewährt. Auf die Bundesrepublik umgerechnet müssten wir 20 Millionen Asylanten aufnehmen. So weit reicht die christliche Nächstenliebe nicht.
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À propos Kirche: Haben Sie „Verbotene Zone“ schon gelesen? (Vgl. Beitrag unten)