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Heute ist der Tag der Ernährung: Kritiklos einkaufen, essen und trinken

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen?
Keinem Bier- oder Weintrinker würde es jemals einfallen, sein Getränk in einer Plastikflasche zu kaufen.
Das würde den Geschmack verderben.
Anders sind die Wasser- und Safttrinker: Sie kaufen ihre Getränke meist in Plastikflaschen oder Tetrapack, weil d
ie leichter sind als Glasflaschen. Sie denken nicht darüber nach, welche Art von Plastik bei ihrer Getränkepackung verwendet wurde und welche Folgen das haben kann. Immerhin ist bei teurerem Mineralwasser zu beobachten, dass dieses in Glasflaschen verkauft wird. Das ist also etwas für Gesundheitsbewusste oder Feinschmecker.
Wie gefährlich selbst kleine Mengen Plastik sein können, lesen Sie hier: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bisphenol-a-in-kassenzetteln-ia.html
Es kann schon das bloße Anfassen eines Kassenbons, der auf Thermopapier gedruckt ist, genügen, um dem Körper zu schaden.

Haben Sie schon mal jemanden beobachtet, der bei den verpackten Lebensmittel auf die Rückseite geschaut hat und die dort aufgelistete Zusatzstoffe gelesen hat? Wenn ja, hat er sie verstanden? Und ist er sich dessen bewusst, dass manche dieser Zusätze in anderen Ländern verboten sind? Für all das haben wir keine Zeit. Wir sind unmündig geworden und überlassen anderen die Entscheidung darüber, was wir in unseren Körper hinein stopfen. Das ist das gefährliche Gift der Gewöhnung.

Es ist ja immer interessant, die Leute im Supermarkt zu beobachten. Was legen Sie bei der Kasse aufs Band. Manchmal bekommt man dabei Anregungen, was man sich auch mal besorgen könnte. Und mir fällt auf, dass ich eigentlich immer erraten könnte, wer was aufs Band gelegt hat. Die Nahrung prägt also schon sehr den Menschen.

Wir gewöhnen uns an alles – dank Merkel


Die Kanzlerin betreibt eine Politik der sanften Gewöhnung des Volkes an den Abstieg. Wo wir hinschauen, geht es bergab.
Gerade werden wir damit konfrontiert, dass es bei allen möglichen Medikamenten Engpässe gibt, sogar bei lebensrettenden. In den Salzburger
Nachrichten lesen wir, dass bei einem einzigen Pharmahersteller fast 1000 Medikamente nicht lieferbar waren:
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/apotheker-fuer-versachlichung-der-debatte-um-lieferengpaesse-77865649
Bei uns müssen Menschen sterben, weil die Notaufnahmen und Intensivstationen aus Kostenersparnisgründen immer weniger und kleiner werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/26/schlimme-nachricht-2/
Und doie Palliativ-Medizin können wir uns auch nicht mehr recht leisten:
https://ostblog.wordpress.com/2019/10/18/bis-zur-bahre/
Das nehmen die Bürger hin mit stoischer Gelassenheit: Ist eben Kismet (solange sie nicht selbst dran sind).
Daneben fällt es gar nicht besonders ins Gewicht, dass unsere Sparguthaben langsam durch Inflation und Nullzinspolitik enteignet werden – ist ja nur Geld!
Dass die Armen immer mehr werden und die Tafeln immer mehr Zulauf haben, hindert die Bürger nicht, Parteien zu wählen, die „christlich“ und „sozial“ in ihrem Namen tragen.
Und wenn die Reichen und Unternehmer ihre Einkünfte ständig gewaltig steigern können, freuen sich die Arbeitnehmer schon, wenn sie einen kleinen Inflationsausgleich erstreiken können.
Wenn man den Umfragen glauben kann, fühlt sich das Volk trotzdem dank Merkel wohl und die Kanzlerin erzielt die höchsten Sympathiewerte bei den Umfragen.
Nur ein paar Quertreiber wie ich rufen hier öfter auf: „Deutschland erwach
e!“ und fordern eine radikal-soziale Partei. Das einzige, was passiert, ist, dass die AfD immer stärker wird trotz aller organisierten Aufmärsche und aller Vorwürfe, die sogar in Schuldzuweisungen an Morden gipfeln.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Dass man sich an alles Mögliche gewöhnen kann, ist manchmal tröstlich, meist aber gefährlich.


Wie gefährlich die Gewöhnung ist, habe ich hier auf mehreren Seiten beschrieben. Die Kanzlerin betreibt perfekt in ihrer Politik eine Strategie, in der die Bürger daran gewöhnt, dass es ihnen immer schlechter geht und sie sich dabei immer wohler fühlen.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Das Gift der Gewöhnung


Die Kanzlerin beherrscht es perfekt, dieses Mittel in ihrer Politik einzusetzen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/26/das-gefaehrliche-gift-der-gewoehnungspolitik-der-kanzlerin/
Aber auch ich muss zugeben, dass ich mich an manches gewöhnt habe, was ich früher nie für möglich gehalten hätte. Nehmen wir als Beispiel Plastik: Als es aufkam, orientierten wir uns natürlich über diese Neuheit und das Ergebnis war: So etwas kommt uns nie ins Haus. Früher gab es immer Joghurt im Glas und plötzlich war Joghurt nur noch im Plastikbecher erhältlich. Darauf machten wir unseren Joghurt selbst und aßen auch Kefir. Aber inzwischen ist uns das doch auf die Dauer zu umständlich und wir kaufen den Joghurt im Plastikbecher. Wir sind schließlich 85 Jahre alt und da kommt es nicht mehr so darauf an. Bequemlichkeit ist uns nun wichtiger.
Und so haben wir statt einer Leinentischdecke eine aus Plastik. Und wenn ich nun lese, dass man Kassenbons vom Thermodrucker wegen ihrer Schädlichkeit nicht anfassen soll, dann frage ich mich, was wohl alles in unserer Tischdecke drin steckt.
Früher gab es bei uns ein Käsegeschäft, wo die ausgefallensten Sorten frisch herunter geschnitten wurden. Der Laden ist nun einem lukrativeren gewichen. Und heute kaufe ich mir einen Appenzeller bei Aldi in einer Plastikverpackung. Wie gesagt meine ich: Bei mir kommt es ja nicht mehr so darauf an, ob da Spätfolgen zu befürchten sind wie beispielsweise die Entmannung. Doch manchmal denke ich: Wie haben wir früher nur so ganz anders leben können?
https://autorenseite.wordpress.com/2017/01/14/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen/
So beobachte ich an mir, dass ich auch immer mehr vom Gift der Gewöhnung beeinflusst werde.
Aber als ich jünger war, war ich jedenfalls anders. Und wenn ich die jungen Leute heute einkaufen sehe, dann frage ich mich, ob sie nicht die unkritische Art ihrer Ernährung oder ihres Umgangs mit Plastik teuer bezahlen müssen. So nimmt beispielsweise die Geburt von Kindern mit verkümmerten Geschlechtsorganen „unerklärlicherweise“ zu, ohne das viel Aufheben
darüber gemacht wird. Und wenn jemand einen Zusammenhang mit der Gender-Bewegung sehen würde, dann …

Meine Top Beiträge bei WP

Da wundere ich mich, wenn mir WP immer mitteilt, was am meisten gelesen wird. Offenbar wird auf einmal ein alter Beitrag von einem Besucher wieder entdeckt und dann weiter empfohlen wie dieser:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/11/06/das-herodes-prinzip/

Oder es wird ein Beitrag als besonders interessant befunden:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/21/politik-das-gefaehrliche-gift-der-gewoehnung/

Vielleicht hält man mich auch für einen guten Ratgeber? Denn immer noch werden meine Altersweisheiten viel gelesen:
https://autorenseite.wordpress.com/altersweisheiten/

Übrigens: In meiner Fundgrube oder auf meiner Homepage findet jeder etwas:
https://autorenseite.wordpress.com/fundgrube/
https://autorenseite.wordpress.com/home/

Politik: Das gefährliche Gift der Gewöhnung

Gewöhnung ist ein gefährliches Gift: Man kann die Menschen durch eine ganz langsame Steigerung von an sich untragbaren Verhältnissen daran gewöhnen, dass diese der Normalzustand sind und dass es keine Alternative gibt.“

So steht es in meinen Aphorismen. Und damit die jetzige Generation sieht, an was sie sich alles gewöhnt hat, möchte ich mit einem instruktiven unpolitischem Beispiel beginnen. Als junge Leute bummelten wir gerne durch Schwabing und an der Münchner Freiheit gab es einen kleinen Imbissstand, an dem wir uns oft einen Joghurt gönnten. Der war hervorragend und befand sich in einem Glas mit einem Pappdeckel-Verschluss. Und als dann die moderne Art der Verpackung von Joghurt aufkam (in Plastik mit Alu-Deckel), da sagten wir: So etwas würden wir nie essen und wir gönnten uns weiter den Joghurt im Glas, so lange es ihn noch gab.
Die jetzige Generation wird finden, wir seien ein wenig zimperlich gewesen, und denkt nicht darüber nach, welche Bestandteile das Plastik der Verpackung hat und welche Folgen das haben könnte. Enthält es
beispielsweise Bisphenol? Und welche Folgen hat das?

So ähnlich ist es auch in der Politik: Unsere Kanzlerin beherrscht das Prinzip der Gewöhnung perfekt. Die Menschen gewöhnen sich an unhaltbare Zuständen, nämlich
> dass die prekären Arbeitsverhältnisse immer mehr werden (Leiharbeit, Zeitarbeit, unvergütete Praktika und Überstunden)
> dass die Wohnungen immer unbezahlbarer werden,
> dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander geht,
> dass das Alter immer weniger durch eine Rente finanziell abgesichert ist,
> dass die Tafeln immer mehr Menschen versorgen müssen, weil die Armut steigt,
> dass ,,, (ach, es gibt so vieles, was die Menschen von heute klaglos hinnehmen)
All diese Übel breiten sich ganz langsam aus, so dass die Menschen deren Steigerung kaum bemerken und wenn doch, lassen sie sich von der Kanzlerin überzeugen, dass das alles „alternativlos“ ist. Und keiner kommt auf die Idee, endlich eine neue radikal soziale Partei zu gründen.