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Anlagetipp von der Vatikanbank

Sehr geehrte Damen und Herren von der Vatikanbank,
mit Respekt habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie einen Gewinn von 38  Millionen erzielt haben. Beachtlich ist, dass Sie bei Ihren Investitionen davon abgerückt sind, das Geld in zwielichtige Unternehmen zu stecken, die sogar Pornos produzieren:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/23/ist-die-kirchensteuer-rechtswidrig/
Nach Ihren Angaben haben Sie Ihren Gewinn aus „risikobasierenden Anlagen auf Basis der katholischen Soziallehre“ erzielt.
Ich habe zwar nur geringe Altersrücklagen, würde die aber gerne genau so lukrativ und christlich investieren. Da ich getreuer Kirchensteuerzahler bin, meine ich, dass ich Anspruch darauf hätte, dass Sie mir aus Ihrer reichen Erfahrung einen Tipp geben, wie Sie Ihr Geld anlegen.
Waren es wieder Londoner Immobilien?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Zur neuen Transparenz Ihres Unternehmens würde übrigens auch gehören zu offenbaren, was Sie mit dem riesigen Gewinn machen: Was für ein christliches Zeichen könnten Sie mit dieser Summe in die Welt setzen!
Wünschen würde ich mir auch, dass die Katholische Kirche die neue Transparenz auch auf ihre sonstigen Gewinne erstrecken würde. Ihr soll ja fast die halbe Stadt gehören, in der ich wohnte, und ein Viertel des Grundbesitzes in Rom:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
In der (leider wohl vergeblichen) Hoffnung, keine Fehlbitte getan zu haben

grüße ich in hochachtender Demut

Beinahe wäre ich reingefallen

Gerade will ich über den Firefox ins Internet gehen, da lese ich auf dem Schirm, dass Firefox eine Umfrage unter den Usern veranstaltet. Man möge sie beantworten und könne dabei ein Galaxy S 9 gewinnen. Ich habe die Fragen beantwortet, weil ich dachte, das kann man mal für den kostenlosen Firefox tun.
Zu meiner Überraschung zählte ich zu den Gewinnern. Nun habe ich schon oft Gewinne angeboten bekommen, ohne darauf einzugehen, weil das ja sowieso alles Betrug ist. Heute jedoch hielt ich das Ganze für seriös, weil es offensichtlich von Firefox zu kommen schien. Ich habe dann aber doch vorsichtshalber gegoogelt und festgestellt, dass die Umfrage eine Falle ist:
https://www.onlinewarnungen.de/warnungsticker/vorsicht-e-mail-mit-samsung-galaxy-9-fuehrt-in-abofalle/
Also Vorsicht, liebe Besucher!

Fragen über Fragen

frage

Geht es Ihnen auch so? Wo Sie hinschauen, haben Sie Fragen und keine Antworten. Gerade frage ich mich beispielsweise:
Warum zahlen wir Millionen für den ESC, wenn wir zum Dank dafür aus politischen Gründen auf den letzten Platz gesetzt werden?

Warum kann die deutsche Wirtschaft nicht auf eigenen Beinen stehen und muss dauernd subventioniert werden, obwohl sie Milliardengewinne hat?
Wie viel wurde aus der Rentenkasse für sachfremde Zwecke entnommen?
Wie sollen die Schulden des Bundes zurück bezahlt werden?

So, das reicht fürs Erste. Haben Sie auch Fragen oder Antworten? Dann schreiben Sie doch bitte einen Kommentar!

Fracking ist unabwendbar

Ihnen missfällt das Fracking? Dann fehlt Ihnen der Durchblick. Was glauben Sie denn, wie viele neue Arbeitsplätze entstehen, wenn wir diese neue Technik einsetzen? Können wir es uns leisten, darauf zu verzichten?
Nun ja, es kommt beim Fracking ein bisschen Gift in den Boden, aber macht das was aus, wo wir doch auch andere Gifte im Boden haben wie die Schwermetalle? Sie protestieren? Wie sieht es denn bei Ihnen aus, wenn Sie Einkaufen gehen? Lesen Sie auf der Rückseite der Packungen, was da für Gifte drin stecken? Ich habe im Supermarkt noch nie jemanden gesehen, der das Zeug auf der Rückseite der Waren liest. Und beim Fracking wollen Sie nun plötzlich so heikel werden? Das wird kaum etwas nützen.
„Wo viel Geld dahinter steckt – das wird gemacht!“ sagte ein Wissenschaftler, als man früher einmal diskutierte, wie man Venedig retten könnte. Von allen Methoden wählte man die teuerste, die nicht einmal in der Lage ist, Überschwemmungen zu verhindern. Und der Wissenschaftler prophezeite damals schon, dass gerade diese verwirklicht würde, weil am meisten Geld dahinter stecke.
Und beim Fracking ist es nun genau so: Öttinger will nun schon mal ein bisschen zur Probe bohren und die Politiker werden sagen: „Probieren kann ja nicht schaden!“ So ist man jedenfalls für den Ernstfall vorbereitet, und dann wird es irgendwann los gehen, wenn die Ölknappheit sich verschärft und die Leute Auto fahren und heizen wollen.
Fracking ist eine ideale Technik – vom Standpunkt der Wirtschaft aus betrachtet. Man muss einen gewaltigen Aufwand betreiben, damit ein bisschen was heraus kommt. Und dieser Aufwand muss bezahlt werden, bringt also einen Haufen Geld. Die Umweltbilanz wird allerdings nicht so gut aussehen wie die Gewinnbilanz der Unternehmen: Ich schätze mal, dass ein Energiegewinn von 10 % heraus springen wird. Bei den Tiefseebohrungen nach Öl ist die Energieausbeute ja auch nur verhältnismäßig gering. Die Energieunternehmen werden uns zwar für das Fracking eine gute Energiebilanz errechnen, aber wir wissen aus Erfahrung (Stuttgart21, BER, Elbphilharmonie), dass die Wirtschaft und die Politik anders rechnen, als der Normalmensch: Das Negative (Kosten, Umweltschäden) wird klein gerechnet, aber das Positive (Gewinn und Arbeitsplätze) wird verdoppelt.
Und wenn dann irgendwann einmal die Energieausbeute gegen Null tendiert, sollten wir uns fragen, ob wir nicht einen schnelleren und radikaleren Wandel in der Energiepolitik bräuchten.

Währungsumstellung – ein tolles Geschäft

Nach Angaben der Bundesbank sind immer noch 13,1 Milliarden D-Mark im Umlauf.
Von Januar bis November 2013 wurde von dem Angebot, DM in Euro umzutauschen, gut 194 000 Mal Gebrauch gemacht. Dabei wurden Scheine und Münzen im Wert von 105,6 Millionen D-Mark umgetauscht. Das Geld stammt meist aus Funden, die Erben in Verstecken von Verstorbenen gemacht haben. Aber auch Schwarzgeld ist mit dabei. Wir sehen jedenfalls, dass die Bundesbank den Sachverhalt nicht richtig darstellt: Das alte Geld ist meist gar nicht mehr im Umlauf:
Die Masse des alten Geldes ist mit Sicherheit nicht mehr vorhanden: Sehr viel von der früheren Währung wurde – vor allem in Ausland – vernichtet, weil man das Geld für wertlos hielt. Manche Scheine sind bei Hausbränden verbrannt oder sonst irgendwie verschwunden. Der Staat hat also schätzungsweise einen Gewinn von 10 Milliarden Euro gemacht.
In ähnlicher Weise profitieren auch Banken und Sparkassen: Wie viele von ihren Sparbüchern, Sparbriefen und sonstigen Wertpapieren gehen einfach verloren, weil alte Menschen sie gut versteckt haben und die Erben nichts davon wissen. Darüber sollte man einmal Näheres erfahren können, aber die Finanzinstitute werden sich hüten…

Tolle Politik: Mit Gewinn aus der Schuldenkrise!

Da reiben wir uns verwundert die Augen. Ist Deutschland am Ende gar nicht der große Zahlmeister, sondern ein Profiteur der Krise? In der „Welt“ lesen wir:
„ Weil viele Anleger in der Krise in deutsche Staatsanleihen investieren, kann der Bund hohe Zinsersparnisse verzeichnen. Insgesamt 15 Milliarden Euro werden so eingespart. Es könnten sogar mehr werden.“
http://www.welt.de/finanzen/article114557469/Dank-Schuldenkrise-spart-Schaeuble-Milliarden.html
Dazu sei hier bemerkt: Es gibt zwei Arten von Deutschland. Das eine ist der Staat als Körperschaft. Der macht hohe Gewinne. Das zweite ist der Staat als Volk – und das Volk bezahlt das Ganze. Die Ersparnisse und Altersrenten schwinden dahin, weil die Zinsen weit unter der Inflationsrate liegen. Das Ganze ist Teil der zunehmenden Versklavung des Volkes, über die wir hier schon öfter geschrieben haben. Überall wird dem Volk etwas weggenommen, aber nicht zu viel, damit man es nicht so spürt:
durch die Inflationsrate
durch die Steuerprogression
durch Kürzung der Krankenkassenleistungen
durch Minijobs und Leiharbeit
durch Werk- statt Dienstverträgen
durch Einfrieren der Abeitgebersozialbeiträge
durch exorbitante Mietpreissteigerungen (wegen Verkaufs von Sozialwohnungen ohne Ersatz)
na, und Sie wissen doch sicher auch noch einiges.