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Erschreckende Zunahme von Gewalt gegen Frauen in der Pandemie?

Die Gewalt gegen Frauen soll in der Pandemie in erschreckendem Ausmaß zugenommen haben. So hören wir es immer wieder. Wenn wir aber die nüchternen Zahlen der Kriminalstatistik anschauen, sieht es nicht so schlimm aus. Demnach beträgt die Zunahme 1,3%.
https://www.tagesschau.de/inland/corona-haeusliche-gewalt-101.html
Das könnte fast auch innerhalb einer normalen Schwankungsbreite liegen.
Überraschend an der Kriminalstatistik ist, dass „nur“ in Zweidritteln der Fälle Frauen Opfer häuslicher Gewalt geworden sind. Zu vermuten ist, dass im restlichen Drittel viele Männer enthalten sind. Allerdings ergibt die Kriminalstatistik wohl ein schiefes Bild: Frauen neigen eher dazu, Anzeige zu erstatten, besonders wenn sie sich sowieso scheiden lassen wollen: Da ist es günstig, als Opfer von Gewalt dazu stehen.
Männer ticken anders: Sie würden es als Zeichen unmännlicher Schwäche ansehen, wenn sie sich als Opfer von Gewalt ihrer Frauen offenbaren würden. Sie können sich daher kaum überwinden, gegen ihre Frau Anzeige wegen Körperverletzung zu erstatten.
Zusammenfassend kann man feststellen, dass es die Frauen bei der Frage der Gewalt in der Ehe fertig gebracht haben, die Meinungsführerschaft bei der Frage errungen zu haben, wem die Opferrolle zukommt.
Die bittere Wahrheit sieht aber anders aus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/25/tag-der-gewalt-gegen-frauen-und-maenner/

Gewalt überall: Wieder 2 Polizisten erschossen.


Gerade wurden bei uns 2 Polizeibeamte erschossen, schon müssen wir wieder lesen. dass in den USA 2 Campus-Polizisten Opfer einer Schießerei wurden:
https://www.sn.at/panorama/international/schuesse-an-us-hochschule-zwei-campus-polizisten-tot-116417437
Nicht nur das ist traurig, sondern allein schon die Tatsache, dass ein Campus Polizisten braucht. In meiner Jugend war das Universitätsgelände sozusagen sakrosankt. Da hatte die Polizei nichts zu suchen.
Übrigens waren die Polizisten nicht das einzige Opfer einer Schießerei: In Minnesota gab es auch noch einen Toten und einen Verletzten.
 
Da fragt man sich: Was ist nur mit der Menschheit los. Woher kommt die zunehmende Gewalt und was kann man dagegen tun?

Der Wahnsinn in der Psychiatrie

Ich habe einen Fall von schwerer Alzheimer-Demenz zu betreuen. Als die Gewalttätigkeit und Suizidgefahr nicht mehr beherrschbar wurden, ordnete der Hausarzt die sofortige Einweisung in die Psychiatrie an. Typisch für unser medizinisches Sparmodell ist, dass es in unserem Landkreis  keine Psychiatrie gibt. Also machte ich mich kundig und da fiel meine Wahl auf die Uni-Klinik München, weil ich dachte, dass man dort vielleicht am wenigsten ausgenommen wird, und weil mein Sohn dort wohnt. Vorsichtshalber rief ich in der Klinik an, ob man dort einen Notfall aufnehmen könnte. Das wurde bejaht. Also fuhren wir hin.
Man kann ja verstehen, dass die Aufnahmeabteilung bei der Art von Publikum – milde ausgedrückt: – keinen Anflug von Freundlichkeit zeigte. Nach einer gefühlten Ewigkeit gelang es uns, zu einem Psychiater vor zu dringen.
Unbegreiflicherweise bestand der darauf, uns beide gemeinsam zu vernehmen. Ich musste also in Gegenwart meiner Betreuten schlimme Vorkommnisse schildern, die sie natürlich längst vergessen hatte.
Dann gipfelte der Besuch in der Äußerung des Psychiaters, dass man kein Bett frei habe, ich solle woanders hin fahren. Das ging aber im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit und den Zustand der Erschöpfung bei der Betreuten nicht mehr.
Wir fuhren also nach Hause, wo die Betreute unglaubliche Gewalt entwickelte: Sie machte im Sekundentakt eine Tür auf und donnerte sie wieder zu. Als das nicht wirkte, weil ich mich nicht rührte und dachte, sie würde müde, begann sie, das Geschirr zu zertrümmern. Ich habe sie daraufhin mit Gewalt ins Bett befördert und ihr angedroht, dass ich sie noch nachts zwangsweise abholen lasse. Das hat wider Erwarten doch gewirkt.
Man kann sagen: ein voller Erfolg der Psychiatrie.
Und nun? Sie schläft, Gott sei Dank! Und ich sitze an ihrem Bett und weine zum ersten Mal seit meiner Kindheit. Ich weiß nicht mehr weiter.
Am Rande: Wir sind Privatpatienten, aber denen geht es um kein Haar besser, wie immer behauptet wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/20/der-arme-privatpatient/

Corona: Das darf doch nicht wahr sein: So intolerant sind wir geworden.

Gerade hat eine Umfrage ergeben, dass 26 % der Befragten angaben, sie hätten sich wegen eines Streits über Corona von Freunden oder Familienmitgliedern getrennt.  Auch der „Bergdoktor“ berichtet, er habe viele Freunde verloren wegen unterschiedlicher Auffassungen über Corona:
https://web.de/magazine/unterhaltung/stars/bergdoktor-hans-sigl-corona-freunde-verloren-36422924
Die abnehmende Toleranz ist ein alarmierendes Zeichen. Es sollte doch ganz selbstverständlich sein, dass die Menschen nicht nur äußerlich verschieden sind, sondern auch hinsichtlich ihrer Denkweise: Der eine ist links, der andere rechts. Der eine glaubt an Gott, der andere nicht. Das bietet Stoff für Diskussionen, aber die müssen doch nicht in einen so tiefgreifenden Streit ausarten, dass daran eine Freundschaft oder gar eine Ehe zerbricht, wie wir auch lesen können.
Da muss ich an meine gute alte Schwiegermutter denken. Für die fromme Frau war es selbstverständlich, dass sie damals dem Hirtenbrief der Bischöfe zur Wahl folgte und „christlich“ wählte. Nach der Wahl drohte sie nicht ganz ernst ihrem Mann: „Josef, Josef, du wirst doch nicht die FDP gewählt haben?“
Heute sind die politische Ausrichtung oder die Religion kaum noch echte Streitthemen in der Familie. Da steht nun oft die gemeinsame Kritik im Vordergrund.
Anders ist es bei den neuen Streitthemen wie Homosexualität oder Corona. Da hat man kein Verständnis mehr für den Andersdenkenden: Wer gegen eine Ehe für alle ist, gilt als homophob, oder wer gegen die Coronaimpfung ist, wird als Idiot hingestellt.
So entartet unsere Streitkultur immer mehr. Das Schlimme ist, dass die Politiker dabei kräftig mitmischen und gerade bei Corona kräftig auf die populistische Trommelschlagen. Das führt natürlich zu heftigen Gegenreaktionen die bis zu gewaltsamen Demonstrationen ausarten.
Eines kann man jetzt schon sagen: Wenn eine Impfpflicht eingeführt wird, wird es wohl zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen. Also Vorsicht, Herr Scholz! Eine Impfpflicht muss nicht sein:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/11/28/wir-brauchen-keine-impfpflicht/

https://autorenseite.wordpress.com/2021/12/12/frage-an-lauterbach-wieso-ist-derlockdown-fuer-ungeimpfte-verfassungsgemaess/

 

Wenn Politiker die Warnungen in den Wind schlagen

In der derzeitigen Situation fühle ich mich an Afghanistan erinnert. Damals haben Kanzlerin und Außenminister trotz aller Warnungen nicht glauben wollen, dass die Taliban so schnell vorrücken.
Durch diese völlig unverständliche Fehleinschätzung haben sie viele Helfer in Lebensgefahr gebracht. Pro Asyl hat hierzu eine lesenswerte Chronik der Schande veröffentlicht.

Nun haben wir eine vergleichbare Lage, denn jetzt warnt der Verfassungsschutz vor radikalen Demonstrationen gegen die Impfpflicht. Wie das aussehen könnte, können wir auf Grund der Vorkommnisse in Brüssel ahnen: Dort musste die Polizei auf Menschen schießen. Bekanntlich läuft so etwas bei uns normalerweise schlimmer ab.

Hardliner wie Söder meinen, der Staat dürfe nicht vor Gewalt zurück weichen. Recht hat er, aber Gewalt ist erst das letzte Mittel. Davor sollte man erst einmal nachdenken:
Die Impfpflicht kommt im ungünstigsten Moment: Nun breitet sich Omikron aus und die Impfung könnte daneben gehen. Vielleicht haben wir ja Glück und Omikron verläuft milde, wie die Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbands, Dr. Angélique Coetzee berichtet. Und wenn wir nochmal Glück haben, könnte Omikron dazu führen, dass Corona ausläuft wie eine normale Grippe.

Herr Söder, begreifen Sie endlich: Wir brauchen keine Impflicht, sondern mehr Tempo bei Impfung und Boostern, dann können wir die Pandemie beherrschen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/11/28/wir-brauchen-keine-impfpflicht/
Ersparen Sie sich und der Polizei also den Terror der Ausschreitungen von Impfgegnern! Es ist sinnlose Gewalt, wenn man durch sie eigene Versäumnisse überspielen will.

 

Tag der Gewalt gegen Frauen – Und wann kommt der Tag der Gewalt gegen Männer?

Heute ist der Tag der Gewalt gegen Frauen. Gewalt ist eine schlimme Sache und es ist gut, wenn man sich an einem Tag wie diesem immer wieder bewusst macht, wie krank unsere Gesellschaft in dieser Beziehung ist.
So sieht die Lage aus: Zehntausende Frauen in Deutschland suchen Schutz vor häuslicher Gewalt, jedoch gibt es nur 350 Frauenhäuser. Angeblich bräuchte man bei uns 14.600 solcher Unterkünfte.
Aber wo bleibt der Tag der Gewalt gegen Männer? Am heutigen Tag haben wir es wieder: Die Mär vom bösen Mann. In Wirklichkeit sind Frauen gewalttätiger:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/21/wer-ist-gewalttaetiger-maenner-oder-frauen/
Wir haben dies auch selbst im Fernsehen mitbekommen: In den Schlagzeilen wurde zweimal darüber berichtet, dass Frauen Männer in Trash-Shows geohrfeigt haben. Das passierte vor aller Augen im Fernsehen. Haben wir etwa Vergleichbares von Männern gesehen?
In meinem Eheratgeber kann man lesen:
„Nichts ist schrecklicher als der Zorn einer Frau“, fand schon Shakespeare, und dass es so ist, wurde uns in dem Film „Der Club der Teufelinnen“ vorgeführt. Ähnlich drückte es auch Nietzsche aus, indem er schrieb: „Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer, zuvörders weil sie durch keine Rücksicht gehemmt werden, sondern ihren ungestört ihren Hass bis zu den letzten Konsequenzen anwachsen lassen…“ Deshalb sind die Gottheiten der Rache in der Antike auch immer Frauen gewesen: Furien, Erinnyen, Eumeniden, Nemesis und was da sonst noch den Menschen das Leben schwer gemacht hat. Typisch ist in diesem Zusammenhang die Geschichte der germanischen Göttin Holda. Sie war ursprünglich – Nomen est omen – ein holdes Wesen, das sich zur schrecklichen Rächerin entwickelte.

Freilich ist die Gewalt von Frauen nicht immer so brutal, wie ich einmal im Krankenhaus von einem Mann erfuhr, dem seine Frau eine Bratpfanne an den Kopf geworfen hatte. Nein, Frauen haben da oft subtilere Methoden. Dazu ein Zitat aus dem Buch  „Frauen für Fortgeschrittene“:

Er mußte es sich von der Seele reden, daß er seine Frau geschlagen hatte. Ganz unglücklich schilderte er, warum es dazu gekommen war: Seine Frau habe ihm das Essen auf den Tisch gestellt und darauf gespuckt mit der Bemerkung: „Guten Appetit!“
„Und dann haben Sie zugeschlagen?“ fragte ich.
„Nein!“ antwortete er: „Dann bin ich ins Gasthaus gegangen.“
Er schilderte weiter, daß seine Frau ihm am nächsten Morgen seinen Rasierer in ihre Exkremente geworfen habe. Ich fragte wieder:
„Aber dann haben Sie zugeschlagen?“
„Nein!“ war wieder seine Antwort: „Geschlagen habe ich erst, als sie mir noch ins Gesicht spuckte und sagte: „Du bist kein richtiger Mann und wehrst dich nicht einmal!“
Sie wollte wirklich geohrfeigt werden, und ich war so blöd, es auch noch zu tun. Sie lief dann sofort zum Arzt und hat sich bestätigen lassen, daß sie eine rote Backe hatte, und nun geht der Zirkus erst richtig los!“
Beim Stichwort Zirkus ist anzumerken, daß Frauen sehr einfallsreich sind, wenn sie finden, daß ihre Männer bestraft werden sollen. Sie können nicht so spontan zuschlagen, entwickeln dafür aber subtilere und umso wirksamere Methoden. Wie der bekannte Film zeigt, können Frauen wahre „Teufelinnen“ werden oder wie es Schiller ausdrückte: „….da werden Weiber zu Hyänen.“
Aus dem Ideenreichtum der Frauen hier nur ein Beispiel: Eine Frau will ihren Mann los werden. Sie bringt sich abends mit ihrem Küchenmesser einen kleinen Schnitt am Arm bei, läuft imNachthemd zur Polizei und berichtet dort mit gut gespielter Lebensangst, ihr Mann sei mitgezücktem Messer über sie hergefallen, wobei sie ihr blutverschmiertes Küchenmesser mit zitternder Hand auf den Tisch der Wache legt. Die Polizei holt den ahnungslosen Ehemann aus dem Bett und verfrachtet ihn ins Irrenhaus, oder wie man heute besser sagt: in ein Nervenkrankenhaus zur Beobachtung. Dort stellt der Arzt fest, daß der wütende Mann völlig unbeherrscht sei und keinerlei Krankheitseinsicht besitze. Der Mann muß also die nächsten Wochen dort bleiben. Jetzt stellen wir uns einmal vor, daß er z.B. von Beruf Arzt ist: Wenn seine Patienten dann von der Sache erfahren, muß er seine Praxis zusperren.Was die Gewalt in der Ehe angeht, sind Frauen keinesfalls anders als Männer. Eine statistische Erhebung in Großbritannien ergab, daß Männer genauso oft Opfer weiblicher Gewalt werden, wie umgekehrt. Nur der Prozentsatz der Verletzten ist bei den Frauen etwas höher. Meist sieht die Sache so aus, daß die Frau den Mann ohrfeigt und der Mann zurückschlägt. Während der Mann die Ohrfeige eher als Demütigung empfindet und sonst nichts weiter unternimmt, geht die Frau dagegen zum Arzt und läßt sich die Spuren der eben bezogenen Ohrfeige attestieren. Das ist der eine Unterschied zwischen den Geschlechtern. Der andere ist, daß der Mann ins Wirtshaus geht, um seinen Ärger zu ertränken, während die Frau womöglich ins Frauenhaus zieht. Zusammenfassend kann man feststellen, daß bei ehelichen Auseinandersetzungen ausnahmsweise völlig überreizte Männer zu Mitteln greifen, die sich in der Kriminalstatistik als Körperverletzungen niederschlagen; die Frauen aber wenden eher fiesere Methoden an, die ihnen strafrechtlich gesehen keinen Fleck auf ihrer weißen Weste einbringen. Darum, Männer, seid auf der Hut!

Soweit also das Zitat.
Weil die Frauen es geschafft haben, ihren eigenen Tag der Gewalt groß in die Medien zu bringen, entsteht der völlig falsche Eindruck, als seien Männer wie wilde Tiere, vor denen die armen wehrlosen Frauen geschützt werden müssen. Die Männer sollten dies nicht auf sich sitzen lassen, sondern diesem Eindruck entgegen wirken, indem sie am besten versöhnlich einen Tag gegen jede Form von Gewalt fordern würden.

Warum gibt es eigentlich keine Männerhäuser für die Opfer von weiblicher Gewalt? Weil die Männer sich entmannt vorkommen würden, wenn sie Schutz in einem Männerhaus suchen müssten. Sie schlafen lieber unter Brücken oder sitzen in Gasthäusern. Viele Verzweifelte begehen sogar Selbstmord.

Die Selbstmordrate bei Männern ist je nach Alter drei- bis fünfmal so hoch wie bei Frauen:
https://gendermedwiki.uni-muenster.de/mediawiki/index.php?title=Geschlechterunterschiede_bei_Suizid_und_Suizidalit%C3%A4t/Fachartikel
Und haben Sie je gehört, dass man sich dieses Problems der Männer so fürsorglich angenommen hätte wie bei den Frauen? Wo bleibt die Gleichberechtigungsbeauftragte bei diesem Problem? Brauchen wir auch einen Gleichberechtigungsbeauftragten für Männer?

Zum Thema Gewalt lesen Sie doch bitte auch, wie es bei der Jugend aussieht:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/09/28/was-fuer-eine-jugend-waechst-da-heran/

Da fragt man sich doch: Was ist nur mit der Menschheit los? Wir leben so falsch, dass es gar nicht falscher geht. Am Plastikproblem und an der Luftverschmutzung können wir das ablesen. Aber wir haben nicht nur die Umwelt, sondern auch die Familien zerstört und damit die Ursache für die Verrohung gesetzt.

Die Menschheit wird immer schlimmer

Gerade lesen wir, dass in New York der Katastrophenfall ausgerufen wurde, weil die Waffengewalt so stark zugenommen hat:
https://web.de/magazine/politik/us-politik/new-york-erklaert-zunehmender-waffengewalt-katastrophennotfall-35970738

Nicht viel anders sieht es in London aus: Da trauen sich Frauen nachts nicht mehr auf die Straße:
https://web.de/magazine/panorama/aufschrei-gewalt-35623200
Kein Wunder: Es geht nicht nur um sexuelle Belästigung, nein, mehr als einmal täglich wird irgendeiner Frau Säure ins Gesicht gegossen mit der Folge einer dauernden Entstellung. Und fast täglich wird ein Mensch erstochen.
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/26/gott-sei-dank-bye-bye-great-britain/
Eigentlich müsste auch in London längst der Katastrophenfall ausgerufen werden. Aber so etwas macht sich halt nicht gut.

Und wie schaut es bei uns aus? Auch nicht viel besser: Da brauchen Obdachlose neuerdings Warnanlagen, damit sie nicht bestohlen oder gar angezündet werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/20/was-ist-nur-mit-der-menschheit-los-ein-ganz-trauriges-zeichen/
Und Kinder werden, wie sich gerade in Münster zeigt, Opfer so unglaublicher Sexualstraftaten, dass es sogar dem Richter bei der Urteilsbegründung die Stimme verschlug.

 

Werden unsere Polizisten der Meute „zum Fraß vorgeworfen“?

Ich finde es ganz unglaublich, wie sich unser Staat gegenüber gewalttätigen Demonstranten verhält. Er tut nichts, um seine Polizisten besser zu schützen. Warum gibt es keinen eigenen strengen Straftatbestand für diejenigen, die Flaschen, Molotowcocktails und Ähnliches werfen? (z.B: „… mindestens 6 Monate Freiheitsstrafe ohne Bewährung“? Oder noch strenger?)

Und was ich weiter vermisse, sind die Berichte im Fernsehen und in den anderen Medien über Verurteilungen gewalttätiger Demonstranten. Die könnten doch eine gewisse abschreckende Wirkung haben. Durch das Schweigen der Medien entsteht der Eindruck, als ob solche Taten ohne Folgen bleiben. Im allgemeinen herrscht ja sowieso die Mentalität: „Beim ersten Mal gibt’s auf jeden Fall Bewährung. Also können wir uns leisten, was wir wollen.“

Mordende Kinder

Gerade steht in der Zeitung, dass bei uns ein Dreizehnjähriger von einem Vierzehnjährigen erstochen wurde. Gleichzeitig gab es in Frankreich zwei ähnliche Morde bei Kriegen zwischen Kinderbanden. Offensichtlich ist, dass die Hemmschwelle immer mehr sinkt.
Frankreich will mit einer Verstärkung der Polizei gegensteuern, aber das Problem liegt woanders.
In Deutschland will man die zunehmende Gewalt mit Streetworkern bekämpfen: Beispielsweise hat eine Kleinstadt wie Kulmbach zwei (!) davon angestellt. Und da frage ich mich als alter Mann: Wie sind wir eigentlich früher ohne solche Streetworker ausgekommen? Schon ihr Name sagt, dass es sich um einen neuartigen Beruf handelt, der seinen Ursprung wie so vieles andere auch in den USA haben dürfte:
Streetworker sind Sozialarbeiter, die sich um problematische Zielgruppen bemühen sollen und dazu gehört leider auch die Jugend. Noch ein Beispiel: Kürzlich haben 11-jährige eine ganze Schule demoliert, nachdem sie bereits 25 (!) Straftaten auf dem Kerbholz hatten.
Ich sehe diese Erscheinungen als Anzeichen dafür, dass unsere Gesellschaft krank ist. Man kümmert sich zu wenig um diejenigen, die von den Politikern oft als das wertvollste Gut des Staates bezeichnet werden, nämlich um die Kinder. Ein Fünftel davon ist in unserem reichen Staat dazu verdammt, in Armut zu leben. Und da ist es wohl durchaus nachvollziehbar, dass so eine Jugend, die schlechte Startchancen hat, einen Hass auf die Gesellschaft entwickelt.
Ein zweiter Faktor, der Streetworker notwendig macht, ist die Zerstörung der Familie. Durch die vielen Scheidungen steigt die Zahl der Alleinerziehenden, die sich oft schwer durchschlagen müssen: Wie viel Zeit bleibt einer alleinerziehenden Friseuse, die abends noch als Bedienung arbeiten muss, für ihr Kind? Und der Drang bzw. Zwang vieler Frauen zum Berufsleben führt dazu, dass häufig die Kinder eher als Störfaktor empfunden werden oder sich mindestens so fühlen.

Wie die Pflanzen Wasser brauchen, benötigen Kinder Liebe. Aber so, wie die Dürre in der Natur immer mehr zunimmt, verdorrt auch die zarte Pflanze der Liebe.

Wie sich unser Staat verändert

Es ist nur eine kleine Notiz, aber ein trauriges Zeichen für die Veränderung unseres Staates: Die bayerische Polizei schafft gepanzerte Fahrzeuge an:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/gepanzerte-spezialfahrzeuge-fuer-bayerische-polizei,SHq7zvq
Was für ein Umbruch: Polizeibeamte waren einmal Respektspersonen in diesem Staat. Inzwischen sind sie Opfer von Gewalt. Sie werden als Vertreter eines verhassten Systems mit Steinen und Molotow-Cocktails beworfen.
Und die Justiz zeigt auch mit ihren Bauten, dass wir nicht mehr im selben Staat leben, der nach dem Krieg gegründet würde: Auf dem Bild oben sieht man das Justizgebäude in Traunstein. Es stammt aus der Nachkriegszeit. Die großen Fenster im Erdgeschoss gehören zum Schwurgerichtssaal. Die Bevölkerung sollte im Vorbeigehen optisch am Geschehen teilnehmen können. Inzwischen fand man, dass die Richter zu sehr auf dem Präsentierteller sitzen und dadurch gefährdet sind. Deshalb pflanzte man eine Hecke davor. Die modernen Justizgebäude von heute gleichen oft Bunkern.
Zu viele haben sich von dem Staat abgewendet, wie die gewaltsamen Demonstrationen zeigen und diese Aktionen könnten sich auch gegen die Justiz wenden.