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Untaugliche Männer


Gerade jammert eine österreichische Zeitung darüber, dass etwa ein Viertel der jungen Männer wehruntauglich sind. Unsere Nachbarn sollten sich damit trösten, dass bei uns sogar fast jeder zweite als wehruntauglich befunden wurde. Vielleicht sind ja aber auch die Bewertungskriterien in den beiden Ländern unterschiedlich.
Was die Tauglichkeit anbetrifft, sinkt diese genauso wie bei der körperlichen Eignung fürs Militär logischerweise auch in sexueller Hinsicht. Gerade lese ich, dass die heute Dreißigjährigen gerade mal so viel Geschlechtsverkehr haben wie die Sechzigjährigen. Dasselbe las ich, als ich vor 25 Jahren 60 wurde, also müsste seither die Potenz ungefähr auf ein Viertel von früher gesunken sein müsste. Arme Jugend!
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/17/die-menschen-werden-unfruchtbar-und-verlieren-die-freude-am-sex/
Besonders aber: Arme Männer! Vielleicht sind ja bald die Frauen fitter als ihr.

Beneidenswerte Frauen

Ist das die Wahrheit der Frauen?
Zunächst einmal eines vorweg: Die Thesen, die ich hier nieder schreibe, sind nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern sind Erkenntnisse von Psychologen. Ich selbst würde mich ja – geläutert durch die Ehe – nie trauen, so etwas zu behaupten. Also: Nach Meinung von Psychologen haben die Frauen ein anderes Verhältnis zur Wahrheit als wir Männer. Das soll an ihrer beneidenswerten Fähigkeit liegen, Unangenehmes ganz verdrängen zu können. Auch Sie werden es schon gelegentlich in der Zeitung gelesen haben, dass eine Frau ein Kind auf dem Klo geboren hat und dann wegen Kindstötung vor Gericht stand. Manchmal enden solche Fälle mit einem Freispruch, weil die Frauen behaupten, sie hätten gar nicht gewusst, dass sie schwanger waren. Sie hätten auch gar keinen Geschlechtsverkehr gehabt. Kein Mensch würde so etwas glauben, wären da nicht die Psychologen, die den Frauen bestätigen, sie könnten den Geschlechtsverkehr und die Schwangerschaft tatsächlich völlig verdrängt haben.
Auf dasselbe Phänomen stoßen Richter bei Vaterschaftsprozessen. Da ist die Wahrheitsfindung oft dadurch erschwert, dass die nicht-ehelichen Mütter nur einen einzigen Geschlechtsverkehr zugeben, bei dem es nach ihrer Meinung „geschnackelt“ hat. Bei einer Begutachtung stellt sich dann aber oft heraus, dass der betreffende Mann nicht der Vater sein kann. Die Frau muss also auch noch mit mindestens einem weiteren Mann verkehrt haben. An sich müsste nun die Frau wegen Falschaussage angeklagt werden. Das ist aber in der Regel sinnlos, weil die Psychologen auch hier wieder mit der Behauptung daher kommen, die Beschuldigte könnte den weiteren Verkehr verdrängt haben.
Wir Männer können die Frauen nur beneiden: Wie gerne würden wir gerade in der heutigen Zeit so manches verdrängen können.
Aber wahrscheinlich besteht auf die Dauer gesehen gar kein Anlass zum Neid: Die Psychologie ist ja bekanntlich eine Wissenschaft, in der die Erkenntnisse von heute nicht selten die Irrtümer von morgen sind.
Am Schluss noch ein Tipp: Wenn Ihre Frau steif und fest behauptet, etwas sei ganz anders gewesen als es wirklich war, lassen Sie sich auf keinen Streit ein, sondern denken an das, was Sie hier über die Verdrängung gelesen haben.