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Schon mal darüber nachgedacht? Es gibt auch kostenlose Geschenke

Man muss sich nicht immer dem Einkaufsstress aussetzen und Geld ausgeben, um Geschenke zu besorgen. Oft kann auch ein einfaches selbstgebasteltetes Geschenk genau so viel Freude machen, beispielsweise eine Duftkugel aus einer Orange, die mit Nelken gespickt ist und ihren herrlichen Duft im Weihnachtszimmer ausbreitet.
Solche Geschenkideen gibt es hier:

Kostenlose Geschenke

International Hugging Day – Welttag der Umarmung

Schade, dass dieser bedeutende Tag heuer wegen Coronaausfallen muss. Der Tag hätte ja keinen Sinn, wenn er nur Umarmungen im Kreise der Familie im Auge hätte. Die sollten ja sowieso eine Selbstverständlichkeit sein.
Der Hugging Day soll vielmehr menschliche Wärme unter die Leute auf der Straße bringen. Und da sah ich in München etwas Besonderes: Zwei bildhübsche Japanerinnen standen in einem knappen goldenen Kleid auf einem Podest mit dem Schild „Free Hugging“. Als ich vorbei ging, nutzte gerade ein herunter gekommener Penner diese Gelegenheit und er umarmte eine von den Beiden, die das mit freundlicher Miene über sich ergehen ließ.
Ich glaube, sie hat dem Mann ein sehr großes Geschenk gemacht, an dem er noch lange zehren wird. Und was das Schöne an dem Geschenk ist, ist, dass man dabei überhaupt nichts hergeben muss.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Wer etwas geschenkt bekommt, denkt selten darüber nach, dass das Geschenk für den Spender vielleicht ein großes Opfer bedeuten könnte. Er glaubt vielmehr leider zu oft: der hat genug und kann ruhig ein bisschen hergeben.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Schenken: ein Problemfall für Männer

Es wird immer schwieriger, manche Leute zu beschenken: Sie haben alles. Da muss man sich schon etwas Ausgefallenes einfallen lassen, um diesen Menschen doch noch eine Freude machen zu können. Da wird das Schenken schwierig, wie Ringelnatz im folgenden Gedicht beschrieben hat:

„Traurig geworden im Denken,
Traurig ohne Woher.
Als könnte mir niemand mehr
Etwas schenken…“

Nein, Männer, traurig sollen unsere Frauen an Weihnachten nicht sein. Deshalb müssen wir unser Gehirn ein wenig anstrengen, um ein passendes Geschenk zu finden:
Alkohol? Wie einfallslos!
Pralinen? Linie! Gewichtszunahme!
Buch nach Bestsellerliste? 08/15!
Schmuck? Zu teuer!
Parfüm? Hat sie schon!
Also was dann? Hier ein Vorschlag für Leute, die das Ungewöhnliche suchen: Ein Buch mit dem Titel „Geschenk für Dich – Liebesgeschichten der besonderen Art“. Und das Praktische an diesem Geschenk ist, dass man es nicht einmal einpacken muss:
Geschenk für Dich
https://autorenseite.wordpress.com/
Eine Leseprobe finden Sie hier.

Warum gerade dieses Buch?

Zum Buch „Geschenk für Dich
LuluTitelhell
„Der Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst…“, schrieb einst Goethe im Faust. Wenn man sich aber so das Liebesleben vieler Leute anschaut, kann man nur sagen: Hier irrte Goethe. Vielmehr haben neuere Forschungen (mindestens die des Autors) ergeben, dass der Mensch unter dem Druck seiner Hormone steht und dieser ist vergleichbar mit einem Alkoholrausch, nur sind die Auswirkungen schlimmer. Die Menschen stürzen sich in Abenteuer, an deren Folgen sie ein Leben lang zu tragen haben: Sie setzen ein Kind in die Welt oder sie heiraten für kurze Zeit und büßen dafür einen großen Teil ihres Vermögens ein. Auch wenn es weniger schlimm kommt, erleben doch viele in ihrem Liebesleben arge Enttäuschungen, wie man aus Sprichwörtern und Aphorismen ersehen kann, die ja in der Regel die Weisheiten von gescheiten Leuten oder sogar die eines ganzen Volkes enthalten:

An Scheidungsgründen fehlt es nie, wenn nur der gute Wille da ist.
(Nestroy)

Ich habe nur geheiratet, um des Teufels zu spotten.
(Martin Luther)

Viele, von denen man glaubt, sie seien gestorben, sind nur verheiratet.
(Francoise Sagan)

Der 7. Himmel muss ein Loch haben, durch das jemand, der nicht aufpasst, direkt in die Hölle hinunterfallen kann.
(der Autor)

Selbst eine gute Ehe ist eine Bußzeit.
(russisch)

Wenn ein Mann eine Frau nimmt, hört er auf, die Hölle zu fürchten.
(rumänisch)

Dieses Buch soll ein Trostspender für alle diejenigen sein, die in der Liebe eine oder gar mehrere Enttäuschungen hinter sich haben oder die das Gefühl haben, völlig gescheitert zu sein.
Es gibt wohl kaum einen Bereich des Lebens, wo die Hoffnung oder die Erwartung oft so wenig mit der Wirklichkeit übereinstimmen, wie in der Liebe. Häufig heiraten Menschen und glauben, dass es fürs ganze Leben ist. Doch nur zu schnell landen sie nach einem Ausflug in den siebten Himmel auf dem harten Erdboden: Mehr als die Hälfte aller Großstadtehen wird wieder geschieden. Und wie sieht es in der anderen Hälfte aus? Meist recht trübe! Manche Eheleute bleiben zusammen, nur der Kinder wegen. Andere trennen sich nicht, weil sie das Leben zu zweit gewöhnt sind, denn Motiv für eine Eheschließung ist heute — wie eine Umfrage ergab — in erster Linie, dass man Angst vor dem Alleinsein hat; da hält man natürlich lieber an einer langweilig gewordenen Partnerschaft fest, als dass man einsam ist. Viele Eheleute leben einfach nebeneinander her, indem jeder seiner Wege geht. Es bleiben eigentlich nur wenig Menschen übrig, die wirklich in einer erfüllten Partnerschaft gemeinsam durch das Leben gehen. Etwas überspitzt hat es Camus einmal so ausgedrückt: „Die wahre Liebe gibt es doch nur ein- oder zweimal im Jahrhundert; der Rest ist Langeweile.“ Nun, langweilig ist es in vielen Ehen überhaupt nicht: Es herrscht Streit vom Morgen bis zum Abend.
Manchmal schauen Menschen nachdenklich oder neidisch auf irgendeine Beziehung in ihrem Umfeld und glauben, dass dort alles in Ordnung ist. Meist ist es aber nur die Fassade, welche von den Außenstehenden gesehen wird. Und schon diese Schauseite erweist sich oft als brüchig: Während wir beispielsweise morgens beim Friseur in einer etwas älteren Illustrierten lesen, wie glücklich beispielsweise die Ehe dieses oder jenes Prominentenpaares sei, entnehmen wir wenig später der neuesten Tageszeitung, dass die beiden sich schon wieder scheiden lassen wollen.
Wir wollen hier ein wenig hinter die Fassaden menschlicher Beziehungen schauen und die Irrungen und Wirrungen verfolgen, die uns die Liebe beschert. Und dann freuen wir uns (hoffentlich), dass alles bei uns so ist, wie es ist.
Eine Leseprobe finden Sie hier.

Es gibt zwei Arten von Büchern

Es war immer schon so, dass es zwei Arten von Büchern gab: die einen waren die, die man las, und die anderen waren die, die man haben musste. So war es in meiner Jugendzeit selbstverständlich, dass jeder, der sich zu den gebildeten Menschen rechnete, einen Bücherschrank hatte, in dem die Klassiker wertvoll gebunden aufgereiht waren. Aber wer hat schon Lessings oder Kleists Werke gelesen? Das waren eben Bücher, die zum Bildungsbestand gehörten. Heute hat wohl kaum einer noch einen solchen Bücherschrank. Aber es gibt auch heute Bücher, die viele Menschen einfach besitzen wollen, aber dann beim Lesen scheitern. Das erste Mal ist mir das aufgefallen, als Pasternak den Nobelpreis für Literatur bekam. Da fand sein Buch „Doktor Schiwago“ reißenden Absatz. Ich habe mich damals durch die vielen Seiten hindurch gekämpft, habe dann aber keinen getroffen, der das Buch auch ganz gelesen hätte. So dürfte es bei vielen weiteren Nobelpreisträgern gewesen sei. Nun aber wundere ich mich. Im Spiegel steht gerade: Nur jeder Vierte schafft „Shades of grey“
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/shades-of-grey-nach-donna-tartt-was-amazon-kindle-nutzer-lesen-a-981336.html
Ich dachte, dass jedenfalls diejenigen, die sich so ein Buch kaufen, ihre Freude daran haben. Das scheint nicht der Fall zu sein. Und das beruhigt mich irgendwie. Der Markt für Perversitäten und Tabubrüche scheint gesättigt zu sein.
Vielleicht interessieren die Leute sich nun wieder mehr für Bücher, von denen sie etwas haben, wie beispielsweise diese hier:
https://autorenseite.wordpress.com/home/

Und wenn ich nur für diese Frau geschrieben hätte…

Ich weiß nicht, ob es Ihnen auch so geht: Man fragt sich manchmal nach dem Sinn dessen, was man tut. Ich schreibe gern, und weil ich es gerne tue, kann ich immerhin schon darin einen Sinn sehen. Aber trotzdem suche ich noch einen tieferen Sinn: Bewirke ich mit meinen Büchern etwas? Bringe ich meine Leser zum Nachdenken oder mache ich ihnen mindestens eine Freude?
Beim Vorlesen spürt man, wie die Geschichten beim Publikum ankommen, und wenn dann mehrere Zugaben gefordert werden, ist man natürlich glücklich.
Noch mehr freut es einen natürlich, wenn man mal ein Dankschreiben bekommt. Ein sehr bemerkenswertes habe ich von einer Frau erhalten. Sie schrieb, sie sei am Bett ihres sterbenden Vaters gesessen und habe auf seinem Nachttisch eines meiner Bücher vorgefunden und darin gelesen. So sei ihr die Nacht leicht geworden und sie habe sogar am Bett ihres sterbenden Vaters lachen können. Dafür wollte sie sich bedanken.
Und ich denke mir, wenn ich nur für diese Frau geschrieben hätte, hätte es sich schon gelohnt.

Ein bisschen Gift muss sein

Das ist nicht nur einer der Grundsätze der Homöopathie, sondern auch eine Erkenntnis, die man immer wieder bestätigt sieht. Der Altbundeskanzler Schmidt ist starker Raucher und ein augenfälliges Beispiel dafür, dass eine ständige Nikotinvergiftung durchaus lebensverlängernd wirken kann, wenn man ein trainiertes Immunsystem hat.
Wir haben als Kinder gern mit dem giftigen Quecksilber gespielt. Das schwere flüssige Metall fühlte sich einfach toll an, wenn man es mit den Händen umrührte. Und wenn man es ausgoss, bildeten sich süße kleine silberne Kügelchen, die überall herum rollten. Ein großartiges Spielzeug, das es leider nicht mehr gibt. Aber wir haben es überlebt. Ich werde gerade 80. Auch Goethe kannte schon das Spielen mit Quecksilber, wie ich bei meiner derzeitigen Lektüre der „Wahlverwandtschaften“ feststelle.
Gerade können wir in den Zeitungen lesen, dass die Vögel, die „verbotenerweise“ in der abgesperrten verstrahlten Zone von Tschernobyl leben, gesünder und kräftiger sind als ihre Artgenossen. Vergesst also den Tipp aus der Adenauer-Zeit, in dem es hieß, man solle bei radioaktiver Strahlung eine Aktentasche über den Kopf halten und Jodtabletten essen.
Auch in unserem Land sehen wir, welche Wirkungen die Radioaktivität hat. Sie löst eine enorme sexuelle Aktivität aus, wie wir bei den Wildschweinen beobachten können, die sich hauptsächlich von den immer noch stark radioaktiv belasteten Moosen ernähren. Sie vermehren sich zur Zeit in einer Art und Weise, dass die Jäger mit dem Abschießen nicht mehr nachkommen.
Was lernen wir von den Wildschweinen? Dass bestimmte Moosarten an sich schon ein starkes Potenzmittel sind, wie Sie hier nachlesen können. Wenn da jetzt noch ein bisschen Radioaktivität dazu kommt… Das sollten Sie lieber gar nicht erst ausprobieren!

Ja, die Weiber…

(Heute steht auf meinem Kalenderblatt ein kleines Gedicht von Freidank. Er lebte ab ca. 1200 und war ein fahrender Kleriker ohne Weihen. Solche kurzen und fröhlichen Predigten wie die folgende würden wir doch heute auch gerne hören, aber welcher Kleriker würde sich jetzt trauen, über die Weiber zu sprechen? „Da sei Gott vor!“ würde man ihm sagen, wobei „Gott“ von manchen durch „Alice Schwarzer“ ersetzt würde.)

„Wäre der Himmel ganz Papier
samt allem irdischen Revier
und alle Sterne Pfaffen,
die Gott hat erschaffen,
es fehlte an den Schreibern
für das Wunder von den Weibern.“

Nein, an Schreibern fehlt es heutzutage nicht: Auch in meinem Buch „Geschenk für Dich“ kommen natürlich die Weiber vor, nämlich in Geschichten über die Irrungen und Wirrungen der Liebe.