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Der zweifelhafte Sinn von Tierexperimenten

Ein paar Blogs weiter unten habe ich mich mit den umstrittenen Tierexperimenten befasst, die belegen, dass Gen-Food gesundheitsschädlich ist.
Das Merkwürdigste an diesen ganzen Tierexperimenten ist für mich dies: Nachdem sich nun wohl kaum noch bestreiten lässt, dass genmanipuliertes Futter Ratten schadet, hören wir jetzt auf einmal, dass diese Versuchstiere und Menschen überhaupt nicht vergleichbar seien, so dass entsprechenden Tierexperimente keine Aussagekraft besitzen würden. Ja, warum macht man dann überhaupt solche Experimente? So fragen mit Recht die Tierschützer.
Anscheinend läuft das mit den Tierexperimenten so ab:
Bestätigen sie das, was als Ergebnis gewünscht wird, dann beruft man sich darauf.
Kommt aber bei den Versuchen etwas anderes heraus, dann beanstandet man zunächst einmal das Verfahren bei den Versuchen und stellt fest, dass so fehlerhafte Untersuchungen überhaupt nichts besagen.
Wenn jedoch die Versuche nochmals unter Ausschaltung der behaupteten Fehlerquellen durchgeführt werden und sich wieder dasselbe ergibt, dann kommt man mit dem Argument, dass Mensch und Tier nicht vergleichbar seien.
Und so setzen die großen Firmen dann mit ihrer Lobby das durch, was sie wollen: Wir bekommen also Gen-Food zu (fr)essen.
Nach dem Tierschutz wird auch der Menschenschutz immer mehr aufgeweicht. „Geld regiert die Welt.“

Gen-Food: das größte Verbrechen an der Menschheit?

Schon 1998 hatte Prof. Pusztai vor genmanipulierten Kartoffeln gewarnt. Er musste daraufhin ein Martyrium auf sich nehmen, das Sie wirklich einmal hier nachlesen sollten, um zu sehen, mit welchen Mitteln die Saatguthersteller arbeiten. Das ist wirklich erschütternd:
http://charismatismus.wordpress.com/2013/12/12/genforschung-wissenschafts-kontroverse-um-gen-food-und-zur-wirkung-der-pille-danach/
Die Wissenschaftler sahen nun, wie es ihnen ergehen könnte, wenn sie auf diesem Gebiet weiter forschen würden: Es gab kaum etwas zu verdienen, aber viel zu verlieren.
Vor einiger Zeit wagte es dann doch der französische Wissenschaftler Gilles-Eric Séralini, eine Studie zu veröffentlichen, in der er durch Experimente mit Ratten nachwies, dass Genmais gesundheitsgefährdend ist.
Dann aber lasen wir: „Eine umstrittene Studie mit Ratten zu Gesundheitsgefahren von Genmais verliert weiter an Glaubwürdigkeit.“ Was war geschehen? Die Fachzeitschrift, die den Beitrag des französischen Wissenschaftlers Gilles-Eric Séralini im vergangenen Jahr veröffentlicht hatte, zog die Studie zurück. Séralini protestierte gegen diese Entscheidung. Wir fragen uns, warum wohl die Zeitung die Studie zurückgezogen hat. Wir können es uns denken!
Jedenfalls bestätigte dann eine neue Studie, geleitet von Prof. Hussein Kaoud, Seralinis Beobachtungen und Erkenntnisse. Die Versuchstiere entwickelten unter Fütterung von Ajeeb-YG vorzeitige Alterung, Immunprobleme, Insulinversorgungs-Störungen, wurden unfruchtbar, hatten Probleme im Verdauungsapparat und anderen lebenswichtigen Organen.
http://netzfrauen.org/2014/02/07/neue-studie-zeigt-dass-der-verzehr-von-gen-mais-und-gen-soja-gesundheitsschaedlich-ist/
Und so ein Zeug kriegen wir demnächst zu fressen (ja, so muss man es ausdrücken), denn die Saatguthersteller haben endlich erreicht, was wollten: Gen-Mais kommt nun auch nach Europa. Und Deutschland hat es durch seine Stimmenthaltung bei der betreffenden EU-Abstimmung möglich gemacht. Warum wohl?
Wenn es stimmt, dass Gen-Food Krebs und andere schwere Gesundheitsschäden verursacht, und wenn es weiter stimmt, dass man die gen-veränderten Pflanzen nicht einfach wieder aus der Natur entfernen kann, dann kann man nur sagen: hier geschieht das schlimmste Verbrechen der Menschheit.

Her mit den Chlorhühnchen und dem Gen-Food!

Was regt Ihr Euch denn so auf? Gen-Food ist bei uns doch schon längst verbreitet. Dank EU kann bei uns beispielsweise Vanillin sogar als natürliches (!) Aroma deklariert werden, auch wenn es gentechnisch erzeugt wurde. Auch sonst breitet sich Gen-Food in den Supermärkten immer mehr aus:
http://www.welt.de/gesundheit/article109370720/Genfood-wird-schon-lange-im-Supermarkt-verkauft.html
Gen-Mais wird demnächst auch bei uns angebaut, weil sich die Bundesregierung bei der entscheidenden Abstimmung in der EU der Stimme enthalten hat (warum wohl?) und sie nun so tut, als lasse sich dieses Fehlverhalten auf nationaler Ebene reparieren:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/07/genmais-luege-alleingang-fuer-deutschland-nicht-moeglich/
Später schimpfen dann unsere Politiker auf die EU, wenn der Genmais kommt, obwohl sie es waren, die den Grundstein für die Verbreitung von Gen-Pflanzen gelegt haben.
Und die Chlor-Hühnchen: Sind die wirklich so schlimm? Wir selbst baden in Hallenbädern mit Chlor-Zusatz, in die die Badenden noch täglich 200 Liter Urin ablassen:
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/schwimmen-urin-im-pool-wie-gehen-hallenbaeder-damit-um/6988150.html
Und da soll ein Chlorbad (ohne Urin!) für ein Hühnchen schädlich sein? Leute, wie seid ihr doch empfindlich!
Aber im Ernst: Es hat schon seinen Grund, warum die Amerikaner Chlor verwenden. Wer einmal miterlebt hat, wie jemand auf Grund einer Infektion durch Hühnchenfleisch an Yersinien erkrankt ist und dabei alle Gelenke geschädigt wurden, der sieht sieht das Chlorproblem etwas anders. Vielleicht haben ja die Amis mehr Grund, unsere mit Antibiotika vollgestopften Hühnchen zu fürchten als wir ihre mit Chlor gebadeten.
Wahrscheinlich sind ja die Chlorhühnchen nur ein Nebenkriegsschauplatz, der vom eigentlichen Problem, der Ausbreitung des Gen-Foods ablenken soll.

Lebensmittel oder (Death-) Food?

Das Wort Lebensmittel, also Mittel zum Leben, wird immer mehr durch das Wort „Food“ ersetzt, das mehr nach Viehfutter klingt. Die Sprache ist da oft recht feinfühlig und führt neue Worte ein, wenn sich die Verhältnisse gewandelt haben. Heute steht bei dem, was wir zu essen bekommen im Vordergrund: Wie kann man das billig herstellen, günstig transportieren und lange lagern?
Wissenschaftler der Universität Caen fanden nun mit neuen Studien heraus, dass Ratten früher sterben und vor allem an Krebs erkranken, wenn sie mit gentechnisch verändertem Mais gefüttert werden. Die Untersuchung hat nicht zuletzt deshalb auch in Brüssel sofort großes Aufsehen verursacht, weil die Testreihen an Versuchstieren über einen viel längeren Zeitraum durchgeführt wurden als bisher. Der Sprecher des EU-Gesundheitskommissars verwies darauf: Der überwiegende Teil der Studien, die für die Genehmigung von genveränderten Nahrungsmitteln herangezogen werde, untersuche nur die gesundheitlichen Auswirkungen über 90 Tage hinweg.
Wir sehen also, wie oberflächlich unsere Lebensmittel untersucht werden.
Schon als der Gen-Mais aufkam, warnte ein Professor vor den Folgen. Er hatte durch Tierexperimente festgestellt, dass das Organwachstum bei der Fütterung mit Gen-Mais verlangsamt werde. Der Mann wurde von seiner Uni entlassen – wie vermutet wurde, auf Druck der Lebensmittelindustrie.
Und noch eine Meldung über das angeblich gesündeste Lebensmittel bekommen wir zu lesen:
Die Milch von hornlosen Kühen soll Lactose-Intoleranz auslösen. Auch hier erleben wir wieder, wie es in der Lebensmittelindustrie zugeht. Als jemand behauptete, die Hörner seien für die Verdauung der Kühe wichtig, wurde er verhöhnt. Aber nun sehen wir selbst, dass bei hornlosen Kühen etwas an der Verdauung schief laufen muss, denn sonst würde deren Milch keine Lactose-Intoleranz auslösen.
Übrigens ist Milch Gift für Männer. Sie schadet der Prostata.
So gesund, wie uns immer eingehämmert wird, ist die Milch also gar nicht. Es wird langsam Zeit, dass bei der Milch Warnungen aufgedruckt werden wie bei den Zigaretten: „Achtung! Kann Lactose-Intoleranz auslösen. Vorsicht Männer! Milch kann die Prostata schädigen!“