Schlagwort-Archive: Geld

Schläft Herr Maas?

Der frühere Präsident von Afghanistan Aschraf Ghani soll mit einem Hubschrauber voller Geld in die Vereinigten Emirate geflohen sein.
Nun hat sein verlassenes Volk kein Geld und muss hungern. Man spricht davon, dass eine halbe Milliarde an Unterstützung notwendig ist.
Was ich mich frage: Warum geht offenbar keiner der Frage nach, wo die Staatskasse von Afghanistan geblieben ist? Wäre das nicht eine Aufgabe für unseren Außenminister, hier für Aufklärung zu sorgen? Es wird doch kaum wohl so sein, dass die Vereinigten Emirate nicht auch daran interessiert sind, ob sie einem Räuber Asyl gewährt haben.

Die römisch-katholische Skandalkirche

Die Rede ist hier nicht von den unglaublichen Missbrauchsskandalen, sondern von einem finanziellen Skandal, der viel schlimmer ist als der von Wirecard. Bei Wirecard ist das Geld ja nur einfach verschwunden, aber bei der Kirche stellt sich auch die Frage des Betruges:
Die Kirche sammelt ja Jahr für Jahr den Peterspfennig unter dem Motto „Geld für die Armen“. Und was tut die Kirche mit dem Geld? Sie investiert in britische Immobilien.
Ich habe deshalb die provokante Frage gestellt: Muss der Papst in den Knast? Das war natürlich eine satirische Übertreibung, die aber klar machen soll, wie schlimm der Umgang der Kirche mit dem Geld ist:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
Der Papst ist natürlich kein Betrüger, aber sein Umgang mit dem Geld, das er als Nachfolger Petri gesammelt, ist so unglaublich, dass bei einem solchen Versagen normalerweise die Frage des Rücktritts gestellt würde. Er durfte doch das Geld, das in seinem Namen gesammelt wurde, nicht einfach dem Staatssekretariat des Vatikans zur weiteren Verwendung überlassen, sondern hätte selbst bestimmen müssen, welchen Armen es zugute kommen soll. Es sollen ja 350 Millionen verzockt worden sein. Was hätte man mit diesem Geld alles anfangen können!. Die Katholische Kirche stünde als „Leuchtturm“ in unserer Welt der Geldgier da, wenn das Geld in die Flüchtlingslager geflossen wäre.

Nehmen wir einmal an, eine Organisation würde Geld für die Opfer der Flutkatastrophe sammeln und würde das Geld dann auch in Londoner Immobilien investieren: Was würde dann passieren? Die Antwort ist klar. Aber beim Umgang mit dem Peterspfennig hörte man nicht einmal aus den Kreisen von „Wir sind Kirche“ einen Protest. Irgendwie fühle ich mich an Wilhelm Busch erinnert: „… sprach nichts als: „Heilig! Heilig!“

Immerhin wird im Vatikan der Skandal nicht unter den Teppich gekehrt, sondern es gibt ein Strafverfahren:
Der ehemalige Präfekt der vatikanischen Kongregation für Heilig-und Seligsprechungen, Kardinal Becciu, der im September auf Druck von Papst Franziskus zurückgetreten war, muss sich wegen Geldunterschlagung und Amtsmissbrauchs verantworten. Angeklagt ist auch die Expertin in Geopolitik und Becciu-Vertraute Cecilia Marogna.
Ich frage mich, was wohl mit dem Begriff „Vertraute“ umschrieben wird und denke an das Konzil von Nicäa, wo bestimmt wurde, dass Priester nur „unverdächtige Frauen“ um sich haben dürfen. Also für mich ist die Frau verdächtig, seit ich ein Bild von ihr sah.

Kirche und Geld

Das Stift Klosterneuburg hat gerade für 23,6 Millionen das Sony-Grundstück in Anjf gekauft. Das Geld, das man damit verdienen kann, soll für die Seelsorge und die Erhaltung des Stifts dienen, heißt es.
Ich habe da meine Zweifel: Genügten denn für diese Zwecke nicht schon die Quellen, aus denen das viele Geld stammt? Die Kirche hat so viel Geld, dass sie es immer wieder anlegen muss. Sogar den Peterspfennig, den sie eigentlich für die Armen eingesammelt hat, hat sie in Immobilien angelegt:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/15/meine-unfromme-sonntagspredigt/
Kirche und Geld – das ist ein dunkles Kapitel:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
Traurig ist, dass die Katholische Kirche immer größere Reichtümer ansammelt, aber nicht bereit ist, auch nur einen kleinen Teil des unermesslichen Vermögens zur Linderung des Elends auf der Welt einzusetzen.

Zitat zum Tag


Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Wir brennen wahrlich vor Geldgier.“
                                       ( Hl. Hieronymus)

https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Rätsel: Wie kann so etwas sein?


Zerbrechen Sie sich den Kopf:
Es gibt Menschen, die etwas in die Hand nehmen, was sie gar nicht haben. Wie ist so etwas möglich? Und wer sind diese Menschen?

Lösung: Scrollen Sie nach unten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es sind die Politiker die dauernd „Geld in die Hand nehmen“, das sie nicht haben. Mehr Politsprech finden Sie hier:
https://autorenseite.wordpress.com/lexikon-des-politischen-sprachgebrauchs-und-des-sonstigen-geschwafels/

Zur Bischofsvollversammlung – Wo bleibt der Heilige Geist?

Beschämend für die Katholische Kirche ist, dass der Missbrauchsskandal immer noch nicht aufgearbeitet ist. Dadurch wird die Kirche in der Öffentlichkeit zur Zeit wahrgenommen als eine Institution, die mit unglaublichen sexuellen Entgleisungen belastet ist. Wie anders stünde die Kirche da, wenn all das längst der Vergangenheit anheim gefallen wäre und die Kirche sich durch christliche Liebe gegenüber den Flüchtlingen ausgezeichnet hätte. Geld genug hätte sie ja.

Über ein Zusammengehen der beiden großen christlichen Kirchen wird anscheinend nicht mehr geredet. Das hat man seit der Feier zum 500-jährigen Bestehen der evangelischen Kirche abgehakt.
Lesen Sie dazu im Buch der unorthodoxen Geschichten um die Bibel, wie Luzifer mit Gott wettet, dass die Kirchen auch noch nach 500 Jahren getrennt bleiben: „Verbotene Zone“. Wie es ausgegangen ist, wissen Sie ja: Luzifer hat gewonnen.

Und hätte nicht die Kirche den Frauen gegenüber eine schwere Schuld abzutragen?
https://kirchenopfer.de/frauen/
Immerhin  sind die Frauen seit 1963 auch für die Kirche als Menschen anerkannt. Was für ein Fortschritt! Da kann man nicht erwarten, dass sie damit auch den Männern gleich gestellt werden und Priesterinnen werden können. Dieses Thema treibt die Kirche an den Rand der Spaltung. Die Kirche würde schnell einlenken, wenn die Frauen aus Protest den Gotteshäusern fernbleiben würden oder gar eigene Messen feiern würden nach dem Vorbild des urschristlichen Agapes. Aber dazu sind die Frauen meist leider zu fromm, so aufbegehrend sie sonst sein können..

Die Katholische Kirche ist von merkwürdiger Widersprüchlichkeit: Klare Gebote Gottes missachtet sie: „Du sollst dir kein Bild von mir machen!“ (Dies beachtet nur der Islam.) Oder: „Seid fruchtbar und mehret euch!“ Die Priesterschaft denkt nicht daran, sich an dieses Gebot zu halten (mit Ausnahme einiger weniger). Andererseits stellt die Kirche unumstößliche Regeln auf und behauptet, die seien gottgewollt wie die Priesterschaft der Männer. Es wäre an der Zeit, dass sich die katholische Kirche von diesen selbst auferlegten Fesseln befreit und endlich auch den Frauen den ihnen gebührenden Platz einräumt und auch den notwendigen Respekt zollt.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Zeit und Geld gleichen sich darin, dass es weniger darauf ankommt, wie viel man hat, als vielmehr darauf, was man daraus macht.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Sonntagsgedanken: Wie der Glaube zerbröselt


Ochs‘ und Esel sind zwei Tiere, die in der Weihnachtsgeschichte nach Lukas nicht erwähnt sind. Trotzdem sind sie eiserner Bestandteil von Krippe und Weihnachtsgeschichten. Wenn man diesen Widerspruch irgendwann einmal in seinem Leben bemerkt, ist das der erste Glaubensverlust, den viele nach der Kindheit erfahren müssen.
Und später lesen wir, dass es sich um einen Übersetzungsfehler handelt, wenn Jesus nach
unserem Evangelium in einem Stall geboren worden sein soll. Laut Experten müsste die richtige Übersetzung statt „Stall“ „Zuhaus“ lauten.
M
it den Augen der modernen Theologie betrachtet stimmt sowieso der ganze Anfang des Lukasevangeliums nicht. Er sei zwar nicht gelogen, sondern eine zulässige Form der Ausschmückung, mit der die Juden zum Christentum bekehrt werden sollten, indem ihnen Jesus als der angekündigte Messias aus dem Stamme Davids präsentiert wurde.
Als Jesus geboren wurde, war Herodes schon tot. Und es kann auch nicht sein, dass der angebliche Kindermord von Bethlehem wirklich geschehen ist, ohne dass er in der Geschichtsschreibung irgendwo erwähnt worden wäre, zumal sich auch gerade der
römische Geschichtsschreiber Josephus besonders mit Herodes befasst hat, wobei er sogar über seine Ehe berichtet hat. Da kann er nicht den angeblichen Kindermord vergessen haben.
In den anderen Evangelien wird daher auch erst über Jesus von dem Zeitpunkt an geschrieben, als er sich von Johannes taufen ließ.
So tauchen also im Lichte der modernen Wissenschaft gesehen Zweifel am Wahrheitsgehalt der Bibel auf.
Aus der heutigen Sicht ist die Bibel sowieso teilweise rassistisch, gewalttätig und homophob: Lev 18,22. Und auch Jesus ist nicht nur der friedliche Prediger der Bergpredigt: „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“
Und dementsprechend ist die Kirchengeschichte weitgehend eine Kriminalgeschichte,
wie man bei Drewermann nachlesen kann: Hexenverbrennungen, Bartholomäusnacht, Kreuzzüge, Ausrottung der Katharer, Sklaverei …

Und nun kommen in neuester Zeit die vielen Missbrauchsfälle dazu. Und das im Bereich der Heiligkeit! Hat man beispielsweise je Vergleichbares über die Richterschaft gehört?
Die Kirche ist scheinheilig: Sie gibt sich den Anstrich, etwas für die Bedürftigen zu tun, investiert aber das zu diesem Zweck gesammelte Geld lieber in Immobilien:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Und so etwas hat es auch noch nicht gegeben, was wir nun erfahren: einen Kardinal, der am Glauben zweifelt und sagt, es gäbe keinen Glauben ohne Zweifel:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/05/zum-sonntag-unglaubliches-von-kardinal-marx/
Das ist etwa so, als wenn ein Autoverkäufer sagen würde, er habe Zweifel, ob das angebotene Fahrzeug sicher sei.
Und so beobachten wir, dass immer mehr Menschen aus der Kirche austreten.
Die Kirche verfehlt ihre wichtigsten Ziele: Frieden und Nächstenliebe.
Zum Thema Frieden verweise ich auf den Irakkrieg, den Bush mit erlogenen Argumenten begonnen hat. Ich habe vor Beginn des Krieges an den Papst geschrieben, er solle die Christenheit zu einer Friedenswallfahrt in den Irak auffordern, um ein Blutvergießen und die Destabilisierung der ganzen Region zu vermeiden. Aber ich habe nicht einmal von der päpstlichen Administration eine Antwort erhalten, obwohl ich eine beachtliche Kirchensteuer zahle.
Und was die Nächstenliebe angeht: Wie schön wäre es, wenn die Kirche hier mit leuchtendem Beispiel voran gegangen wäre, anstatt auf ihrem unermesslichen Vermögen sitzen zu bleiben.

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https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Goldbesitz – ein Risiko?


Zu Beginn ein Aphorismus:
„Goldbesitz mag riskant sein — Geldbesitz ist es auch.“

Wir haben Gold, weil wir den Regierungen nicht trauen können“, das sagte schon vor fast einem Jahrhundert der ehemalige amerikanische Präsident Herbert Hoover. Und heute trauen immer weniger Bürger ihren Währungen. Sie kaufen Gold und treiben dessen Preis ungeahnte Höhen. Manchmal hat man den Eindruck, es geht zu wie beim Klo-Papier-Kauf anlässlich des Ausbruchs der Corona-Krise. Panik scheint auszubrechen, weil Gerüchte aufkommen, dass der Goldkauf demnächst verboten werden könnte, um die Währungen zu stützen.
De
n meisten ist beim Goldbesitz gar nicht bewusst, dass es sich um eine höchst riskante Kapitalanlage handelt. Ist es vielleicht eine „Dienstmädchen-Hausse“, die wir erleben? (Also eine Hausse, bei der die Hausse die Hausse in die Höhe treibt, weil jeder, sogar das „Dienstmädchen“, glaubt, beim Preis gäbe es nur eine Richtung, nämlich die nach oben.)
Ich stelle mir manchmal vor, Papst Franziskus würde plötzlich sterben und sein Nachfolger würde etwas für die Armen tun und Gold verkaufen. Die Kirche soll ja nicht nur den von der Vatikanbank ausgewiesenen Goldschatz besitzen, sondern
wesentlich mehr. Die Schätzungen reichen bis zu 30.000 oder gar 60.000 Tonnen. Auch wenn es nur 10.000 Tonnen wären, wäre das mehr als der Goldbesitz der USA.
Man stelle sich nun einmal vor, ein neuer Papst würde das Gold verkaufen. Auch wenn das peu-à-peu geschehen würde, wäre der Goldpreis im Keller.
Aber die Gefahr ist wohl gering, denn die Katholische Kirche sammelt seit jeher eher Vermögen, als dass sie es hergibt:
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Eine andere Gefahr, die dem Goldpreis drohen könnte, wäre die, dass Staaten in Notlagen auf ihren Goldbesitz zurück greifen. Aber Putin hat dies nicht getan, als der fallende Ölpreis und die verhängten Sanktionen ihn in Bedrängnis brachten. Und auch der drittgrößte Goldbesitzer Italien denkt nicht daran, Gold zu verkaufen, obwohl ein Wirtschaftswissenschaftler schon vor dreißig Jahren zu mir sagte, Italiens Wirtschaft sei ein Beweis dafür, dass es ein Leben nach dem Tode gebe.
Alle Staaten halten sich an das Prinzip: Gold behalten und den Goldpreis hoch halten. Nur wie lange wird das so funktionieren? Könnte nicht auch so etwas passieren wie beim Ölpreis, der ja auch immer künstlich hoch gehalten wurde, bis er abstürzte?
Oder: Was wäre, wenn plötzlich in der Tiefsee ganze Mengen an Goldklumpen entdeckt würden?
Ganz gleich, was passiert:

Jedenfalls wird Gold immer ein krisensicherer Schatz sein. Da denke ich an die Kriegszeit zurück, als mancher seinen Familienschmuck hergab, um beim Bauern eine Weihnachtsgans zu erstehen.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Man hat die Währung vom Goldpreis entkoppelt, damit der Bürger nicht merkt, dass sein Geld immer wertloser wird.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.