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Kein Geld in Traunstein – Vorwarnstufe für alle

In Traunstein hat man zur Zeit Probleme, an Geld zu kommen. Seit Tagen funktioniert die Auszahlung bei der Postbank nicht mehr. Auch anderswo gibt es dasselbe Problem:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein/traunstein_artikel,-auf-der-suche-nach-bargeld-automaten-ausser-betrieb-bargeld-am-schalter-begrenzt-_arid,732461.html
Die einen haben Probleme mit der Anlieferung des Geldes, die anderen haben technische Probleme.
So etwas Ähnliches hatten wir schon mal. Da fielen etliche Automaten infolge eines Cyberangriffs für drei Tage aus.

Deshalb hier meine Warnung: Haben Sie immer genügend Geld im Haus! Es kann noch schlimmer kommen.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Die Faszination des Geldes besteht hauptsächlich darin, dass der Mensch, der sich auf der Verliererstraße befindet, indem er Lebenszeit, Jugend, Schönheit und Gesundheit einbüßt, hier etwas gewinnen kann.
H. Pöll

Schauen Sie mal hier!

Woelki: Wo bleibt der Staatsanwalt?

 

Woelki soll 820.000 Euro an Berater bezahlt haben, um sein Überleben im Amt zu sichern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies keine strafbare Handlung ist, die eigentlich den Staatsanwalt auf den Plan rufen müsste. Aber der tut normalerweise leider nichts von sich aus, sondern nur auf eine Anzeige hin. Er will sich ja nicht unnötig selbst Arbeit aufhalsen, bei der er sich womöglich in die Nesseln setzen könnte.
Die erste Frage, die sich stellt, ist diese: Woher stammt das Geld? Meistens hören wir in solchen Fällen, dass keine Kirchensteuergelder in Anspruch genommen wurden, sondern dass der Kardinal dies aus seinem eigenen Portefeuille bezahlt habe.
Freilich hat jede Diözese auch eigenes Vermögen und der Bischof kann darüber verfügen. Aber er darf das Geld nicht einsetzen, um damit eigene Interessen zu verfolgen. Das wäre Untreue, die strafbar wäre.
Jedenfalls muss das Ganze genau aufgeklärt werden. So oder so: Auf jeden Fall ist es verwerflich, in einer Zeit der Nöte so viel Geld für PR auszugeben. Schon das ist ein Grund, den Mann endlich in die Wüste zu schicken.

Jetzt erobern die Frauen auch noch den Fußball

Die Frauen sind überall im Kommen oder besser gesagt: Sie sind schon überall, wo man es nie gedacht hätte: bei der Feuerwehr, bei der Bergwacht, bei der Bundeswehr…
Was die Bundeswehr anbetrifft, erinnere ich mich an die Tochter eines Bekannten, die unbedingt etwas mit Raketen machen wollte, was nur bei der Bundeswehr möglich war. Was hat die damals kämpfen müssen wie meine Tante. die als erste Frau Architektur studierte. Heute bringen sie es sogar zu Präsidentinnen der höchsten Gerichte.

Nur beim Frauenfußball hinken die Frauen hinterher. Sie bekommen weniger Geld als ihre männlichen Kollegen, was nicht ganz unverständlich ist, denn der Frauenfußball ist ein Verlustgeschäft, während die Bundesliga der Männer eine Goldgrube ist.
Aber nun seit der laufenden Fußball-WM der Frauen bahnt sich ein Umdenken an. Viele Männer, die sich im Sommerloch des Fernsehens oft aus reiner Verzweiflung die Fußballspiele der Frauen angesehen haben, gerieten ins Staunen: Die Frauen können es ja doch!

Ich habe als reiner Laie in Sachen Fußball hier ja schon gefunden, dass die Frauen sogar besser spielen als die Männer:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/07/13/frauenfussball-ist-besser/
Und das Überraschende war für mich, dass auch die Leute, die es wissen müssen, nämlich die männlichen Fußballer aus meinem Bekanntenkreis das Selbe sagten. Auch wenn man nicht diese Meinung teilt, muss man doch sagen, dass der Frauenfußball interessanter zum Zuschauen ist: Da wird nicht ewig hin und her gekickt, sondern es geht mehr zur Sache, also aufs Tor. Und: Während die Männer oft Zweikämpfe und Dribbeln scheuen, weil sie womöglich dabei statistisch schlecht abschneiden, kennen die Frauen solche Skrupel nicht. Die gehen gleich aufs Ganze und, wenn sie sich durchsetzen, erspielen sie tolle Torchancen. Und wenn nicht, haben sie eine verlässliche Verteidigung, die Gegenoffensiven abfängt.

Als schauen wir mal am Mittwoch, was unsere Frauen erreichen!
Und wehe, wenn die Männer in Katar versagen. Dann wird auch beim härtesten Fußballfan ein Umdenken stattfinden. Das Tolle am Fußball ist ja die Begeisterung der Fans. Man denke nur an das Sommermärchen der WM in Deutschland. Also schlimm wäre es, wenn die Männer in Katar nichts hin kriegen, was die Begeisterung wecken könnte. Dann könnte sich die Fans vielleicht mehr den Frauen zu wenden. Und manche Frau, die dem Fußball bisher nichts abgewinnen konnte, wird sich dann vielleicht zu ihrem einsamen Mann vor dem Fernseher setzen.

Frauenfußball ist besser

So sieht der Frauenfußball in den Augen vieler Männer aus: völlig falsch.

Unsere Damenmannschaft hat gerade der Männerelf gezeigt, was unbedingter Siegeswille vermag. Dieser reichte bei den Männern meist nur zu einem Unentschieden.

Ein Karikaturist hat gerade den Männer gezeigt, wie anders Frauen sind: Während sich die Männer nach einem Foul mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden wälzen, stehen die Frauen immer sofort wieder auf. Und so sieht man auf der Karikatur eine Spielerin, die zu ihrer am Boden liegenden Mitspielerin sagt: „Steh auf! Wir sind hier nicht beim Männerfußball.“

Und noch ein entscheidender Unterschied zwischen Männer- und Frauenfußball war zu beobachten: Ich hätte nie gedacht, dass die Frauen so mutig in die Zweikämpfe gehen. Das ist es, was die Zuschauer sehen wollen. Bei den Männern ist eher eine Angst davor zu beobachten: Sie fürchten, einen solchen Kampf verlieren zu können und geben den Ball lieber ab. So entsteht oft ein langweiliges hin- und Hergekicke. Es ist ja so, dass Spiele hinterher analysiert werden. Und dann wird gezählt, wie viele Zweikämpfe jemand gewonnen und verloren hat. Das ist allerdings eine falsche Betrachtungsweise. Ein gewonnener Zweikampf, der eine Torchance gebracht hat, wiegt andere verlorene Zweikämpfe leicht auf.

Freuen wir uns also auf den heutigen Fußballabend und wünschen unseren Damen viel Glück. Und noch etwas wünsche ich den Frauen: nämlich dass sie mehr Geld bekommen.

Schließlich noch etwas: Liegt es an meinem Alter, dass ich bei der Frauenmannschaft eher Mädchen sehe und bei den Männern keine Jungmannschaft?

Cyberangriffe: Haben Sie genug Geld im Haus?

Gerade müssen wir sehen, dass die Cyberkriminalität zu einer wachsenden Bedrohung wird. Hacker schrecken sogar nicht einmal davor zurück, Krankenhäuser lahm zu legen, um sie zu erpressen. Auch die Bezahlsysteme einiger Banken wurden schon mal außer Betrieb gesetzt.
Und da frage ich mich: Kann es sein, dass einmal alle Kassen der Supermärkte abgeschaltet werden könnten? Und was dann?
Wäre es nicht zur Vorsorge notwendig, jeden Supermarkt mit einem PC auszustatten, in dem bei Ausfall der Kasse alle Vorgänge autark registriert werden können, bis die Kasse wieder funktioniert?
Übrigens meinte einmal ein Experte, der Krieg der Zukunft sei völlig unblutig: Man schaltet einfach das ganze Informationssystem des Gegners aus.
Vorläufig gibt es nur kleine Nadelstiche über das Internet. Aber stellen Sie sich vor, wie es in Deutschland aussehen könnte, wenn Putin nicht im nächsten Winter nur das Gas abdreht, sondern auch das Internet lahm legt.

Wo sind die 10 Milliarden D-Mark?

Hier ist ein Pfennig von den 10 Milliarden. Den hat mir mal jemand als Glückspfennig in mein neues Auto geworfen und dann ist er mit jedem neuen Auto weiter gewandert. Aber wo ist der Rest? Sicherlich ist viel Schwarzgeld dabei.
Aber ich glaube, ein großer Teil des Geldes ist einfach verschwunden: Bei jedem Hausbrand wird Geld ein Raub der Flammen. Manches Geld wurde so versteckt, dass die Erben es nicht finden. Viele Summen wurden irgendwo verloren. Auch im Ausland wurde Geld vernichtet, weil die Leute es für wertlos hielten …
Da wäre es interessant zu wissen, wie viel von den 10 Milliarden überhaupt noch tatsächlich vorhanden sind. Auf jeden Fall hat der Staat einen guten Schnitt gemacht.

Auch interessant wäre es zu erfahren, wie viel Geld die Banken dadurch kassieren, dass keiner Ansprüche darauf erhebt. Oft wissen die Erben gar nichts von der Existenz bestimmter Konten. Da kann ich nur sagen: Gut, dass es ein Finanzamt gibt. Als eine Tante starb, mussten wir Angaben über das bescheidene Erbe machen. Danach warf uns das Finanzamt vor, wir hätten ein Konto verschwiegen, von dem wir keine Kenntnis hatten. Da sieht man wieder mal: Das Finanzamt weiß oft mehr als du.

Schläft Herr Maas?

Der frühere Präsident von Afghanistan Aschraf Ghani soll mit einem Hubschrauber voller Geld in die Vereinigten Emirate geflohen sein.
Nun hat sein verlassenes Volk kein Geld und muss hungern. Man spricht davon, dass eine halbe Milliarde an Unterstützung notwendig ist.
Was ich mich frage: Warum geht offenbar keiner der Frage nach, wo die Staatskasse von Afghanistan geblieben ist? Wäre das nicht eine Aufgabe für unseren Außenminister, hier für Aufklärung zu sorgen? Es wird doch kaum wohl so sein, dass die Vereinigten Emirate nicht auch daran interessiert sind, ob sie einem Räuber Asyl gewährt haben.

Die römisch-katholische Skandalkirche

Die Rede ist hier nicht von den unglaublichen Missbrauchsskandalen, sondern von einem finanziellen Skandal, der viel schlimmer ist als der von Wirecard. Bei Wirecard ist das Geld ja nur einfach verschwunden, aber bei der Kirche stellt sich auch die Frage des Betruges:
Die Kirche sammelt ja Jahr für Jahr den Peterspfennig unter dem Motto „Geld für die Armen“. Und was tut die Kirche mit dem Geld? Sie investiert in britische Immobilien.
Ich habe deshalb die provokante Frage gestellt: Muss der Papst in den Knast? Das war natürlich eine satirische Übertreibung, die aber klar machen soll, wie schlimm der Umgang der Kirche mit dem Geld ist:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
Der Papst ist natürlich kein Betrüger, aber sein Umgang mit dem Geld, das er als Nachfolger Petri gesammelt, ist so unglaublich, dass bei einem solchen Versagen normalerweise die Frage des Rücktritts gestellt würde. Er durfte doch das Geld, das in seinem Namen gesammelt wurde, nicht einfach dem Staatssekretariat des Vatikans zur weiteren Verwendung überlassen, sondern hätte selbst bestimmen müssen, welchen Armen es zugute kommen soll. Es sollen ja 350 Millionen verzockt worden sein. Was hätte man mit diesem Geld alles anfangen können!. Die Katholische Kirche stünde als „Leuchtturm“ in unserer Welt der Geldgier da, wenn das Geld in die Flüchtlingslager geflossen wäre.

Nehmen wir einmal an, eine Organisation würde Geld für die Opfer der Flutkatastrophe sammeln und würde das Geld dann auch in Londoner Immobilien investieren: Was würde dann passieren? Die Antwort ist klar. Aber beim Umgang mit dem Peterspfennig hörte man nicht einmal aus den Kreisen von „Wir sind Kirche“ einen Protest. Irgendwie fühle ich mich an Wilhelm Busch erinnert: „… sprach nichts als: „Heilig! Heilig!“

Immerhin wird im Vatikan der Skandal nicht unter den Teppich gekehrt, sondern es gibt ein Strafverfahren:
Der ehemalige Präfekt der vatikanischen Kongregation für Heilig-und Seligsprechungen, Kardinal Becciu, der im September auf Druck von Papst Franziskus zurückgetreten war, muss sich wegen Geldunterschlagung und Amtsmissbrauchs verantworten. Angeklagt ist auch die Expertin in Geopolitik und Becciu-Vertraute Cecilia Marogna.
Ich frage mich, was wohl mit dem Begriff „Vertraute“ umschrieben wird und denke an das Konzil von Nicäa, wo bestimmt wurde, dass Priester nur „unverdächtige Frauen“ um sich haben dürfen. Also für mich ist die Frau verdächtig, seit ich ein Bild von ihr sah.

Kirche und Geld

Das Stift Klosterneuburg hat gerade für 23,6 Millionen das Sony-Grundstück in Anjf gekauft. Das Geld, das man damit verdienen kann, soll für die Seelsorge und die Erhaltung des Stifts dienen, heißt es.
Ich habe da meine Zweifel: Genügten denn für diese Zwecke nicht schon die Quellen, aus denen das viele Geld stammt? Die Kirche hat so viel Geld, dass sie es immer wieder anlegen muss. Sogar den Peterspfennig, den sie eigentlich für die Armen eingesammelt hat, hat sie in Immobilien angelegt:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/15/meine-unfromme-sonntagspredigt/
Kirche und Geld – das ist ein dunkles Kapitel:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
Traurig ist, dass die Katholische Kirche immer größere Reichtümer ansammelt, aber nicht bereit ist, auch nur einen kleinen Teil des unermesslichen Vermögens zur Linderung des Elends auf der Welt einzusetzen.