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Sonntagsbeschäftigung: Machen Sie doch mal einen Reset bei sich selber!

Haben Sie einmal einen Reset bei Ihrem PC gemacht? Da staunt man, wie auf einmal alles wieder so wunderbar läuft.
Und da sollte man auf die Idee kommen, einen solchen Reset auch bei sich selber durchzuführen. Manche machen das, indem sie auf eine Pilgerfahrt gehen, aber da steht eher das Religiöse im Vordergrund. Fast alle Religionen kennen Pilgerfahrten zur Stärkung des Glaubens.
Und weil das Wandern die Gedankengänge vertieft, sollte man sich das zunutze machen, indem man sich mit einem Wesen befasst, dass man oft viel zu wenig lieb hat, nämlich mit sich selbst. Am besten klappt das beim Bergsteigen. Mein Vater pflegte immer zu sagen: „Der Berg nimmt dir die Beichte ab.“
Zuerst einmal zeigt der Berg,  ob der Körper in Ordnung ist und ob man fit ist oder daran arbeiten müsste. Aber auch der Geist beginnt intensiver zu arbeiten, weil das oft viel zu träge Blut in Wallung kommt und mehr Sauerstoff aufnimmt. Da stellt man sich auf einmal Fragen wie: Wo stehe ich im Leben? Wohin will ich? Was ist der Sinn meines Lebens?…
Und wenn man dann wieder nach Hause kommt, sieht man auf einmal manches anders. Vom Gipfel des Berges sah doch ein großes Problem plötzlich viel kleiner aus.
Und mit so einem Reset geht man das Leben dann doch etwas anders an.

Heute ist der Tag der Ruhe (Vertragen Sie die?)

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Katzen haben uns etwas voraus:
Sie können einfach so da liegen und das Leben genießen. Das haben wir verlernt. Wir müssen immer etwas tun. Und wenn wir nur so da liegen, dann wollen wir jedenfalls etwas lesen oder Musik hören. Aber einfach nur so da liegen und nichts tun: das hält der Mensch von heute kaum aus. Dabei sind solche Phasen des Lebens ganz wichtig: Man lässt die Gedanken schweifen und folgt ihnen.
Ich erinnere mich an die Zeit, als meine Kinder klein waren. Damals lagen sie halt auch häufig nur da und manchmal ging ein Kräuseln über ihre Stirn. Dann pflegte die Oma zu sagen: „Schau hin: Da sieht man richtig, wie sich der Geist bildet.“
Und solche Phasen braucht der Mensch auch, wenn er älter wird. Er soll sich nicht immer voll stopfen mit Vorgefertigtem, seien es nun Bücher oder Melodien. Er sollte halt auch versuchen, seinem eigenen Geist ein wenig Raum für das Schöpferische lassen.
Aber immer mehr Menschen halten es mit einem Typen überhaupt nicht aus: mit sich selbst. Daher brauchen sie die Ablenkung. Nur wenige ruhen noch in sich.

Besser lernen

Über das Thema lernen habe ich schon öfter geschrieben. Hier noch ein Tipp:
Haben Sie schon einmal Sportler beobachtet? Sie üben nicht nur die Disziplin, die sie ausüben, sondern machen auch Dehnungsübungen.
So braucht auch der Geist seine Dehnungsübungen. Dessen war man sich früher bewusst. Deshalb hießen die Universitäten auch nicht Hochschulen, sondern man wollte die Studenten, die noch nicht “Studierende“ hießen, nicht nur zu Spezialisten ausbilden, sondern sie auch ein wenig über den Tellerrand ihres Fachgebiets hinaus schauen lassen. Deshalb lasen die Kapazitäten der Wissenschaft, über die die Uni verfügte, im Auditorium Maximum für alle Studenten Interessantes aus ihrem Fachbereich. Und da waren früher auch die meisten Studenten dabei.
Heute sind die Universitäten zu einem Massenbetrieb geworden und das Audimax dient nur noch als normaler Hörsaal.
Das soll aber aufmerksame Studenten nicht hindern, sich auch für etwas anderes zu interessieren als für ihr Studienfach. Das dehnt den Geist und verhindert, dass man ein Fachidiot wird. Und ein gedehnter Geist ist aufnahmefähiger, wie ein Sportler nach Muskeldehnungen leistungsfähiger geworden ist.

Tag des Faulenzens – Können Sie so etwas noch?

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Es ist ja erstaunlich, dass wir im Kalender gleich drei Tage der Faulheit widmen. Im Oktober kommt der Tag des Faultiers, heute ist der Tag des Faulenzens  und dann gibt es auch noch den Faulpelzes. Anscheinend haben wir das nötig in unserer hektischen Zeit.

Die Tiere haben uns etwas voraus:
Sie können einfach so da liegen und das Leben genießen. Das ist eine Form des Glücklich-Seins, die wir verlernt haben. Wir müssen immer etwas tun. Und wenn wir nur so da liegen, dann wollen wir jedenfalls etwas lesen oder Musik hören. Deswegen sagen wir ja inzwischen statt „ausruhen“ „chillen“, denn einfach nur so da liegen und nichts tun: das hält der Mensch von heute kaum aus, es sei denn, er sonnt sich. Dabei sind solche Phasen des Lebens ganz wichtig: Man lässt die Gedanken schweifen und folgt ihnen.
Ich erinnere mich an die Zeit, als meine Kinder klein waren. Damals lagen sie halt auch häufig nur da und manchmal ging ein Kräuseln über ihre Stirn. Dann pflegte die Oma zu sagen: „Schau hin: Da sieht man richtig, wie sich der Geist bildet.“
Und solche Phasen braucht der Mensch auch, wenn er älter wird. Er soll sich nicht immer voll stopfen mit Vorgefertigtem, seien es nun Bücher oder Melodien. Er sollte halt auch versuchen, seinem eigenen Geist ein wenig Raum für das Schöpferische lassen.
Aber immer mehr Menschen halten es mit einem gewissen Typen überhaupt nicht aus: mit sich selbst. Daher brauchen sie die Ablenkung. Nur wenige ruhen noch in sich.

Sind Frauen netter als Männer?

Früher gab es die Festtage und den Tag der Arbeit. Und dann kamen die Leute auf die Idee, auch anderes in den Blickpunkt zu rücken. Und so machten sie alle 365 Tage des Jahres zu irgendwelchen Gedenktagen. Und weil die Tage des Jahres dafür nicht ausreichten, packte man mehrere Themen in einen Tag hinein.
Heute ist zum Beispiel u.a. der Tag des menschlichen Geistes. Der hat seine Berechtigung, denn die Menschen werden immer dümmer und es liegt auf der Hand, dass man etwas dagegen tun muss, bevor die künstliche Intelligenz die Herrschaft übernimmt.
Heute ist auch der Tag der spontanen Nettigkeit. Zwar gibt es schon den Welttag der Nettigkeit, aber es ist gut, die Menschen wieder daran zu erinnern, dass man auch mal ganz spontan ein bisschen nett sein kann.
Gestern, als ich am Berg wanderte, habe ich mich zufälligerweise auch schon mit diesem Thema beschäftigt und mir die Frage gestellt, ob Frauen netter sind als Männer. Es ist ja üblich, dass man sich normalerweise am Berg grüßt, wenn man sich begegnet. Und da ist mir aufgefallen, dass die Männer mit ihrem normalen Alltagsgesicht grüßten, die Frauen aber mit einem netten freundlichen Lächeln. Seitdem denke ich darüber nach, ob die Frauen vielleicht automatisch auf Charme schalten, wenn einem Mann begegnen oder ob die Frauen vielleicht überhaupt netter sind,  Was meint Ihr?

Allergien selbst heilen

Immer mehr Menschen leiden an Allergien, gerade jetzt im Frühjahr. Das liegt vielleicht an den Lebensmittelzusätzen, von denen jeder von uns durchschnittlich jährlich 15 (!) Kilo isst.
Was also soll man tun? Ich möchte Ihnen hier nun
hier nochmals die Tipps zusammen fassen, die ich auf dieser Blogseite auf Grund meiner eigenen Erfahrungen zur Bekämpfung einer Allergie gegeben habe:
Ich war auch einmal extrem allergisch und habe alles hinter mir: Hausarzt, Allergologen und Uni-Klinik. Alles ohne Erfolg. Wie soll auch eine Desensibilisierung gegen Hausstaubmilben funktionieren, wenn man ständig neben der Behandlung diese Erreger einschnauft?
Also hatte die Schulmedizin für mich nur noch den Rat übrig, auf die Kanaren zu ziehen und mir dort eine neue Existenz aufzubauen.
Dann habe ich mich selber mit meinem Leiden befasst und das Internet durchforscht:
Es ist ja interessant, was man durch den Einsatz von Computern alles heraus finden kann. Die Medizin wird wahrscheinlich dadurch völlig umgekrempelt. So las ich einmal in der Apotheken Umschau, dass es in Haushalten, in denen das Geschirr von Hand abgewaschen wird, halb so viele Allergien gibt wie in den Haushalten, in denen Spülmaschinen benutzt werden. Man nimmt an, dass das mit der Hand abgespülte Geschirr noch genügend Bakterien enthält, um das Immunsystem zu trainieren.
Entsprechendes gilt für allzu sterile Fußböden: Ein altes Parkett mit Ritzen lässt Raum für Raubmilben, die die Allergie auslösenden Milben bekämpfen.
Die Bewohner der Beletage, die nicht umsonst so heißt, haben nur halb so oft eine Allergie, wie die Bewohner des Erdgeschosses. Entsprechendes gilt für Menschen, die am Südhang wohnen. Schon die Inkafrauen legten ihre allergischen Kinder an einen Südhang.
Man nur also staunen, wie kleine Ursachen große Auswirkungen haben können. Und das kann man sich bei der Bekämpfung von Allergien zunutze machen. Man muss nur die Kleinigkeit finden, die einen von der Allergie befreit. Wie fein der Körper auf Veränderungen reagiert, las ich einmal in der Zeitung: Demnach genügt es bei Menschen, die auf Katzenhaare allergisch reagieren, wenn man ihnen ein Bild einer Katze zeigt: Dann haben sie schon eine allergische Reaktion. Das beweist in meinen Augen, dass auch die Psyche bei der Allergie eine wichtige Rolle spielen kann. Fragen Sie sich also, ob bei Ihnen Körper, Geist und Seele im Gleichgewicht sind.
Ich habe eine Masse von Heilungsvorschlägen gelesen. Die reichten bis zum Trinken von Urin aus dem Mittelstrahl (!). Dieser Rat ist wohl für Männer ungeeignet, zeigt aber doch eines: Wer so fest von einer Heilungschance überzeugt ist, dass er seinen eigenen Urin trinkt, der wird vielleicht tatsächlich auf Grund eines so festen Glaubens auch gesund. Die Selbstheilungskräfte des Körpers brauchen manchmal einen extremen Anstoß, wie uns auch die Wallfahrten zeigen.
Aber befassen wir uns lieber mit normalen Heilungsmethoden:
Ich
habe mir instinktiv 3 davon heraus gesucht, die mir erfolgversprechend schienen:
1. Ich bin aus der Tallage weggezogen in eine sonnige Wohnung am Südhang.
2. Ich habe als Veganer gelebt, wenn auch nicht streng.
3. Ich bin jeden Tag in aller Frühe kurz in die kalte Traun (Gebirgsbach) gestiegen. (Kneipp)
Das hat gewirkt und nun bin ich seit 30 Jahren gesund, obwohl ich meine Heilungsmethoden längst aufgegeben habe.
Eigentlich sollte jeder Patient vom Arzt eine Broschüre mit solchen Heilmethoden erhalten und diese zunächst einmal ausprobieren. Aber das wird sich nie durchsetzen. Die Medizin und Pharmazie brauchen dumme Patienten, die nicht selbst aktiv werden, sondern alles Mögliche mit sich machen lassen, was teuer ist und wo der Erfolg auf sich warten lässt – – vielleicht für immer.


Erfolgreich lernen so geht‘s (II)


Über dieses Thema habe ich ja schon hier geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/02/03/erfolgreich-lernen-so-gehts/
Dort ist zu lesen: „Man muss dann immer wieder mal ganz was anderes machen, um wieder mit frischen Kräften an die Arbeit gehen zu können.“
Von angehenden Juristen wurde früher verlangt, dass sie gebildet und vielseitig – vor allem auch – politisch interessiert waren. Sie mussten daher im Examen auch eine Klausur mit einem allgemeinen Thema schreiben aus den Bereichen Politik, Tagesgeschehen oder Bildung. Heute ist das weggefallen, denn man will funktionierende Menschen einstellen, bei denen es nur stören könnte, wenn sie über den Tellerrand hinaus blicken.
Auch wenn also heute die Studierenden nur noch ihr Fachwissen benötigen, um ihr Examen zu bestehen,
sollten sie aber doch außerdem noch vielseitig interessiert sein. Sie sollten die bekannten Werke aus den Bereichen Musik, Malerei, Literatur, Architektur… kennen. Das macht nicht nur Freude, sondern es weitet den Geist. Es ist also keine verlorene Zeit, wenn man sich auch mit so etwas beschäftigt.
Wir sehen diese These bestätigt, wenn wir auf den Sport schauen: Die Fußballer trainieren ja auch nicht nur das Spielen, sondern machen vielerlei andere Übungen: Laufen, Dehnen, Lockern…
Ebenso braucht das Gehirn solche Dehnungs- und Lockerungsübungen. Dann lernt man leichter und packt seine Arbeit wieder mit mehr Freude und frischen Kräften an.

Sind Sie ängstlich?

Buh

Dann wird Sie hoffentlich nicht dieser Geist erschrecken. Er lauert in der Traunsteiner Bahnhofsunterführung, die man von Kindern bemalen ließ, um Sprayer fernzuhalten.

Und hier kommt schon etwas, was einen stutzig machen kann: Haben wir wieder einen Bären in Bayern oder was ist hier los:

Viech

Richtig erschrocken habe ich mich aber im letzten Sommer am Berg, als ich dieses Untier hier unten neben mir am Wege sah. Unter ihm hatte sich ein Tier eingenistet, das die Flucht ergriff, als ich daher kam. So entstand für einen Moment für mich der Eindruck , als würde sich das ganze Gebilde auf mich los bewegen.

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