Schlagwort-Archive: Gehirn

Warum es früher keinen Frauen-Fußball gab: Der Busen war schuld

Es stimmt schon: Den Frauen war früher vieles verwehrt. Meine alte Tante hat beispielsweise nur schwer durchsetzen können, Architektur studieren zu dürfen.

Und den Frauenfußball gab es auch nicht, jedenfalls nicht offiziell. Das hing aber nicht damit zusammen, dass man den Fußball als unweiblich ansah, wie von manchen Feministinnen behauptet wird, sondern hatte seine Ursache darin, dass man unvermeidliche Stöße gegen die Brust als Krebsauslöser ansah.
Wenn ich mich recht erinnere, erzählte mir der deutsche Krebspapst, Prof. Karl H. Bauer, dass er von einem Stoß gegen die Brust Krebs bekommen habe, wohlgemerkt als Mann. Umso mehr mussten also Frauen gefährdet sein.

Inzwischen will die Wissenschaft festgestellt haben, dass solche Stöße gegen die weibliche Brust keinen Krebs auslösen. So genießt also der Busen keinen Schutz mehr, den ich ihm gerne weiter gegönnt hätte.

Umgekehrt verläuft die Diskussion bei den Männern: Man nimmt an, dass Kopfbälle dem Gehirn Schaden zufügen können. Deshalb wird darüber diskutiert, ob man Kopfbälle verbieten sollte.
Also in Zukunft vielleicht: Schutz des männlichen Kopfes, aber kein Schutz für den weiblichen Busen.

Die Frauen haben nicht nur den Fußball erobert, sondern auch die letzten Männerbastionen geschleift: Boxen, Catchen,  Feuerwehr, Bundeswehr, Bergwacht … Nun fehlt nur noch die Formel 1, wo wir doch von den Frauen immer wieder hören, sie seien die besseren Autofahrer*innen.

Gedopt lebt sich’s besser

Neulich ließ ich mich beim Arzt durchchecken. Er eröffnete mir die Werte der Blutuntersuchung und sagte: „Bei der Olympiade dürften Sie nicht mit machen. Ihre Sauerstoffwerte sind zu hoch. Da gelten Sie als gedopt.“
Und darüber habe ich nachgedacht und weiß woher das kommt. Ich hatte einmal gelesen, dass die Ruderer auf dem hochgelegenen Kapruner Stausee trainiert haben, weil sie dadurch mehr Sauerstoff ins Blut bekamen. Das liegt offenbar daran, dass der Körper mehr Erythropoetin bildet, um aus der dünneren Luft noch genügend Sauerstoff zu bekommen. Wenn man dann wieder im Tal ist, ist der Körper noch auf die Mangelfunktion vom Gebirge geschaltet: Er nimmt dadurch mehr Sauerstoff auf, ist dadurch also gedopt. Davon habe ich in meinem Leben profitiert.

Darum möchte ich hier schildern, wie ich es als ganz schlechter Schüler doch zu etwas gebracht habe.
Mein Start ins Leben sah finster aus:
Schon in der Volksschule hatte ich so schlechte Noten, dass ich damit nie aufs Gymnasium hätte gehen können. Aber dann kamen die Sozis in Kiel an die Regierung und änderten das alte Ausleseprinzip nach den Noten aus der Volksschule: Jeder konnte nun auf die höhere Schule gehen und dort ein Probejahr absolvieren. Da sahen allerdings manche Lehrer des Gymnasiums, das ich dann besuchte, den Untergang des Abendlandes kommen, wenn – wie sie sagten – Kreti und Pleti in ihre Schule eindringen konnten, die einst als beste Deutschlands gegolten hatte. Sie betrachteten ihr Institut fast schon als heilige Hallen, die ja auch  wie ein altes Kloster aussahen. Wie ich dieses finstere Gewölbe hasste mit den arroganten Lehrern!
Mein Hass lag auch daran, dass mir alle Lehrer unisono (wie abgesprochen) gleich zu verstehen gaben, dass ich wegen meiner schlechten Noten aus der Volksschule dort nichts zu suchen hätte. Als ich einmal die Frage eines Lehrers nicht beantworten konnte, sagte der zu mir: „Da kann ich nur sagen: Matthäus 22,11. Knabe, du weißt natürlich nicht, was da drin steht, drum will ich es dir sagen: ,Da ging der König hinein zum Mahl, sich die Gäste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Gewand an, und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte.‘“
Ich verstummte natürlich auch, aber diese blöde Arroganz spornte meinen Kampfgeist an. Ich sagte mir: Solche Typen werden es nicht fertig bringen, mich aus der Schule zu vertreiben, obwohl meine Eltern drei blaue Briefe darüber erhielten, dass meine Versetzung bzw. mein Abitur gefährdet seien. Und so bin ich auch ohne „hochzeitlich Gewand“ gerade noch so eben durchs Abitur gekommen als einer von 11 (!), die aus den einstigen vier Sexta-Klassen mit insgesamt 168 Schülern noch übrig geblieben waren. Ja, so haben die Lehrer damals „sieben müssen, um Führungskräfte für Deutschland heranzuziehen“.
Zum Abschluss dieser Phase meines Lebens möchte ich einen Ausspruch zitieren, der so sehr auf mich passt:

Von vielen Tausenden bin ich auch einer, ein armes Menschenkind, dem der liebliche Lebensfrühling, die blühenden Jugendjahre mit scholastischen Flausen verdorben wurden…
(Comenius 1658)

 

Aber dann kam ich nach Bayern und wurde zum Bergsteiger. Dabei erlebte ich, was das Doping aus mir gemacht hat: Ich schaffte das Studium locker. Und obwohl ich damals als Bergwachtmann Wochenende für Wochenende am Berg war, während die anderen lernten, bekam ich bei den Examen so gute Noten, dass sich dadurch für mich viele Karrieremöglichkeiten öffneten.
Dass ich das dem Bergsteigen verdanke, sehe ich auch an meinem Bergkameraden: Der war Physiker und arbeitete erst bei Linde, dann bei einem Flugzeughersteller, aber all das befriedigte ihn nicht. So wurde er Professor, obwohl er nicht einmal den Doktortitel hatte. Er schaffte das, obwohl er voll im Berufsleben stand und er mit mir an den Wochenenden im Gebirge unterwegs war.

Das verdanken wir dem Gehirndoping.

Die Firlefanzisierung unseres modernen Lebens und die Verblödung der Menschheit

Wo man hinschaut, werden wir mit überflüssigen Informationen zu gemüllt. Das alles hat es früher nicht gegeben: So erfuhren wir nichts über das Leben der Prominenten oder über neue Filme im Kino, um nur zwei Beispiele zu nennen. Und ist es nicht eigentlich völlig gleichgültig, mit wem Brad Pitt gerade zusammen ist?
Besonders die Reklame hat sich total gewandelt: Früher wurde man sachlich informiert über Benzinverbrauch, Kofferraumgröße usw. Heute sieht man phantastische Bilder, die ein Lebensgefühl vermitteln sollen, das dann auf das kurz eingeblendete Auto übertragen werden soll.
Die Firlefanzisierung geht bis ins kleinste: Als ich in der SZ einen Artikel über Corona las, kam eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamts zu Wort. Dabei wurde über ihre Brille und Frisur berichtet. Was soll der Unsinn?

Zum ersten Mal wurde ich mit der Firlefanzisierung konfrontiert, als ich zu einem Vortrag über Drogen eingeladen wurde. Da wollte man ein Bild von mir und befragte mich, ob ich verheiratet sei, Kinder hätte usw. Ich protestierte vorsichtig und fragte, was das mit meinem Vortrag und meiner Qualifikation hierfür zu tun hätte. Dann sagte man mir, das sei eben heute so, dass die Leute das alles wissen wollen. Und so sammelt sich immer mehr Müll im Gehirn.

Das Gehirn funktioniert allerdings so ähnlich wie ein Computer. Irgendwann ist der Speicher voll. Den PC kann man dann neu aufsetzen, das Gehirn allerdings nicht. Und so ist es kein Wunder, dass die Menschheit erwiesenermaßen immer dümmer wird. Der IQ nimmt alle 10 Jahre um 2 % ab.
https://autorenseite.wordpress.com/2021/12/04/hilfe-wir-werden-immer-duemmer-21-der-schueler-koennen-nicht-richtig-lesen/
Wie kann das gut gehen, wenn die Aufgaben, vor denen die Menschheit steht, immer schwieriger werden?

Das Lernen muss man lernen: Beim Lernen ist es wie beim Sex… (III)

Wenn ich bei der heutigen Jugend so herum schaue, stelle ich bei denjenigen, die ich im Blickfeld habe, fest: Sie sind zu fleißig. Auch bei den Intelligenten sehe ich, dass sie zwar einen hohen IQ haben mögen, aber beim DQ (Dummheitsquotientent) hapert es oft.
Das zeigt sich besonders beim Lernen. Die meisten übersehen, dass das Lernen eine Aufgabe ist, mit der man sich näher befassen muss:
Sie finden es selbstverständlich, dass man zum Fahren-Lernen in die Fahrschule geht. Und auch jeder weiß, dass man Schwimmen schneller bei einem Schwimmlehrer lernt. Nur beim Lernen glauben die meisten wie beim Sex: Das kann man von selbst. Durchaus, aber wie!
Was das Lernen anbetrifft, stecken viele einfach ihre Nase in die Lehrbücher und meinen, so prägen sie sich den Stoff ganz einfach ein. Aber mit Fleiß und Lernen bis in die Nacht verderben sich viele ihre Jugend und erreichen nicht mehr als andere, die die Aufgabe des Lernens lockerer angehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/29/das-lernen-muss-man-lernen-beim-lernen-ist-es-wie-beim-sex-ii/
Hier noch mal alles kurz zusammengefasst:
> Das Gehirn braucht Sauerstoff. Wer sich gleich morgens über seine Lehrbücher setzt, dessen Blut läuft träge durch die Adern. Wer hingegen seinen Blutkreislauf mit einem Tennisspiel oder Joggen in Schwung gebracht hat, leistet in der Bilanz mehr.
> Bergsteigen ist Gehirndoping, weil die dünnere Luft in der Höhe den Sauerstoffgehalt im Blut erhöht.
> Das Gelernte speichert sich richtig erst im Schlaf ab. Lernen bis in die Nacht bringt nichts. Ausreichend Schlaf ist wichtig, sonst bleibt vieles nur kurz im „Arbeitsspeicher“ hängen.
> Das Sonntagsgebot, das es auch bei anderen Religionen in ähnlicher Weise gibt, beruht auf der Weisheit, dass man auch mal eine längere Pause braucht, um wieder etwas leisten zu können.
> Wie man beim Sport Dehnungsübungen macht, braucht auch das Gehirn so etwas. Deshalb wurde die Universität erfunden, die  – wie der Name sagt – den Studenten eine universelle Bildung verschaffen wollte. Die Begegnung mit anderen Wissensgebieten erweitert das Gehirn. Aber heute sind aus den Studenten Studierende geworden, die keine Zeit mehr haben, über den Tellerrand ihres Fachgebiets hinaus zu schauen.
Dies sind nur noch mal kurz ein paar Anregungen, die Ihnen vielleicht das Leben erleichtern könnten.


Nochmals für alle Studenten: Auch das Lernen muss man lernen!

Die meisten finden es selbstverständlich, dass man bestimmte Sachen lernen muss, damit man sich am schnellsten die notwendigen Kenntnisse aneignet. Nehmen wir als Beispiel das Schwimmen: Man kann natürlich selbst herum paddeln wie ein Hund und dann langsam zum richtigen Schwimmer werden. Aber besser ist es, die richtigen Schwimmbewegungen und die Koordination mit der Atmung in einem Kurs zu lernen.

Ähnlich ist es beim Lernen. Auch das muss man lernen. Dessen sind sich die meisten allerdings nicht bewusst und so stopfen sie halt einfach den Lehrstoff in ihr Gehirn hinein.
Erfolgreiches und leichtes Lernen sieht aber anders aus, und das habe ich hier beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/29/das-lernen-muss-man-lernen-beim-lernen-ist-es-wie-beim-sex-ii/

Das Lernen muss man lernen: Beim Lernen ist es wie beim Sex… (II)

In diesem Buch blicke ich auf meine Zeit im Berufsleben zurück.

Fortsetzung von Teil I.

Beim Lernen ist es wie beim Sex: Die meisten glauben, das bräuchte man nicht zu lernen.

Das ist ein gewaltiger Irrtum. Wie man richtig lernt, habe ich langsam begriffen und möchte hier meine Erfahrungen mitteilen, damit andere davon profitieren. Im ersten Teil habe ich geschildert, wie ich als „minder begabter“ Schüler gerade noch das Abitur geschafft habe.

Dennoch habe ich mich zu einem Studium entschlossen. Da kam für mich nur das Jurastudium in Frage, weil es bei Null begann, also mir auch für einen Menschen ohne „hochzeitliches Gewand“ (siehe Teil I) als geeignet erschien, zumal man nicht so viel auswendig lernen musste wie in anderen Fächern. Und siehe da: Es hat geklappt. Ich bin Richter geworden, habe eine Familie gründen können und mir ein Haus im schönen Bayern leisten können. Und manchmal denke ich, was wohl aus mir geworden wäre, wenn es die Sozis nicht gegeben hätte, die mir das Gymnasium eröffneten und so für mich ein Abitur und ein Studium ermöglichten.
Wie konnte es sein, dass ich es so weit gebracht habe, dass ich sogar Professor hätte werden können? Ich führe das darauf zurück, dass ich intuitiv erfasst habe, wie man richtig lernt. Wenn ich so sehe, wie sich in meinem Blickfeld die Jugend bis in die Nacht und auch an Wochenenden bemüht, sich den Lernstoff anzueignen, dann ist das aus meiner Sicht völlig falsch:
In vielen Religionen gibt es so etwas wie das Sonntagsgebot. Das beruht auf der Erfahrung, dass der Mensch nicht dauernd arbeiten kann, sondern auch eine Phase der Erholung braucht. Das ist danach auch gut für die Arbeit. Inzwischen ist ja viel darüber geforscht worden, wie man am effektivsten arbeitet und da hat man die 52:17-Regel entdeckt. Man soll also 52 Minuten arbeiten und dann 17 Minuten ruhen. Streber werden das verrückt finden, aber das ist halt Stand der Wissenschaft. (Also ist das System der Schulstunden gar nicht verkehrt.)
Und noch etwas ist eine wichtige Erkenntnis der Havard-Universität: Man lernt nicht beim Lernen, sondern in den Phasen des Ruhens. Das bedeutet: Lernen bis in die Nacht hinein lohnt sich nicht. Ausreichend ist Schlaf wichtig, weil das, was sich sozusagen nur im „Arbeitsspeicher“ des Gehirns befindet, dann in die tieferen Regionen unseres Kopfes eingelagert wird.
Wie ich es fertig brachte, ein gutes Examensergebnis zu erzielen, war allerdings etwas anders. Ich wollte unbedingt Amtsrichter in einem schönen bayerischen Gebirgsort werden und sagte mir, dass ich für den Beruf nicht geeignet sein würde, wenn ich täglich mehr als 8 Stunden (also den üblichen Arbeitstag lang) lernen würde. Ich wohnte damals in München und fuhr fast jeden Abend mit dem Rad nach Schwabing in eine der Studentenkneipen zum Tanzen, trank ein Glas Bier und war schon um 22 Uhr im Bett. (Wie blöde ist die nun eingerissene Unsitte, erst kurz vor Mitternacht in die Disco zu gehen!)
Am Wochenende war ich als Bergwachtmann im Gebirge. Wie ich später erfuhr, hatte ich daher Blutwerte wie ein Gedopter, denn die dünnere Luft in der Höhe führt dazu, dass man mehr rote Blutkörperchen bekommt. Vielleicht lernt man als Gedopter leichter. Mein Bergkamerad, der ebenfalls mit mir an den Wochenenden unterwegs war, brachte es neben Beruf und großer Familie sogar zum Professor für Physik, obwohl er nicht einmal einen Doktortitel hatte. Man sieht also: Bergsteigen statt Lernen am Wochenende wirkt.
Noch etwas ist fürs Lernen wichtig. Ein Professor drückte es so aus: „Ich sehe lauter Hobojus – das bringt nichts!“ Mit „Hobojus“ beklagte er die Zunahme von „Hosenbodenjuristen“, also Studenten, die nichts als ihr Studienfach im Auge hatten.
Das war früher anders: In der Münchner Uni gibt es ein Auditorium Maximum. Dort kamen seinerzeit die Studenten zusammen, um die Kapazitäten zu hören, die dort lehrten. Ich hörte damals den Religionsphilosophen Guardini und Vorlesungen von Sedlmayr über den „Verlust der Mitte“. Das war „Universität“ im wahrsten Sinne des Wortes. Sie wird mehr und mehr von Hochschulen abgelöst. Und so sind aus den Studenten immer öfter „Studierende“ geworden. Die Sprache ist sehr feinfühlig und so drückt die Änderung der Wortwahl auch eine Änderung der Mentalität aus.
Lange Rede – kurzer Sinn: Die Begegnung mit dem völlig anderen weitet die Kapazität des Gehirns. Das wusste man noch früher. Deswegen waren Akademiker auch gebildete Menschen, während viele, die studiert haben, nur Fachleute für ihr Gebiet sind, wie ja auch der Automechaniker ein Fachmann für Autos ist.
Noch etwas ist mir aufgefallen: Nicht nur ich war in den Semesterferien in den Bergen, sondern auch zwei Referendarinnen, die ich ausbildete. Beide arbeiteten mit Begeisterung in den Ferien als Sennerinnen, anstatt fürs Examen zu lernen. Trotzdem erzielten sie bei der Prüfung ausgezeichnete Ergebnisse. Völliges Abschalten bringt also gewaltige Power fürs Lernen.

Abschließend fällt mir zur Entspannung noch etwas zum Thema Sozis, denen ich alles verdanke:
Ja, das waren noch Zeiten damals nach dem Krieg, als es noch Menschen gab, die die Sozialdemokraten für Sexualdemokaten hielten, wie diese Anekdote aus meiner Sammlung (bitte lesen!) belegt:

Nach dem Krieg war die Demokratie ein völlig neues Erlebnis für die Deutschen. Es wurden Parteien gegründet, von denen man nicht viel wusste.
Unser Briefträger, der einmal berichtet hatte, dass eine neu zugezogene Familie nackt in der Wohnung herum lief, wusste plötzlich, woran das lag: „Das sind Sexualdemokraten.“

Die Abdankung des Mannes


Ja, das waren noch Zeiten, als es noch ganze Männer gab. Heute leben wir in Zeiten der völligen Entmannung.
Wie sehr die Männer ins Hintertreffen geraten, zeigte sich gerade wieder einmal, als die Lokalzeitungen über das Abitur berichteten. Und da sah man dann Bilder in denen die Schulen ihre Einser- Abiturienten präsentierten. Wenn man wie ich die Genderschreibweise ablehnt, müsste es hier doch wohl eher heißen: „Einser-Abiturientinnen“, denn auf den Bildern waren fast nur junge Damen zu sehen, und wenn doch einmal ein junger Mann dabei war, stand der meist dezent im Hintergrund hinter den heraus geputzten Damen im Abendkleid oder Trachtendirndl, und so sprechen diese Bilder auch eine deutliche Sprache, wie es um die Männerwelt steht.
Gerade berichtete mir eine junge Dame stolz, dass sie das juristische Examen mit der Staatsnote bestanden habe und nun in den Staatsdienst eintreten würde. „Da waren wir lauter Frauen“, sagte sie. Und ähnlich äußerte sich ein alter Anwalt: „Wenn man heute bei der Staatsanwaltschaft ist, kommt man sich vor wie auf dem Catwalk: lauter Weiber!“
Emanzen erklären uns die Situation ganz einfach damit, dass Frauen intelligenter sind als Männer.  Wie kann das sein, wo doch die Männer das größere Gehirn haben?
Aber wie sieht es in den Gehirnen aus? Hier sehen wir in einem Schaubild, wie viele Teile des Gehirns bei Männer und Frauen mit Sex belegt sind:

Männer denken daher auch durchschnittlich 18,6 Mal am Tag an Sex. Frauen  nur halb so oft (https://www.gentleman-blog.de/2011/12/19/kopfkino-wie-oft-denken-maenner-und-frauen-an-sex/).
Noch schlimmer sieht es nach einer Studie der Uni Ohio aus: Danach denken Frauen  alle 52 Minuten an Sex, Männer dagegen alle 28 Minuten an Sex, manche sogar noch häufiger!
Um das auch noch weiter zu belegen, seien hier zur Entspannung drei Witze eingeflochten. Witze enthalten nämlich Weisheiten, denn das Wort Witz hat denselben Wortstamm.

Der Herrgott fragt Adam und Eva, ob sie mit ihrem Körper zufrieden sind.
Adam findet das Pieseln in Hockstellung zu anstrengend. Er wünscht sich eine Art von Schlauch, damit er das im Stehen erledigen kann. Auch würde er dann für Eva ein Herz in den Sand pieseln können.
Daraufhin stattet der Herrgott Adam mit einem Schniedel aus.
Dann wendet sich der Herrgott an Eva und fragt sie:
„Na, Eva, und was wünscht du dir?“
„Ein Gehirn!“
—————–

Ein Mann muss sich einer Gehirntransplantation unterziehen.
Sein Arzt klärt ihn auf:
„Die Operation zahlt die Kasse, aber das Gehirn müssen Sie selber zahlen: Ein Männergehirn kostet 10.000 Euro, ein Frauengehirn dagegen 1.000 Euro.“
„Wieso das denn?“
„Frauengehirne sind immer schon stark benutzt, während Männergehirne meistens fast neuwertig sind.“

Natürlich ist es pure Verleumdung, wenn hier behauptet wird, Männer würden ihr Gehirn nicht benutzen. Doch, das tun sie schon, nur anders, wie uns wieder ein Witz zeigen soll:

Die Bundeswehr braucht Fallschirmjäger. Sie beauftragt einen Psychologen, geeignete Leute herauszufinden. Der lässt vor dem ersten Prüfling ein Stückchen Papier zu Boden gleiten. Dann fragt er:
„An welchen Truppenteil denken Sie?“
„An Fallschirmjäger!“
Der Soldat wird den Fallschirmjägern zugeteilt.

Beim zweiten läuft alles genauso ab.
Dann fragt er den Dritten:
„An was denken Sie?“
Der Mann antwortet: „An Frauen!“

„Wieso das denn?“
„Ich denke immer an Frauen!“

Auch hier offenbart uns ein Witz eine Weisheit: Männer denken zu viel an Frauen oder besser gesagt an Sex. Damit ist bei ihnen ein größerer Teil des Gehirns belegt, der bei Frauen frei geblieben ist und zum Lernen genutzt werden kann.
Und nun verstehen Sie vielleicht auch meine hier schon öfter vertretene These, dass der Mann ein Opfer der Koedukation geworden ist: Als die Schulen noch nach Geschlechtern getrennt waren, konnte sich die männliche Jugend ganz aufs Lernen konzentrieren und ihre Schulen schnitten im Vergleich zu Mädchenschulen besser ab. Übrigens wären in meiner Jugend sogar an Mädchenschulen Geschminkte nach Hause geschickt worden und Schülerinnen, so wie sie heute in die Schule gehen, wären sofort verhaftet worden und in ein „Heim für gefallene Mädchen“ verfrachtet worden.
Heute sitzen sie in diesem Aufzug neben dem männlichen Nachwuchs und lenken diesen ab, so dass er sich dümmer vorkommt, weil er infolge der Ablenkung schlechtere Noten erzielt. Und dieses Gefühl der Unterlegenheit ist natürlich auch später beim Studium hinderlich.

Da sich die Männer nicht gegen ihre Entmannung wehren (nicht einmal einen Gleichstellungsbeauftragten haben sie), muss man feststellen:

Der Mann dankt ab.

 

 

Umwelt: Ein sehr erschreckender Bericht


Es ist kaum zu glauben, was gerade gemeldet wird:
Bei uns gelangen jährlich 330.000 Tonnen Mikroplastik in die Umwelt. Aber auch in den weit abgelegenen Naturschutzgebieten und Nationalparks der USA sieht es nach Untersuchungen von Wissenschaftlern schlimm aus: Auf den untersuchten 500.000 Quadratkilometern kommen im Mittel 132 Mikropartikel pro Quadratmeter am Tag hinzu.
Und in der Tiefsee sieht es auch schlimm aus: Plastik ünerall! Und es befindet sich seit 2 Jahrzehnten unverändert da unten, ohne abgebaut zu werden. So findet man Plastik sogar in den Mägen von Krebsen, die da dort leben.
Mikroteilchen werden auch von uns mit der Nahrung aufgenommen und gelangen bis ins Gehirn. So wundert uns nicht, dass die Generationenintelligenz abnimmt:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/02/der-verlust-der-generationenintelligenz/

Der Verlust der Generationenintelligenz

Generationenintelligenz: Was ist denn das nun wieder? Es ist etwas, was immer mehr verloren geht, obwohl wir es dringend bräuchten.
Zunächst einmal steht durch wissenschaftliche Untersuchungen fest, dass wir immer dümmer werden, d.h.: der IQ sinkt ständig:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/11/werden-wir-immer-duemmer-2/
Das wäre ja nur halb so schlimm, wenn nicht der von mir entdeckte Dummheitsquotient (DQ) immer größer würde:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/10/wichtige-entdeckung-dq/

Klingt alles ziemlich abstrakt, meinen Sie? Nehmen wir also ein konkretes Beispiel: nämlich die Nahrung. Schon der gute alte Hippokrates sagte vor etwa 2500 Jahren: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ Im Laufe vieler Jahrhunderte haben die Menschen nicht nur herausgefunden, was genießbar ist und was nicht. Sie haben auch die Wirkungen der verschiedenen Nahrungsmittel festgestellt. Ich halte das für die größte Leistung der Menschheit. Überlegen Sie mal, ob Sie in der Lage wären, heraus zu finden, für was die Brennnesseln gut sind. Und dann vergegenwärtigen Sie sich mal, wie viele Pflanzen es gibt, von denen die Alten genau gewusst haben, welche Wirkungen sie hatten.
Mag auch die normale Hausfrau in dieser Beziehung nur sehr begrenzte Kenntnisse gehabt haben, so hat sie doch so gekocht, wie sie es von ihrer Mutter gelernt hatte. In den Speiseplan der Generationen war das Wissen über die gesundheitlichen Wirkungen der Nahrung „einprogrammiert“. Mit anderen Worten: In der Tradition der Speisepläne ist eine gewaltige Menge an Intelligenz enthalten.
Uns ist das zu wenig bewusst und deshalb vergessen wir diesen unermesslichen Schatz immer mehr. Die Zubereitung der Nahrung erfolgt heute nach anderen Gesichtspunkten: Essen kochen muss heute schnell gehen. Oder man kocht etwas ganz Ausgefallenes oder Exotisches. Manche richten sich auch nach der Reklame: Wenn etwas besonders gesund sein soll, wird das gekauft.
Und nur wenige fragen sich, was die Folgen dieser völligen Umstellung sind. Hat vielleicht die Entmannung der Männer hier eine ihrer Ursachen?
Oder liegt das an der Chemie in den Nahrungsmitteln? Heute ist sie sogar dort enthalten, wo wir denken, etwas ganz Natürliches vor uns zu haben. So wird dem Salz Chemie zugesetzt, um die Rieselfähigkeit zu erhöhen. Sogar Bier, das angeblich nach dem Reinheitsgebot gebraut wird und schadstoffärmer als die Muttermilch sein soll, enthält Chemie:
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Bier-Verwaessertes-Reinheitsgebot,bier622.html
Es gab eine Zeit, da hat man sich die Marmeladen noch selbst gekocht und hätte sich nie „schaumstoffverhütete“, pestizidbelastete Marmelade aufs Brot geschmiert.
Ein Wissenschaftler sagte kürzlich in einem Fernsehbeitrag, auch die Kuhmilch sei gar kein natürliches Lebensmittel mehr. Wenn ich an meine Jugend zurück denke, musste ich jeden Morgen Milch holen. Und heute?
Wenn Sie heute im Supermarkt einkaufen, ist fast alles in Plastik verpackt, nicht nur Käse oder Wurst, sogar Obst und Gemüse. So gelangen Plastikbestandteile wie Bisphenol A in unseren Körper. Eigentlich sollte man ja die Wurst und den Käse nach dem Einkauf sofort aus der Plastikverpackung entfernen, aber wer tut das schon? Und so wundern sich Eltern, wenn ihre Kinder ADHS haben und sich die Reifung bei Buben verzögert.
Und was sagt uns unser von Mikroteilchen belastetes Gehirn dazu? „Alles halb so schlimm! Alles nur Panikmache!“
Noch etwas zum Thema Generationenintelligenz: Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Jugend schon genau so „alte“ Augen hat wie die Großeltern? Immer mehr brauchen Brillen. Warum wohl?
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/
Gut, dass wir die künstliche Intelligenz erfunden haben. Wir werden sie vielleicht brauchen.